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Sonntag, 17. Mai 2026

[Rezension #444] Addicted to us

 

 

Titel: Addicted to us

Autor*in: Annika Thompson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-912172-02-7

Verlag: Sturm Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sieht sie in seine stahlgrauen Augen - die Augen eines Mannes, der seit Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier wollte ich schon länger mal haben und auch lesen, allerdings kam ich erst in diesem Jahr dazu, es mir zu holen. Aber hey, Bücher laufen einem im Normalfall ja auch nicht weg. Da das hier das erste Buch aus dem Verlag einer Freundin von mir ist, war ich ziemich gespannt darauf, wie es sein würde. Wie man sieht, handelt es sich nicht um Rezensionexemplar, ich hab es mir selbst mit meinem eigenen Geld gekauft. Und nichts davon wird mich natürlich in meiner Meinung beeinflussen, wäre auch total bescheuert^^° 

Jedenfalls, gehen wir mal zum Buch selbst. Mir sind einzelene Druckfehler aufgefallen, also dass ein Satz mittendrin auf der nächsten Zeile weitergeht, aber mir ist das nur so 2-3 mal aufgefallen und nach wenigen Sekunden Irritation hab ich es dann auch wieder vergessen. Da fand ich die Rechtschreibfehler in Büchern von großen, bekannterern Verlagen viel schlimmer als jetzt hier bei dem Erstwerk.  

Die Story, ich muss zugeben, ich hatte zuerst mit etwas ganz anderem gerechnet, und ich finde es gut, dass hier der Fokus auf ein Thema gelegt wird, welches in unserer Gesellschaft doch zu wenig beachtet wird. Es wird des Öfteren nicht explizit, aber deutlich genug gezeigt, was mit Victor passiert ist und wie sehr es ihn selbst Jahre danach zerstört. Wie er mit sich, mit den Drogen und dem Leben an sich kämpft. Also hier muss man die Triggerwarnungen am Anfang des Buches auf jeden Fall verinnerlichen. Das Thema ist eins, welches in unserer Gesellschaft wegverdrängt wird oder belächelt. Sowas passiert laut Gesellschaft nicht. Sowas kann gar nicht passieren, wollen uns gewisse Geschlechterklischees erzählen. Mir hat Victor komplett leid getan, auch wenn es natürlich nicht alles entschuldigt, was ihm passiert ist. Ich habe mich während gewisser Szenen ziemlich unwohl gefühlt und hätte ihm natürlich gewünscht, dass es ihm nicht passiert. 

Am Anfang ging es mir ein bisschen zu schnell, die beiden treffen sich, erkennen sich wieder und verlieben sich. Das ging mir wie gesagt ein bisschen zu schnell, danach wird es dann realistisch. Rau, unschön, aber realistisch. Das Ende des Buchs... ich will nicht zu viel darüber verraten. Ich kann nur sagen: Ich war traurig und erleichtert gleichzeitig. Es ist ein seltsames Gefühl. Natürlich hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, aber es war passend. 

Was Jasmin angeht, sie ist jemand mit einem normalen Leben, einem schönen, gesichertem sozialen Umfeld und jemand, die nicht so leicht aufgibt, aber auch auf sich aufpasst, wenn es zu viel wird. Sie hat viele Jahre mit einem schlechten Gewissen gelebt, welches sie nicht hätte haben müssen. Ihre Reaktionen konnte ich immer mal wieder nachvollziehen. Victor wird allerdings immer mein Favorit in dem Buch bleiben. 

 

Fazit:

Von mir aus hätte das Buch ruhig noch ein wenig länger sein können, nicht nur am Anfang, sondern auch hier und da, so gefällt es mir allerdings auch recht gut. Trotz der schweren Themen hatte ich recht viel Spaß beim Lesen und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte. Wie gesagt, ich hatte zuerst mit was anderem gerechnet. Ist ja nichts schlechtes, ich lasse mich gerne beim Lesen überraschen. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. 

 

 

 

 

 


 

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Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 12. Mai 2026

[Rezension #443] All In - Zwei Versprechen

 

 

Titel: All In - Zwei Versprechen

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: All In

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0835-0

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, aber sie nicht für ihn. Als ihrer beiden Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Leibe eine Chance zu geben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Oh Gott, diese Reihe macht mich komplett fertig. Bitte diesen Teil nur lesen, wenn ihr entweder Band 1 kennt oder euch Spoilers nicht stören. Denn ich muss auf Dinge eingehen, die in Band 1 passiert sind und die eine große Auswirkung auf Band 2 haben. Also diesen Band hier. Und wieder werden meine Augen so feucht, wieder tut es so weh, an diese Geschichte zu denken... 

Ok, die Warnung ist ausgesprochen.

 

Im letzten Band ist ja Jonah an dem schwachen Herz gestorben, den er wegen seiner Krankheit hatte und hinterlässt ein Loch, sowohl bei den Charakteren, als auch bei mir als Leserin. Und in dem Band hier geht es darum, wie die Leute mit dem Verlust klarkommen müssen, es aber nicht tun. Kacey ist das alles zu viel und sie flieht in eine Stadt, mehrere Stunden weit weg von Las Vegas. Theo stürzt sich in die Arbeit und verzweifelt an so vielen Dingen: er vermisst seinen Bruder, er vermisst Kacey, er leidet darunter, dass seine Eltern auch unter dem Verlust leiden. Und er besucht seinen Bruder bzw dessen Kunstwerk jeden Tag.  

Irgensdwann kommen die beiden wieder in Kontakt und stehen sich nahe, wenn einer von beiden Hilfe braucht. Doch es vergeht mindstens ein Jahr, bis Kacey merkt, dass sie ebenfalls von den beiden was will. Allerdings kommt dann die Survivors Guilt und auch die Umgebung ist nicht wirklich happy damit, dass Jonahs Bruder nun was von dessen Freundin möchte, verurteilen die beiden entsprechend, während die beiden sich ebenfalls dafür mehr als schuldig fühlen. Gefühle, Gedanken, die ich so gut verstehen konnte T_T 

Entsprechend war ich dann über das Ende mehr als glücklich. Und ja, dieses Buch war das Pflaster, das ich nach Band 1 gebraucht hatte. Auch wenn es die Wunde immer mal wieder leicht aufgerissen hatte. Uff, ich hätte nie gedacht, dass ich einen fiktionalen Charakter so vermissen kann. Auf der anderen Seite, ich habe selbst mehrere sehr persönliche Verluste erlitten, und mir auch gewünscht, dass diese Personen noch leben würden. Passiert natürlich nicht. Vermutlich hat die Reihe deshalb so gut bei mir funktioniert.

  

Fazit:

Der Band hier hat echt gut getan und ich bin froh, dass ich ihn mir ebenfalls damals ausgeliehen hatte. Das war der Balsam, der meine Seele geheilt hat von dem Schmerz, den mir Band 1 verpasst hat. Auch fand ich es realistisch, auch wenn es nicht immer schön oder angenehm war. Dennoch freue ich mich, wie es für die beiden ausgegangen ist. Von mir bekommt der Band hier fünf Sterne und ich kann schon mal sagen: Die zwei Bände sind eines meiner Jahres-Highlights.

 

 

 

 



 

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Foto: Selbst geschossen

[Rezension #442] Dark Venice - Deep Water

 

 

Titel: Dark Venice - Deep Water

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 448

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-788-7

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als Merle für ein Auslandssemester nach Venedig kommt, hat sie vor allem eins im Sinn: einer großen Familienlüge auf den Grund zu gehen. In der Lagunenstadt trifft sie auf eine junge Italienerin, die ihr kurzerhand ein Bett im Casa Nera anbietet. Während sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenüber kühl und distanziert, allen voran der verboten attraktive Matteo. Merle wird den Eindruck nicht los, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und auch sie hält den wahren Grund ihrer Reise geheim. Als sie in der Uni gefährliche Gerüchte über die Clique hört, sind es nicht nur seine Blicke, die Merles Knie weich werden lassen. Denn dieses Semester steht mehr auf dem Spiel als ihr Herz: Die Wahrheit. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch hier musste ich eine längere Zeit warten, da ich mir vor mehreren Monaten aus Versehen die Fortsetzung mitgenommen hatte und daher erstmal das Buch hier lesen musste, um zu wissen, was bei dem anderen passiert. Also habe ich es mir reserviert und konnte es dann vor kurzem endlich abholen und selbst lesen. Ich muss sagen, die Wartezeit hat sich für mich wirklich gelohnt. 

Beide haben düstere Geheimnisse, wobei man bei Matteos Geheimnis (bzw dem von ihm und der gesamten Clique) als Leser auch sehr lange im Dunkeln gelassen wird. Erst gegen Ende kommt es dann stückchenweise ans Tageslicht und dann endet das Buch deswegen auch mit einem Cliffhänger! Ich muss mir echt mal den Fortsetzungsband. 

Was Merles Familiengeheimnis angeht, da hat ihr Opa, bevor er mit ihrer Oma zusammengekommen ist, regen Briefverkehr mit einer Andrea gehabt. Es ist mehr als deutlich, dass sich die beiden liebten, aber nicht zusammensein konnten. Jetzt ist sie anhand von wenigen Anhaltspunkten auf der Suche nach dieser Andrea, weil sie sie einfach nur mal kennenlernen möchte. Kann ich total verstehen, auch wenn ich nicht weiß, wie erfolgreich sie mit ihrer Suche sein wird. Bisher in dem Band hatte sie jedenfalls keinen Erfolg. 

Was ich aber vermute: Andrea ist keine Frau, sondern ein Mann. Weil das würde recht gut passen, dass die beiden nicht zusammenbleiben konnten. Zumal Andrea in Italien auch ein Männername sein kann. Aber ja, das werde ich wohl erst erfahren, wenn ich irgendwann den zweiten Band lesen kann. Und ich frage mich auch, ob ihre Oma etwas darüber weißt. Weil irgendwie war die Familie dagegen, dass sie die Recherchen macht und diese Ablehnung hat Merle erst recht zur Recherche motiviert. 

Ich find es gut, wie hier alles seine Balance findet. Also die Story mit Merle und der Uni, mit Matteo und den anderen, aber auch mit ihrer geheimen Mission. Warum sie es für sich behält, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht erklärt sie das ja im nächsten Band dann besser. Matteo fand ich ziemlich symphatisch, nachdem man mehr von ihm erfahren hat. Nur als er und die anderen am Anfang so stoffelig zu Merle waren, das habe ich nicht verstanden. Sie hätten sie auch einfach freundlich behandeln können, ganz normal, dann wäre es nicht so auffällig komisch gewesen. Auf der anderen Seite, sie waren paranoid wegen ihrem Geheimnis und dachten, sie würde ihnen hinterherschnüffeln. Dass sie dann wegen ihrer eigenen Mission den Mund nicht aufbekommen hat, damit hat sie sich auch keinen Gefallen getan. 

 

Fazit:

Man merkt, dass das hier nur ein Teil einer Dilogie ist, aber das ist nicht so schlimm, finde ich. Dafür gibt es ja den zweiten Band, in welchem dann hoffentlich alle offenen Punkte und Fragen geklärt werden. Hier bin ich jedoch ziemlich zuversichtlich. Wann ich den nächsten Band lesen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Das werde ich noch sehen. Jedenfalls, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen und Rätseln, was zum Henker mit Matteo falsch sein könnte. Was sein Geheimnis ist. Gespannt bin ich auf jeden Fall. Und ich gebe dem Band hier insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

 

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Samstag, 2. Mai 2026

[Rezension #440] Agatha Raisin und der tote Gutsherr

 

 

Titel: Agatha Raisin und der tote Gutsherr

Autor*in: M.C. Beaton

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Agatha Raisin and the Fairies of Fryfam

Erschienen in England: 2000

Übersetzer*in: Sabine Schilasky

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Slice of Life

Preis: € 13,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-404-17645-8

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Als ich in der Bibliothek mal wieder mehrere Romance-Bücher in der Hand hatte und auf dem Weg zu den Automaten war, um mir die Bücher ausleihen zu können, habe ich mir gedacht: Ach, komm, nimm dir zur Abwechlsung doch einen Krimi oder Thriller mit. Auf die Idee kam, weil ich nun mal an der Abteilung vorbeilaufen musste und da Krimis ja ein Genre ist, das ich auch hin und wieder gerne lese, dachte ich mir: Kannste ja nichts verkehrt machen. Ich hatte keinen bestimmten Krimi im Kopf und als ich das Buch hier gesehen habe, wollte ich mal was neuem ne Chance geben. Denn ich habe weder ein anderes Buch der Reihe gelesen, noch ein Buch der Autorin. Jetzt, wo ich mit dem Buch fertig bin, muss ich sagen: Muss auch nicht unbedingt sein. Zumindest nicht für mich.  

Ich muss an der Stelle erwähnen, dass ich wie bereits erwähnt noch nie ein Buch der Reihe gelesen habe. Ich kann und will also gar nicht beurteilen, ob das Buch nun ein typischer Vertreter der Reihe ist oder eher eine Ausnahme. Ob das Buch nun im Vergleich zur Reihe gut ist oder schlecht. Ich kann alos keine Vergleiche ziehen und nun ja, kann nur das Buch bewerten, welches hier grad auf meinem Tisch liegt. Welches ich letzte Woche gelesen habe. Und ich muss sagen: Ich bereue es. Ich habe es nur durchgelesen, weil es so dünn ist und weil ich doch gehofft hatte, dass es besser wird. Was mich daran gestört hat? Alles. 

Es fängt damit an, dass Agatha mit einem Typen namens James Stress hat. Dabei ist nicht klar erkennbar, was sie nun sind: Ein Liebespaar? Oder nur eine lockere Geschichte? Keine Ahnung, ich merke nur, dass sie sagt, sie braucht ihn nicht mehr, sie will ihn nicht mehr. Besonders, da er wohl ein Nachbar ist, will sie weg von ihm und sucht nach einem Haus weit weg von ihm. In welches sie dann zieht. Lustigerweise aber vermisst sie ihn dann später, und will das Haus deswegen dann doch nicht mehr kaufen. Und sie hängt mit einem anderen Typen rum, von dem will sie was, aber gleichzeitig nicht... als ich das gelesen habe, dachte ich, das wäre so eine Frau Anfang/Mitte 20, so wie die rumtut. Joah, kommt dann irgendwann mal, ganz beiläufig in einem Nebensatz raus, dass sie so um die 40 oder 50 rum ist. Ja, ganz überzeugend. 

Jedenfalls, sie verbringt dann ihre Zeit damit, dass sie nicht wirklich eine Verbindung zu den Einheimischen aufbaut (ok, kann ich irgendwie verstehen, aber irgendwie auch nicht) und dass sie herumlügt, warum sie wirklich hier ist. Es gibt keinen richtigen Grund dafür und lustigerweise beißt ihr die Lüge dann in den Hintern. Denn irgendwann passiert dann der Mord, an einer Person, die vorher keine Rolle gespielt hat und wohl alleine gelebt hat, weil Angehörige werden nicht erwähnt. Oder nur so kurz, dass ich sie bereits wieder vergessen habe. Dann fängt sie mit der Detektivarbeit an, oder so, und irgendwann wird dann ein Mörder gefunden. Keine Ahnung mehr, was das Motiv war. War nicht so richtig erkennbar. Ich kann auch nicht mal mehr sagen, wer der Mörder war. Der Fall war so selten wirklich präsent oder wichtig, dass ich nicht mal sicher bin, ob ich auch wirklich einen Krimi gelesen habe oder nicht.  

Was auch nervig war: Gefühlt hat ständig der Ort und die aktuelle Handlung gewechselt, alle paar Absätze ist was anderes passiert und bis ich mich auf die neue Szene eingestellt hatte, hat auch schon die nächste angefangen. Bitte, was soll denn das? Das hat mir beim Lesen so lange keinen Spaß gemacht, bis ich aufgehört hatte das Buch ernst zu nehmen. Und irgendwann war ich damit dann auch durch. Finally. Und ganz ehrlich: Brauch ich nicht nochmal. 

 

Fazit:

Natürlich wird mich das nicht davon abhalten, auch in Zukunft random Büchern eine Chance zu geben. Das Buch aus der letzten Rezension war auch ein random Buch, das ich einfach so gefunden und nach dem Lesen des Rückentextes mitgenommen habe. Es kann gut ausgehen, es kann aber auch total in die Hose gehen, wie es hier leider der Fall war. Aber das kann man vorher ja nicht wissen, zumindest nicht, wenn man wie ich vorher keine anderen Rezensionen ließt etc. Will da einfach immer mit einem leeren Kopf an die Bücher rangehen und mir da eine eigene Meinung bilden. Nun ja, manchmal greift man daneben, aber dann weiß man auch, bzw weiß ich dann, welche Reihen ich mir sparen werde.

Von mir bekommt das Buch genau einen Stern und ja, mehr fällt mir hier auch nicht mehr ein. 

  

 

 


 

 

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Foto: Selbst geschossen

[Rezension #439] All In - Tausend Augenblicke

 

 

Titel: All In - Tausend Augenblicke

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Full Tilt

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,00

Seiten: 424

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0819-0

Verlag: LYX

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder ständig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder Tränen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stückchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch für mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum Glück nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen würde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten. 

Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ängste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ängsten zu kämpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten. 

Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv.  

Für solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird. 

 

Fazit:

Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? Schätze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.

 

 

 

 


 

 

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Foto: Selbst geschossen

Freitag, 1. Mai 2026

[Rezension #438] Stay with me in Willow Falls

 

 

Titel: Stay with me in Willow Falls

Autor*in: Greta Milán

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 477

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-58702-5

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Paige hat alles, was sie braucht, um glücklich zu sein: ihre Holzwerkstatt im Herzen von Willow Falls, die idyllische Apfelfarm ihrer Familie und ihre verrückte Clique. Doch in letzter Zeit sehnt sie sich immer öfter nach jemandem, der ihre Welt vervollständigt und ihr Herz schneller schlagen lässt. Da ist es denkbar ungünstig, dass ausgerechnet Miles ins Nachbarhaus einzieht - der Mann, der das Leben ihres Bruders zerstört und sie selbst in tödliche Gefahr gebracht hat. Paiges Wut auf ihn ist noch immer allgegenwärtig, trotzdem spürt sie eine unerklärliche Anziehulng, die sie genauso sehr verletzt wie fasziniert. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches mir ehrlich gesagt wegen den schönen Blumen auf dem hübschen rosa Hintergrund aufgefallen ist. Aber die Inhaltbeschreibung hat mich dann doch am neugierigsten gemacht und ich war gespannt, was diese Gefahr sein könnte, und auch, wie die beiden damit umgehen. Das Buch ist bereits der zweite Band der Willow-Falls-Reihe und ich muss zugeben, dass mir das beim Ausleihen nicht aufgefallen ist, da war ich nicht wirklich aufmerksam, muss ich offen zugeben. Zum Glück ist das eine dieser Reihen, die zwar irgendwo einen roten Faden haben, jeder Band hat allerdings seine eigene abgeschlossene Geschichte.  

Daher ist es nicht so schlimm, dass ich den ersten Band auch hier nicht kenne, nein, im Gegenteil, ich hatte sogar recht viel Spaß beim Lesen. 

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, da haben wir einmal die Sicht von Paige, zum anderen die von Miles. Beide sind nicht gerade sehr glücklich darüber, sich wieder zu begegnen, wegen dieser einen Sache, die in der Vergangenheit passiert ist. Dieser Moment, der gleich das Leben von drei Leuten komplett auf den Kopf gestellt und verändert hat. Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, was für ein Moment das war und was da genau passiert ist.  

Jedenfalls fand ich es sehr interessant zu sehen, wie nicht nur die drei betroffenen Personen damit umgegangen sind, und welche Folgen das für sie hatte, sondern auch, wie das Umfeld darauf reagiert. Miles arbeitet für eine Weile (zumindest ist es so geplant) in Willow Falls als Physiotherapeut, bekommt aber viel Ablehnung und Misstrauen von den Einheimischen ab. Ich hab keine Ahnung, wie groß Willow Falls tatsächlich ist, ich vermute mal eine Kleinstadt, die aber von der Gemeinschaft der Leute eher wie ein Dorf ist. 

Den Großteil des Buchs hindurch hatte ich einen ziemlichen Verdacht, was den erwähnten Moment betrifft, und ich kann nur so viel sagen: Ich lag mit meinem Verdacht richtig. Auch fand ich es ziemlich nachvollziehbar, wie sich die beiden ganz langsam angenähert haben und fand beide, also Paige und Miles auf Anhieb symphatisch. Ich konnte bei beiden ihre Reaktionen nachvollziehen und fand es auch super, dass Paige so tolle Freunde hat, auf die sie sich so gut verlassen kann. Das Einzige, was mich gestört hat war ein Storypunkt, der mal kurz erwähnt wird und danach nie wieder. Da er ja wie gesagt keine wirklich Relevanz zur Story hat, kann ich ja darüber reden. Es geht darum, dass es mit Paiges Werkstatt wohl nicht so gut läuft. Sie steht wohl auch kurz davor, den Laden zu verlieren. Bevor das mal in einem Gespräch erwähnt wird, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass es schlecht um den Laden steht. Und nachdem sie es erwähnt hat? Kommt es nie wieder vor. Man sieht keine Rechnungen/Mahnungen reinflattern, Paige spricht oder denkt nicht mehr darüber... keine Ahnung, ob das auch ein Punkt sein sollte, der eine Rolle spielt, und dann am Ende gestrichen wurde. Vielleicht wurde ja diese eine Erwähnung ja beim Überarbeiten übersehen? Kann passieren. Ich weiß jedenfalls nur noch, wie irritiert ich war, weil wie gesagt, es gab davor nichts, was darauf hingewiesen hätte und danach war es kein Thema mehr. Dabei hatte sie bei der Erwähnung Angst, alles zu verlieren... ein bisschen komisch^^° 

Vielleicht spielt es ja im dritten Band, so im Hintergrund oder halb im Vordergrund eine wichtige Rolle, für das Pärchen, dass dann im dritten Band die Hauptrollen spielt, das kann sein. Dass sie dann Paige helfen, dass sie ihren Laden nicht verliert und sich dabei näherkommen. Hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht nachgesehen.

Edit. Ok, das Buch kommt wohl erst noch raus und wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, dann wird es wohl ehr nicht passieren. 

 

Fazit:

Den einen Punkt, den ich jetzt gegen Ende angesprochen hatte, fand ich wie gesagt ein wenig merkwürdig, aber ganz ehrlich: Es hat keinen Einfluss darauf, was ich über das Buch, die Story oder die Charaktere denke, trotzdem. Mir gefällt das Buch trotzdem sehr gut, ich hatte viel Spaß beim Lesen und ich könnte mir vorstellen, auch mal Band 1 und 3 zu lesen, auch wenn Band 3 erst im August kommt. Was aber nicht so schlimm ist, weil hey, ich hab noch mehr als genug Bücher auf meinem SuB, die ich noch lesen möchte XD

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. Wobei es vermutlich ein bisschen mehr Sinn macht, mit dem ersten Band der Reihe anzufangen. Ist aber wie bereits erwähnt kein Muss. 

 

 

 


 

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Foto: Selbst geschossen

Sonntag, 19. April 2026

[Rezension #438] Wild Eyes

 

 

Titel: Wild Eyes

Autor*in: Elsie Silver

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: WILD EYES

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Maike Hallmann

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 16,00

Seiten: 457

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2463-3

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Eine abgelegene Ranch abseits einer kanadischen Kleinstadt klingt für die ausgebrannte Sängerin Sklyar Stone wie der perfekte Ort, um sich vor ihren Fans und der Presse zu verstecken. Hier will sie zurück zu ihrer Musik und sich selbst finden, doch stattdessen trifft sie auf Weston Belmont. Der heiße Single Dad lässt sie eine Geborgenheit spüren, die ihr aus ihrem Celebrity-Leben völlig fremd ist, und seine zwei Kinder schleichen sich schnell in Skylars Herz. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, eine Familie und ein Zuhause zu haben. Doch schon bald holt ihr Ruhm sie wieder ein und bedroht ihr Glück mit West ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Noch ein weiteres Buch aus der Bibliothek, bei dem hier wusste ich aber gleich bei der Beschreibung, dass ich es gerne lesen möchte. Zwar ist mir dann zuhause aufgefallen, dass es der zweite Band einer Reihe ist (genauer gesagt der Rose Hill Reihe), aber das ist auch wieder eine dieser Reihen, wo man den ersten Band nicht wirklich kennen muss, um den hier genießen zu können. Ich meine, gut, ich würde zu gerne mal den ersten Band noch lesen, einfach aus reiner Neugierde, genauso wie den dritten, aber hey, hier geht es ja jetzt um den zweiten. 

Und wie gesagt, ich konnte den Band komplett genießen, vor allem, weil ich die Hauptcharaktere total mochte. Ich konnte Skylar komplett verstehen, ihr ganzes Leben war ihr quasi diktiert worden und je mehr sie an Freiheit kostet, je mehr sie merkt, was eigentlich normal ist, desto mehr lernt sie, was sie möchte. Lernt sie, für sich einzustehen und ihre eigenen Ziele zu entwickeln. Ich meine, sie wurde von ihren Eltern bzw ihrem Manager, besser kann man ihren Vater echt nicht beschreiben, nicht mal dazu ermutigt, eigene Ziele oder Träume zu haben. Oder eigene Songs zu schreiben. Auch haben sie einen Großteil der Einnahmen behalten, weil hey, Goldesel, leicht verdientes Geld etc.  

Aber auch West und seine knuffigen Kinder haben mir gut gefallen. Allein schon wie er mit ihnen umgegangen ist, da hab ich Skylar auch kompett verstehen können, er war auch an sich charakterlich ziemlich stark unterwegs. Hat ihr seine starke Schulter angeboten, aber sich auch zurückgenommen und ihr Raum gegeben. Irgendwann kamen sich die beiden aber auch näher und joah, ich denke, der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Gut, was hin und wieder ein wenig befremdlich für mich war, weil ich es nicht gewohnt war: Dass ein gewisses Körperteil von West so oft zur Sprache kam und/oder kommentiert wurde. Hin und wieder wirkte es sogar ein wenig vulgär, aber durch die romantischen Szenen wurde das dann wieder ausgeglichen. Gut, ich hab mir dann gedacht, vielleicht kommunizieren Paare ja wirklich so, man weiß ja nicht, wie andere Beziehungen so laufen, wie Paare miteinander reden, besonders, wenn sie alleine sind. 

Ich finde es am Ende schön, dass Skylar sich dann durchgesetzt hat und alles erreicht hat, was sie sich vorgenommen hatte. Aber auch für West freue ich mich, weil man merkt recht schnell, dass er Skylar mit Haut und Haaren verfallen ist. Und dass sie und die Kinder sich instant so gut verstanden haben, das war echt schön zu lesen. Besonders wegen dem sonst eher schweigsamen Jungen. Da hab ich mir echt gedacht: Wenn nichts aus den beiden werden würde, die Kinder würden darunter vermutlich am meisten leiden, eben, weil sie sich so geöffnet haben. Ich meine, klar, diese Art von Roman zielt darauf ab, dass das Paar am Ende zusammen ist. Dennoch, ich dachte mir: Die Kinder würden darunter am meisten leiden und West unter Umständen auch. Er würde sich dann wohl komplett verschließen, damit seine Kinder nicht nochmal sowas durchleben müssen. 

 

Fazit:

Bei diesem Buch hier hatte richtig viel Spaß beim Lesen, gut, gewisse Aspekte waren ein wenig ungewohnt zu lesen, aber ich habe mich dann doch recht schnell daran gewöhnen können. Nur weil ich diese Art von Dynamik und Kommunikation nicht gewohnt bin, muss es ja nichts schlechtes sein. Und es hat die Geschichte in meinen Augen auch recht schnell nicht mehr merkwürdig gemacht. Also im negativen Sinne merkwürdig. Jedenfalls, ich hatte Spaß beim Lesen und wie bereits erwähnt kann ich mir vorstellen, irgendwann auch mal mehr von der Autorin zu lesen. Muss ich mir mal vermerken, wenn ich mal wieder in die Bib gehe. Vermutlich nicht so schnell, aber irgendwann in der ersten Jahreshälfte auf jeden Fall wieder. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung :-) 

 

 

 

 


 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montag, 30. März 2026

[Rezension #436] Wo Du Uns Findest

 

 

Titel: Wo Du Uns Findest

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2023

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero

Preis: € 14,99

Seiten: 431

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-681-1

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Für Melina wird ein Traum wahr, als ihre Kochvideos im Netz viral gehen. Zu gerne würde sie den Erfolg mit ihrem Freund Ben teilen, doch der hat mti seinen Abschlussprüfungen zu kämpfen und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Mel leidet darunter, nicht mehr zu ihm durchzudringen, ihm nicht helfen zu können. Während Ben zusehends von seinen inneren Dämonen verschluckt wird, sucht sie Zuflucht bei einem attraktiven YouTuber. Und plötzlich steht auf dem Spiel, was einst die große Liebe war. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, das ich mir ausgeliehen habe, weil ich wissen wollte: Ok, was wird da jetzt konkret passieren, besonders mit Melina und diesem YouTuber. Wird sie Ben fremdgehen? Warum sucht sie Zuflucht bei jemand anderen? Und wie genau wird Ben von seinen Dämonen verschluckt? Ich muss sagen, dass ich während des Lesens Ben schon deutlich symphatischer und nachvollziehbarer fand, als Melina. Es wird zwar oben in der Beschreibung gesagt, dass sie versuchte zu ihm durchzudringen, aber das Gefühl hatte ich jetzt beim Lesen nicht so wirklich. Vielleicht hat sie hier und da mal was halbherzig versucht, so richtig hat sie es aber in meinen Augen nicht versucht. Sie hatte auch kein Verstädnis für seine Situation, und wollte nur, hat aber nicht nachgedacht. Finde ich. 

Bens Ängste konnte ich dagegen total verstehen, das Medizinstudium verlangt einiges von ihm ab und er hat dabei komplett Angst, zu versagen. Außerdem rutscht er in eine Art depressive Verstimmung, wenn nicht sogar in eine Art Burnout und seine Freundin sieht es nicht. Gut, er könnte auch etwas zu ihr sagen, aber das Problem haben beide, dass sie einfach nicht den Mund aufbekommen. 

Naja, jedenfalls freundet sie sich dann mit mehreren YouTubern an und einer von denen ist deutlich an Melina interessiert, obwohl er ja weiß, dass sie einen Freund hat. Es kommt dann sogar zu einem Kuss, bei welchem Melina merkt: Oh, genau das habe ich gebraucht! Nicht einen Kuss von diesem YouTuber an sich, sondern einfach Aufmerksamkeit, romantische Anziehung etc. Dinge, die sie sich von Ben wünscht. Aber auf der anderen Seite merke ich auch nicht wirklich, dass sie ihm das schenkt. Sie kümmert sich nur um ihren YouTube Kanal und das war es gefühlt. Was halt echt nervig war, in meinen Augen. 

Zwar können die beiden sich wieder zusammenraufen und Ben bekommt die Hilfe, die er schon so lange gebraucht hätte. Aber vieles davon wäre vermeidbar gewesen, denn, wie heißt es so schön: Redenen Leuten kann geholfen werden. Oder so ähnlich. 

 

Fazit:

Wäre jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen würde, da bin ich ganz ehrlich. Aber unterhaltsam war es auf seine Art auf jeden Fall. Jedenfalls, mich hat es unterhalten. Das hier ist bereits der zweite Band einer Reihe, aber es ist die Art von Reihe, wo man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Und dass man den Vorband nicht unbedingt kennen muss, um den hier lesen zu können. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier irgendein Wissen fehlt.

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

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Donnerstag, 12. Februar 2026

[Rezension #432] Unsere Zeit ist immer

 

 

Titel: Unsere Zeit ist immer

Autor*in: Sophie Cousens

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: This Time Next Year

Erschienen in England: 2020

Übersetzer*in: Babette Schröder

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama

Preis: € 11,00

Seiten: 494

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-328-10797-2

Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.

Spoiler: Nö, absolut nicht. 

Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten. 

Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.  

Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.

Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^° 

Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus. 

 

Fazit:

Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)

 

 

 

 

 


 

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Montag, 9. Februar 2026

[Rezension #431] Dark Cinderella

 

 

Titel: Dark Cinderella

Autor*in: Anya Omah

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Krimi

Preis: € 17,00

Seiten: 443

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01158-0

Verlag: Rowolt Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Wir alle wachsen mit diesen Geschichten auf. Mädchen trifft Prinz. Mädchen verliebt sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ... Doch das ist eine Lüge. Denn nachdem meine beste Freundin einen echten Prinzen getroffen hat, ist sie spurlos verschwunden. Ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um sie zu finden. Also bewerbe ich mich auf eine Stelle im Schloss und bekomme tatsächlich eine Zusage. Niemand darf wissen, warum ich wirklich hier bin. Vor allem nicht Kronprinz Maximilian. Doch schon die erste Begegnung mit ihm macht mir eines klar: Dieser Mann ist anders als erwartet. Freundlicher. Verführerischer. Verwirrender. Und das bringt nicht nur meinen Plan, sondern auch mein Herz in große Gefahr. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor kurzem recht zufällig in der Bibliothek gesehen und da ich die Beschreibung ziemlich ansprechend fand, habe ich mir das Buch mitgenommen und kam dann auch irgendwann recht bald zum Lesen. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass es mir gefallen könnte, aber dass es mir so gut gefallen könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. 

Zum einen fand ich die Story ziemlich spannend! Oft genug sind solche Stories recht dünn und dienen nur als Setup, als Ausrede, warum sich die Wege von Charakter A und B kreuzen. Damit deren Story in den Gang kommt. Aber hier ist es nicht der Fall. Auch wenn Sofie sich Maximilian annähert, so verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen. Auch wenn es ihr hier und da Leid tut, genauso wie Maximilian, denn er soll sie aus Gründen ausspionieren. Nicht, weil er es so sieht, sondern seine Mutter. Maximilian ist dagegen voll die wandelnde Green Flag. Der würde mir auch gefallen, wenn ich jünger wäre, Single und er real XD 

Man erlebt und ermittelt zusammen mit Sofie an dem Fall der verschwundenen besten Freundin und es passieren doch recht viele Dinge, außerdem gibt es genug verdächtige Leute, deren Absichten man nicht erkennen kann. Da hatte ich auch schon Spaß beim Überlegen: Ok, was ist passiert? Warum ist sie verschwunden? Wer hat damit zu tun? Ich hatte dann doch recht schnell einen Verdacht, aber trotzdem auch ein gewisses Geschmäkle im Hinterkopf, muss ich ganz ehrlich zugeben. Was mir dann später auch total leid getan hat. 

Apropos die Charaktere, wie gesagt, die beiden sind nicht ganz so, wie man es bei dieser Art von Geschichte vermuten würde. Zwar ist Maximilian stark, selbstbewusst etc. Aber er sieht oft genug, wenn die Krone auf gut Deutsch gesagt scheiße baut und fühlt sich dann immer wieder dafür schlecht, wie auch verantwortlich. Er will es besser machen und tut es dann auch! Außerdem sind ihm seine Schwester wichtig, wie auch Sofie und er ist dann zerrissen zwischen seinen Gefühlen für sie, als auch seinen Verpflichtungen.  

Sofie dagegen sucht natürlich nach ihrer besten Freundin, die ihr unglaublich wichtig ist. Außerdem hat sie ja dann noch ihre Oma und die Eltern der besten Freundin. Aber auch gleichzeitig mag sie Maximilian und seine Schwester. Immer, wenn sie die beiden "ausnutzt" oder belügen muss, dann fühlt sie sich gleichzeitig schlecht. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, aber nicht unendlich stur. Und sie redet auch, wenn es an der Zeit ist. Also sie bleibt nicht auf Teufel komm raus verschlossen, sondern öffnet sich Maximilian. Auch wenn es vielleicht besser wäre, wenn sie sich ihm ganz geöffnet hätte, von Anfang an... 

Dass das Buch aus beiden Perspektiven erzählt, hat dem Buch meiner Meinung nach einen ziemlichen Gefallen getan. Aber dass ich auf solche Bücher abfahre, wisst ihr ja schon längst. Erwähne es ja nur oft genug :D 

Achja, falls sich jemand über den Namen wundern sollte: Dark Cinderella heißt so, weil die Protagonistin dunkelhäutig ist^^

Es ist also kein Dark Romance Roman oder so. Das wird auch gleich im Vorwort aka Brief von Maximilian gleich richtiggestellt. Und da ich das Buch direkt nach "My dark Romeo" gelesen habe, war das echt eine Wohltat :D

Da hat mir das Buch gleich instant richtig gut gefallen. 

 

Fazit:

Das Buch und das andere muss ich mir irgendwann mal kaufen, auch wenn ich nicht glaube, dass ich die Farbschnitt-Versionen bekommen werde^^°

Denn so schnell kann/will ich mir keine Bücher kaufen und ja... mal sehen. Einfach, weil mir die Dilogie so gut gefallen hat. Was mir am zweiten Band gefallen hat, werde ich aber in einer eigenen Rezension die Tage dann mal erwähnen. Zurück zu dem Buch hier. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

 

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Sonntag, 1. Februar 2026

[Rezension #430] A Spark of Time 3

 

 

Titel: A Spark of Time 3

Autor*in: Kira Licht

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Mystery, Hetero, Romance

Preis: € 18,00

Seiten: 414

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-8466-0281-2

Verlag: Knaur Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Der Besuch bei Jane Austen ist bereits zwölf Monate her, als Lilly und Damien vor eine neue Herausforderung gestellt werden. Ein alter Bekannter offenbart sich ihnen als Zeitreisender und zwingt die beiden, mit ihm in die wilden Highlands ins Jahr 1745 zu reisen. Collin MacLeod sucht dort nach der Perle von Tortuga, der besondere Heilkräfte nachgesagt werden. Auf Burg Dunvegan geben sich Lilly und Collin als frisch verheiratetes Paar aus. Damien hingegen fällt es zunehmend schwer, sich nicht in seiner Rolle als Diener zu verraten. Zwischen Haggis zum Frühstück, Highland Games und malerischen Ausflügen wächst die Anziehung zwischen Lilly und Collin. Doch was sie nicht wissen: Ihre Tarnung ist nicht so sicher wie angenommen, und ihnen läuft die Zeit davon... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Dass die "Zeitreise-Romantasy" noch einen dritten Band haben würde, wusste ich nicht. Irgendwann vor kurzem, vor ein paar Wochen habe ich das zufällig irgendwie mitbekommen und dachte mir: WHAT? O_O

Zumal auf Band 2 hinten draufsteht: Finale der Dilogie. Also einer Reihe aus zwei Bänden. Natürlich habe ich mich aber trotzdem gefreut, dass es bei dieser Reihe unerwartet weitergeht und habe mir das Buch dann von meinem Freund zum Geburtstag gewünscht. Dementsprechend hatte ich mich dann auch darauf gefreut, das Buch dann am meinem Geburtstag lesen zu können, während wir mit dem Zug unterwegs waren. Joah, ich habe es tatsächlich geschafft das Buch zu verschlingen, was hauptsächlich an Lilly und Damien lag.  

Dass die beiden eine sehr schwere Phase haben, unter der dann beide so hart zerbrechen, dass er dann Schluss macht, fand ich am Anfang ziemlich hart. Dass man dann über das Buch verteilt beide Perspektiven dazu gesehen hat, und auch zu dem, was in dem Buch passiert ist, hat mir als Leser sehr geholfen. Dennoch gab es eine Sache, an der die ganze Geschichte gekrankt ist: Beide vermissen sich gegenseitig, beide lieben sich noch, beide sind eifersüchtig auf die Leute, die sich an den jeweils anderen ranmachen. Also Damien ist eifersüchtig auf Collin, aber auch auf dessen Zeitreisekräfte, weil Damien seine ja im zweiten Band verloren hat. Und Lilly ist eifersüchtig auf eine Bedienstete, die sich an Damien ranmacht. Zwar gehen die beiden auch ein bisschen in den neuen Flirts auf, aber keiner von beiden will das so wirklich. Lilly will immer noch Damien. Und Damien will immer noch Lilly. Aber reden sie miteinander? Nein, sie bekommen den Mund nicht auf. Ich hoffe, hoffe wirklich, dass sie im nächsten Band, ja es soll ja einen vierten geben, miteinander reden können. Dass besonders Damien ein ganz bestimmtes Missverständnis aufklären kann (Lilly denkt nämlich, dass Damien und die Bedienstete ne flotte Nummer im Stall geschoben haben, was ihr mehrfach das Herz bricht, wenn sie dran denkt). 

Außerdem finde ich auch die Story spannend. Zwar ging die Suche nach der Perle oft in den Hintergrund, was einfach daran liegt, dass sie zum einen viel in irgendwelche Aktivitäten gesteckt wurden. Zum anderen aber auch ständig in den Verdacht gerieten, Verräter oder irgendwelche Spione zu sein. Am Ende ist natürlich ein kleiner Cliffhänger und sie haben dann, bei ihrer unbeabsichtigten Reise, sogar noch jemanden mitgenommen... ui, Band vier wird auf jeden Fall sehr spannend werden. Und hoffentlich, hoffentlich bekommt einer der Beiden mal den Mund auf >_< 

Was ich nur ein wenig schwierig fand, war die Übersicht über die vielen Leute zu behalten und mir zu merken, wer wer ist. Aber das hat den Lesespaß nicht so sehr gemindert, wie es bei anderen Büchern der Fall war. 

 

Fazit:

Ja, ich habe das Buch verschlungen und auch wenn ich mir oft mental an den Kopf fassen musste, so hatte ich viel Spaß beim Lesen. Ich bin froh, dass ich das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte und mein Freund war ganz erstaunt, vielleicht sogar ein bisschen traurig, eben weil ich es so in einem Rutsch gelesen habe. Aber ich hab ihn beruhigen können. Denn wenn ich ein Buch so durchsuchte, ist es immer ein gutes Zeichen. Und ich hatte nicht nur die Lust, sondern auch die Zeit und Gelegenheit dafür. Habe ich auch genutzt :D

Jetzt warte ich auf Band vier und keine Ahnung, ob das der letzte Band sein wird oder nicht. Ich lasse mich überraschen. So wie mich eben dieser Band hier überrascht hatte.

Dieser Band hier bekommt von mir fünf Sterne^^ 

 

 

 

 


 

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Donnerstag, 29. Januar 2026

[Rezension #429] My Dark Romeo

 

 

Titel: My Dark Romeo

Autor*in: Parker S. Huntington und L.J. Shen

Erschienen in Deutschland: 2024

0Originaltitel: My Dark Romeo

Erschienen in England: 2023

Übersetzer*in: Anne Morgenrau

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Erotik

Preis: € 19,99

Seiten: 457

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-28437-7

Verlag: Knaur Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Es solle ein harmloser Kuss auf einem rauschenden Debütantinnenball sein. Ein heimlicher Moment mit einem gut aussehenden Fremden. Doch im Gegensatz zu seinem Namensvetter wird mein Romeo nicht von der Liebe angetrieben, sondern von Rache. Für ihn bin ich eine Schachfigur. Ein Druckmittel. Die Verlobte seines Rivalen. Für mich ist er ein Mann, der Gift verdient. Ein dunkler Prinz, den ich nicht heiraten will. Er denkt, ich werde meine Schicksal akzeptieren. Nun, ich habe vor, es umzuschreiben. Und in meiner Geschichte stirbt Julia nicht. Aber Romeo? Er geht zugrunde. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Wie hatte es jemand in der einen Bücherapp so treffend kommentiert?

"Es ist so cringe wie ein Unfall mann will wegschauen aber kann es nicht 😭"

Und ja, das ist es tatsächlich. Es ist wie eine Massenkarambolage, man sollte nicht hingucken und doch tut man es. Womit man sich eigentlich keinen Gefallen tut, weder bei einem echten Unfall mit (vielen) Fahrzeugen, noch bei diesem Buch. 

Ich hatte es in der Bibliothek gesehen und dachte mir: Ach, probiere es doch mal aus, so schlimm kann es ja nicht werden, nicht wahr? Oh sweet summerchild :D

Denn es wurde schlimm. Fremdscham-Schlimm, um hier ganz genau zu sein. Denn sowohl die Story, als auch die Charaktere sind... wie umschreibe ich das nett? Ganz ganz speziell? 

Fangen wir mal mit Dallas an. Diese Frau hat so gut wie keine Hobbys, außer, ständig Chaos zu veranstalten, teuer Geld auszugeben und sich wie eine Prinzessin auf der Erbse aufzuführen. Sie hat keine Freunde, sie hat keine Interessen, sie hat keine Hobbys. Und sie hat nur ein Ziel im Leben: Kinder zu bekommen. Am besten so viele wie möglich. Zwar wird geklärt, warum sie das Ziel hat, aber so richtig erklärt es das nicht. Und es dominiert ihr ganzes Denken. Das... war es auch schon. Das ist alles, was zu Dallas zu sagen gibt. 

Dann gibt es noch Romeo. Er ist irgendwie ein Teilzeitarsch, manchmal ein Vollzeitarsch und jemand mit einer ach so tragischen Geschichte, die irgendwie sein ganzes Verhalten erklären soll. Hier und da erzählt er Dallas von seiner schwierigen Vergangenheit, seinem schwierigen Verhältnis zu seinen Eltern und auch, wie ihn das alles geprägt hat. Gleichzeitig ist er ein wandelnder Widerspruch. Auf der einen Seite will er nicht, dass sein Nebenbuhler die Firma erbt. Auf der anderen Seite, will er keinen Erben haben, also dass seine Linie mit ihm ausstirbt. Und auch die Firma in den Ruin treiben. Viel bekommt man von seiner Arbeit nicht mit, er ist viel mehr damit beschäftigt, seinem Geld hinterherzuweinen, dass Dallas mit vollen Armen aus den Fenster wirft (wobei ich ihn da verstehen kann) und auch damit, das Chaos zu beseitigen, das Dallas hinterlässt. Außerdem macht er gerne dem Ex-Verlobten von Dallas das Leben schwer. 

Überhaupt, das zwischen Dallas und Romeo. Ja, ich habe oben als Genre Romance genommen. Aber... es fühlte sich nicht wie Romance an. Überhaupt waren sich die beiden so uneinig, ob die sich überhaupt mochten oder nicht. So auf der einen Seite sind sie nur am Streiten, Bestrafen und Rebellieren. Auf der anderen Seite werden sie immer körperlicher, wobei auch so manche Szenen dabei sind, bei denen ich mir dachte: Ok, Brudi, ist klar O_o

Wie dass er z.B. mit ihr Sex hatte, durch seine Boxershort und ihr Höschen durch, so als Kondomersatz. Ja. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist so tatsächlich passiert. Auch redet sie ständig davon, dass sie ein Kind will, er nicht, und dennoch nimmt er sie ab einem gewissen Punkt ohne Kondom, oder andere Verhütungsmittel. Und irgendwann will er dann auch ein Kind, weil? Ja, keine Ahnung, warum. Das wird nie wirklich erklärt.  

Die Story... hier gibt es keinen roten Faden. Mal geht es darum, dass der Charakter einen Skandal macht und dann aufgeräumt werden muss. Dann macht der andere was ähnliches. Und dann muss auch noch der Ex-Verlobte wieder runtergemacht werden, der eine Mischung aus Fiesling und feuchtem Tafelschwamm ist. Achja, die Verlobung war nur auf dem Papier, Dallas und ihr Ex-Verlobter mochten sich eigentlich nicht so... Romeo hat Dallas auch anfangs nur haben wollen, um den Ex-Verlobten eine auswischen zu können. Ansonsten gibt es wie gesagt keinen festen roten Faden. 

Was mir auch noch aufgefallen ist, ist die herbe Ausdrucksweise. Ja, ich weiß, die deutsche Sprache ist, was Dirty Talk und Sexszenen angeht, etwas unelegant. Aber es muss doch einen sprachlichen Mittelweg zwischen "200-seitige Bauanleitung" und "Dialogbuch, geschrieben von Egon Kowalski" geben D:

Vor allem, das passiert recht schnell. Und auch die sexuellen Szenen haben recht schnell was von einem Porno. Einem billigen, drittklassigen Porno.

Warum ich das Buch durchgelesen habe? Im ersten Absatz steht die Antwort.  

 

 

Fazit:

Hinterher, als ich mit dem Buch fertig war, was auch länger gedauert hat als ich dachte, saß ich da und dachte mir: Ok. Das war was. Aber nicht meins. Es gibt noch zwei Fortsetzungen, aber die werde ich mir nicht holen. Ne, danke, kein Bedarf. Hier ist so einiges, das echt schief gelaufen ist, aber hey, solche Erfahrungen muss man auch mal machen. Denke ich. Wobei man hier auch wieder nichts verpassen würde. Ich kann höchstens für mich und meine zukünftige Geschichten mitnehmen, wie ich es nicht machen möchte. Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne und ich bin froh, dass ich es mir nur ausgeliehen und nicht irgendwann gekauft habe.

 

 

 

 

 

  

 

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Montag, 5. Januar 2026

[Rezension #420] Two Hearts One Lie

 

 

Titel: Two Hearts One Lie

Autor*in: Nina Bilinszki

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Abenteuer, Hetero, Romance

Preis:  16,00

Seiten: 396

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-44810-6

Verlag: Knaur Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Isla hat als Mountain Guide der Glencoe View Lodges ihren Traumjob gefunden. Sie ist jedoch alles andere als begeistert, diesen Sommer mit Leon McLachlan zusammenzuarbeiten zu müssen, mit dem sie schon seit Schulzeiten eine tiefe Feindschaft verbindet. Ärgerlich, dass Leon nichts von seinem Charisma eingebüßt hat und es schafft, ihre hitzigen Diskussionen bald schon in neckende umschlagen zu lassen. Gleichzeitig passieren in den Glencoe View Lodges merkwürdige Dinge: Die Küche wird geplündert, das Wasser abgestellt, und Islas Auto bleibt liegen. Als die Sabotageakte immer skrupelloser werden und nicht nur die Zukunft des Lodges, sondern auch Menschenleben gefährden, muss Isla sich einmal mehr fragen, wer auf ihrer Seite steht und wer ihr das Leben zur Hölle machen will... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch habe ich irgendwann letztes Jahr im Angebot bekommen, glaub, es war "Kauf 3 Bücher im Preis für 2" oder irgendwas in der Richtung. Da ich es von der Beschreibung (und auch vom Optischen) sehr ansprechend fand, hatte ich mir gedacht: Ok, dann hole ich mir das halt. Es hat dann auch ein wenig gedauert, bis ich es gelesen hatte, aber ich war am Ende froh, dass ich dazu gekommen bin.  

Hier gibt es natürlich, wie es bei Enemies-to-Lovers gerne mal der Fall ist, Missverständnisse in der Vergangenheit, die im richtigen Licht ein wenig lächerlich wirken, aber für Teenager sieht es in dem Fall nun mal komplett anders aus. Die Pubertät ist eine dramatische Zeit und da werden die Dinge noch viel schlimmer aufgenommen, als es eigentlich der Fall ist. Jedenfalls, die beiden können sich dann erstmal durch ihre Arbeit, dann privat annähern, austauschen und die Missverständnisse aus der Vergangenheit aus dem Weg räumen. 

Hier gibt es natürlich auch wieder zwei Perspektiven, einmal Isla und einmal Leon. Und ich fand beide Sichten sehr interessant, besonders die von Leon, nachdem es zu den ersten Sabotagen gekommen war. Das Ganze hatte auch was von einem Krimi: Isla war irgendwann von Leons Unschuld überzeugt und Leon hatte keine Lust, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten bzw er wollte dafür sorgen, dass das Hotel sich an den modernen Zeitgeist anpasst, ohne seine Identität zu verlieren, was ja auch an sich schon nicht so einfach ist. Aber der Vater war ja natürlich dagegen. Auch gegen die Zusammenarbeit des Hotels mit den Lodges. Und auch die Leute von den Lodges waren nicht alle so happy darüber.  

Dadurch kommt es zu ziemlich vielen Verdächtigen und Tatmotiven, wenn es darum geht: Wer steckt hinter diesen Aktionen? Denn erst gehen viele Sachen kaputt oder werden geklaut. Als dann aber Isla und ein Gast verletzt werden, wird es nochmal ganz anders und viel ernster. 

Die Auflösung hatte mich überrascht, aber ehrlich gesagt auch irgendwie nicht. Und es wurde dann nochmal richtig schön spannend. Aber auch die Romanze zwischen Isla und Leon kam nicht zu kurz. Ja, doch, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen. 

 

Fazit:

Ich weiß, ich weiß, ich bin damit nicht allein etc. Aber mich sprechen diese Art von Büchern total an, besonders, wenn sie irgendwie u.a. in der Natur spielen? Auf jeden Fall könnte ich mir vorstellen, noch mehr in der Richtung zu lesen, sobald ich wieder ein wenig "lockerer" werde, was das angeht, denn momentan bin ich noch immer dabei, meinen SUB abzulesen. Aber damit sollte ich dieses Jahr noch fertig werden, denke ich. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine fette Lese-Empfehlung. 

 

 

 


 

 

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Mittwoch, 31. Dezember 2025

[Rezension #416] Heute sind wir unsterblich

 

 

Titel: Heute sind wir unsterblich

Autor*in: Dominik Gaida

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Gay Romance, Drama, Slice of Life, Mystery

Preis:  17,00

Seiten: 416

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01691-2

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ticktick. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste er das nicht - nicht mehr. Nachdem eine chronische Erkrankung fast sein ganzes Leben überschattete, hat er endlich ein Spenderherz bekommen. Trotzdem verhält er sich, als wären seine Stunden gezählt. Ticktack. Erst als er einen mysteriösen Fremden trifft, hält Dylan inne. Er ahnt nicht, dass der schüchterne, verletzlich wirkende Mann ein Geheimnis hat. Ja, dass er nicht einmal ein Mensch ist ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das hier ist die Fortsetzung zu "Gestern waren wir unendlich", und ich muss sagen, mir hat auch die Fortsetzung richtig gut gefallen, auch wenn sie mich nicht so sehr gepackt hat, wie der erste Band. Dafür war ich aber auch sehr dankbar, wenn ich daran denke, wie sehr mich der erste Band zerlegt hatte, da brauchte ich dann doch keine Wiederholung dafür.

Dylan haben wir bereits im ersten Band kennenlernen dürfen, hier hat er nun die Hauptrolle. Man sieht auch den ersten Band aus seiner Perspektive, und bekommt natürlich die Auswirkungen mit, die der erste Band auf sein Leben hatte. Natürlich geht es dann mit seinem Leben weiter und mit den Höhen und Tiefen, die es mit sich bringt. 

Aber man lernt auch Timothy kennen und mit ihm natürlich aber auch sein Geheimnis. Dazu auch noch sein Leben, an das er sich nicht mehr erinnern kann und mit ihm entdeckt man langsam, was passiert ist. Wie es zu einem bestimmten Ereignis gekommen ist und auch, wie er und Dylan sich immer näher kommen. Aber auch, was alles zwischen ihnen steht. Ich habe wie im Vorband mit den beiden mitgefiebert und hatte Hoffnung. Nur, ich wusste eben vom Vorband, dass alles Hoffnung manchmal nichts bringt. 

Hier kann ich aber sagen: Hoffnung lohnt sich sowas von! Und das Ende war schön. Sehr schön. Am Ende habe ich dann zwar auch ein wenig geweint, dieses Mal waren es allerdings Freudentränen.  

 

Fazit:

Auch die Fortsetzung hat mir richtig gut gefallen und wie den Vorgängerband habe ich diesen recht schnell gelesen, einfach, weil ich es wissen wollte, wie es mit den beiden zusammen und im Einzelnen ausgeht. Zwar war ich am Ende nicht zerstört, aber genau das fand ich hier auch wieder richtig. Es war wie eine schöne, warme Umarmung, die echt gut getan hat. Diesem Band hier gebe ich ebenfalls fünf Sterne, würde aber empfehlen, mit dem Vorband anzufangen, einfach, weil es Sinn macht. Und man, wenn man mit dem hier anfangen würde, zu böse gespoilert werden würde, was den Vorband angeht.

 

 

 



 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #415] Gestern waren wir unendlich

 

 

Titel: Gestern waren wir unendlich

Autor*in: Dominik Gaida

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Gay Romance, Drama, Slice of Life, Mystery

Preis:  17,00

Seiten: 429

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01690-5

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner, sein bester Freund, die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einem schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry. Fur Louis bleibt die Welt stehen - buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder da. Derselbe Tag beginnt von vorn. Louis kann es kaum glauben. Muss er den schlimmsten Moment seines Lebens noch einmal erleben? Oder ist das die Chance, Henry zu retten? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es gerade sehr, sehr schwer diese Rezension zu schreiben. Nicht, weil ich keine Meinung zu dem Buch hätte. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte, oh Gott, im Gegenteil. Das hier ist meine Nummer 1. Nein, das ist es nicht. Es fällt mir nur schwer, weil mir das Buch auch gleichzeitig das Herz gebrochen hat. Ungelogen, ich saß im ICE von Nürnbern nach München und hab nach Abschluss des Buchs erstmal ewig damit verbracht, leise vor mich hinzuweinen und musste darum kämpfen nicht zu schluchzen. Also wirklich. Das hatte ich noch nie bei einem Buch, und werde ich vermutlich auch nie wieder haben. 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern, aber ich kann zumindest so viel sagen: Ich hab Louis und Henry ultraschnell ins Herz geschlossen und vermutlich war das Fehler. Egal. Ich habe diesen Fehler gerne gemacht. Dementsprechend hat mich der Tod von Henry so hart mitgenommen. Aber auch, was den weiteren Verlauf der Geschichte angeht, wie Louis sich so sehr viel Mühe gibt, damit Henry diesen Tag überlebt und trotzdem immer wieder scheitert... hach, es war hart. Und dann das Ende... uff. Wie gesagt, ich war ein heulender Trümmerhaufen. Auch jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke.  

Was mir auch noch so wehgetan hat, waren genau drei Dinge. Zum einen hatte Louis mit seinem Vater, der nicht mit der Sexualität seines Sohns zurecht kam. Zum zweiten hatten die beiden Pläne, für die nahe und die ferne Zukunft. Und außerdem hatten sie sich am Vorabend wegen was recht Dummen gestritten. Ich mein, klar, am Ende gab es sowas wie ein Happy End. Trotzdem. Es hat wehgetan. Ein bittersweetes Happy End. Ja, so könnte man das nennen. 

Was mir dafür recht gut gefallen hat, dass es nicht nur die aktuelle Zeit gab, sondern auch man durch Rückblenden sehen durfte, wie die beiden sich kennen- und liebengelernt haben. Und das war einfach so ... hach <3 

Mehr kann und will ich nicht verraten, weil ich sonst zu viel spoilere. Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde? Ich bin mir nicht mehr sicher. Aber ich glaube, über Instagram. Sicher kann ich es aber nicht mehr sagen. 

 

Fazit:

Wie gesagt, das hier ist aus diversen Gründen mein Highlight 2025, da gibt es keine Zweifel. Aber auch gleichzeitig das Buch, das mich am meisten traurig gemacht hat. Aber genau das rechne ich dem Buch hoch an, dass es in der Lage solche Emotionen in mir zu wecken, das ist wirklich sehr, sehr selten. Ich kann vllt an der Hand die Bücher abzählen, auf die ich so extrem reagiert habe. Ich habe oft genug bei Filmen, Serien und Spielen geweint, aber bei Büchern? Da passiert es so selten... jedenfalls, das Buch bekommt natürlich fünf Sterne von mir und lest es. Mit ner Großpackung Taschentüchern am besten.

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Donnerstag, 25. Dezember 2025

[Rezension #412] Über die dunkelste See

 

 

Titel: Über die dunkelste See

Autor*in: Brittainy C. Cherry

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: Western Waves

Erschienen in den USA: 2021

Übersetzer*in: Katia Liebig

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero, Romance

Preis: € 12,90

Seiten: 397

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-1468-9

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ich verstehe nicht, warum mich mein Vater in seinem Testament Damian Blackstone versprochen hat. Ich weiß nichts über ihn, nur dass er mit diesem Deal genauso wenig einverstanden ist wie ich. Trotzdem haben wir keine Wahl: Wir müssen heiraten und sechs Monate zusammenleben, oder wir verlieren unser millionenschweres Erbe für immer! Doch wir sind viel zu verschieden, als dass das mit uns gut gehen könnte. Damian ist eiskalt und von einer Dunkelheit umgeben, die jedes Sonnenlicht verschlingt. Aber manchmal sehe ich in seinem Blick, dass er sich nach meiner Leichtigkeit verzehrt. Und dann weiß ich, dass ihn zu heiraten vielleicht der Anfang von etwas Wunderschönem sein könnte... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Wie auch schon bei "Always isn't forever" habe ich das Buch hier zufällig in der Bibliothek gesehen, war erstmal ultraskeptisch, aber dann hab ich mir gedacht: Joah, probiers doch einfach mal. Kostet doch nichts und wenn es dir nicht gefällt, nicht schlimm, du musst es ja doch eh wieder zurückgeben. Außerdem bin ich ein Fan von Tropes wie: Marriage of Convenience, Arranged Marriage, Strangers to Lover und Slow Burn. Allerdings ist die Umsetzung des Buchs, bzw der Idee... nicht so gut gelungen. 

Das Buch wird aus beiden Perspektiven erzählt bzw die Geschichte und da fängt es auch schon an. Sie lässt sich wegen jedem Kram die Karten lesen, auch, wenn die Kartenlegende eigentlich grad nicht möchte und kein gutes Gefühl dabei hat. Und wenn dann Karten gelegt werden, die Stella nicht passen, dann ist sie auch nicht zufrieden. Außerdem wird hier probiert, ein "Enemys to Lovers" auf Teufel komm raus zu machen. Warum sind sie Feinde? Weil sie sich am Anfang über einen bescheuerten Muffin streiten. Ernsthaft, der Streit wegen dem Muffin wird zwar am Ende aufgeklärt, warum er überhaupt zustande kam und aufgearbeitet. Dennoch, es fühlt sich so forciert an, wie eine tiefe Handlung in einem Porno^^° 

Seine Perspektive hat noch viel weniger Sinn gemacht. Bzw das, was rund ihm herum passiert ist. Mag sein, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber wer denkt denn bitte permanent über sich, wie stark er von seinem Leben und seinen Erfahrungen geprägt ist, wie er sehr er sich ändern muss etc. So wie andere Leute über einen denken würden... aber hey, er ist offen für Selbstreflektion. Gleichzeitig wird auch sehr stark betont, dass er ja eine wohltätige Organisation unterstützt oder ins Leben rufen möchte, damit andere nicht sein Schicksal erleiden müssen. Um zu zeigen: Ja, der ist kein Bad Boy. 

Und können wir mal bitte über den Freund von Stella reden? Ja, sie hat einen Freund und der ist ne wandelnde Red Flag. Was sie zum Glück aber erkennt. 

Btw, das hier ist kein Slow Burn. Leider. Denn die beiden verlieben sich recht schnell ineinander, sie trennt sich von ihrer Red Flag, aber ist von ihm schwanger und er will nur das Geld, dass sie bekommt, wenn sie die sechs Monate mit dem Mann zusammen ist. Was man aber Damian hier anrechnen kann: Er erkennt, was für ein Mistkerl Stellas Freund ist, und unterstützt sie in allem, was die Trennung mit ihm betrifft. Er hilft ihr auch zu erkennen, dass es dem Mistkerl weder um Stella, noch um das Baby geht und sagt: Ok, egal, dann ist es halt nicht von mir, aber ich kümmere mich darum. Nur, dann kommt sie und sagt: Ich hatte mehrere Fehlgeburten, ich habe Angst, dass es wieder passiert. Ok, verständlich. Aber warum sie dann auf einmal random auf Abstand gehen möchte und beide sich dann hart vermissen... fühlt sich auch erzwungen an. 

Am "besten" ist aber immer noch die Storyline, in der es um die drei Schwiegermonster geht, die Damian hat. Denn der Vater, der die beiden in eine Ehe gezwungen hat, ist eigentlich der leibliche Vater, der aber ewig nichts von einem Sohn wusste. Und Stella ist bei ihm nur aufgewachsen, also kein adoptiertes Kind. Ein weiterer Grund, warum die beiden Feinde sind, am Anfang. Und Damian soll am Ende entscheiden, wer von den Schwiegermonstern einen kleinen Anteil an Geld bekommt. Warum Schwiegermonster? Weil sie alle drei mal mit Damians Vater verheiratet waren, aber mies zu ihm. Weil sie neidisch und eifersüchtig auf seine Mutter waren. Und er sollte dann erraten, wer von den dreien seine Mutter ist. Es kam ewig so rüber, als wüssten sie nicht mal selbst, von wem das Kind sei. Ich meine: WTF? Wenn man es bei mehreren Kerlen nicht weiß, ok. Aber die Frau ist doch üblicherweise bei der Geburt anwesend, da muss es doch die Frau wissen, ob sie mal ein Kind geboren hat oder nicht. Irgendwann rückt aber die Mutter mit der Sprache raus, als hätte sie es doch die ganze Zeit gewusst... Schwester, warum? 

 

Fazit:

Ich hab das Buch zwar gelesen, aber ja, so wirklich von der Umsetzung her war es jetzt nicht so meins. Zwar werde ich ähnlichen Büchern auch wieder eine Chance geben, aber der Reihe, aus der das Buch kommt, ehrlich gesagt weniger. Außer, ich finde irgendwann in ein paar Jahren mal einen anderen Band der Reihe und habe das hier längst vergessen. Was auch passieren kann. Aber ja, Idee gut, Umsetzung ist so naja. Aber Damian wurde mir irgendwann richtig symphatisch. Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne. 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #411] Wild like a River

 

 

Titel: Wild like a River

Autor*in: Kira Mohn

Erschienen in Deutschland: 2020

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero, Romance

Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 [A]

Seiten: 395

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-00399-8

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch habe ich auch zufällig in der Bibliothek gesehen und ich muss sagen, ja, solche Art von Büchern zieht mich halt total an, aber ich denke, das dürfte eh sowas von offensichtlich sein, wenn man sich auch mal so ansieht, was ich so über die letzten Jahre gelesen habe. Auch das Buch hier arbeitet mit zwei Perspektiven, sowohl mit der von Haven, als auch der von Jackson. 

Außerdem gibt es damit auch zwei Handlungsstränge, die eng miteinander verwebt sind. Auf der einen Seite hat man Jackson, der früher mal wohl eher ein Arsch war und sich dann weiterentwickelt hat, mit Haven etwas ernsthaftes haben möchte, sie aber nicht verschrecken will. Gleichzeitig will er sie vor seinen Freunden schützen, was dann aber nach hinten losgeht und ihn dazu bewegt sich zu fragen: Sind diese Leute wirklich meine Freunde? Warum sehe ich sie als meine Freunde an, wenn ich die meiste Zeit nichts mehr mit ihnen anfangen kann und mir ihre Art mehr peinlich ist als alles andere? Er hat zwar ein bisschen zu lange gebraucht, um das zu kapieren, aber vermutlich, weil er es eine lange Zeit einfach hingenommen hat. 

Da ist aber auf der anderen Seite Haven, die mehr über ihre eigene Vergangenheit lernen möchte, mehr über ihre verstorbene Mutter und auch alles, was ihr Vater ihr verschwiegen hat, eben, um sie in Schutz zu nehmen. Das gleiche Motiv also wie bei Jackson und bei beiden geht es in die Hose, bei beiden hat Haven dann erstmal Vertrauensprobleme, die sie allerdings abbaut. Auch findet sie heraus, wer sie selbst ist, was sie von sich selbst erwartet, vom Leben und wo sie in Zukunft stehen möchte. 

Fand ich sehr angenehm zu lesen und die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt, wie er sich die Zeit nimmt und sie langsam herausfindet, was es bedeutet, jemanden zu lieben und sich auf diese Person einzulassen. Ja, doch war sehr schön und sehr süß. Dazu noch die schöne Natur, die ich mir ausnahmsweise in meinem Kopf vorstellen konnte... keine Ahnung, ich hab ja schon ewig ein Problem mit meinem Kopfkino, meinem schwachen. Aber den See und den Wald hab ich mir richtig gut vorstellen können. Da hat mein Hirn auf einmal keine Probleme mehr :D 

 

Fazit:

Ja, doch, das war wieder sein sehr gemütliches Buch, hat für gemütliche wenn auch dramatische Lesestunden gesorgt. Trotz oder auch gerade wegen der schweren Themen. Und ich fand die Dynamik zwischen den beiden ziemlich gut, wie auch die Art, wie sie mehr über sich und ihre Vergangenheit herausgefunden hat. Da kam es doch zu einigen Plottwists. Mir hat das Buch gefallen und bekommt insgesamt von mir fünf Sterne. Und auch hier spreche ich eine Lese-Empfehlung aus! 

 

 

 


 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen