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Swinub - Pokemon

Dienstag, 10. April 2018

Verzichtwoche - Die letzten Tage & Fazit

Könnt ihr euch noch an das Projekt der Verzichtwoche erinnern? Wenn nicht, ist es nicht so schlimm. Vielleicht habt ihr es auch einfach nicht mitbekommen, das könnte ja auch sein. Jedenfalls war es ein Projekt, das wir für den Deutschunterricht machen sollten, in dieser Woche sollten wir auf irgendwas verzichten, was wir jeden Tag konsumieren. Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür entschieden auf Süßigkeiten zu verzichten. Leider habe ich es versäumt, die letzten zwei Tage zu dokumentieren, allerdings gibt es keinen großen Unterschied zu den restlichen Tagen davor. Außer, dass es mir am Ende richtig leicht gefallen ist und ich auch nicht das Gefühl hatte, dass ich jetzt irgendwie einen bösen Verlust dadurch hätte.





Doch wie sieht es nun heute aus?
Ich habe beschlossen, den allgemeinen Verzicht ein wenig weiter durchzuziehen, jetzt mal unabhängig vom Projekt oder irgendwelchen Noten. Überhaupt ist in dieser Zeit das Verlangen nach Süßigkeiten recht klein geworden, wenn ich mal was essen wollte, hab ich einfach bis zu nächsten Mahlzeit gewartet oder lieber etwas anderes gegessen. Äpfel, Erdbeeren, Nüsse oder irgendwas aus dem Kühlschrank, von dem ich nicht wollte, dass es noch wochenlang im Kühlschrank herumliegt und dann schlecht wird. Ich finde es gar nicht mehr so schlimm, wenn ich nicht jeden Tag Süßes esse und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich einem Verbot unterliege. Dass mich jemand dazu zwingt oder dass ich nun gar nichts mehr essen darf, wie ich es vor ein paar Monaten noch befürchtet hatte. Denn das Thema kam bereits auch privat ins Gespräch, da es nicht nur für meine Gesundheit besser wäre, wenn ich abnehmen würde.
Damals hatte ich keine Lust, hab mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Heute mache ich es freiwillig.

In der Zeit habe ich ein paar Bonbons, drei Mochis und maoam-artige Dinger gegessen, aber jetzt nicht so viel. Hab noch sämtliche kleine Schokis von Ostern übrig, aber dafür habe ich genug Zeit zum Essen, das muss nicht alles sofort und gleich sein. Auch körperlich ist mir etwas aufgefallen und zwar ist der Hüftspeck schon ein wenig kleiner geworden, ebenso am Bauch und an den Beinen. Meine Mutter meinte neulich: Deine Hose spannt nicht mehr so an den Beinen. Ebenso auch nicht mehr am Bauch, was nach einer Weile dann doch unangenehm ist.
Wie früher überlege ich: Will ich jetzt wirklich was essen? Muss ich das jetzt unbedingt tun? Oder kann das nicht warten, bis das Essen fertig ist? Auch habe ich nicht mehr so oft einen geschmacklichen Heißhunger auf Chips und Co, wie es früher oft der Fall war, beim Einkaufen bin ich nicht mehr in die Abteilung gelaufen (was mir auch erst jetzt so richtig bewusst wird) und ich sage auch mal nein, wenn mir was Süßes angeboten wird.

Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass an einem gesunden Süßigkeitenkonsum nichts verkehrtes ist, dass es stattdessen sehr gesund für mich ist und mir auch beim Abnehmen helfen kann. Zumindest weiß ich nun, woran es unter anderm gelegen hat, dass ich nicht abgenommen habe. Selbst in der zweiten Ferienwoche, als ich jetzt nicht so viel unterwegs war wie in der ersten, habe ich das Gefühl, dass ich um ein paar kleine Grämmchen leichter geworden bin. Dennoch meide ich Waagen lieber erstmal noch^^°
Manche Dinge muss man eben einfach nicht sofort wissen ;-)

Nun ja, was mein Umfeld anging, erhielt ich nur positive Rückmeldungen, sei es nun auf Animexx oder auch im privaten Bereich. Mein Freund fand es klasse, dass ich es nun auch nach dem (stillen) Abschluss meiner Verzichtwoche beibehalte. Zwar werde ich nicht streng für immer auf Süßes verzichten, sondern ab und zu mal ein bisschen was. Einfach in gesunden Maßen. Ich muss mich ja nicht vollstopfen wie einen Truthahn, aber komplett streichen muss ja auch nicht sein. Jedoch, das hier gilt nur für meinen Körper, wie das nun bei anderen wirkt, kann ich nicht beurteilen. Da ist jeder Körper ein wenig anders.
Falls sich jemand fragt: Machst du Sport? Nein, einfach, da ich die meisten Sportarten ziemlich uninteressant finde. Das einzige an regelmäßiger Bewegung, die ich habe, ist Pokemon Go. Außer, ich bin krank oder komme nicht dazu, aus welchem Grund auch immer. Besonders an den Community Days laufe ich viel herum, da ich ja viel von den jeweiligen Community Day Pokemon fangen will.


Endfazit: Mir hat der Verzicht viel besser getan, als ich es erwartet hatte und ich denke, dass ich aus dieser Projektwoche etwas gelernt habe. Wie ich nun in Zukunft in welchen Maßen Süßigkeiten konsumieren möchte. Dass es auch für mich möglich ist, ohne Qual abzunehmen. Und auch, dass es gar nicht mal so leicht ist, zu berichten, wenn es eigentlich an dem Tag nicht so viel zu berichten gibt. Auch ist mir aufgefallen, dass mein Hunger zurückgegangen ist und ich meist mit normalen Portionen zufrieden bin. Ich weiß nicht, ob es in einem Zusammenhang steht, aber ich hatte oft Hunger, hab was gegessen und danach immer noch Hunger, manchmal sogar noch mehr. Aber jetzt kann ich wieder lernen, auf mein Settungsgefühl zu achten. Und das finde ich, ist ein sehr gutes Ergebnis. Ich bin froh, dass ich mich doch für die Süßigkeiten entschieden habe und nicht für die Serien ;-)






Quelle:
Selbst geschossen

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Kira