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Sonntag, 17. Mai 2026

[Rezension #444] Addicted to us

 

 

Titel: Addicted to us

Autor*in: Annika Thompson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-912172-02-7

Verlag: Sturm Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sieht sie in seine stahlgrauen Augen - die Augen eines Mannes, der seit Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier wollte ich schon länger mal haben und auch lesen, allerdings kam ich erst in diesem Jahr dazu, es mir zu holen. Aber hey, Bücher laufen einem im Normalfall ja auch nicht weg. Da das hier das erste Buch aus dem Verlag einer Freundin von mir ist, war ich ziemich gespannt darauf, wie es sein würde. Wie man sieht, handelt es sich nicht um Rezensionexemplar, ich hab es mir selbst mit meinem eigenen Geld gekauft. Und nichts davon wird mich natürlich in meiner Meinung beeinflussen, wäre auch total bescheuert^^° 

Jedenfalls, gehen wir mal zum Buch selbst. Mir sind einzelene Druckfehler aufgefallen, also dass ein Satz mittendrin auf der nächsten Zeile weitergeht, aber mir ist das nur so 2-3 mal aufgefallen und nach wenigen Sekunden Irritation hab ich es dann auch wieder vergessen. Da fand ich die Rechtschreibfehler in Büchern von großen, bekannterern Verlagen viel schlimmer als jetzt hier bei dem Erstwerk.  

Die Story, ich muss zugeben, ich hatte zuerst mit etwas ganz anderem gerechnet, und ich finde es gut, dass hier der Fokus auf ein Thema gelegt wird, welches in unserer Gesellschaft doch zu wenig beachtet wird. Es wird des Öfteren nicht explizit, aber deutlich genug gezeigt, was mit Victor passiert ist und wie sehr es ihn selbst Jahre danach zerstört. Wie er mit sich, mit den Drogen und dem Leben an sich kämpft. Also hier muss man die Triggerwarnungen am Anfang des Buches auf jeden Fall verinnerlichen. Das Thema ist eins, welches in unserer Gesellschaft wegverdrängt wird oder belächelt. Sowas passiert laut Gesellschaft nicht. Sowas kann gar nicht passieren, wollen uns gewisse Geschlechterklischees erzählen. Mir hat Victor komplett leid getan, auch wenn es natürlich nicht alles entschuldigt, was ihm passiert ist. Ich habe mich während gewisser Szenen ziemlich unwohl gefühlt und hätte ihm natürlich gewünscht, dass es ihm nicht passiert. 

Am Anfang ging es mir ein bisschen zu schnell, die beiden treffen sich, erkennen sich wieder und verlieben sich. Das ging mir wie gesagt ein bisschen zu schnell, danach wird es dann realistisch. Rau, unschön, aber realistisch. Das Ende des Buchs... ich will nicht zu viel darüber verraten. Ich kann nur sagen: Ich war traurig und erleichtert gleichzeitig. Es ist ein seltsames Gefühl. Natürlich hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, aber es war passend. 

Was Jasmin angeht, sie ist jemand mit einem normalen Leben, einem schönen, gesichertem sozialen Umfeld und jemand, die nicht so leicht aufgibt, aber auch auf sich aufpasst, wenn es zu viel wird. Sie hat viele Jahre mit einem schlechten Gewissen gelebt, welches sie nicht hätte haben müssen. Ihre Reaktionen konnte ich immer mal wieder nachvollziehen. Victor wird allerdings immer mein Favorit in dem Buch bleiben. 

 

Fazit:

Von mir aus hätte das Buch ruhig noch ein wenig länger sein können, nicht nur am Anfang, sondern auch hier und da, so gefällt es mir allerdings auch recht gut. Trotz der schweren Themen hatte ich recht viel Spaß beim Lesen und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte. Wie gesagt, ich hatte zuerst mit was anderem gerechnet. Ist ja nichts schlechtes, ich lasse mich gerne beim Lesen überraschen. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. 

 

 

 

 

 


 

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Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 12. Mai 2026

[Rezension #443] All In - Zwei Versprechen

 

 

Titel: All In - Zwei Versprechen

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: All In

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0835-0

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, aber sie nicht für ihn. Als ihrer beiden Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Leibe eine Chance zu geben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Oh Gott, diese Reihe macht mich komplett fertig. Bitte diesen Teil nur lesen, wenn ihr entweder Band 1 kennt oder euch Spoilers nicht stören. Denn ich muss auf Dinge eingehen, die in Band 1 passiert sind und die eine große Auswirkung auf Band 2 haben. Also diesen Band hier. Und wieder werden meine Augen so feucht, wieder tut es so weh, an diese Geschichte zu denken... 

Ok, die Warnung ist ausgesprochen.

 

Im letzten Band ist ja Jonah an dem schwachen Herz gestorben, den er wegen seiner Krankheit hatte und hinterlässt ein Loch, sowohl bei den Charakteren, als auch bei mir als Leserin. Und in dem Band hier geht es darum, wie die Leute mit dem Verlust klarkommen müssen, es aber nicht tun. Kacey ist das alles zu viel und sie flieht in eine Stadt, mehrere Stunden weit weg von Las Vegas. Theo stürzt sich in die Arbeit und verzweifelt an so vielen Dingen: er vermisst seinen Bruder, er vermisst Kacey, er leidet darunter, dass seine Eltern auch unter dem Verlust leiden. Und er besucht seinen Bruder bzw dessen Kunstwerk jeden Tag.  

Irgensdwann kommen die beiden wieder in Kontakt und stehen sich nahe, wenn einer von beiden Hilfe braucht. Doch es vergeht mindstens ein Jahr, bis Kacey merkt, dass sie ebenfalls von den beiden was will. Allerdings kommt dann die Survivors Guilt und auch die Umgebung ist nicht wirklich happy damit, dass Jonahs Bruder nun was von dessen Freundin möchte, verurteilen die beiden entsprechend, während die beiden sich ebenfalls dafür mehr als schuldig fühlen. Gefühle, Gedanken, die ich so gut verstehen konnte T_T 

Entsprechend war ich dann über das Ende mehr als glücklich. Und ja, dieses Buch war das Pflaster, das ich nach Band 1 gebraucht hatte. Auch wenn es die Wunde immer mal wieder leicht aufgerissen hatte. Uff, ich hätte nie gedacht, dass ich einen fiktionalen Charakter so vermissen kann. Auf der anderen Seite, ich habe selbst mehrere sehr persönliche Verluste erlitten, und mir auch gewünscht, dass diese Personen noch leben würden. Passiert natürlich nicht. Vermutlich hat die Reihe deshalb so gut bei mir funktioniert.

  

Fazit:

Der Band hier hat echt gut getan und ich bin froh, dass ich ihn mir ebenfalls damals ausgeliehen hatte. Das war der Balsam, der meine Seele geheilt hat von dem Schmerz, den mir Band 1 verpasst hat. Auch fand ich es realistisch, auch wenn es nicht immer schön oder angenehm war. Dennoch freue ich mich, wie es für die beiden ausgegangen ist. Von mir bekommt der Band hier fünf Sterne und ich kann schon mal sagen: Die zwei Bände sind eines meiner Jahres-Highlights.

 

 

 

 



 

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Foto: Selbst geschossen

[Rezension #442] Dark Venice - Deep Water

 

 

Titel: Dark Venice - Deep Water

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 448

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-788-7

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als Merle für ein Auslandssemester nach Venedig kommt, hat sie vor allem eins im Sinn: einer großen Familienlüge auf den Grund zu gehen. In der Lagunenstadt trifft sie auf eine junge Italienerin, die ihr kurzerhand ein Bett im Casa Nera anbietet. Während sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenüber kühl und distanziert, allen voran der verboten attraktive Matteo. Merle wird den Eindruck nicht los, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und auch sie hält den wahren Grund ihrer Reise geheim. Als sie in der Uni gefährliche Gerüchte über die Clique hört, sind es nicht nur seine Blicke, die Merles Knie weich werden lassen. Denn dieses Semester steht mehr auf dem Spiel als ihr Herz: Die Wahrheit. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch hier musste ich eine längere Zeit warten, da ich mir vor mehreren Monaten aus Versehen die Fortsetzung mitgenommen hatte und daher erstmal das Buch hier lesen musste, um zu wissen, was bei dem anderen passiert. Also habe ich es mir reserviert und konnte es dann vor kurzem endlich abholen und selbst lesen. Ich muss sagen, die Wartezeit hat sich für mich wirklich gelohnt. 

Beide haben düstere Geheimnisse, wobei man bei Matteos Geheimnis (bzw dem von ihm und der gesamten Clique) als Leser auch sehr lange im Dunkeln gelassen wird. Erst gegen Ende kommt es dann stückchenweise ans Tageslicht und dann endet das Buch deswegen auch mit einem Cliffhänger! Ich muss mir echt mal den Fortsetzungsband. 

Was Merles Familiengeheimnis angeht, da hat ihr Opa, bevor er mit ihrer Oma zusammengekommen ist, regen Briefverkehr mit einer Andrea gehabt. Es ist mehr als deutlich, dass sich die beiden liebten, aber nicht zusammensein konnten. Jetzt ist sie anhand von wenigen Anhaltspunkten auf der Suche nach dieser Andrea, weil sie sie einfach nur mal kennenlernen möchte. Kann ich total verstehen, auch wenn ich nicht weiß, wie erfolgreich sie mit ihrer Suche sein wird. Bisher in dem Band hatte sie jedenfalls keinen Erfolg. 

Was ich aber vermute: Andrea ist keine Frau, sondern ein Mann. Weil das würde recht gut passen, dass die beiden nicht zusammenbleiben konnten. Zumal Andrea in Italien auch ein Männername sein kann. Aber ja, das werde ich wohl erst erfahren, wenn ich irgendwann den zweiten Band lesen kann. Und ich frage mich auch, ob ihre Oma etwas darüber weißt. Weil irgendwie war die Familie dagegen, dass sie die Recherchen macht und diese Ablehnung hat Merle erst recht zur Recherche motiviert. 

Ich find es gut, wie hier alles seine Balance findet. Also die Story mit Merle und der Uni, mit Matteo und den anderen, aber auch mit ihrer geheimen Mission. Warum sie es für sich behält, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht erklärt sie das ja im nächsten Band dann besser. Matteo fand ich ziemlich symphatisch, nachdem man mehr von ihm erfahren hat. Nur als er und die anderen am Anfang so stoffelig zu Merle waren, das habe ich nicht verstanden. Sie hätten sie auch einfach freundlich behandeln können, ganz normal, dann wäre es nicht so auffällig komisch gewesen. Auf der anderen Seite, sie waren paranoid wegen ihrem Geheimnis und dachten, sie würde ihnen hinterherschnüffeln. Dass sie dann wegen ihrer eigenen Mission den Mund nicht aufbekommen hat, damit hat sie sich auch keinen Gefallen getan. 

 

Fazit:

Man merkt, dass das hier nur ein Teil einer Dilogie ist, aber das ist nicht so schlimm, finde ich. Dafür gibt es ja den zweiten Band, in welchem dann hoffentlich alle offenen Punkte und Fragen geklärt werden. Hier bin ich jedoch ziemlich zuversichtlich. Wann ich den nächsten Band lesen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Das werde ich noch sehen. Jedenfalls, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen und Rätseln, was zum Henker mit Matteo falsch sein könnte. Was sein Geheimnis ist. Gespannt bin ich auf jeden Fall. Und ich gebe dem Band hier insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

 

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Montag, 11. Mai 2026

[Rezension #441] Wild Reverence

 

 

Titel: Wild Reverence

Autor*in: Rebecca Ross

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: Wild Reverence

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Ulrike Gerstner

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Action, Hetero, Romance

Preis: € 24,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2586-9

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich in ständiger Gefahr. Denn sie birgt ein Geheimnis: Sie hat verbotene Gefühle für einen Sterblichen. Als Kind hat sie sich mit Vincent, dem Sohn eines Lords, angefreundet. Zusammen sind sie durch Vincents Träume gewandelt und haben gemeinsam neue für die Zukunft erschaffen. Doch um Vincent vor der Grausamkeit der Götter zu beschützenl, nimmt Matilda Abstand zu ihm. Bis Vincent zehn Jahre später in Lebensgefahr schwebt. Vincent, der inzwischen den Titel von seinem Vater geerbt hat und zu einem attraktiven Lord geworden ist, steht kurz vor der Schlacht um seine Heimat. Deshalb braucht der Lord dringend Verbündete, und Matilda ist die Einzige, die ihm mit ihren Beziehungen zu den Göttern helfen kann. Dafür muss sie sich jedoch als seine Frau ausgeben! Während die beiden als vermeintliches Ehepaar versuchen, Allianzen mit den Göttern und den Menschen zu schmieden, merken sie, dass diese magische Verbindung zwischen ihnen immer noch besteht - und mit jedem Moment stärker wird. Doch Matilda ist eine mächtige Göttin und Vincents Leben ist endlich. Selbst wenn sie diesen Kampf gewinnen - hat eine Liebe zwischen einer Göttin und einem Sterblichen überhaupt eine Chance? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor mehreren Wochen recht zufällig in der Bibliothek gesehen und es hat mich dann doch recht schnell angesprochen, das muss ich zugeben. Nicht nur wegen dem Cover, sondern weil ich einfach Storys mit "Sterblicher x Unsterblicher" total meinen Narren dran gefressen habe. Und dass sie mal die unsterbliche Person ist, und nicht wie sonst bisher üblich er, war eine total angenehme Abwechslung. 

Also als Slow-Burn-Fan kam ich total auf meine Kosten, auch wenn ich mir hin und wieder schon gewünscht habe, dass sie doch ein bisschen schneller in die Pötte kommen könnte^^°

Denn erst checkt sie sehr lange nicht, dass sie auf ihn steht. Und später, als sie es tut, ist sie aber total misstrauisch, weil ihre Mutter gestorben ist und ihr Patenonkel verletzt wurde, als sie jemanden geliebt und vertraut hatten. Daher lässt sie sich ewig nicht auf Vincent ein, was dann teilweise doch ein wenig nervig war. Aber an sich war die Liebegeschichte zwischen den beiden echt süß. Auch wenn so oft was dazwischenkam, was dafür gesorgt hat, dass die beiden wieder räumlich für eine längere Zeit voneinander getrennt waren. Als es dann noch öfters passiert ist, dachte ich mir ehrlich gesagt schon: Oh, come on! Kaum haben die mal ein bisschen Pärchenzeit, schon werden sie wieder auseinandergenommen. Aber: Ich mag es, wie das zwischen den beiden ausgegangen ist. Klar, ich hatte aufgrund eines anderen Ereignisses mit zwei anderen Charakteren auf einen anderen Ausgang spekuliert, aber so ist es auch sehr schön. 

Gut, wenn sie nicht grad zu paraoid oder zu blind für ihre eigenen Gefühle war, war Matilda echt ein sehr interessanter Charakter und ich fand auch ihre Kräfte ziemlich spannend. Generell wie die Welt aufgebaut ist, wie die Götter und deren Kräfte funktionieren. Dass es sogar Wege gibt, um Götter zu töten und wie die jeweiligen Götterwelten aufgebaut sind, fand ich auch interessant. Wobei ich gerne mehr von ihrem Vater und dem Oberreich gesehen hätte. Aber gut, dann wäre das Buch wohl vermutlich noch dicker gewesen.  

Vincent habe ich instant ins Herz geschlossen und er hat mir jedes Mal total leid getan. Als er seine Familie verloren hat. Als die Frau, die er liebt, immer wieder und wieder aus seinem Leben verschwindet, meistens ohne etwas zu sagen. Dass sie dann später besser und mehr mit ihm redet, finde ich super. Btw, sie ist zu ihrem Vater gegangen, nicht, um ihn zu schützen, sondern vielmehr sich selbst, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Das fand ich bei der Beschreibung doch ziemlich irritierend. Weils halt einfach nicht so richtig stimmt. 

Wen ich auch noch mochte, war ihr Patenonkel, der hat eine richtig starke Entwickung im Laufe des Buches gemacht und ich habe dann auch immer wieder mit ihm mitgefiebert, auch, wenn der Fokus nicht auf ihm lag. Er hatte auch am Anfang nicht gesehen, dass er sich in jemanden verliebt hat, dabei war es so offensichtlich XD 

Die Story selbst an sich war recht abwechlsungreich und spannend, manche Szenen waren jetzt nicht so wichtig, aber es ist okay, dass sie drin geblieben sind. Mehr hätte es aber wirklich nicht sein müssen. Obwohl, doch: Mehr Pärchenzeit für die beiden^^° 

 

Fazit:

Ich würde das Buch jetzt nicht als mein Highlight bezeichnen, aber es kommt doch recht ziemlich nah dran. Auf jeden Fall hatte ich viel Spaß beim Lesen, aber manchmal wurde ich, obwohl ich ein Slow Burn Fan bin, doch ziemlich auf die Probe gestellt, da es manchmal zu slow burn war^^°

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung! 

 

 

 

 

 

 

 

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Samstag, 2. Mai 2026

[Rezension #439] All In - Tausend Augenblicke

 

 

Titel: All In - Tausend Augenblicke

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Full Tilt

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,00

Seiten: 424

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0819-0

Verlag: LYX

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder ständig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder Tränen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stückchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch für mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum Glück nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen würde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten. 

Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ängste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ängsten zu kämpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten. 

Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv.  

Für solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird. 

 

Fazit:

Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? Schätze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.

 

 

 

 


 

 

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Foto: Selbst geschossen

Freitag, 1. Mai 2026

[Rezension #438] Stay with me in Willow Falls

 

 

Titel: Stay with me in Willow Falls

Autor*in: Greta Milán

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 477

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-58702-5

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Paige hat alles, was sie braucht, um glücklich zu sein: ihre Holzwerkstatt im Herzen von Willow Falls, die idyllische Apfelfarm ihrer Familie und ihre verrückte Clique. Doch in letzter Zeit sehnt sie sich immer öfter nach jemandem, der ihre Welt vervollständigt und ihr Herz schneller schlagen lässt. Da ist es denkbar ungünstig, dass ausgerechnet Miles ins Nachbarhaus einzieht - der Mann, der das Leben ihres Bruders zerstört und sie selbst in tödliche Gefahr gebracht hat. Paiges Wut auf ihn ist noch immer allgegenwärtig, trotzdem spürt sie eine unerklärliche Anziehulng, die sie genauso sehr verletzt wie fasziniert. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches mir ehrlich gesagt wegen den schönen Blumen auf dem hübschen rosa Hintergrund aufgefallen ist. Aber die Inhaltbeschreibung hat mich dann doch am neugierigsten gemacht und ich war gespannt, was diese Gefahr sein könnte, und auch, wie die beiden damit umgehen. Das Buch ist bereits der zweite Band der Willow-Falls-Reihe und ich muss zugeben, dass mir das beim Ausleihen nicht aufgefallen ist, da war ich nicht wirklich aufmerksam, muss ich offen zugeben. Zum Glück ist das eine dieser Reihen, die zwar irgendwo einen roten Faden haben, jeder Band hat allerdings seine eigene abgeschlossene Geschichte.  

Daher ist es nicht so schlimm, dass ich den ersten Band auch hier nicht kenne, nein, im Gegenteil, ich hatte sogar recht viel Spaß beim Lesen. 

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, da haben wir einmal die Sicht von Paige, zum anderen die von Miles. Beide sind nicht gerade sehr glücklich darüber, sich wieder zu begegnen, wegen dieser einen Sache, die in der Vergangenheit passiert ist. Dieser Moment, der gleich das Leben von drei Leuten komplett auf den Kopf gestellt und verändert hat. Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, was für ein Moment das war und was da genau passiert ist.  

Jedenfalls fand ich es sehr interessant zu sehen, wie nicht nur die drei betroffenen Personen damit umgegangen sind, und welche Folgen das für sie hatte, sondern auch, wie das Umfeld darauf reagiert. Miles arbeitet für eine Weile (zumindest ist es so geplant) in Willow Falls als Physiotherapeut, bekommt aber viel Ablehnung und Misstrauen von den Einheimischen ab. Ich hab keine Ahnung, wie groß Willow Falls tatsächlich ist, ich vermute mal eine Kleinstadt, die aber von der Gemeinschaft der Leute eher wie ein Dorf ist. 

Den Großteil des Buchs hindurch hatte ich einen ziemlichen Verdacht, was den erwähnten Moment betrifft, und ich kann nur so viel sagen: Ich lag mit meinem Verdacht richtig. Auch fand ich es ziemlich nachvollziehbar, wie sich die beiden ganz langsam angenähert haben und fand beide, also Paige und Miles auf Anhieb symphatisch. Ich konnte bei beiden ihre Reaktionen nachvollziehen und fand es auch super, dass Paige so tolle Freunde hat, auf die sie sich so gut verlassen kann. Das Einzige, was mich gestört hat war ein Storypunkt, der mal kurz erwähnt wird und danach nie wieder. Da er ja wie gesagt keine wirklich Relevanz zur Story hat, kann ich ja darüber reden. Es geht darum, dass es mit Paiges Werkstatt wohl nicht so gut läuft. Sie steht wohl auch kurz davor, den Laden zu verlieren. Bevor das mal in einem Gespräch erwähnt wird, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass es schlecht um den Laden steht. Und nachdem sie es erwähnt hat? Kommt es nie wieder vor. Man sieht keine Rechnungen/Mahnungen reinflattern, Paige spricht oder denkt nicht mehr darüber... keine Ahnung, ob das auch ein Punkt sein sollte, der eine Rolle spielt, und dann am Ende gestrichen wurde. Vielleicht wurde ja diese eine Erwähnung ja beim Überarbeiten übersehen? Kann passieren. Ich weiß jedenfalls nur noch, wie irritiert ich war, weil wie gesagt, es gab davor nichts, was darauf hingewiesen hätte und danach war es kein Thema mehr. Dabei hatte sie bei der Erwähnung Angst, alles zu verlieren... ein bisschen komisch^^° 

Vielleicht spielt es ja im dritten Band, so im Hintergrund oder halb im Vordergrund eine wichtige Rolle, für das Pärchen, dass dann im dritten Band die Hauptrollen spielt, das kann sein. Dass sie dann Paige helfen, dass sie ihren Laden nicht verliert und sich dabei näherkommen. Hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht nachgesehen.

Edit. Ok, das Buch kommt wohl erst noch raus und wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, dann wird es wohl ehr nicht passieren. 

 

Fazit:

Den einen Punkt, den ich jetzt gegen Ende angesprochen hatte, fand ich wie gesagt ein wenig merkwürdig, aber ganz ehrlich: Es hat keinen Einfluss darauf, was ich über das Buch, die Story oder die Charaktere denke, trotzdem. Mir gefällt das Buch trotzdem sehr gut, ich hatte viel Spaß beim Lesen und ich könnte mir vorstellen, auch mal Band 1 und 3 zu lesen, auch wenn Band 3 erst im August kommt. Was aber nicht so schlimm ist, weil hey, ich hab noch mehr als genug Bücher auf meinem SuB, die ich noch lesen möchte XD

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. Wobei es vermutlich ein bisschen mehr Sinn macht, mit dem ersten Band der Reihe anzufangen. Ist aber wie bereits erwähnt kein Muss. 

 

 

 


 

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Foto: Selbst geschossen

Sonntag, 19. April 2026

[Rezension #438] Wild Eyes

 

 

Titel: Wild Eyes

Autor*in: Elsie Silver

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: WILD EYES

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Maike Hallmann

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 16,00

Seiten: 457

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2463-3

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Eine abgelegene Ranch abseits einer kanadischen Kleinstadt klingt für die ausgebrannte Sängerin Sklyar Stone wie der perfekte Ort, um sich vor ihren Fans und der Presse zu verstecken. Hier will sie zurück zu ihrer Musik und sich selbst finden, doch stattdessen trifft sie auf Weston Belmont. Der heiße Single Dad lässt sie eine Geborgenheit spüren, die ihr aus ihrem Celebrity-Leben völlig fremd ist, und seine zwei Kinder schleichen sich schnell in Skylars Herz. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, eine Familie und ein Zuhause zu haben. Doch schon bald holt ihr Ruhm sie wieder ein und bedroht ihr Glück mit West ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Noch ein weiteres Buch aus der Bibliothek, bei dem hier wusste ich aber gleich bei der Beschreibung, dass ich es gerne lesen möchte. Zwar ist mir dann zuhause aufgefallen, dass es der zweite Band einer Reihe ist (genauer gesagt der Rose Hill Reihe), aber das ist auch wieder eine dieser Reihen, wo man den ersten Band nicht wirklich kennen muss, um den hier genießen zu können. Ich meine, gut, ich würde zu gerne mal den ersten Band noch lesen, einfach aus reiner Neugierde, genauso wie den dritten, aber hey, hier geht es ja jetzt um den zweiten. 

Und wie gesagt, ich konnte den Band komplett genießen, vor allem, weil ich die Hauptcharaktere total mochte. Ich konnte Skylar komplett verstehen, ihr ganzes Leben war ihr quasi diktiert worden und je mehr sie an Freiheit kostet, je mehr sie merkt, was eigentlich normal ist, desto mehr lernt sie, was sie möchte. Lernt sie, für sich einzustehen und ihre eigenen Ziele zu entwickeln. Ich meine, sie wurde von ihren Eltern bzw ihrem Manager, besser kann man ihren Vater echt nicht beschreiben, nicht mal dazu ermutigt, eigene Ziele oder Träume zu haben. Oder eigene Songs zu schreiben. Auch haben sie einen Großteil der Einnahmen behalten, weil hey, Goldesel, leicht verdientes Geld etc.  

Aber auch West und seine knuffigen Kinder haben mir gut gefallen. Allein schon wie er mit ihnen umgegangen ist, da hab ich Skylar auch kompett verstehen können, er war auch an sich charakterlich ziemlich stark unterwegs. Hat ihr seine starke Schulter angeboten, aber sich auch zurückgenommen und ihr Raum gegeben. Irgendwann kamen sich die beiden aber auch näher und joah, ich denke, der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Gut, was hin und wieder ein wenig befremdlich für mich war, weil ich es nicht gewohnt war: Dass ein gewisses Körperteil von West so oft zur Sprache kam und/oder kommentiert wurde. Hin und wieder wirkte es sogar ein wenig vulgär, aber durch die romantischen Szenen wurde das dann wieder ausgeglichen. Gut, ich hab mir dann gedacht, vielleicht kommunizieren Paare ja wirklich so, man weiß ja nicht, wie andere Beziehungen so laufen, wie Paare miteinander reden, besonders, wenn sie alleine sind. 

Ich finde es am Ende schön, dass Skylar sich dann durchgesetzt hat und alles erreicht hat, was sie sich vorgenommen hatte. Aber auch für West freue ich mich, weil man merkt recht schnell, dass er Skylar mit Haut und Haaren verfallen ist. Und dass sie und die Kinder sich instant so gut verstanden haben, das war echt schön zu lesen. Besonders wegen dem sonst eher schweigsamen Jungen. Da hab ich mir echt gedacht: Wenn nichts aus den beiden werden würde, die Kinder würden darunter vermutlich am meisten leiden, eben, weil sie sich so geöffnet haben. Ich meine, klar, diese Art von Roman zielt darauf ab, dass das Paar am Ende zusammen ist. Dennoch, ich dachte mir: Die Kinder würden darunter am meisten leiden und West unter Umständen auch. Er würde sich dann wohl komplett verschließen, damit seine Kinder nicht nochmal sowas durchleben müssen. 

 

Fazit:

Bei diesem Buch hier hatte richtig viel Spaß beim Lesen, gut, gewisse Aspekte waren ein wenig ungewohnt zu lesen, aber ich habe mich dann doch recht schnell daran gewöhnen können. Nur weil ich diese Art von Dynamik und Kommunikation nicht gewohnt bin, muss es ja nichts schlechtes sein. Und es hat die Geschichte in meinen Augen auch recht schnell nicht mehr merkwürdig gemacht. Also im negativen Sinne merkwürdig. Jedenfalls, ich hatte Spaß beim Lesen und wie bereits erwähnt kann ich mir vorstellen, irgendwann auch mal mehr von der Autorin zu lesen. Muss ich mir mal vermerken, wenn ich mal wieder in die Bib gehe. Vermutlich nicht so schnell, aber irgendwann in der ersten Jahreshälfte auf jeden Fall wieder. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung :-) 

 

 

 

 


 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montag, 30. März 2026

[Rezension #436] Wo Du Uns Findest

 

 

Titel: Wo Du Uns Findest

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2023

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero

Preis: € 14,99

Seiten: 431

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-681-1

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Für Melina wird ein Traum wahr, als ihre Kochvideos im Netz viral gehen. Zu gerne würde sie den Erfolg mit ihrem Freund Ben teilen, doch der hat mti seinen Abschlussprüfungen zu kämpfen und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Mel leidet darunter, nicht mehr zu ihm durchzudringen, ihm nicht helfen zu können. Während Ben zusehends von seinen inneren Dämonen verschluckt wird, sucht sie Zuflucht bei einem attraktiven YouTuber. Und plötzlich steht auf dem Spiel, was einst die große Liebe war. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, das ich mir ausgeliehen habe, weil ich wissen wollte: Ok, was wird da jetzt konkret passieren, besonders mit Melina und diesem YouTuber. Wird sie Ben fremdgehen? Warum sucht sie Zuflucht bei jemand anderen? Und wie genau wird Ben von seinen Dämonen verschluckt? Ich muss sagen, dass ich während des Lesens Ben schon deutlich symphatischer und nachvollziehbarer fand, als Melina. Es wird zwar oben in der Beschreibung gesagt, dass sie versuchte zu ihm durchzudringen, aber das Gefühl hatte ich jetzt beim Lesen nicht so wirklich. Vielleicht hat sie hier und da mal was halbherzig versucht, so richtig hat sie es aber in meinen Augen nicht versucht. Sie hatte auch kein Verstädnis für seine Situation, und wollte nur, hat aber nicht nachgedacht. Finde ich. 

Bens Ängste konnte ich dagegen total verstehen, das Medizinstudium verlangt einiges von ihm ab und er hat dabei komplett Angst, zu versagen. Außerdem rutscht er in eine Art depressive Verstimmung, wenn nicht sogar in eine Art Burnout und seine Freundin sieht es nicht. Gut, er könnte auch etwas zu ihr sagen, aber das Problem haben beide, dass sie einfach nicht den Mund aufbekommen. 

Naja, jedenfalls freundet sie sich dann mit mehreren YouTubern an und einer von denen ist deutlich an Melina interessiert, obwohl er ja weiß, dass sie einen Freund hat. Es kommt dann sogar zu einem Kuss, bei welchem Melina merkt: Oh, genau das habe ich gebraucht! Nicht einen Kuss von diesem YouTuber an sich, sondern einfach Aufmerksamkeit, romantische Anziehung etc. Dinge, die sie sich von Ben wünscht. Aber auf der anderen Seite merke ich auch nicht wirklich, dass sie ihm das schenkt. Sie kümmert sich nur um ihren YouTube Kanal und das war es gefühlt. Was halt echt nervig war, in meinen Augen. 

Zwar können die beiden sich wieder zusammenraufen und Ben bekommt die Hilfe, die er schon so lange gebraucht hätte. Aber vieles davon wäre vermeidbar gewesen, denn, wie heißt es so schön: Redenen Leuten kann geholfen werden. Oder so ähnlich. 

 

Fazit:

Wäre jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen würde, da bin ich ganz ehrlich. Aber unterhaltsam war es auf seine Art auf jeden Fall. Jedenfalls, mich hat es unterhalten. Das hier ist bereits der zweite Band einer Reihe, aber es ist die Art von Reihe, wo man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Und dass man den Vorband nicht unbedingt kennen muss, um den hier lesen zu können. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier irgendein Wissen fehlt.

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

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Mittwoch, 25. März 2026

[Rezension #435] Die Gesichter des Mithras

 

 

Titel: Die Gesichter des Mithras

Autor*in: Sami Eriksson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Mystery, Drama, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 323

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-6951-2034-5

Verlag: Books on Demand GmbH

Rezensionsexemplar: Ja 

 

Inhalt:

Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erwecckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Diesen Band hier habe ich im letzten Monat als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich an der Stelle dieses Mal bei Annika vom Literaturtest bedanken, dass sie mir dieses Buch per Mail vorgeschlagen hatte und ich es auch lesen durfte. Ich bin ja u.a. ein Fan von solchen "geteilten Timelines", also wenn ein Buch in mehreren Zeiten stattfindet, meistens ja Gegenwart und Vergangenheit. Wenn man Dinge in der Gegenwart sieht und dann durch die Vergangenheit herausfindet, warum etwas so ist, wie es in der Gegenwart ist. Oder wie es zu gewissen Entwicklungen gekommen ist. 

Wieder einmal gilt die normale Regel: Nur, weil ein Buch ein Rezensionsexemplar ist, werde ich mich nicht nicht in meiner Meinung dazu beeinflussen lassen und offen sagen, was ich darüber denke, was mir so beim Lesen durch den Kopf gegangen ist. 

Wie man schon in der Beschreibung sehen kann, folgt man dem Leben von zwei verschiedenen Personen, die auf dem ersten Blick nichts gemeinsam haben. Da ist auf der einen Seite Lucius, der 190 nach Christus in Dalmatien lebt, auf der anderen Seite Nora, welche 2018 in Bosnien und Herzegowina unterwegs ist, zusammen mit ihrem Archäologenteam. Allerdings, wenn man den beiden so durch ihr Leben folgt, bzw durch einen längeren Lebensabschnitt von Lucius, als von Nora, findet man doch mehrere Parallelen. Aber auch Gegensätze. 

Beide haben es nicht leicht im Leben, beide haben Schwierigkeiten, mit denen sie zurechtkommen müssen. Beide haben einen Partner, den er/sie lieben. Aber beide bekommen auch eine richtig große Chance im Leben, die sie ergreifen könnten. Die größte Gemeinsamkeit ist jedoch die Tatsache, dass beide einen Sohn haben bzw bekommen, und dass beide Söhne blind auf die Welt kommen. Das ist zu keiner Zeit einfach, für die Familien und in beiden Fällen werden auch Lösungen angeboten, um das Problem zu beheben. Ob sie diese nutzen oder nicht, und was diese Lösungen jeweils sein sollen, darauf möchte ich aus Spoilergründen nicht eingehen.  

An sich fand ich die beiden Stories ziemlich interessant. Lucius war mir richtig symphathisch, und ich hatte mir die ganze Zeit für ihn erhofft, dass er ein besseres Leben bekommt bzw als er es dann hat, es dann auch behalten kann. Als das mit dem blinden Sohn passiert ist, konnte ich seine Zerrissenheit verstehen, vor allem, da er nicht wollte, dass sein Sohn ein schlechtes Leben hat. Klar, ich bin nicht mit all seinen Entscheidungen einverstanden, aber bei ihm kann ich sie alle nachvollziehen. 

Bei Nora tat ich mir tatsächlich schwer, denn manche Entscheidungen fand ich einfach ... seltsam. Da gab es für mich persönlich keinen nachvollziehbaren Grund. Am meisten tat ich mich schwer, wenn es um ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner ging. Sie hat sich oft einfach viel Zeit genommen, wenn es darum ging, ihn zu irgendwas zu kontaktieren. Aber ich hatte auch generell nicht wirklich das Gefühl, als würden die beiden miteinander kommunizieren, sondern mehr aneinander vorbei. Auch kam es jetzt nicht so rüber, als würde Nora ihren Partner lieben. Sie sind räumlich voneinander getrennt, aber sie scheint ihn nicht zu vermissen. Und als sie dann herausfindet, dass sie schwanger ist, braucht sie erstmal zig Gründe, um es ihm erstmal noch nicht zu erzählen. Bzw braucht ewig, bis sie es ihm erzählt, begründet es aber nicht mit Ängsten oder so. Sondern, weil ihr erstmal 1000 andere Dinge wichtiger sind. Weil ihr grad nicht danach ist. Beide haben Vorstellungen davon, wie die Zukunft aussehen soll, beide planen, ohne sich erstmal mit dem anderen abzusprechen und stellen sich dann vor (fast) vollendeten Tatsachen. Fand ich ehrlich gesagt unangenehm.  

Gut, wie das zwischen den Paaren dann ausgegangen ist, fand ich auf der einen Seite tragisch, auf der anderen Seite aber auch schmerzhaft. Bei beiden Paaren.  

Was mir auch ein wenig gefehlt hat, bzw vielleicht habe es auch nur nicht gesehen, weil ich gerne mal ein Depp bin: Der Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten, abgesehen von dem Tempel und dem blinden Kind. Ist das blinde Kind von Nora quasi die Wiedergeburt vom blinden Kind von Lucius? Oder ist es einfach nur Zufall? Das kam mir nicht zu 100% klar rüber, aber ja, es könnten auch einfach nur ich und mein einfacher Verstand sein. Wenn es da mehr Verbundenheit zwischen den beiden gegeben hätte, oder mehr offensichtliche Parallelen, das hätte mir persönlich recht gut gefallen. Aber so an sich fand ich die beiden Storys sehr spannend. Dass ich so lange gebraucht habe, das Buch zu lesen, lag an externen / anderen Gründen. 

 

Fazit:

Auch das Buch hat mir sehr gut gefallen und wenn ich es mal geschafft habe, zum Lesen zu kommen, dann hatte ich immer viel Spaß beim Lesen. Und auch hier bin ich dankbar, dass ich die Gelegenheit überhaupt dazu hatte, weil so an sich wäre ich vermutlich nie auf das Buch gestoßen. Bin ich aber :-)

Von mir bekommt das Buch ingesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung, holt es euch und macht euch ein eigenes Bild davon^^

 

 

 

 

 

 

 

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Donnerstag, 12. Februar 2026

[Rezension #432] Unsere Zeit ist immer

 

 

Titel: Unsere Zeit ist immer

Autor*in: Sophie Cousens

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: This Time Next Year

Erschienen in England: 2020

Übersetzer*in: Babette Schröder

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama

Preis: € 11,00

Seiten: 494

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-328-10797-2

Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.

Spoiler: Nö, absolut nicht. 

Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten. 

Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.  

Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.

Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^° 

Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus. 

 

Fazit:

Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)

 

 

 

 

 


 

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Mittwoch, 21. Januar 2026

[Rezension #428] Der Besuch der Kaiserin

 

 

Titel: Der Besuch der Kaiserin

Autor*in: Daisy Goodwin

Erschienen in Deutschland: 2015

0Originaltitel: The Fortune Hunter

Erschienen in England: 2014

Übersetzer*in: Nicole Seifert

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Historisch, Hetero, Drama

Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]

Seiten: 543

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-26947-9

Verlag: Rowohlt Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Charlotte Baird interessiert sich mehr für die Fotografie als dafür, einen Ehemann zu finden. Doch als der charmante Bay Middleton auftaucht, verliebt sie sich in ihn. Er zählt zu den besten Reitern Englands, ist jeodch mittellos unld nicht von Stand. Bay scheint die Einzige zu sein, der in Charlotte nicht nur die reiche junge Erbin sieht, sondern ihre unkonventionellen Ansichten und ihren feinen Witz zu schätzen weiß.

Als die legendäre Pytchley-Jagd ansteht, erhält Bay einen Auftrag, um den ihn alle beneiden: Er soll Kaiserin Sisi auf die Jagd begleiten. Charlottes Freude darüber schwindet schnell. Denn die Kaiserin gilt nicht umsonst als die schönste Frau ihrer Zeit. Und sie ist Bay in einer Weise zugetan, die die Zukunft aller bedrohen könnte. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ohje, wo soll ich bei dem Buch nur anfangen? Ich denke mal, einfach mal dort, wo ich immer anfange: Mir überlegen, wo ich das Buch gefunden habe. Das kann ich nicht mehr zu 100% sagen, ich glaube, es war ein offenes Bücherregal, zumindest taucht da so eine kleine Erinnerung in mir auf. Aber wie gesagt, zu 100% kann ich es nicht mehr sagen. Ist ja auch egal. 

Jedenfalls, ich hab mal vor Jahren eine Biographie über das Leben von Sisi gelesen und war dementsprechend neugierig drauf, wie das Buch so sein würde. Ich dachte, das würde so ablaufen: Charlotte und Bay verlieben sich, Sisi macht ihm hübsche Äuglein, aber er hat nur Augen für Charlotte und die beiden kommen am Ende zusammen. 

Joah. Dachte ich. Dachte ich falsch. Aber sowas von falsch. Denn ja, Charlotte und Bay kommen sich näher, aber aus Gründen nicht so richtig zusammen, sie will erst ein bestimmes Alter erreichen, also so erst in einem halben Jahr, weil davor Skandal und bla bla. Also sagt er: Ist kein Thema, ich warte auf dich. Aber er liebt sie und will sie heiraten. Achja, und sie liebt ihn natürlich auch. 

Dann allerdings taucht Sisi in seinem Leben auf, macht ihr schöne Augen und zack, hat Bay Charlotte komplett vergessen, nur noch Augen für Sisi und die beiden landen mehrfach in der Kiste, nach einer längeren Zeit. Während Charlotte noch auf ihn wartet und ihre Fotos (sie fotographiert gerne) auf einer Ausstellung ausstellt. Selbst dann läuft er immer noch Sisi hinterher, ist aber hier und da unentschlossen, will auch noch von Charlotte was... und am Ende entschuldigt er sich bei ihr. Mit einem Mal, keine Ahnung, sticht ihn dann der Hafer der Vernunft und er kann sich selbst nicht so richtig erklären, was er in Sisi gesehen hat. Er will dann nichts mehr mit ihr zu tun haben, ghostet sie, wie man Leute zu der Zeit ghosten konnte und reist dann mit Charlotte nach Amerika.  

Sisi fand ich hier am seltsamsten. Wie gesagt, ich hatte ja mal vor Jahren diese Biographie über sie gelesen und ich hab sie doch recht anders in Erinnerung als hier. In der Biographie kam es ständig so rüber, als wären Wien und die Heirat mit Franz war mehr wie ein Gefängnis wie alles andere. Sie war sehr oft auf Reisen, ihr Mann hat sie vermisst, ist in Arbeit erstickt und das mit den Kindern war... schwierig.

Hier allerdings war Sisi auf einmal eine Frau, die von ihrem Mann beachtet werden wollte, und gerne durch die Welt reist, aber auch genauso gerne durch die Gegend ... rumvögelt :/

Außerdem war sie sehr, sehr eitel, was ihr Aussehen angeht und keiner dachte, da mal ein paar Worte zu verlieren, weil, hey, es ist ja die Kaiserin, wenn die fremdgeht, ist das schon okay. Gut, wie gesagt, ich habe zu wenig Infos, aber das war dann doch, als würde ich hier eine alternative Version erleben. Überhaupt fand ich sie hier recht unangenehm.  

Bay fand ich dagegen... keine Ahnung, er hätte einfach nicht irgendwann ein Hirn ausstecken und nur noch mit seinem Penis denken sollen >_> 

 

Fazit:

Ja, die Story war dann am Ende ganz anders, als ich sie vom Verlauf her vermutet hatte. Und die meiste Zeit hatte ich mir einfach nur gedacht: Arme Charlotte. Dass er dann mit einem Mal wieder klar sehen konnte und er eigentlich nur Charlotte geliebt hat... ja, sicher doch, Brudi... keine Ahnung. Das Buch hat einfach nicht meine persönlichen Erwartungen getroffen. Von mir bekommt es nur zwei Sterne, auch wenn mir die Einschätzung nicht so leicht gefallen ist wie sonst. Keine Ahnung. 

 

 

 

 


 

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Dienstag, 20. Januar 2026

[Rezension #427] The Things Gods Break

 

 

Titel: The Things Gods Break

Autor*in: Abigail Owen

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: The Things Gods Break

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Julia Schwenk

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Romance, Hetero, Action, Drama

Preis: € 29,00 [D] | € 29,90 [A]

Seiten: 719

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-28508-7

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Lyra hätte es eigentlich besser wissen sollen, als sie sich mit Gottheiten auf Wortgefechte eingelassen hat. Oder sich in den König der Unterwelt verliebt hat. Und trotzdem findet sie sich im Tartaros in einem göttlichen Todesmatch wieder, bei dem sie der verfluchte sterbliche Preis ist und gegen Monster antreten muss, die all ihre vorherigen Gegner barmherzig wirken lassen. Der Tartaros ist das Gefängnis der Titanen, die nach Jahrhunderten in Gefangenschaft auf Rache sinnen. Sie muss sich befreien, ohne die Titanen entkommen zu lassen und bevor Hades jede Regel bricht, die die Gottheiten je geschrieben haben. Denn um Lyra zu retten, würde der Gott der Toten die Welt in Schutt und Asche legen. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Und hier ist auch schon der zweite Band, der mir genauso gut gefallen hatte wie der erste. Ich war mir echt unsicher, was jetzt hier noch an Handlung kommen könnte, da ja die Crucibles bereits vorbei waren. Dabei waren die nur der Anfang! Denn was hier kommt, ist anders, aber auch genauso spannend! Außerdem gibt es hier zwei Dinge, wegen denen ich Band 1 nun mit teilweise anderen Augen sehe. 

Denn Band 1 hat noch verdammt viele Fragen offen gelassen, die hier in diesem Band über den Verlauf der Story beantwortet werden. Besonders, was Hades angeht, sein Verhalten und seine Geheimnisse. Denn so viele Dinge, die er gesagt oder getan hat, oder die passiert sind, ergeben auf einmal so verdammt viel Sinn! Besonders, da das Buch nicht wie bei 1 allein bei Lyra Perspektive bleibt, sondern man auch hier und da die von Hades mitbekommt. Was dann auch nochmal recht viel erklärt, auch, wie er manche Situation wahrgenommen hat oder warum er dies oder jenes getan/gesagt hat. Ich hatte mehr als genug "Oh deswegen!"-Momente und das finde ich richtig cool! 

Aber mir hat auch die gefährliche Situation im Tartarus gefallen, wie auch die Tatsache, dass sich langsam herauskristallisiert, was für eine Art von Göttin Lyra nun ist. Gleichzeitig hat mir Hades auch so unendlich leid getan, weil er ja nur seine Lyra zurückhaben möchte und keine Ahnung, wie er das anstellen soll. Generell gab es viele Momente, in denen er deswegen verzweifelt und fast zerbrochen ist.  

Das Ende des Buchs... uff. Meh. Wieder ein Cliffhänger. Aber die Autorin hat sich dafür entschuldigt und ich habs auch angenommen. Dennoch! Dennoch ist das ein fieser Cliffhänger und der letzte Band kommt erst im November raus. Meh D:

Jetzt gibt es zwei Bücher, für die ich auf das letzte Quartal warten muss. Aber gut. Dann lese ich eben bis dahin was anderes. Gibt noch genug Bücher auf meinem SUB. Rein optisch gefällt mir das Buch sehr gut, aber das ist auch leicht, da Rot ja meine Lieblingsfarbe ist. Ich hoffe, der letzte Band ist dann entweder Gelb oder Grün. 

Der Humor ist immer noch der gleiche geblieben, Lyra ist ... naja, Lyra halt, die Frau hat selbst als Göttin keinen Filter. Und Hades selbst war auch wieder total herrlich. 

 

Fazit:

Wie schon Band 1 hab ich den hier so gnadenlos verschlungen, dass ich echt traurig bin, dass ich so lange warten muss. Aber gut. Hilft ja nichts. Dafür habe ich nun eine weitere Trilogie, die mir gut gefällt und die sich auch gut im Regal macht. Wobei es mir bei Büchern natürlich nach wie vor um die Story und die Charaktere geht. Ist beides oder eins davon meh, hilft es dem Buch auch nicht, optisch eine 11/10 zu sein.

Apropos Bewertungen, ich gebe dem Buch fünf Sterne, empfehle aber mit dem ersten Band anzufangen.

 

 

 

 

 

 

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Montag, 19. Januar 2026

[Rezension #426] The Games Gods Play

 

 

Titel: The Games Gods Play

Autor*in: Abigail Owen

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: The Games Gods Play

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Julia Schwenk

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Romance, Hetero, Action, Drama

Preis: € 29,00 [D] | € 29,90 [A]

Seiten: 689

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-28447-9

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Lyra hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie für die Curcible-Spiele ausgewählt worden könnte, in denen die zwölf Gottheiten des griechischen Pantheons um die Vorherrschaft kämpfen. Doch ausgerechnet Hades, der geheimnisvolle Gott der Schatten und der Unterwelt, beruft sie als seine Championesse. Und schon gar nicht hätte Lyra erwartet, dass Hades so... sexy ist. Tatsächlich entsteht zwischen den beiden eine unbestreitbare Nähe, je länger die Spiele andauern und je öfter Hades die Regeln für sie bricht. Denn Hades spielt aus ganz eigenen Motiven - und die könnten für Lyra in mehrfacher Hinsicht gefährlich werden ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf die Reihe bin ich irgendwie über Instagram aufmerksam geworden und war erstmal so: Ja, hol ich mir irgendwann mal, oder so. Tja, bis ich dann vor kurzem unterwegs war, ich weiß nicht mehr wo und warum, aber ich mir dann dachte: Ok, mal gucken, ob der Buchladen die zwei Bände auch hier hat. Hatten sie. Tja, was soll ich sagen: Ich hab sie gekauft, weil sonst würde ich ja keine Rezension dazu schreiben. 

Und awww, mir hat das Buch so richtig gut gefallen. Die Protagonistin hat keinen Filter, überlegt aber auch hin und wieder, ob sie etwas dummes machen soll oder nicht, und das finde ich so herrlich. Sie ist erfrischend und Hades ist da genauso. Beide habe ich recht schnell ins Herz geschlossen und auch die Prüfungen fand ich ziemlich spannend zu lesen. Zwar verliert sie die meiste Zeit, aber das war auch eine schöne Abwechlsung. Auch fand ich das Gefluche der Beiden herrlich, oder wenn sie sich gegenseitig geneckt haben, ohne, dass es anstrengend wurde. 

Das zwischen ihr und Hades... hui, das war schön. Verwirrend. Hades hat verdammt viele Geheimnisse und mir fällt es schwer darüber zu reden. Ohne, dass ich zu viel spoiler. Jedenfalls, das war schon ziemlich feurig zwischen den beiden, auch wenn er viel mehr auf dem Kerbholz hat, als man bis zum Ende vermuten würde. Und OMG der Cliffhänger am Ende! Hat mich zwar nicht so gekillt wie der Cliffhänger bei "To Tempt A God", aber vermutlich lag es auch daran, dass ich Band 2 bereits hier hatte und am nächsten Tag weiterlesen konnten. Bei "To Tempt A God" musste ich ne Woche warten^^° 

Tja, wie oft habe ich beim Lesen losgelacht, weil es so viele lustige Momente gab. Aber es gab auch genug spannende, traurige oder auch harte Momente, die nicht einfach zu lesen waren. Aber ja... ich war danach echt gespannt, was noch passieren würde. Ich hatte schon während des Lesen so ne Ahnung, dass es in Band 2 und 3 nicht auch noch um die Spiele gehen könnte, weil das wäre doch komisch, wenn das so lange gedehnt werden würde.  

 

Fazit:

Hachja, hier hatte ich wieder richtig viel Spaß beim Lesen. Genauso wie es mit der "Götterlicht"-Saga letztes Jahr hatte. Nicht, dass ich die beiden Reihen so stark miteinander vergleichen möchte, kann man gar nicht. Jedenfalls, mir geht es nur um den "Verschling-Faktor", denn er ist hier wieder gegeben. Und wie ich das Buch verschlungen habe! Auch finde ich das Cover cool, mit den Äxten und dem dunklen Blau. 

Hachja. Das Buch bekommt von mir insgesamt fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung. Das hier ist auf jeden Fall schon mal eins meiner Lese-Highlights. Ja, ist ein bisschen früh, das schon im Januar zu sagen. Ist aber halt so.

 

 

 

 

 

 

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Dienstag, 13. Januar 2026

[Rezension #424] Der Herr der Ringe

 

 

Titel: Der Herr der Ringe

Autor*in: J.R.R. Tolkien

Erschienen in Deutschland: 2016 (Diese Version)

Originaltitel: The Lord of the Rings

Erschienen in England: 1954, 1955, 1966

Übersetzer*in: Margaret Carroux, E.-M. von Freymann, Helmut W. Pesch

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Abenteuer, Gen, Drama

Preis:  88,00

Seiten: 1295

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-608-96035-8

Verlag: J.G. Cotta'sche Buchhandlung

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Diese wunderschöne Ausgabe zum 125. Geburtstag Tolkiens am 3. Januar 2017 enthält fünfzig Illustrationen von Alan Lee, dem Künstler, dessen Vorstellungskraft in überwältigender Weise mit der Tolkiens übereinstimmt. Alan Lees Bilder haben ganz maßgeblich die Ästhetik der Herr-der-Ringe-Filme geprägt.

»Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.« Vor unvordenklichen Zeiten wurden die Ringe der Macht von den Elben geschaffen und Sauron, der Dunkle Herrscher, schmiedete heimlich den Einen Ring und füllte ihn mit seiner Macht, auf dass er über alle anderen gebieten konnte. Aber der Eine Ring wurde ihm genommen und so sehr er ihn auch in ganz Mittelerde suchte, er blieb dennoch für ihn verloren. Viele Zeitalter später fällt der Ring in die Hände des Hobbits Bilbo Beutlin … und so beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer der Fantasyliteratur. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier hat einen sehr interessanten Weg genommen, um zu mir zu finden. Irgendwann, 2016 oder 2017, aus Gründen, die ich bis heute nicht kenne, hat mein Freund von seiner Großmutter (Glaub, dass es sie war) das Angebot bekommen, zu Weihnachten "Der Herr der Ringe" geschenkt zu bekommen. Er aber selbst liest nichts und hatte dann mich gefragt, ob ich das Buch haben möchte. Ich hab dann gesagt: Ja, ok, warum nicht? 

Danach lag es dann für Jahre auf meinem SuB, hier und da hatte ich dann mal versucht, es anzufangen, aber aus mehreren Gründen dann immer wieder abgebrochen oder abbrechen müssen. Tja, und dann kam 2025. Ich war dabei, meinen SuB abzubauen und dazu gehörten auch die beiden Ausgaben von "Der Herr der Ringe", die deutsche aus diesem Eintrag, als auch ein englisches Taschenbuch. Aber um das Taschenbuch soll es hier mal nicht gehen. Sondern um das Buch, das ich ihm Frühling 2025 gelesen habe. Ja, die Rezi kommt sehr sehr spät, aber hey, passt ja dazu, dass ich rund 8-9 Jahre zum Lesen gebraucht habe. 

Was ich am Ende total bereut habe, sowohl bei der deutschen, als auch bei der englischen Version. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und da ich damals erst wenige Wochen zuvor die Filme gesehen habe (Extended Version, natürlich), hatte ich diese noch im Hinterkopf und konnte sie ein wenig miteinander vergleichen. Kurzum, sind beides Meisterwerke. Punkt.  

Was mir auch an diesem Buch gefallen hat, sind nicht nur die richtig schönen Illustrationen, sondern auch die Tatsache, wie einfach es zu lesen war. Nicht von der Sprache her, nein. Sondern weil es schön auf mein Lesekissen gepasst hat. Bei dicken Büchern hatte ich besonders früher das Problem, dass ich beim Halten dieser mit meinen kleinen Händen immer mal wieder Krämpfe bekommen habe. Aber das war hier nicht der Fall. Auch waren die Seiten nicht hauchdünn wie in einem Buch aus der Kirche, sondern dick genug, dass ich beim Umblättern nie Angst haben musste. 

Ok, kurz zur Story: Sie hat mich hellauf begeistert. Ich meine, ich mag die Filme ja schon sehr, aber das Buch ist nochmal auf einer ganz eigenen Ebene unterwegs. Die Freundschaft zwischen Gimli und Legolas, und auch die zwischen den Hobbits. Gandalf und Galadriel und Aragorn überzeugen natürlich auch total, wie Faramir und Boromir. Hab ich wen vergessen? Achja, Bill, das Pony. Die Anhänge, die bei dem Buch mit dabei waren, waren auch teilweise ziemlich interessant, aber ich gebe zu, in der englischen Ausgabe, die ich danach gelesen habe, habe ich sie nicht nochmal gelesen^^° 

 

Fazit:

Was soll ich sagen? Mir hat das Buch einfach richtig gut gefallen und ich habe es richtig bedauert, dass ich nicht früher dazu gekommen bin, und mich auch nicht früher zum Lesen des Buches aufraffen konnte. Aber letztes Jahr hab ich mir gesagt: Ok, das mach ich, das schaff ich. Tja und dieses Buch wird mich nie wieder verlassen. Btw, ich wusste bis heute nicht mal, wie viel das Buch kostet, da es wie gesagt ein Geschenk war O_o

Von mir bekommt das Buch fünf Sterne und natürlich sowas von eine Lese-Empfehlung. Natürlich tun es auch andere Versionen^^°

Gilt auch stellvertretend für "The Lord of the Rings", aka die englische Version. Der Vollständigkeit halber.

 

 

 

 

  

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Sonntag, 11. Januar 2026

[Rezension #422] Der Bourne Befehl

 

 

Titel: Der Bourne Befehl

Autor*in: Robert Ludlum, Eric van Lustbader

Erschienen in Deutschland: 2012

Originaltitel: THE BOURNE DOMINION

Erschienen in den USA: 2011

Übersetzer*in: Norbert Jakober

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Gen, Action, Drama

Preis:  9,99 [D] | € 10,30 [A]

Seiten: 576

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-43766-1

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Severus Domna ruft zum Mord an Jason Bourne auf, dem einzigen Mann, der im Weg steht, um das Gleichgewicht der Weltwirtschaft zu destabilisieren. Doch wo soll man ansetzen, nachdem so viele bereits an dieser Aufgabe gescheitert sind? Indem man Bournes engsten Vertrauten und besten Freund zu seinem schlimmsten Feind macht: Boris Karpow. Erst kürzlich zum Chef des mächtigen russischen Sicherheitsdienstes FSB-2 ernannt, verdankt Karpow seinen Aufstieg der Führungsspitze von Severus Domna. Ein Pakt mit dem Teufel, wie sich zeigt, denn im Gegenzug wir donv Karpow das Unvorstellbare verlangt: Er soll seinen Freud Jason Bourne eliminieren. Die Wege von Bourne und Karpow kreuzen sich in der Altstadt von Damaskus. Kann Bourne dem Russen noch trauen? Und findet Boris Karpow einen Weg, sich aus der tödlichen Zwickmühle zu befreien? Ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn schon bald sehen sie sich mit ihrem größten Widersachen konfrontiert. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ich bin ganz ehrlich: Das hier war mein erstes Buch aus dem ganzen Bourne-Universum und ich hatte nicht so wirklich eine Ahnung, was mich hier erwarten könnte. Auch kenne ich die Filme nicht, höchstens vom Namen her, aber ich hatte nie wirklich ein Interesse daran, daran etwas zu ändern. Das Buch habe ich dann wohl irgendwann in den letzten Jahren recht günstig in einem Supermarkt bekommen, als preisreduziertes Mängel-Exemplar, auch wenn der einzige Mangel, den ich an dem Buch sehen kann, der Sticker ist. Aber gut, dafür hat mich das Buch auch nur noch 4,99 EUR gekostet.  

Tja, ich dachte mir, die Beschreibung klingt ziemlich interessant und vielleicht ist es ja nicht so schlimm, dass ich die Reihe nicht kenne. Denn das hier ist ein recht späterer Band aus der doch recht langen Reihe. Tja, dummerweise war das ein ziemlicher Fehler. Denn ich habe viele Zusammenhänge nicht verstanden und so kam ich ziemlich oft nicht mit. Gut, der Fehler lag auf meiner Seite, das gebe ich zu. 

Allerdings bin ich auch mit keinem der Charaktere warm geworden, besonders nicht mit Jason Bourne. So wirklich habe ich keine Ahnung, was diesen Mann antreibt, was ihn motiviert, ob der überhaupt sowas wie ein eigenes Leben hat. Der kommt mir nur vor wie einer, der einfach nur immer von Mission zu Mission geht, und seinen Job macht, ohne dass er genau weiß, warum er das macht. Wie son Roboter. Karpow fand ich dagegen ganz ok. Fürchterlich fand ich dagegen diese eine Frau, die irgendwie ein Affäre am Laufen hatte, nur, um die Affäre erst nach vielen Hoffnungen sitzen zu lassen. Für was? Keine Ahnung mehr, aber der Kerl hat mir schon leid getan. 

Achja, als es dann irgendwann, nach gefühlt 1000 Seiten zum "Showdown" kommt, zwischen Bourne und Karpow... keine Ahnung, was ich erwartet hatte, aber es war dann doch recht kurz und langweilig. Überhaupt hat sich das Lesen des Buches überhaupt nicht für mich gelohnt. Aber ich bin auch nicht neugierig auf mehr geworden.

 

Fazit:

Joah, ich habs halt gelesen, werde es aber nicht nochmal tun. Oder irgendeinen anderen Band der Reihe, kein Bedarf mehr. Die Filme habe ich nie gesehen und ich denke, ich werde es wohl auch nie tun. Nicht schlimm, gibt genug andere Filme, die ich noch nicht gesehen habe und mal nachholen könnte :-)

Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne. 

 

 

 


 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Mittwoch, 31. Dezember 2025

[Rezension #416] Heute sind wir unsterblich

 

 

Titel: Heute sind wir unsterblich

Autor*in: Dominik Gaida

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Gay Romance, Drama, Slice of Life, Mystery

Preis:  17,00

Seiten: 416

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01691-2

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ticktick. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste er das nicht - nicht mehr. Nachdem eine chronische Erkrankung fast sein ganzes Leben überschattete, hat er endlich ein Spenderherz bekommen. Trotzdem verhält er sich, als wären seine Stunden gezählt. Ticktack. Erst als er einen mysteriösen Fremden trifft, hält Dylan inne. Er ahnt nicht, dass der schüchterne, verletzlich wirkende Mann ein Geheimnis hat. Ja, dass er nicht einmal ein Mensch ist ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das hier ist die Fortsetzung zu "Gestern waren wir unendlich", und ich muss sagen, mir hat auch die Fortsetzung richtig gut gefallen, auch wenn sie mich nicht so sehr gepackt hat, wie der erste Band. Dafür war ich aber auch sehr dankbar, wenn ich daran denke, wie sehr mich der erste Band zerlegt hatte, da brauchte ich dann doch keine Wiederholung dafür.

Dylan haben wir bereits im ersten Band kennenlernen dürfen, hier hat er nun die Hauptrolle. Man sieht auch den ersten Band aus seiner Perspektive, und bekommt natürlich die Auswirkungen mit, die der erste Band auf sein Leben hatte. Natürlich geht es dann mit seinem Leben weiter und mit den Höhen und Tiefen, die es mit sich bringt. 

Aber man lernt auch Timothy kennen und mit ihm natürlich aber auch sein Geheimnis. Dazu auch noch sein Leben, an das er sich nicht mehr erinnern kann und mit ihm entdeckt man langsam, was passiert ist. Wie es zu einem bestimmten Ereignis gekommen ist und auch, wie er und Dylan sich immer näher kommen. Aber auch, was alles zwischen ihnen steht. Ich habe wie im Vorband mit den beiden mitgefiebert und hatte Hoffnung. Nur, ich wusste eben vom Vorband, dass alles Hoffnung manchmal nichts bringt. 

Hier kann ich aber sagen: Hoffnung lohnt sich sowas von! Und das Ende war schön. Sehr schön. Am Ende habe ich dann zwar auch ein wenig geweint, dieses Mal waren es allerdings Freudentränen.  

 

Fazit:

Auch die Fortsetzung hat mir richtig gut gefallen und wie den Vorgängerband habe ich diesen recht schnell gelesen, einfach, weil ich es wissen wollte, wie es mit den beiden zusammen und im Einzelnen ausgeht. Zwar war ich am Ende nicht zerstört, aber genau das fand ich hier auch wieder richtig. Es war wie eine schöne, warme Umarmung, die echt gut getan hat. Diesem Band hier gebe ich ebenfalls fünf Sterne, würde aber empfehlen, mit dem Vorband anzufangen, einfach, weil es Sinn macht. Und man, wenn man mit dem hier anfangen würde, zu böse gespoilert werden würde, was den Vorband angeht.

 

 

 



 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #415] Gestern waren wir unendlich

 

 

Titel: Gestern waren wir unendlich

Autor*in: Dominik Gaida

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Gay Romance, Drama, Slice of Life, Mystery

Preis:  17,00

Seiten: 429

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01690-5

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner, sein bester Freund, die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einem schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry. Fur Louis bleibt die Welt stehen - buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder da. Derselbe Tag beginnt von vorn. Louis kann es kaum glauben. Muss er den schlimmsten Moment seines Lebens noch einmal erleben? Oder ist das die Chance, Henry zu retten? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es gerade sehr, sehr schwer diese Rezension zu schreiben. Nicht, weil ich keine Meinung zu dem Buch hätte. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte, oh Gott, im Gegenteil. Das hier ist meine Nummer 1. Nein, das ist es nicht. Es fällt mir nur schwer, weil mir das Buch auch gleichzeitig das Herz gebrochen hat. Ungelogen, ich saß im ICE von Nürnbern nach München und hab nach Abschluss des Buchs erstmal ewig damit verbracht, leise vor mich hinzuweinen und musste darum kämpfen nicht zu schluchzen. Also wirklich. Das hatte ich noch nie bei einem Buch, und werde ich vermutlich auch nie wieder haben. 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern, aber ich kann zumindest so viel sagen: Ich hab Louis und Henry ultraschnell ins Herz geschlossen und vermutlich war das Fehler. Egal. Ich habe diesen Fehler gerne gemacht. Dementsprechend hat mich der Tod von Henry so hart mitgenommen. Aber auch, was den weiteren Verlauf der Geschichte angeht, wie Louis sich so sehr viel Mühe gibt, damit Henry diesen Tag überlebt und trotzdem immer wieder scheitert... hach, es war hart. Und dann das Ende... uff. Wie gesagt, ich war ein heulender Trümmerhaufen. Auch jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke.  

Was mir auch noch so wehgetan hat, waren genau drei Dinge. Zum einen hatte Louis mit seinem Vater, der nicht mit der Sexualität seines Sohns zurecht kam. Zum zweiten hatten die beiden Pläne, für die nahe und die ferne Zukunft. Und außerdem hatten sie sich am Vorabend wegen was recht Dummen gestritten. Ich mein, klar, am Ende gab es sowas wie ein Happy End. Trotzdem. Es hat wehgetan. Ein bittersweetes Happy End. Ja, so könnte man das nennen. 

Was mir dafür recht gut gefallen hat, dass es nicht nur die aktuelle Zeit gab, sondern auch man durch Rückblenden sehen durfte, wie die beiden sich kennen- und liebengelernt haben. Und das war einfach so ... hach <3 

Mehr kann und will ich nicht verraten, weil ich sonst zu viel spoilere. Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde? Ich bin mir nicht mehr sicher. Aber ich glaube, über Instagram. Sicher kann ich es aber nicht mehr sagen. 

 

Fazit:

Wie gesagt, das hier ist aus diversen Gründen mein Highlight 2025, da gibt es keine Zweifel. Aber auch gleichzeitig das Buch, das mich am meisten traurig gemacht hat. Aber genau das rechne ich dem Buch hoch an, dass es in der Lage solche Emotionen in mir zu wecken, das ist wirklich sehr, sehr selten. Ich kann vllt an der Hand die Bücher abzählen, auf die ich so extrem reagiert habe. Ich habe oft genug bei Filmen, Serien und Spielen geweint, aber bei Büchern? Da passiert es so selten... jedenfalls, das Buch bekommt natürlich fünf Sterne von mir und lest es. Mit ner Großpackung Taschentüchern am besten.

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen