
Titel: Wild Reverence
Autor*in: Rebecca Ross
Erschienen in Deutschland: 2025
Originaltitel: Wild Reverence
Erschienen in den USA: 2025
Übersetzer*in: Ulrike Gerstner
Weitere Informationen:
Genre: Fantasy, Drama, Action, Hetero, Romance
Preis: € 24,00
Seiten: 237
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7363-2586-9
Verlag: Bastei Lübbe AG
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich in ständiger Gefahr. Denn sie birgt ein Geheimnis: Sie hat verbotene Gefühle für einen Sterblichen. Als Kind hat sie sich mit Vincent, dem Sohn eines Lords, angefreundet. Zusammen sind sie durch Vincents Träume gewandelt und haben gemeinsam neue für die Zukunft erschaffen. Doch um Vincent vor der Grausamkeit der Götter zu beschützenl, nimmt Matilda Abstand zu ihm. Bis Vincent zehn Jahre später in Lebensgefahr schwebt. Vincent, der inzwischen den Titel von seinem Vater geerbt hat und zu einem attraktiven Lord geworden ist, steht kurz vor der Schlacht um seine Heimat. Deshalb braucht der Lord dringend Verbündete, und Matilda ist die Einzige, die ihm mit ihren Beziehungen zu den Göttern helfen kann. Dafür muss sie sich jedoch als seine Frau ausgeben! Während die beiden als vermeintliches Ehepaar versuchen, Allianzen mit den Göttern und den Menschen zu schmieden, merken sie, dass diese magische Verbindung zwischen ihnen immer noch besteht - und mit jedem Moment stärker wird. Doch Matilda ist eine mächtige Göttin und Vincents Leben ist endlich. Selbst wenn sie diesen Kampf gewinnen - hat eine Liebe zwischen einer Göttin und einem Sterblichen überhaupt eine Chance?
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier habe ich vor mehreren Wochen recht zufällig in der Bibliothek gesehen und es hat mich dann doch recht schnell angesprochen, das muss ich zugeben. Nicht nur wegen dem Cover, sondern weil ich einfach Storys mit "Sterblicher x Unsterblicher" total meinen Narren dran gefressen habe. Und dass sie mal die unsterbliche Person ist, und nicht wie sonst bisher üblich er, war eine total angenehme Abwechslung.
Also als Slow-Burn-Fan kam ich total auf meine Kosten, auch wenn ich mir hin und wieder schon gewünscht habe, dass sie doch ein bisschen schneller in die Pötte kommen könnte^^°
Denn erst checkt sie sehr lange nicht, dass sie auf ihn steht. Und später, als sie es tut, ist sie aber total misstrauisch, weil ihre Mutter gestorben ist und ihr Patenonkel verletzt wurde, als sie jemanden geliebt und vertraut hatten. Daher lässt sie sich ewig nicht auf Vincent ein, was dann teilweise doch ein wenig nervig war. Aber an sich war die Liebegeschichte zwischen den beiden echt süß. Auch wenn so oft was dazwischenkam, was dafür gesorgt hat, dass die beiden wieder räumlich für eine längere Zeit voneinander getrennt waren. Als es dann noch öfters passiert ist, dachte ich mir ehrlich gesagt schon: Oh, come on! Kaum haben die mal ein bisschen Pärchenzeit, schon werden sie wieder auseinandergenommen. Aber: Ich mag es, wie das zwischen den beiden ausgegangen ist. Klar, ich hatte aufgrund eines anderen Ereignisses mit zwei anderen Charakteren auf einen anderen Ausgang spekuliert, aber so ist es auch sehr schön.
Gut, wenn sie nicht grad zu paraoid oder zu blind für ihre eigenen Gefühle war, war Matilda echt ein sehr interessanter Charakter und ich fand auch ihre Kräfte ziemlich spannend. Generell wie die Welt aufgebaut ist, wie die Götter und deren Kräfte funktionieren. Dass es sogar Wege gibt, um Götter zu töten und wie die jeweiligen Götterwelten aufgebaut sind, fand ich auch interessant. Wobei ich gerne mehr von ihrem Vater und dem Oberreich gesehen hätte. Aber gut, dann wäre das Buch wohl vermutlich noch dicker gewesen.
Vincent habe ich instant ins Herz geschlossen und er hat mir jedes Mal total leid getan. Als er seine Familie verloren hat. Als die Frau, die er liebt, immer wieder und wieder aus seinem Leben verschwindet, meistens ohne etwas zu sagen. Dass sie dann später besser und mehr mit ihm redet, finde ich super. Btw, sie ist zu ihrem Vater gegangen, nicht, um ihn zu schützen, sondern vielmehr sich selbst, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Das fand ich bei der Beschreibung doch ziemlich irritierend. Weils halt einfach nicht so richtig stimmt.
Wen ich auch noch mochte, war ihr Patenonkel, der hat eine richtig starke Entwickung im Laufe des Buches gemacht und ich habe dann auch immer wieder mit ihm mitgefiebert, auch, wenn der Fokus nicht auf ihm lag. Er hatte auch am Anfang nicht gesehen, dass er sich in jemanden verliebt hat, dabei war es so offensichtlich XD
Die Story selbst an sich war recht abwechlsungreich und spannend, manche Szenen waren jetzt nicht so wichtig, aber es ist okay, dass sie drin geblieben sind. Mehr hätte es aber wirklich nicht sein müssen. Obwohl, doch: Mehr Pärchenzeit für die beiden^^°
Fazit:
Ich würde das Buch jetzt nicht als mein Highlight bezeichnen, aber es kommt doch recht ziemlich nah dran. Auf jeden Fall hatte ich viel Spaß beim Lesen, aber manchmal wurde ich, obwohl ich ein Slow Burn Fan bin, doch ziemlich auf die Probe gestellt, da es manchmal zu slow burn war^^°
Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung!

Quelle:
Foto: Selbst geschossen