Mittwoch, 21. Januar 2026

[Rezension #428] Der Besuch der Kaiserin

 

 

Titel: Der Besuch der Kaiserin

Autor*in: Daisy Goodwin

Erschienen in Deutschland: 2015

0Originaltitel: The Fortune Hunter

Erschienen in England: 2014

Übersetzer*in: Nicole Seifert

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Historisch, Hetero, Drama

Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]

Seiten: 543

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-26947-9

Verlag: Rowohlt Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Charlotte Baird interessiert sich mehr fĂŒr die Fotografie als dafĂŒr, einen Ehemann zu finden. Doch als der charmante Bay Middleton auftaucht, verliebt sie sich in ihn. Er zĂ€hlt zu den besten Reitern Englands, ist jeodch mittellos unld nicht von Stand. Bay scheint die Einzige zu sein, der in Charlotte nicht nur die reiche junge Erbin sieht, sondern ihre unkonventionellen Ansichten und ihren feinen Witz zu schĂ€tzen weiß.

Als die legendĂ€re Pytchley-Jagd ansteht, erhĂ€lt Bay einen Auftrag, um den ihn alle beneiden: Er soll Kaiserin Sisi auf die Jagd begleiten. Charlottes Freude darĂŒber schwindet schnell. Denn die Kaiserin gilt nicht umsonst als die schönste Frau ihrer Zeit. Und sie ist Bay in einer Weise zugetan, die die Zukunft aller bedrohen könnte. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ohje, wo soll ich bei dem Buch nur anfangen? Ich denke mal, einfach mal dort, wo ich immer anfange: Mir ĂŒberlegen, wo ich das Buch gefunden habe. Das kann ich nicht mehr zu 100% sagen, ich glaube, es war ein offenes BĂŒcherregal, zumindest taucht da so eine kleine Erinnerung in mir auf. Aber wie gesagt, zu 100% kann ich es nicht mehr sagen. Ist ja auch egal. 

Jedenfalls, ich hab mal vor Jahren eine Biographie ĂŒber das Leben von Sisi gelesen und war dementsprechend neugierig drauf, wie das Buch so sein wĂŒrde. Ich dachte, das wĂŒrde so ablaufen: Charlotte und Bay verlieben sich, Sisi macht ihm hĂŒbsche Äuglein, aber er hat nur Augen fĂŒr Charlotte und die beiden kommen am Ende zusammen. 

Joah. Dachte ich. Dachte ich falsch. Aber sowas von falsch. Denn ja, Charlotte und Bay kommen sich nĂ€her, aber aus GrĂŒnden nicht so richtig zusammen, sie will erst ein bestimmes Alter erreichen, also so erst in einem halben Jahr, weil davor Skandal und bla bla. Also sagt er: Ist kein Thema, ich warte auf dich. Aber er liebt sie und will sie heiraten. Achja, und sie liebt ihn natĂŒrlich auch. 

Dann allerdings taucht Sisi in seinem Leben auf, macht ihr schöne Augen und zack, hat Bay Charlotte komplett vergessen, nur noch Augen fĂŒr Sisi und die beiden landen mehrfach in der Kiste, nach einer lĂ€ngeren Zeit. WĂ€hrend Charlotte noch auf ihn wartet und ihre Fotos (sie fotographiert gerne) auf einer Ausstellung ausstellt. Selbst dann lĂ€uft er immer noch Sisi hinterher, ist aber hier und da unentschlossen, will auch noch von Charlotte was... und am Ende entschuldigt er sich bei ihr. Mit einem Mal, keine Ahnung, sticht ihn dann der Hafer der Vernunft und er kann sich selbst nicht so richtig erklĂ€ren, was er in Sisi gesehen hat. Er will dann nichts mehr mit ihr zu tun haben, ghostet sie, wie man Leute zu der Zeit ghosten konnte und reist dann mit Charlotte nach Amerika.  

Sisi fand ich hier am seltsamsten. Wie gesagt, ich hatte ja mal vor Jahren diese Biographie ĂŒber sie gelesen und ich hab sie doch recht anders in Erinnerung als hier. In der Biographie kam es stĂ€ndig so rĂŒber, als wĂ€ren Wien und die Heirat mit Franz war mehr wie ein GefĂ€ngnis wie alles andere. Sie war sehr oft auf Reisen, ihr Mann hat sie vermisst, ist in Arbeit erstickt und das mit den Kindern war... schwierig.

Hier allerdings war Sisi auf einmal eine Frau, die von ihrem Mann beachtet werden wollte, und gerne durch die Welt reist, aber auch genauso gerne durch die Gegend ... rumvögelt :/

Außerdem war sie sehr, sehr eitel, was ihr Aussehen angeht und keiner dachte, da mal ein paar Worte zu verlieren, weil, hey, es ist ja die Kaiserin, wenn die fremdgeht, ist das schon okay. Gut, wie gesagt, ich habe zu wenig Infos, aber das war dann doch, als wĂŒrde ich hier eine alternative Version erleben. Überhaupt fand ich sie hier recht unangenehm.  

Bay fand ich dagegen... keine Ahnung, er hĂ€tte einfach nicht irgendwann ein Hirn ausstecken und nur noch mit seinem Penis denken sollen >_> 

 

Fazit:

Ja, die Story war dann am Ende ganz anders, als ich sie vom Verlauf her vermutet hatte. Und die meiste Zeit hatte ich mir einfach nur gedacht: Arme Charlotte. Dass er dann mit einem Mal wieder klar sehen konnte und er eigentlich nur Charlotte geliebt hat... ja, sicher doch, Brudi... keine Ahnung. Das Buch hat einfach nicht meine persönlichen Erwartungen getroffen. Von mir bekommt es nur zwei Sterne, auch wenn mir die EinschĂ€tzung nicht so leicht gefallen ist wie sonst. Keine Ahnung. 

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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