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Dienstag, 4. Juli 2017

[Hörbuch-Rezension #07] - Die verlorene Bibliothek



Name: Die verlorene Bibliothek
Autor: A. M. Dean
Sprecher: Roland Jankowsky
Genre: Action, Mystery
Preis: € 11,99 (Thalia)
Laufzeit: 474 Minuten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2013
Label: Lübbe Audio




Rückentext:
Er war der Bewahrer Arno Holmstrand liegt im Sterben. Sein Leben lang hat er ein Geheimnis gehütet: den Standort der untergegangenen Bibliothek von Alexandria. Sie tritt sein Erbe an Emily Wess war Geschichtsprofessorin. Nun bereist sie die halbe Welt, um Hinweise zu entschlüsseln, die ihr ihr Mentor Arno Holmstrand hinterlassen hat. Sie werden morden Sie nennen sich der Rat und begehren Macht und Einfluss. Ihre Handlanger sind überall. Sie werden morden, um an das antike Wissen in der Bibliothek zu gelangen. Und Emily Wess besitzt genau das, was sie wollen.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
An sich klingt die Idee gar nicht mal so schlecht: Eine verschwundene Bibliothek, gefüllt mit allen möglichen Arten von Wissen. Interessant, aber auch gefährlich. Leider gleibt es bei einer guten Idee, denn die Umsetzung ist leider nicht so gut gelungen. Dazu gibt es zu viele Dinge, die mich beim Hören gestört haben und auf die ich ein wenig eingehen werde, ohne groß zu spoilern:

1. Warum Emily Wess überhaupt als Erbe eingesetzt wird, wird nicht zu 100% erklärt. Oder zumindest so, dass man mit der Erklärung leben könnte. Es ist ist mehr "ist halt so" und "Weil sie sich zufällig in dem Gebiet auskennt". Trotzdem kommt einem die Erklärung recht dünn vor, wie Suppe ohne genügend Pulver drin.

2. Die Story war teilweise sehr langatmig und manche Szene war etwas zu lang. Andere dagegen kamen mir etwas zu kurz oder "husch-husch" abgefertigt ab. Ein gesundes Mittelmaß wäre hier echt toll gewesen.

3. Die Gegner der Geschichte oder auch ein seltenes tolles Beispiel, bei dem ich zustimmen dem "Show, don't tell" Motto mal zustimmen kann bzw dass es hier mal zutrifft. Allerdings ist die Motivation der Gegner mehr als unklar. Es wird nur gesagt, dass sie gefährlich sind (und auch gezeigt). Es wird gesagt, dass die Bibliothek Wissen besitzt, welches sehr gefährlich für die Menschen und der Erde werden kann. Allerdings ist nicht so wirklich erkennbar, was sie mit dem Wissen vorhaben oder welches sie genau suchen ...

4. Was auch leider dazu führt, dass es so gut wie keine Spannung gibt. Zwar gibt es spannende Szenen, welche allerdings eher actionarm sind. Es viel geredet und auch mehr gesagt, dass das alles geheim, gefährlich und böse ist, aber gezeigt wird davon recht wenig.

5. Die Rätsel. Oft genug wirkt es einfach so, als hätte die Charakterin einfach nur Glück mit ihren Lösungen, denn eine nachvollziehbare Lösung gibt es leider nicht bei jedem Rätsel.

Was ich allerdings positiv hervorheben muss, ist die Leistungs des Sprechers. Er hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet, die einzelnen Charaktere voneinander unterscheidbar zu machen. Besonders einen Charakter mit einem starken Akzent hat er richtig gut gesprochen, es war fast schon eine Wohltat, ihn mit diesem Akzent zu hören. Und für die Vorlage kann der Sprecher ja nichts.


Fazit:
Leider habe ich wohl zu viel bei diesem Hörbuch erwartet. Wie gesagt, die Synchro war echt gut und ich würde mich freuen, wenn ich den Sprecher das eine oder andere Mal wieder hören dürfte. Das Buch muss ich allerdings nicht noch einmal hören oder gar lesen, dazu war es leider viel zu langatmig und auch viel zu langweilig. Die Spannung kam nicht richtig in die Gänge und das, obwohl die Charakterin mitsamt ihrer Umgebung in Gefahr ist. Oft genug guckte ich nach, wie viele Parts mich noch vom Ende trennten und ich hab es mir die meiste Zeit auch nur angehört, weil ich sonst kein anderes Hörbuch dabei hatte. Meins war es jedenfalls nicht und ich denke mir, dass es bestimmt viel bessere, aufregendere Geschichten mit dem Thema gibt. Daher kann ich dem Hörbuch leider nur zwei Rubine geben.






Quelle:
thalia.de

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