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Swinub - Pokemon

Montag, 18. Juli 2016

[Rezension #007] Survivor Dogs 01 - Die verlassene Stadt von Erin Hunter

Name: Survivor Dogs Band - Die verlassene Stadt (Band 01)
Autor: Erin Hunter
Genre: Endzeit, Abenteuer, Tiere
Preis: 7,00€ [D] | 7,20€ [A]
Seiten: 272
Sprache: Deutsch

RĂŒckentext:
Lucky ist ein ÜberlebenskĂŒnstler. Der gewiefte Straßenhund braucht kein Rudel, er kann fĂŒr sich selbst sorgen - bis ein schreckliches Erdbeben seine Stadt zerstört. Zwischen Ruinen lauert plötzlich Gefahr, nichts ist mehr sicher. In der Not schließt sich Lucky einer Gruppe Leinenhunde an. FĂŒr sie ist er ein Held, sie brauchen ihn. Und Lucky? Wird er als EinzelkĂ€mpfer in dieser verĂ€nderten Welt ĂŒberleben können?


Meinung (Achtung, eventuell Spoiler):
Das Buch hier habe ich mir zum Gratis Comic Tag gegönnt und es bis heute gelesen. Ich mag Hunde recht gerne, daher habe ich mich von dem Buch doch irgendwie angesprochen gefĂŒhlt, allgemein sah es sehr interessant aus. Und es ist auch sehr interessant zu lesen, da das Ganze aus der Sicht der Hunde ist. Manche Begriffe, wie wir sie kennen, sind aus Hundesicht ein wenig anders, zum Beispiel sind Menschen fĂŒr sie Langpfoten, Katzen sind fĂŒr sie Scharfkrallen und Autos werden LĂ€rmkasten genannt. Nachdem ein starkes Erdbeben die Stadt bzw Gegend unsicher macht, verschwinden fast alle Menschen im Nirgendwo und man erfĂ€hrt so gut wie gar nicht, was mit ihnen passiert ist. Ob sie wirklich geflohen oder einfach nur alle gestorben sind. Überhaupt erfĂ€hrt man wenig, was passiert ist, es wird nur angedeutet, aber zu 100% erscheint es einem nicht so klar. Aber gut, das passt, denn Hunde interessieren sich da eher dafĂŒr, wie sie am besten ĂŒberleben, anstatt sich ĂŒber solche Dinge Gedanken zu machen.

Zwar wirken manche der Handlungen der Hunde, als wĂ€ren sie trainierte TV-Hunde (wie dass sie GegenstĂ€nde ihrer, möglicherweise ehemaligen, Besitzer mitnehmen oder dass sie sich gegenseitig aus einer Gefahrensituation befreien), aber dennoch macht es Spaß, das Buch zu lesen. Es endet auch mit einem spannenden CliffhĂ€nger - wie gemein!
Überhaupt bekommt man Lust, noch mehr davon lesen zu wollen, ob Lucky immer noch darauf besteht, umbedingt auf sich allein gestellt sein zu wollen oder ob er mit den Leinenhunden noch besser klarkommen wird. Achja, mit Leinenhunde sind, wie man sich denken kann, Haustier-Hunde gemeint. Das bestrifft auch eine der Sachen, die ich seltsam fand und zwar dass jeder Besitzer der Leinenhunde-Gruppe sein treues Tier zurĂŒckließ, dass keiner von ihnen daran dachte, sein Haustier ebenfalls zu retten. Vllt erfĂ€hrt man die GrĂŒnde dafĂŒr ja in einem der spĂ€teren BĂ€nde, denn seltsam kommt es mir auf jeden Fall vor.


Leseprobe (die ersten 5 SĂ€tze):
KlĂ€ff reckte sich, gĂ€hnte und fiepte erwartungsvoll. Behaglich lag er in einem KnĂ€ul von Pfoten, Schnauzen und rasch schlagenden Herzen zwischen den ĂŒbrigen Welpen des Wurfs. Quiek krabbelte ĂŒber ihn hinweg und stieß ihm dabei die Pfote ins Auge. KlĂ€ff schĂŒttelte den Kopf und drehte sich zur Seite, sodass sie herunterkullerte. Sie piepste empört, aber er leckte ihre Nase zum Zeichen, dass es nicht böse gemeint war.


Fazit:
Also wenn man Hunde mag und mal eine Geschichte aus Hundeperspektive (keine Ich-Perspektive!) lesen möchte, der ist damit recht gut aufgehoben. Es bleibt nur wie gesagt viel offen, was da nun genau passiert ist und was die SpĂ€tfolgen davon sind, aber vllt erfĂ€hrt man das ja noch in den spĂ€teren BĂ€nden. Ich werde sie mir auf jeden Fall holen, entweder die anderen auch als TaschenbĂŒcher oder aufs Kindle, aber das ĂŒberlege ich mir, wenn ich mir neue BĂŒcher anschaffe. Das Buch bekommt im Großen und Ganzen 4 Rubies von mir.







Beim lokalen BuchhÀndler kaufen


Quelle:
lovelybooks.de

Kommentare:

  1. Huhu Kira =)

    Ich hab grad ĂŒberlegt, ob ich jemals ein Buch aus der Perspektive eines Tieres gelesen habe und ich glaube nicht! Warum nicht? Das weiß ich auch nicht so genau. Bisher hat mich das eigentlich nie so richtig angesprochen.
    Auch wenn du so begeistert bist... so richtig anfreunden kann ich mich mit dem Stil glaube ich nicht =)

    LG
    Anja

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    1. Hallo Anja^^

      Ich hab mal eins gelesen, denn in Cuyo sieht/liest man u.a. die Geschichte aus der Sicht des Hundes, um den es in dem Buch geht. Aber ein komplettes Buch aus Hundesicht habe ich bisher noch nicht gelesen.
      Ja, er ist ein wenig seltsam, aber das ist immer fĂŒr jeden unterschiedlich, aber das ist auch gut so ;-)
      Ob es einem gefÀllt oder nicht.

      Lg,
      Kira

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Hallo :-)

Danke, dass du diesen Blogeintrag gelesen hast - ich freue mich schon auf deine Meinung dazu!

Lg,
Kira