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Mittwoch, 22. Januar 2020

[Rezension #107] Harry Potter and the Prisoner of Azkaban



Name: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Autor: J.K. Rowling
Genre: Fantasy, Action
Preis: $12,99 USD
Seiten: 435
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1999
ISBN: 978-0-545-58293-3
Verlag: Scholastic Inc. (2013)




RĂŒckentext:
For twelve long years, the dreaded fortress of Azkaban held an infamous prisoner named Sirius Black. Convicted of killing thirteen people with a single curse, he was said to be a dedicated follower of the Dark Lord, Voldemort. Now he's escaped. And the Azkaban guards heard Black muttering in his sleep, He's at Hotwarts ... he's at Hogwarts." Is he coming for Harry?

Harry Potter isn't safe, not even within the halls of his magical school, surrounded by his friends. Because on top of it all, there may be a traitor in their midst.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch habe ich mir zusammen mit den anderen BĂ€nden in einem Schuber bei einem unserer USA-Urlauben gekauft - und auch schon das eine oder andere Mal gelesen seitdem. Ich muss sagen, dass ich das Buch bzw den Band hier generell nicht so wirklich mochte, bzw als Kind/Jugendliche fand ich ihn nicht so interessant wie den ersten oder zweiten Band. Die Geschichte mit Sirius, Lupin und Wurmschwanz fand ich ziemlich verwirrend und auch ziemlich uninteressant, ich dachte, dass die BĂŒcher mehr dem Muster von den anderen beiden BĂ€nden folgen wĂŒrde: Es passiert etwas, am Ende taucht Voldemort auf und Harry besiegt ihn auf welche Weise auch immer. Daher war ich wohl enttĂ€uscht, als es in Band drei dann auch einmal nicht mehr der Fall war. Aber gut, das war damals, heute ist heute und heute habe ich eine andere Meinung ĂŒber das Buch.

Als Kind kommen einen BĂŒcher, egal, wie dick oder dĂŒnn sie sind, immer viel dicker und die Geschichten auch damit viel lĂ€nger vor, zumindest war es bei mir so. Hab ich als Kind lange an den ersten BĂ€nden gelesen, war ich spĂ€ter ĂŒberrascht, wie schnell ich durch das Buch kam. Dass die BĂŒcher viel weniger an Story enthalten, als ich es in Erinnerung hatte. Gut, möglicherweise hat sich auch die eine oder andere Erinnerung aus den Filmen hineingeschlichen, das kann passieren. Hier ist es genauso, als ich das Buch gelesen habe, hĂ€tte ich als Kind schwören können, dass storytechnisch viel mehr passiert ist, als es fĂŒr mich heute der Fall war. Nichtsdestotrotz gefĂ€llt mir das Buch sehr gut, auch wenn es nach wie vor nicht mein Lieblingsteil ist, so verstehe ich den Teil mit Sirius und Co deutlich besser, auch finde ich interessant, wie sich meine persönliche Sicht auf die Ereignisse geĂ€ndert hat. Als Kind fand ich das alles ziemlich faszinierend und habe mir nicht viel dabei gedacht, doch heute bin ich Ă€lter und hinterfrage so manche von Harrys Aktionen. Wie als er Schlamm auf Malfoy wirft, deswegen auffliegt und deswegen fast ziemliche Probleme mit Snape bekommt. Oder auch die Streitereien zwischen Hermine und Ron, wegen KrĂ€tze und Krummbein. Btw, Krummbein, als Kind habe ich mir da auch nicht viel dabei gedacht, aber im Endeffekt hat Ron viele Jahre zusammen mit einem Ă€lteren Mann das Bett geteilt, sich um ihn gekĂŒmmert, mit ihm geschmust, ihm möglicherweise all seine Geheimnisse erzĂ€hlt ... schon ziemlich unheimlich, wenn man sich das mal genauer ĂŒberlegt. Armer Ron, dass er davon nicht irgendwie FolgenschĂ€den bekommt, ist schon echt irgendwo respektabel.

Was auch faszinierend ist, sind die ganzen versteckten Hinweise rund um Hermine; wie auch das VerhĂ€ltnis zwischen Snape und Lupin oder Lupin und Sirius. Wenn man sich das Buch zum ersten Mal durchliest, dann hat man nur lauter Fragezeichen im Kopf. Warum hat Hermine einen so derartig seltsamen Stundenplan? Warum hasst Snape Lupin so offensichtlich? Und wie standen Lupin und Sirius zusammen in Verbindung, wie sah es bei den beiden aus? Mich als Kind hat das alles ziemlich verwirrt und es war absolut nicht offensichtlich fĂŒr mich zu erkennen. Erst spĂ€ter, als ich die Story kannte (und auch verstanden habe), habe ich die kleinen Anspielungen erkannt. Immer, wenn Hermine auf einmal verschwunden war oder ĂŒber ein Fach geredet hat, das sie eigentlich nicht hĂ€tte wahrnehmen können, da sie zu der Zeit bereits in einem anderen Unterricht war, dann war sie wieder auf Zeitreise. Snape hasst Lupin, wegen der Ereignisse in ihrer gemeinsamen Schulzeit. Dagegen sind Lupin und Sirius gute Freunde, doch auch Lupin war erstmal der Überzeugung, dass einer seiner besten Freunde ein wahnsinniger Mörder und VerrĂ€ter sei. Auch, dass er darunter leidet, dass er ein Werwolf ist, erkennt man (zumindest ging es mir so) auch erst so richtig auf dem ersten Blick. Wahnsinnig viele Hinweise bekommt man jetzt allerdings auch nicht, vermutlich, damit es dem Leser nicht zu leicht gemacht wird, dass es nicht zu offensichtlich ist. Das Buch musst einem ja auch nicht unbedingt entgegenschreien: Lupin ist ein Werwolf.

Was mir ebenfalls gefallen hat, war der Teil mit Seidenschnabel und den Quidditchturnieren. Bis heute tut es mir in der Seele weh zu lesen, wie Harrys Nimbus 2000 in die Peitschende Weide kracht und von dieser zu Kleinholz verarbeitet wird.

Wie auch bei den anderen BĂŒchern der Reihe gefĂ€llt mir das Cover, besonders der Teil mit den Demetoren und dem Hirsch. Normal ist das Buch auch eher rau, aber das ich es so oft in der Hand hatte zum Lesen, ist das Cover teilweise sehr glatt geworden. Was aber auch ein gutes Zeichen ist, denn ich hatte es wie gesagt des öfteren in der Hand uns sehr viel Spaß beim Lesen.


Leseprobe:
Harry Potter was a highly ununusal boy in many ways. For one thing, he hated the summer holidays more than any other time of year. For another, he really wanted to do his homework but was forced to do it in secret, in the dead of the night. And he also happened to be a wizard.
It was nearly midnight, and he was lying on his stomach in bed, the blankets drawn right over his head like a tent, a flashlight in one hand and a large leather-bound book (A History of Magic by Bathilda Bagshot) propped open against the pillow. Harry moved the tip of his eagle-feather quill down the page, frowning as he looked for somethingn that would help him write his essay. "Witch Burning in the Fourteenth Century Was Completly Pointless - discuss."

The quill paused at the top of a likely-looking paragraph. Harry pushed his round glasses up the bridge of his nose, moved his flashlight closer to the book, and read:
Non-magic people (more commonly known as Muggles) were particularly afraid of magic in medival times, but not very goot at recognizing it. On the rare occasion that they did catch a real witch or wizard, burning had no effect whatsoever. The witch or wizard would perform a basic Flame-Freezing Charm and then pretend to shriek with pain while enjoying a gentle, tickling sensation. Indeed, Wendelin the Weird enjoyed being burned so much that she allowed herself to be caught no less than fortyseven times in various disguises.

Harry put his quill between his teeth and reached underneath his pillow for his ink bottle and a roll of parchment. Slowly and very carefully he unscrewed the ink bottle, dipped his quill into it, and began to write, pausing every now and then to listen, because if any of the Dursleys heard the scratching of his quill on their way to the bathroom, he'd probably find himself locked in the cupboard under the stairs for the rest of the summer.

Fazit:
Hach ja, die Harry Potter BĂŒcher - immer wieder ein Genuss und eine Wohltat, sie zu lesen. Das Buch wollte ich ehrlich gesagt schon vor einer lĂ€ngeren Zeit erneut lesen, einen Re-Read machen, aber irgendwie kam etwas dazwischen und dann habe ich den Band vergessen. Nun ja, jetzt habe ich ihn gerade zu verschlungen und ich wĂŒrde mich freuen, noch weitere Teile der Reihe zu rereaden. Bis dahin werde ich mir allerdings noch ein paar neue BĂŒcher gönnen. Die Sprache war wie immer leicht zu verstehen, auch wenn ich einzelne Wörter nachgesehen habe. Auch hat es an sich Spaß gemacht und ich kann es jedem Harry Potter Fan, der halbwegs gut in Englisch ist und dieses aufbessern will, nur nahelegen, sich mal an die englischen Versionen heranzuwagen. Von mir bekommt das Buch ingesamt 5 Rubine und ein amĂŒsiertes Werwolfs-Geheul.






Quelle:
Osiander

Dienstag, 21. Januar 2020

Gemeinsam lesen #139






1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Derzeit sind es zwei BĂŒcher, die ich lese. Das erste Buch ist "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" von J.K. Rowling, dort bin ich auf Seite 409. Das andere Buch habe ich heute begonnen, das ist "Das Erbe der Elfen" von Andrzej Sapkowski, dort bin ich auf Seite 21.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Harry Potter 3: "We mustn't, I keep telling you ---"
Das Erbe der Elfen: "Nein! Nein", piepsten hinter den brĂ€unlichen TĂŒchern hervor die Töchter des Freiherrn Vilibert

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
Harry Potter 3: Irgendwie hatte ich das komplett lĂ€nger in Erinnerung bzw, dass es doch irgendwie mehr Inhalt gab. Aber vielleicht trĂŒgt mich auch hier meine Erinnerung.
Das Erbe der Elfen: Da ich das Buch zum ersten Mal lese und auch nicht sonderlich weit gekommen bin bisher, kann ich noch nicht wirklich was dazu sagen. Ich hab auch sonst bisher nichts aus dem Witcher-Universum konsumiert, außer ein paar Episoden der Netflixserie und die fand ich so verwirrend, dass ich schnell das Interesse daran verloren habe.

4. Leseplanung fĂŒr 2020, was steht auf deiner Liste?
So eine wirkliche Planung fĂŒr das jetztige Jahr habe ich ehrlich gesagt nicht, ich will nur schauen, dass ich so viele BĂŒcher wie möglich schaffe zu lesen und auch zu sortieren, also ob ich sie behalten will oder nicht. Außerdem habe ich ja schon Probleme damit, mich an meine monatlichen LeseplĂ€ne zu halten, wie soll das dann bitte schön bei einem Jahresplan funktionieren? XD


Ich bin bei "Gemeinsam lesen" eher ein stiller Mitleser ;-)

Montag, 20. Januar 2020

Montagsfrage #156





Braucht man eigentlich KochbĂŒcher?

Brauchen nicht, nein, immerhin gibt es ja Seiten wie Chefkoch und bestimmt auch Apps, wo man Rezepte suchen kann. Aber KochbĂŒcher sind irgendwo auch nĂŒtzlich, oder ein nettes Geschenk, wenn das Kochbuch einem bestimmten Thema folgt. Ob es nun ein Harry Potter Kochbuch ist oder eins zu Game of Thrones oder zu Regionen wie Bayern/Japan/Deutschland; um einfach ein paar Beispiele zu nennen, dann ist es fĂŒr Interessierte ziemlich praktisch. Außerdem können Onlinerezepte auch wieder verschwinden, wenn der User seinen Beitrag löscht oder die Seite offline geht. Ich selbst habe auch ein paar KochbĂŒcher, meistens themenbezogen (wie das als Beispiel erwĂ€hnte GoT-Kochbuch) und sammle auch nur bestimmte, ansonsten eher nicht so. An sich finde ich sie aber praktisch, vor allem, da ich nicht "freestyle" kochen kann^^°


Ich bin bei Montagsfragen eher ein stiller Mitleser ;-)

Donnerstag, 16. Januar 2020

Gemeinsam lesen #138






1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zur Zeit lese ich nur ein Buch: "Harry Potter and the Prisoner of Akzaban" von J.K. Rowling, naja, eigentlich ist es ein Re-Read, wenn man es genauer sehen will. Dort bin ich bei Seite 198.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Harry!" squaled Hermoine.

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
Das Buch habe ich ja bereits mal gelesen, es ist mir also nicht wirklich fremd bzw nix neues fĂŒr mich. Und mir macht es heute immer noch so viel Spaß wie frĂŒher.

4. Achtest du beim Buchkauf auf irgendwelche Bestsellerlisten oder Auszeichnungen? (KiraNear)
FrĂŒher, so vor etwa 10+ Jahren, hab ich immer in den Weltbild Katalog geguckt, und mir dort BĂŒcher markiert, die fĂŒr mich interessant sein könnten. Darunter waren auch BĂŒcher, die dort auf einer Bestsellerliste waren. Aber direkt welche habe ich nie rausgesucht. Naja, etwa 99% dieser BĂŒcher hab ich mir dann doch nie geholt, spĂ€testens wenn ich den Katalog weggeworfen habe, hatte ich auch die Markierungen und die BĂŒcher darin vergessen. Heute interessieren mich die Bestsellerlisten nicht mehr, da sie auch oft nur sagen, wie oft sich ein Buch verkauft hat; und nicht, wie gut es ist. Was ich aber als Teenie nicht wusste, ich dachte, das hat wirklich eine Bedeutung und dass irgendeine Jury die quasi anhand der QualitĂ€t die BĂŒcher fĂŒr die Liste bewertet hat. Auszeichnungen haben mich dagegen noch nie interessiert.


Ich bin bei "Gemeinsam lesen" eher ein stiller Mitleser ;-)