Sonntag, 19. April 2026

[Rezension #438] Wild Eyes

 

 

Titel: Wild Eyes

Autor*in: Elsie Silver

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: WILD EYES

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Maike Hallmann

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 16,00

Seiten: 457

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2463-3

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Eine abgelegene Ranch abseits einer kanadischen Kleinstadt klingt für die ausgebrannte Sängerin Sklyar Stone wie der perfekte Ort, um sich vor ihren Fans und der Presse zu verstecken. Hier will sie zurück zu ihrer Musik und sich selbst finden, doch stattdessen trifft sie auf Weston Belmont. Der heiße Single Dad lässt sie eine Geborgenheit spüren, die ihr aus ihrem Celebrity-Leben völlig fremd ist, und seine zwei Kinder schleichen sich schnell in Skylars Herz. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, eine Familie und ein Zuhause zu haben. Doch schon bald holt ihr Ruhm sie wieder ein und bedroht ihr Glück mit West ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Noch ein weiteres Buch aus der Bibliothek, bei dem hier wusste ich aber gleich bei der Beschreibung, dass ich es gerne lesen möchte. Zwar ist mir dann zuhause aufgefallen, dass es der zweite Band einer Reihe ist (genauer gesagt der Rose Hill Reihe), aber das ist auch wieder eine dieser Reihen, wo man den ersten Band nicht wirklich kennen muss, um den hier genießen zu können. Ich meine, gut, ich würde zu gerne mal den ersten Band noch lesen, einfach aus reiner Neugierde, genauso wie den dritten, aber hey, hier geht es ja jetzt um den zweiten. 

Und wie gesagt, ich konnte den Band komplett genießen, vor allem, weil ich die Hauptcharaktere total mochte. Ich konnte Skylar komplett verstehen, ihr ganzes Leben war ihr quasi diktiert worden und je mehr sie an Freiheit kostet, je mehr sie merkt, was eigentlich normal ist, desto mehr lernt sie, was sie möchte. Lernt sie, für sich einzustehen und ihre eigenen Ziele zu entwickeln. Ich meine, sie wurde von ihren Eltern bzw ihrem Manager, besser kann man ihren Vater echt nicht beschreiben, nicht mal dazu ermutigt, eigene Ziele oder Träume zu haben. Oder eigene Songs zu schreiben. Auch haben sie einen Großteil der Einnahmen behalten, weil hey, Goldesel, leicht verdientes Geld etc.  

Aber auch West und seine knuffigen Kinder haben mir gut gefallen. Allein schon wie er mit ihnen umgegangen ist, da hab ich Skylar auch kompett verstehen können, er war auch an sich charakterlich ziemlich stark unterwegs. Hat ihr seine starke Schulter angeboten, aber sich auch zurückgenommen und ihr Raum gegeben. Irgendwann kamen sich die beiden aber auch näher und joah, ich denke, der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Gut, was hin und wieder ein wenig befremdlich für mich war, weil ich es nicht gewohnt war: Dass ein gewisses Körperteil von West so oft zur Sprache kam und/oder kommentiert wurde. Hin und wieder wirkte es sogar ein wenig vulgär, aber durch die romantischen Szenen wurde das dann wieder ausgeglichen. Gut, ich hab mir dann gedacht, vielleicht kommunizieren Paare ja wirklich so, man weiß ja nicht, wie andere Beziehungen so laufen, wie Paare miteinander reden, besonders, wenn sie alleine sind. 

Ich finde es am Ende schön, dass Skylar sich dann durchgesetzt hat und alles erreicht hat, was sie sich vorgenommen hatte. Aber auch für West freue ich mich, weil man merkt recht schnell, dass er Skylar mit Haut und Haaren verfallen ist. Und dass sie und die Kinder sich instant so gut verstanden haben, das war echt schön zu lesen. Besonders wegen dem sonst eher schweigsamen Jungen. Da hab ich mir echt gedacht: Wenn nichts aus den beiden werden würde, die Kinder würden darunter vermutlich am meisten leiden, eben, weil sie sich so geöffnet haben. Ich meine, klar, diese Art von Roman zielt darauf ab, dass das Paar am Ende zusammen ist. Dennoch, ich dachte mir: Die Kinder würden darunter am meisten leiden und West unter Umständen auch. Er würde sich dann wohl komplett verschließen, damit seine Kinder nicht nochmal sowas durchleben müssen. 

 

Fazit:

Bei diesem Buch hier hatte richtig viel Spaß beim Lesen, gut, gewisse Aspekte waren ein wenig ungewohnt zu lesen, aber ich habe mich dann doch recht schnell daran gewöhnen können. Nur weil ich diese Art von Dynamik und Kommunikation nicht gewohnt bin, muss es ja nichts schlechtes sein. Und es hat die Geschichte in meinen Augen auch recht schnell nicht mehr merkwürdig gemacht. Also im negativen Sinne merkwürdig. Jedenfalls, ich hatte Spaß beim Lesen und wie bereits erwähnt kann ich mir vorstellen, irgendwann auch mal mehr von der Autorin zu lesen. Muss ich mir mal vermerken, wenn ich mal wieder in die Bib gehe. Vermutlich nicht so schnell, aber irgendwann in der ersten Jahreshälfte auf jeden Fall wieder. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung :-) 

 

 

 

 


 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #437] Seven Deadly Thorns

 

 

Titel: Seven Deadly Thorns

Autor*in: Amber Hamilton

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: SEVEN DEADLY THORNS

Erschienen in England: 2025

Übersetzer*in: Charlotte Lungstrass-Kapfer

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Hetero, Abenteuer

Preis: € 24,00

Seiten: 492

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-27545-4

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ihr ganzes Leben lang hat Viola Sinclair ihre verbotene Schattenmagie geheim gehalten. Doch als ihr Mitschüler an der Vandenberghe Academy, der arrogante Prinz Roze Roquelart, sie einmal mehr provoziert, offenbart sie ihr Geheimnis. Die Königin schickt den Jäger, ihren besten Assassinen, um sie zu töten. Doch Roze, der Jäger, hat nicht vor, ihren Befehl auszuführen. Er braucht Violas Magie, um den Mord an seinem Vater aufzuklären. Wenn sie es schafft, lässt er sie am Leben. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um der tödlichen Intrige am Hof auf den Grund zu gehen - und auch nicht für die Gefühle, die sie beide das Leben kosten können... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, wieder ein Buch aus der Bibliothek, die werden hier noch öfters zu sehen sein, das kann ich garantieren XD

Jedenfalls, das Buch hier hab ich dort gesehen, war mir erst unsicher, ob ich es ausleihen möchte oder nicht, aber nach ein wenig hin und her hab ich es dann doch mitgenommen. Und ich bin im Nachhinein doch eher froh, dass ich es getan habe. Denn das Buch war mal ein wenig anders, und das finde ich größtenteils schön, aber natürlich hatte das Buch auch seine Schwächen.  

Gut, aber erstmal zu den Stärken. Ich fand das Worldbuilding an sich interessant, dass das ganze Land in einen gefährlichen Nebel gehüllt ist und man sich nicht zu lange darin aufhalten darf, weil man sich sonst in ein wahnsinniges Monster verwandelt. Gerne hätte ich hier noch mehr dazu gelesen, da ich es auch gleichzeitig ein wenig undurchsichtig fand: Leben die nun alle im Palast? Oder gibt es da noch mehr Gebäude? Wo leben/schlafen alle genau? Wie viele haben genau überlebt? Und wird bereits etwas gegen den Nebel unternommen bzw geforscht, wie man den Nebel wieder beseitigen kann? Oder wird es bereist als gegeben hingenommen? Wie lange gibt es diesen Nebel?`Wie man sieht, ist das auch gleichzeitig eine Schwäche des Buchs, denn so viele Fragen dazu werden nur unzureichend oder gar nicht beantwortet.  

Was ich dagegen mochte, waren die beiden Hauptcharaktere und auch so manchen (wichtigen) Nebencharakter. Sie alle sind nicht das, was man auf dem ersten Blick vermuten würde. Eine Protagonistin, die eine tiefere Dunkelheit in sich trägt, als alle bei ihr vermuten würde. Ein Protagonist, der sich nach Liebe seht, aber den Tod verteilt. Entsprechend fand ich auch die Dymanik zwischen den beiden interessant und hatte mich schon gefragt, wie das wohl ausgehen würde, wenn sie sich nicht mal küssen können, ohne, dass es gefährlich wird.  

So manchen Plottwist habe ich nicht sehen können, waren angenehme Überraschungen und ich habe mich von der Story tragen lassen. Gleichzeitig hat es mir nicht so gefallen, dass Viola und Roze die ganze Zeit Geheimnisse voreinander hatten. Und eine Auflösung der Hauptfragen fand ich eher schwach gelöst. Das hat irgendwie kurz die Luft rausgenommen und damit dann auch die Spannung. Mit dem Ende hatte ich dagegen absolut nicht gerechnet, denn ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie die Beiden ihre Probleme und ihre Bedrohungen am besten lösen könnten. Find ich gut, dass das Buch einen recht ungewöhnlichen Weg gegangen ist. Nichtsdestotrotz kann man sagen: Ja, das Buch hat ein Happy End und mir gefällt es. Klar, mir gefällt auch der Farbschnitt, dass das Buch von der Optik her düster ist, weil das Buch auch innen düster ist. Aber darum geht es hier ja nicht.  

Was ich allerdings auch gerne mitbekommen hätte: Mehr von Violas Schulalltag. Man bekommt kaum was davon mit und wird dann komplett rausgerissen. Man sieht auch ein bisschen zu wenig von ihrem Alltag und ihrem Umgang mit ihrer besten Freundin, ein bisschen mehr wäre da echt schön gewesen. 

 

Fazit:

Wie gesagt, das Buch hat seine Schwächen, es ist absolut nicht perfekt, aber ich denke, den Anspruch hat es an sich selbst auch nicht. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir gezeigt, dass es ok ist, auch mal vom Pfad abzuweichen. Klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja selbst auch Schreiber von Geschichten und muss das auch immer mal wieder hören bzw lesen^^°

Würde ich das Buch empfehlen? Nicht mit vollem Herzen, da bin ich ehrlich. Aber ich finde, man kann dem Buch schon durchaus eine Chance geben. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich viele an den Fehlern aufhängen werden, was ich auch total nachvollziehen kann. Aber ich kann für mich als Schreiber auch die eine oder andere Lektion mitnehmen. Welche, hatte ich ja bereits erwähnt. Jedenfalls, das Buch bekommt von mir insgesamt vier Sterne, wobei ich echt zwischen drei und vier geschwankt bin. Die Entscheidung ist mir also nicht leicht gefallen.

 

 

 

 


 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 14. April 2026

Momentaufnahme eines Bücherwurms #218

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

1. "Wild Eyes" von Elsie Silver

 

 

 

2. "Seven Deadly Thorns" von Amber Hamilton

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

1. Eine abgelegene Ranch abseits einer kanadischen Kleinstadt klingt für die ausgebrannte Sängerin Skylar Stone wie der perfekte Ort, um sich vor ihren Fans und der Presse zu verstecken. Hier will sie zurück zu ihrer Musik und sich selbst finden, doch stattdessen trifft sie auf Weston Belmont. Der heiße Single Dad lässt sie ein Geborgenheit spüren, die ihr aus ihrem Celebrity-Leben völlig fremd ist, und seine zwei Kinder schleichen sich schnell in Skylars Herz. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, eine Familie undl ein Zuhause zu haben. Doch schon bald holt ihr Ruhm sie wieder ein und bedroht ihr Glück mit West...

 

2. Ihr ganzes Leben lang hat Viola Sinclair ihre verbotene Schattenmagie geheim gehalten. Doch als ihr Mitschüler an der Vandenberghe Academy, der arrogante Prinz Roze Roquelart, sie einmal mehr provoziert, offenbart sie ihr Geheimnis. Die Königin schickt den Jäger, ihren besten Assassinen, um sie zu töten. Doch Roze, der Jäger, hat nicht vor, ihren Befehl auszuführen. Er braucht Violas Magie, um den Mord an seinem Vater aufzuklären. Wenn sie es schafft, lässt er sie am Leben. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um der tödlichen Intrige am Hof auf den Grund zu gehen - und auch nicht für die Gefühle, die sie füreinander entwickeln. Gefühle, die die beiden das Leben kosten können...

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

1. Auf Seite 332.

 

2. Auf Seite 339.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

1. BREAKING NEWS: Skylar Stone verkündet: Weston Belmont hat ein "gewaltiges" Stück.

 

2. Am Morgen gleitet durch den Nebel eingetrübtes Licht über das Piano hinweg in das Turmzimmer.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

1. Das Buch gefällt mir bisher richtig gut, es ist zwar das zweite einer Reihe, aber es ist eine dieser Reihen, wo es nicht so schlimm ist, dass man das erste Buch noch nicht gelesen hat. Jetzt, wo sich die beiden endlich mal so richtig nahe gekommen sind, bin ich mal gespannt, was da noch kommen wird. Vermutlich der Expartner von Skylar, der am Ende doch noch was von ihr will. Oder ihre Eltern. Vielleicht kommen ja auch alle drei. Mal sehen.

 

2. Uff, ich kam echt kaum dazu, das Buch weiterzulesen, will es aber diese Woche auf jeden Fall beenden. Es wird eng für die beiden und ich habe keine Ahnung, wie sie aus der Sache herauskommen werden. Und ob sich zwischen den beiden noch etwas ernstes entwickeln wird oder kann, oder eben nicht. Da habe ich absolut keine Ahnung. Weil an sich ist ja eine Anziehung zwischen den beiden. Allerdings ist da aber auch der Hauch des Todes, auf die eine oder andere Art.

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montag, 13. April 2026

Montagsfrage #386

 

 

Link

 

 

In welchem Buch aus dem ersten Quartal 2026 habt Ihr am meisten gelernt? 

 

Oh, die Frage lässt sich ziemlich leicht beantworten, denn es sind sogar zwei Bücher, in welchen ich recht viel über mich selbst, über andere Menschen und auch über das Leben etwas gelernt und auch nachgedacht habe. Was ich von mir selbst erwarte und sehe, was andere von mir erwarten und sehe und auch, was ich alles fürs Leben mitnehmen kann. 

Das waren "Der Traum des Nomaden" und "Die Traum der Nomadin", beide von Jonas Pöltl.