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Swinub - Pokemon

Montag, 17. Januar 2022

Montagsfrage #205 - Ein Buch, drei Adjektive?

 

 

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Welches Buch habt Ihr zuletzt gelesen und mit welchen 3 Adjektiven w├╝rdet Ihr es beschreiben?

 

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war bisher auch mein einziges dieses Jahr, irgendwie startet das bei mir ziemlich schleppend^^°

Gut, k├Ânnte auch daran liegen, dass ich in den letzten Wochen vermehrt mit anderen Dingen zu tun hatte, als mit Lesen. Aber das Jahr hat ja auch erst angefangen.

Jedenfalls, das Buch, das ich gelesen habe, war "Martin Hais - Generation Z" von Dennis Kornblum. Auch habe ich dazu eine Rezension geschrieben, falls sie jemand lesen will, kann er/sie es gerne hier tun.

Die drei Adjektive, mit denen ich es beschreiben w├╝rde, w├Ąren: interessant, aufregend, nachvollziehbar

Mittwoch, 12. Januar 2022

[Rezension #149] Martin Hais - Generation Z

 

Titel: Martin Hais - Generation Z

Autor: Dennis Kornblum

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: -

Erschienen in (anderes Land): -

 

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Thriller

Preis: € 14,90 (Taschenbuch)

Seiten: 392

Sprache: Deutsch

ISBN:9783347358904

Verlag: tredition

 

Beschreibung:

Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verh├╝llter Todessch├╝tze hinterl├Ąsst Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkw├╝rdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. W├Ąhrend der ermittelnde Kommissar W├│jcik daran wenig interessiert ist, wird die aufgeweckte, extrovertierte Kioskbesitzerin Ina Ru├şz, eine Zeugin des letzten Mordanschlags, die dem Killer bereits gegen├╝bergestanden hat, auf Martins Theorie aufmerksam. Schlie├člich ├╝berredet sie ihn, mit ihr zusammen auf eigene Faust zu ermitteln, und Martin nimmt eher widerwillig eine gro├če Herausforderung an: die ├ťberwindung tiefsitzender ├ängste, die sich nicht nur auf die Gefahr erstrecken, die von der Jagd auf einen Serienkiller ausgeht, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit mit einer attraktiven weiblichen Person.

 

Meinung (Achtung, m├Âglicherweise Spoiler!):

Ich habe diesen Roman sowohl als E-Book, als auch als Rezensionsexemplar erhalten, wof├╝r ich mich zuerst bedanken m├Âchte. Aber wie immer wird das meine Meinung ├╝ber das Buch nicht beeinflussen, denke, mit meiner ehrlichen Meinung kann jeder am Ende am meisten anfangen ;-)

Und meine ehrliche, offene Meinung zum Roman ist? Kurz gesagt, das Buch ist sooooo gut! Es war eine richtige Wohltat, vor allem, da das mein erstes Buch dieses Jahr ist, das ich gelesen habe und dass mein Lesejahr 2022 gleich mal so gut anf├Ąngt, sehe ich als ein positives Zeichen an. Immer, wenn ich zum Lesen gekommen bin, habe ich das Buch nahezu verschlungen!

Das Buch hier ist eine Mischung Thriller und Krimi, Krimis lese ich seit Jahren gerne, Thriller habe ich dagegen eher wenig gelesen, letztes Jahr waren es nur zwei, wenn ich mich richtig erinnere. Aber es war eine Wohltat, mal wieder einen zu lesen :-)

Was mir sehr gut gefallen hat, waren zum einen die Story, als auch die Charaktere. Damit ich nicht durcheinander komme, eins nach dem anderen. Daher gehe ich erstmal auf die Story ein. Und die fand ich wirklich fesselnd.

Dass die Story aus zwei Str├Ąngen bestand, oder eher genau aus zwei kleinen Bachverl├Ąufen, die sich irgendwann ├╝berschnitten haben, so dass aus ihnen dann eine Story wurde - das fand ich super! Generell find ich es cool, wenn man eine Story aus verschiedenen Charaktersichtweisen sieht oder wenn, wie hier, der Fokus auf zwei bzw eigentlich ja sogar drei Str├Ąngen liegt. Wenn die dann sich fr├╝her oder sp├Ąter zusammentun, das ist dann ziemlich cool. Wie dann alles aufeinander baut und voneinander abh├Ąngig ist. Ist hier richtig gut gelungen und war auch ├╝berzeugend f├╝r mich.

Genauso waren die Charaktere ├╝berzeugend f├╝r mich, ich konnte bei (fast allen) ihre Gedanken und ihre Gef├╝hle nachvollziehen. Nur bei einem weiblichen Charakter fiel es mir schwer, aber da m├Âchte ich nicht n├Ąher darauf eingehen. Der Teil der Rezi hat zwar eine Spoilerwarnung, aber dennoch... sagen wir einfach, ich konnte ihr Handeln nicht verstehen.

Bei den anderen fiel es mir dagegen leichter. Vor allem Martin hat mir am besten gefallen. Er wurde Jahre vor Storybeginn mit Asperger diagnositiziert, und lebt mit den Vor- und Nachteilen, die der Autismus mit sich bringt. Dabei kommt er ziemlich nachvollziehbar r├╝ber und auch menschlich, so wie alle anderen auch. Man muss kein Experte f├╝r Autismus sein, um Martins Beweggr├╝nde zu verstehen; und es gelingt auch seinen Mitmenschen, zumindest zu einem gro├čen Teil.

├ťberhaupt hatte ich das Gef├╝hl, dass alles ziemlich realistisch und nachvollziehbar wirkte, das Tempo war nicht zu schnell oder zu langsam, der Schreibstil war erkl├Ąrend, aber nicht nervig. Und ich finde, dass das Buch gegen Ende eine sehr sch├Âne Nachricht an den Leser bringt. Ob das Absicht war oder nicht, kann ich nicht sagen, aber als ich den Teil des Buches gelesen habe, hat es mich schon zum Nachdenken gebracht. Sch├Ątze mal, ich werde das auch in den n├Ąchsten Wochen noch tun und meinen Teil daraus mitnehmen. F├╝r mich selbst und meine eigene Zukunft :-)

 

Fazit:

Hachja, gleichmal son richtiger Gl├╝cksgriff am Jahresanfang - yay! Nat├╝rlich versuche ich jetzt nicht, die Messlatte gleich am Anfang so hoch zu setzen, um Himmelswillen... es stimmt mich eher positiv und ich habe das Gef├╝hl, dass ich dieses Jahr sehr viele sch├Âne B├╝cher lese. Wenn ich so an das eine oder andere von meinem SuB denke, bei denen ich es wei├č oder einfach sp├╝re, dass sie mir gefallen werden... hach. Jedenfalls, das Buch hier hat mir sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, irgendwann auch den anderen Romam von Herrn Kornblum zu lesen. Irgendwann, wenn ich weniger B├╝cher auf meinem SuB habe. Aber das ist eine Sache, um die ich mich dann 2023 k├╝mmern werde.

Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall f├╝nf Sterne und, falls ihr Fans von Krimis und/oder Thrillern seid, gebe ich auch noch eine Leseempfehlung raus.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 11. Januar 2022

Momentaufnahme eines B├╝cherwurms #21

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese Art von Einträgen für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett ­čśů

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

"Generation Z" von Dennis Kornblum.

 

- Worum geht es in dem Buch?

Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verhüllter Todesschütze hinterlässt Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkwürdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. Während der ermittelnde Kommissar Wójcik daran wenig interessiert ist, wird die aufgeweckte, extrovertierte Kioskbesitzerin Ina Ruíz, eine Zeugin des letzten Mordanschlags, die dem Killer bereits gegenübergestanden hat, auf Martins Theorie aufmerksam. Schließlich überredet sie ihn, mit ihr zusammen auf eigene Faust zu ermitteln, und Martin nimmt eher widerwillig eine große Herausforderung an: die Überwindung tiefsitzender Ängste, die sich nicht nur auf die Gefahr erstrecken, die von der Jagd auf einen Serienkiller ausgeht, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit mit einer attraktiven weiblichen Person.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Habs mittlerweile anfangen können und bin bei 50%. Ja, ich lese es auf meinem Kindle :-)

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

Ina hatte die vor dem Hauseingang befindliche betonierte Stufe bestiegen und stand nun vor der schlichten, grauen Haustür des von außen recht einladend wirkenden Bungalows mit den weiß gestrichenen Klinkerfassaden und den milchig grauen Ziegeln des um 45 Grad geneigten Satteldaches.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Ist ziemlich interessant, sowohl der Fall, als auch Martins Privatleben. Langsam fügen sich beide Storyhandlungen zusammen, bin mal gespannt, wie das dann enden wird^^

Montag, 10. Januar 2022

Montagsfrage #204 - ├ťbersetzer*innen?

 

 

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Achtet Ihr auf die Namen von Übersetzer*innen? Falls ja, könnt Ihr auch jemanden nennen, der Eurer Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?

 

Um ehrlich zu sein: Nein, ich achte da nicht drauf. Also ich lese sie kurz, wenn ich sie irgendwo sehe, aber das wars. Selbst wenn ich da extra drauf achten würde, mein Namensgedächtnis ist so mies, ich hätte den Namen sowieso wieder sofort vergessen. Natürlich bin ich für alle Übersetzer*innen dankbar, ohne ihre Arbeit könnten wir so viele Bücher weniger lesen. Aber ich achte schon kaum auf die Autorennamen und kann sie mir auch erst nach einer sehr langen Zeit merken oder wenn ich bereits mehrere Bücher von ihnen gelesen habe^^°

 

Um mal auf die zweite Frage zu kommen, da würde ich gerne mal die Übersetzerin Petra Trinkaus loben, die für uns das Buch "Nothing for Ungood" von John Madison übersetzt hat. Oder übersetzen musste, das weiß ich nicht so genau.

Jedenfalls, das Buch ist ein totales Desaster. Ein typischer US-Amerikaner (er selbst würde sich nur Ami nennen, da er nicht versteht, warum man da so spezifisch sein sollte), wie er typische Klischees über die arrogante und selbstverliebte Art der US-Amis nicht widerlegt, sondern sehr stark bekräftigt. Überhaupt geht es durchweg im Buch darum, wie dumm und falsch die Deutschen alles machen, und das alles, was in den USA passiert, oder wie es passiert, der einzig richtige Weg ist. Hier und da liegt er mit seiner Aussage gerne auch mal falsch, wofür er entweder ne Korrektur und/oder nen Seitenhieb seitens der Übersetzerin bekommt. Die hat mir hin und wieder Leid getan, hoffe, sie ist für die Arbeit auch anständig bezahlt worden...

Daher ein großes Lob und Danke von mir, dass sie sich durch dieses Werk so kämpfen musste.

 

Edit. Das ist btw nicht meine eigene Ansicht, ich selbst glaube nicht an irgendwelche Klischees bzgl Amis (oder gegenüber anderen Nationen), sondern habe einfach nur darauf Bezug genommen, was ich an Klischees in den letzten 12-13 Jahren hier so im Internet mitbekommen habe.