Montag, 30. März 2026

[Rezension #436] Wo Du Uns Findest

 

 

Titel: Wo Du Uns Findest

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2023

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero

Preis: € 14,99

Seiten: 431

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-681-1

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Für Melina wird ein Traum wahr, als ihre Kochvideos im Netz viral gehen. Zu gerne würde sie den Erfolg mit ihrem Freund Ben teilen, doch der hat mti seinen Abschlussprüfungen zu kämpfen und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Mel leidet darunter, nicht mehr zu ihm durchzudringen, ihm nicht helfen zu können. Während Ben zusehends von seinen inneren Dämonen verschluckt wird, sucht sie Zuflucht bei einem attraktiven YouTuber. Und plötzlich steht auf dem Spiel, was einst die große Liebe war. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, das ich mir ausgeliehen habe, weil ich wissen wollte: Ok, was wird da jetzt konkret passieren, besonders mit Melina und diesem YouTuber. Wird sie Ben fremdgehen? Warum sucht sie Zuflucht bei jemand anderen? Und wie genau wird Ben von seinen Dämonen verschluckt? Ich muss sagen, dass ich während des Lesens Ben schon deutlich symphatischer und nachvollziehbarer fand, als Melina. Es wird zwar oben in der Beschreibung gesagt, dass sie versuchte zu ihm durchzudringen, aber das Gefühl hatte ich jetzt beim Lesen nicht so wirklich. Vielleicht hat sie hier und da mal was halbherzig versucht, so richtig hat sie es aber in meinen Augen nicht versucht. Sie hatte auch kein Verstädnis für seine Situation, und wollte nur, hat aber nicht nachgedacht. Finde ich. 

Bens Ängste konnte ich dagegen total verstehen, das Medizinstudium verlangt einiges von ihm ab und er hat dabei komplett Angst, zu versagen. Außerdem rutscht er in eine Art depressive Verstimmung, wenn nicht sogar in eine Art Burnout und seine Freundin sieht es nicht. Gut, er könnte auch etwas zu ihr sagen, aber das Problem haben beide, dass sie einfach nicht den Mund aufbekommen. 

Naja, jedenfalls freundet sie sich dann mit mehreren YouTubern an und einer von denen ist deutlich an Melina interessiert, obwohl er ja weiß, dass sie einen Freund hat. Es kommt dann sogar zu einem Kuss, bei welchem Melina merkt: Oh, genau das habe ich gebraucht! Nicht einen Kuss von diesem YouTuber an sich, sondern einfach Aufmerksamkeit, romantische Anziehung etc. Dinge, die sie sich von Ben wünscht. Aber auf der anderen Seite merke ich auch nicht wirklich, dass sie ihm das schenkt. Sie kümmert sich nur um ihren YouTube Kanal und das war es gefühlt. Was halt echt nervig war, in meinen Augen. 

Zwar können die beiden sich wieder zusammenraufen und Ben bekommt die Hilfe, die er schon so lange gebraucht hätte. Aber vieles davon wäre vermeidbar gewesen, denn, wie heißt es so schön: Redenen Leuten kann geholfen werden. Oder so ähnlich. 

 

Fazit:

Wäre jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen würde, da bin ich ganz ehrlich. Aber unterhaltsam war es auf seine Art auf jeden Fall. Jedenfalls, mich hat es unterhalten. Das hier ist bereits der zweite Band einer Reihe, aber es ist die Art von Reihe, wo man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Und dass man den Vorband nicht unbedingt kennen muss, um den hier lesen zu können. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier irgendein Wissen fehlt.

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montagsfrage #385

 

 

Link

 

 

Wartet Ihr, bis alle Teile einer Reihe erschienen sind, oder startet Ihr gerne mit Auftaktbänden?

 

 

Ich könnte warten, aber ganz ehrlich: Ich will das gar nicht XD

Wenn mich ein Buch interessiert, dann hole ich es mir, egal, ob es der Auftakt einer Reihe ist oder nicht. Zumal, klar, das Warten auf die Folgebände ist nervig, besonders, wenn es noch sehr lange dauert, bis der Band draußen ist, ich meine, hey, ich muss bis Oktober und November auf jeweils einen Reihenabschluss warten, also ich weiß, wovon ich spreche. Aber das hält mich trotzdem nicht davon ab. Oft genug, aber leider nicht immer steht es ja auch auf dem Band drauf. Manchmal wirken Bücher wie One-Shots und dann passierte es oft, dass ich dann merkte: Oh, ist ja schon Band Nummer X der Reihe.  

Manchmal mache ich es aber auch so, dass wenn ich einen interessanten Reihenband sehe und merke, ok, Band 2 ist auch schon da, dann nehme ich auf Verdacht und gut Glück beide Bände mit. Bisher bin ich mit einer Reihe so nur einmal auf die Nase gefallen, weil mir die Entwicklung der Geschichte und der Pairings nicht gefallen hat. Aber sonst hatte ich da echt Glück und bin da sehr froh darüber.  

Und ich werde es auch weiterhin so halten, dass ich mir Bücher einer Reihe kaufe oder mir ausleihe. Wenn es mir nicht gefällt, nun, Bibliotheksbücher muss ich ja so oder so wieder zurückgeben und gekaufte Bücher verkaufe ich dann einfach online. Ist ja auch kein Thema mehr. Und in der Zeit dazwischen lese ich einfach was anderes, entweder Bücher von meinem SuB oder Fanfictions^^

Donnerstag, 26. März 2026

Top Ten Thursday #142 [Emojis 😍]

 

 

 

Link

 

 

Die Aufgabe für diese Woche heißt:

"Suche 10 passende Bücher zu 10 von diesen Emojis (oder such dir eigene Emojis aus)

🤩 🥰 🙈 💕 💪 😱 🤷 🥶 🫠 🧐 🥱 🥳 😮 😭"

 

 

 

 

01. 🤩 "The Games Gods Play" von Abigail Owen

 

 

 

 

02. 🥰 "To Tempt A God" von Anna Benning

 

 

 

 

03. 🙈 "Das Erbe der weissen Rose" von Philippa Gregory

 

 

 

 

 

04. 💕 "Not Your Type" von Alicia Zett

 

 

 

 

 

05. 💪 "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien

 

 

 

 

06. 😱 "Fake" von Arno Strobel

 

 

 

 

07. 🤷 "Wahnsinnig intelligent" von Prof. Dr. André Frank Zimpel

 

 

 

 

 

08. 🥱 "Der Bourne Befehl" von Robert Ludlum und Eric van Lustbader

 

 

 

 

 

09. 🥳 "Star Wars - Ahsoka" von E.K. Johnston

 

 

 

 

 

10. 😭 "Gestern waren wir unendlich" von Dominik Gaida

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Der heutige Prompt war echt mal wieder cool XD

Bei manchen wusste ich sofort, welches Buch ich nehmen würde, beim Rest musste ich erstmal überlegen und in meinem Blog nachsehen. Ja, manche der Bücher hatte ich erst vor kurzem in nem TTT drin, aber ich bereue meine Auswahl trotzdem nicht.

 

 

 

 

Quelle:

Eigene Fotos

Mittwoch, 25. März 2026

[Rezension #435] Die Gesichter des Mithras

 

 

Titel: Die Gesichter des Mithras

Autor*in: Sami Eriksson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Mystery, Drama, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 323

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-6951-2034-5

Verlag: Books on Demand GmbH

Rezensionsexemplar: Ja 

 

Inhalt:

Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erwecckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Diesen Band hier habe ich im letzten Monat als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich an der Stelle dieses Mal bei Annika vom Literaturtest bedanken, dass sie mir dieses Buch per Mail vorgeschlagen hatte und ich es auch lesen durfte. Ich bin ja u.a. ein Fan von solchen "geteilten Timelines", also wenn ein Buch in mehreren Zeiten stattfindet, meistens ja Gegenwart und Vergangenheit. Wenn man Dinge in der Gegenwart sieht und dann durch die Vergangenheit herausfindet, warum etwas so ist, wie es in der Gegenwart ist. Oder wie es zu gewissen Entwicklungen gekommen ist. 

Wieder einmal gilt die normale Regel: Nur, weil ein Buch ein Rezensionsexemplar ist, werde ich mich nicht nicht in meiner Meinung dazu beeinflussen lassen und offen sagen, was ich darüber denke, was mir so beim Lesen durch den Kopf gegangen ist. 

Wie man schon in der Beschreibung sehen kann, folgt man dem Leben von zwei verschiedenen Personen, die auf dem ersten Blick nichts gemeinsam haben. Da ist auf der einen Seite Lucius, der 190 nach Christus in Dalmatien lebt, auf der anderen Seite Nora, welche 2018 in Bosnien und Herzegowina unterwegs ist, zusammen mit ihrem Archäologenteam. Allerdings, wenn man den beiden so durch ihr Leben folgt, bzw durch einen längeren Lebensabschnitt von Lucius, als von Nora, findet man doch mehrere Parallelen. Aber auch Gegensätze. 

Beide haben es nicht leicht im Leben, beide haben Schwierigkeiten, mit denen sie zurechtkommen müssen. Beide haben einen Partner, den er/sie lieben. Aber beide bekommen auch eine richtig große Chance im Leben, die sie ergreifen könnten. Die größte Gemeinsamkeit ist jedoch die Tatsache, dass beide einen Sohn haben bzw bekommen, und dass beide Söhne blind auf die Welt kommen. Das ist zu keiner Zeit einfach, für die Familien und in beiden Fällen werden auch Lösungen angeboten, um das Problem zu beheben. Ob sie diese nutzen oder nicht, und was diese Lösungen jeweils sein sollen, darauf möchte ich aus Spoilergründen nicht eingehen.  

An sich fand ich die beiden Stories ziemlich interessant. Lucius war mir richtig symphathisch, und ich hatte mir die ganze Zeit für ihn erhofft, dass er ein besseres Leben bekommt bzw als er es dann hat, es dann auch behalten kann. Als das mit dem blinden Sohn passiert ist, konnte ich seine Zerrissenheit verstehen, vor allem, da er nicht wollte, dass sein Sohn ein schlechtes Leben hat. Klar, ich bin nicht mit all seinen Entscheidungen einverstanden, aber bei ihm kann ich sie alle nachvollziehen. 

Bei Nora tat ich mir tatsächlich schwer, denn manche Entscheidungen fand ich einfach ... seltsam. Da gab es für mich persönlich keinen nachvollziehbaren Grund. Am meisten tat ich mich schwer, wenn es um ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner ging. Sie hat sich oft einfach viel Zeit genommen, wenn es darum ging, ihn zu irgendwas zu kontaktieren. Aber ich hatte auch generell nicht wirklich das Gefühl, als würden die beiden miteinander kommunizieren, sondern mehr aneinander vorbei. Auch kam es jetzt nicht so rüber, als würde Nora ihren Partner lieben. Sie sind räumlich voneinander getrennt, aber sie scheint ihn nicht zu vermissen. Und als sie dann herausfindet, dass sie schwanger ist, braucht sie erstmal zig Gründe, um es ihm erstmal noch nicht zu erzählen. Bzw braucht ewig, bis sie es ihm erzählt, begründet es aber nicht mit Ängsten oder so. Sondern, weil ihr erstmal 1000 andere Dinge wichtiger sind. Weil ihr grad nicht danach ist. Beide haben Vorstellungen davon, wie die Zukunft aussehen soll, beide planen, ohne sich erstmal mit dem anderen abzusprechen und stellen sich dann vor (fast) vollendeten Tatsachen. Fand ich ehrlich gesagt unangenehm.  

Gut, wie das zwischen den Paaren dann ausgegangen ist, fand ich auf der einen Seite tragisch, auf der anderen Seite aber auch schmerzhaft. Bei beiden Paaren.  

Was mir auch ein wenig gefehlt hat, bzw vielleicht habe es auch nur nicht gesehen, weil ich gerne mal ein Depp bin: Der Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten, abgesehen von dem Tempel und dem blinden Kind. Ist das blinde Kind von Nora quasi die Wiedergeburt vom blinden Kind von Lucius? Oder ist es einfach nur Zufall? Das kam mir nicht zu 100% klar rüber, aber ja, es könnten auch einfach nur ich und mein einfacher Verstand sein. Wenn es da mehr Verbundenheit zwischen den beiden gegeben hätte, oder mehr offensichtliche Parallelen, das hätte mir persönlich recht gut gefallen. Aber so an sich fand ich die beiden Storys sehr spannend. Dass ich so lange gebraucht habe, das Buch zu lesen, lag an externen / anderen Gründen. 

 

Fazit:

Auch das Buch hat mir sehr gut gefallen und wenn ich es mal geschafft habe, zum Lesen zu kommen, dann hatte ich immer viel Spaß beim Lesen. Und auch hier bin ich dankbar, dass ich die Gelegenheit überhaupt dazu hatte, weil so an sich wäre ich vermutlich nie auf das Buch gestoßen. Bin ich aber :-)

Von mir bekommt das Buch ingesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung, holt es euch und macht euch ein eigenes Bild davon^^

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen