Donnerstag, 12. Februar 2026

[Rezension #432] Unsere Zeit ist immer

 

 

Titel: Unsere Zeit ist immer

Autor*in: Sophie Cousens

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: This Time Next Year

Erschienen in England: 2020

Übersetzer*in: Babette Schröder

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama

Preis: € 11,00

Seiten: 494

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-328-10797-2

Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.

Spoiler: Nö, absolut nicht. 

Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten. 

Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.  

Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.

Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^° 

Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus. 

 

Fazit:

Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)

 

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Top Ten Thursday #141 [Minimalismus]

 

 

 

Link

 

 

Die Aufgabe für diese Woche heißt:

"Zeige uns 10 minimalistische Cover"

 

 

 

 

01. "Mord im Orientexpreß" von Agatha Christie

 

 

 

 

02. "Über die dunkelste See" von Brittainy C. Cherry

 

 

 

 

03. "Wild Like A River" von Kira Mohn

 

 

 

 

 

04. "Insight" von Antonia Wesseling

 

 

 

 

 

05. "The Book of Bill" von Alex Hirsch

 

 

 

 

06. "Saved Dreams - Whitestone Hospital" von Ava Reed

 

 

 

 

07. "die ärzte - 40 Songtexte aus Berlin" von Michael Loesl

 

 

 

 

 

08. "Bibliothek der Unterhaltung und des Wissen" von diversen Autoren

 

 

 

 

 

09. "Metro - Die Trilogie" von Dmitry Glukhovsky

 

 

 

 

 

10. "Woyzeck in Jugendsprache!" von Asin Andkohiy

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Gut, wie minimalistisch so manches Cover tatsächlich ist, darüber kann man streiten. Kann man, muss man natürlich nicht... nein, das ist kein Aufruf zum Streit. Aber ich denke, dass diese Cover schlicht genug sind, da hab ich welche, die da komplett "überladen" sind dagegen XD

Und ja, vielleicht ist es ja gecheatet, wenn ich hier zwei dieser kleinen, gelben Reclam-Bücher nehme, aber hey: Buch ist Buch. 

 

 

 

 

Quelle:

Eigene Fotos

Dienstag, 10. Februar 2026

Momentaufnahme eines Bücherwurms #213

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

1. "Whispers like Summer Nights" von Ann-Kathrin Falkenberg

 

 

 

2. "feel again" von Mona Kasten

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

1. Amber und Caleb waren das Traumpaar an der Highschool von Hazelwood. Bis sich nach dem Abschluss plötzlich alles veränderte: Vom einen auf den anderen Tag verlässt Caleb Amber und verschwindet ohne eine Erklärung aus ihrem Leben. Für Amber bricht eine Welt zusammen. Um dem Schmerz zu entfliehen, beginnt sie ein Kunststudium in Knoxville, findet neue Freunde und stürzt sich wieder ins Datingleben. Doch als sie in den Semesterferien ins idyllische Hazelwood zurückkehrt, um im Bed and Breakfast ihrer Mutter mitzuhelfen, steht Caleb auf einmal wieder vor ihr. Und obwohl Amber sich geschworen hat, ihn nie wieder in ihr Leben zu lassen, sind da diese verräterischen Schmetterlinge in ihrem Bauch ...

 

2. Sawyer Dixon ist es egal, was andere über sie denken. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt die toughe Studentin niemanden an sich heran und lebt ihr Leben, wie sie es für richtig hält. Einen Typen wie Isaac Grant würde sie unter normalen Umständen keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu schüchtern - und mit seiner Brille und den seltsamen Klamotten das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Als sie allerdings mitbekommt, wie ein paar Mädchen ihn wegen seines besonderen Kleidungsstils aufziehen, kann sie nicht anders, als ihm zu helfen - und küsst ihn vor den Augen aller anderen. Es funktioniert, auch wenn Sawyer völlig überrumpelt ist von dem Kribbeln, das dieser einer Kuss in ihr hervorruft. Als Isaac, der unbedingt seinen Ruf als Nerd loswerden will, sie daraufhin um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus ihm einen Bad Boy und darf im Gegenzug seine Entwicklung als Projekt für ihr Fotografiestudium festhalten. Doch Sawyer hat nicht damit gerechnet, dass diese Abmachung ihre Welt völlig auf den Kopf stellen würde. Denn je näher sie Isaac kommt, desto schwerer fällt es ihr, die Mauern, die sie um ihr Herz errichtet hat, aufrecht zu erhalten. Isaac ist der erste Mann, der ihr zeigt, dass es sich lohnen kann, jemandem zu vertrauen, dass es okay ist, zu fühlen - und zu lieben. Und plötzlich wünscht sie sich nichts mehr, als dass sie den Deal mit ihm niemals eingegangen wäre...

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

1. Auf Seite 75.

 

2. Auf Seite 52.

 

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

1. Die Nacht war unruhig gewesen, und die fehlenden Stunden Schlaf machten sich als dunkle Schatten unter meinen Augen bemerkbar.

 

2. "Oh ja, das magst du."

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

1. Man hat zwar mittlerweile mitbekommen, bzw zu einem Teil mitbekommen, warum Caleb sie verlassen hat. Aber ich kann beide Seiten verstehen, daher bin ich echt mal gespannt, wie das hier ausgehen wird. Außerdem, ich glaube, Amber hat einen Stalker bzw wird bald einen haben, der ihr noch richtig gefährlich werden kann. Denn sie hat da so einen Typen, der besitzergreifend schreibt und sie schon ziemlich belästigt. Keine Ahnung, warum sie das nicht sieht.

 

2. Hm, ich bin mir nicht so sicher, was ich vom weiblichen Hauptcharakter halten soll, die kommt mir doch recht oberflächlich vor. Außerdem macht sie mit einer Menge Typen rum, weil sie es kann. Und keine Ahnung, ich weiß nicht genau, warum, aber mich stört das voll. Da kann ich ihr derzeit nicht wirklich abkaufen, dass sie sich mal ernsthaft verlieben könnte. Und ja, bei männlichen Hauptcharakteren stört mich das ebenfalls. Isaac find ich dagegen total süß, auf eine ansprechende Art. Keine Ahnung, vom aktuellen Standpunkt kann ich so gar nicht sehen, was er in ihr sieht. Seine Perspektive mal zu haben wäre echt cool.

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montag, 9. Februar 2026

[Rezension #431] Dark Cinderella

 

 

Titel: Dark Cinderella

Autor*in: Anya Omah

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Krimi

Preis: € 17,00

Seiten: 443

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01158-0

Verlag: Rowolt Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Wir alle wachsen mit diesen Geschichten auf. Mädchen trifft Prinz. Mädchen verliebt sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ... Doch das ist eine Lüge. Denn nachdem meine beste Freundin einen echten Prinzen getroffen hat, ist sie spurlos verschwunden. Ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um sie zu finden. Also bewerbe ich mich auf eine Stelle im Schloss und bekomme tatsächlich eine Zusage. Niemand darf wissen, warum ich wirklich hier bin. Vor allem nicht Kronprinz Maximilian. Doch schon die erste Begegnung mit ihm macht mir eines klar: Dieser Mann ist anders als erwartet. Freundlicher. Verführerischer. Verwirrender. Und das bringt nicht nur meinen Plan, sondern auch mein Herz in große Gefahr. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor kurzem recht zufällig in der Bibliothek gesehen und da ich die Beschreibung ziemlich ansprechend fand, habe ich mir das Buch mitgenommen und kam dann auch irgendwann recht bald zum Lesen. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass es mir gefallen könnte, aber dass es mir so gut gefallen könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. 

Zum einen fand ich die Story ziemlich spannend! Oft genug sind solche Stories recht dünn und dienen nur als Setup, als Ausrede, warum sich die Wege von Charakter A und B kreuzen. Damit deren Story in den Gang kommt. Aber hier ist es nicht der Fall. Auch wenn Sofie sich Maximilian annähert, so verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen. Auch wenn es ihr hier und da Leid tut, genauso wie Maximilian, denn er soll sie aus Gründen ausspionieren. Nicht, weil er es so sieht, sondern seine Mutter. Maximilian ist dagegen voll die wandelnde Green Flag. Der würde mir auch gefallen, wenn ich jünger wäre, Single und er real XD 

Man erlebt und ermittelt zusammen mit Sofie an dem Fall der verschwundenen besten Freundin und es passieren doch recht viele Dinge, außerdem gibt es genug verdächtige Leute, deren Absichten man nicht erkennen kann. Da hatte ich auch schon Spaß beim Überlegen: Ok, was ist passiert? Warum ist sie verschwunden? Wer hat damit zu tun? Ich hatte dann doch recht schnell einen Verdacht, aber trotzdem auch ein gewisses Geschmäkle im Hinterkopf, muss ich ganz ehrlich zugeben. Was mir dann später auch total leid getan hat. 

Apropos die Charaktere, wie gesagt, die beiden sind nicht ganz so, wie man es bei dieser Art von Geschichte vermuten würde. Zwar ist Maximilian stark, selbstbewusst etc. Aber er sieht oft genug, wenn die Krone auf gut Deutsch gesagt scheiße baut und fühlt sich dann immer wieder dafür schlecht, wie auch verantwortlich. Er will es besser machen und tut es dann auch! Außerdem sind ihm seine Schwester wichtig, wie auch Sofie und er ist dann zerrissen zwischen seinen Gefühlen für sie, als auch seinen Verpflichtungen.  

Sofie dagegen sucht natürlich nach ihrer besten Freundin, die ihr unglaublich wichtig ist. Außerdem hat sie ja dann noch ihre Oma und die Eltern der besten Freundin. Aber auch gleichzeitig mag sie Maximilian und seine Schwester. Immer, wenn sie die beiden "ausnutzt" oder belügen muss, dann fühlt sie sich gleichzeitig schlecht. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, aber nicht unendlich stur. Und sie redet auch, wenn es an der Zeit ist. Also sie bleibt nicht auf Teufel komm raus verschlossen, sondern öffnet sich Maximilian. Auch wenn es vielleicht besser wäre, wenn sie sich ihm ganz geöffnet hätte, von Anfang an... 

Dass das Buch aus beiden Perspektiven erzählt, hat dem Buch meiner Meinung nach einen ziemlichen Gefallen getan. Aber dass ich auf solche Bücher abfahre, wisst ihr ja schon längst. Erwähne es ja nur oft genug :D 

Achja, falls sich jemand über den Namen wundern sollte: Dark Cinderella heißt so, weil die Protagonistin dunkelhäutig ist^^

Es ist also kein Dark Romance Roman oder so. Das wird auch gleich im Vorwort aka Brief von Maximilian gleich richtiggestellt. Und da ich das Buch direkt nach "My dark Romeo" gelesen habe, war das echt eine Wohltat :D

Da hat mir das Buch gleich instant richtig gut gefallen. 

 

Fazit:

Das Buch und das andere muss ich mir irgendwann mal kaufen, auch wenn ich nicht glaube, dass ich die Farbschnitt-Versionen bekommen werde^^°

Denn so schnell kann/will ich mir keine Bücher kaufen und ja... mal sehen. Einfach, weil mir die Dilogie so gut gefallen hat. Was mir am zweiten Band gefallen hat, werde ich aber in einer eigenen Rezension die Tage dann mal erwähnen. Zurück zu dem Buch hier. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen