Mittwoch, 18. Februar 2026

Neues Lesefutter #169

 

 

 

Mein SuB wächst und gedeiht. Sollte er eigentlich nicht machen, ich weiß. Aber ich kann halt nicht in die Bibliothek gehen und Bücher liegen lassen, die ich interessant finde^^°

Ist einfach so.

 

 

  

 

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Liste der Bücher:

- "Illustrating Us" von Jakob Nebl

- "A Beauty For The Beast" von Liz Rosen

- "a thousand heartbeats" von Kiera Cass

- "Seven Deadly Thorns" von Amber Hamilton

- "wo du uns findest" von Antonia Wesseling

- "Like Snow We Fall" von Ayla Dade

 

 

Ok, nicht alle Bücher sind aus der Bibliothek, die zwei ersten habe ich neulich im Buchladen gesehen und dachte mir dann heute: Ach, warum nicht? "a thousand heartbeats" habe ich zufällig auf Kleinanzeigen gesehen. "Like Snow We Fall" habe ich vor Wochen in der Bibliothek reserviert und durfte es dann am Wochenende abholen gehen. Joah, und das werden auch die Bücher sein, die ich so als nächstes dann lesen möchte/werde, wenn ich mit den aktuellen Büchern jeweils fertig bin.

 

 

Quelle Bild(er):

Selbst geschossen

Dienstag, 17. Februar 2026

Momentaufnahme eines Bücherwurms #214

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

1. "Tausend Splitter zu dir" von Antonia Wesseling

 

 

 

2. "Die Gesichter des Mithras" von Sami Eriksson

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

1. Der Journalistin Ellie ist nichts so wichtig wie Gerechtigkeit. Mutig spricht sie auch unbequeme Wahrheiten aus. Niemand ahnt, warum sie so leidenschaftlich für diejenigen kämpft, die keine Stimme haben. Warum sie Beziehungen meidet. Warum sie sich abrupt von ihrer ersten großen Liebe Louis trennt. Seit ihr als Kind sexualisierte Gewalt angetan wurde, ist Ellies Herz in tausend Teile zersplittert. Mit jedem Tag, den sie ihren eigenen Weg geht, setzt sie es wieder ein Stück zusammen. Als sie an einer brisanten Geschichte über Machtmissbrauch arbeitet, führen sie ihre Recherchen ausgerechnet zu Louis. Auf einmal steht Ellie zwischen einer Wahrheit und ihren immer stärker werdenden Gefühlen...

 

2. Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.

 

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

1. Auf Seite 162.

 

2. Auf Seite 124.

 

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

1. "So eine langweilige Scheiße kennt man doch normalerweise nur vom Sommerloch!", hat irgendein Blödmann namens kölner378 bei Facebook unter meinem letzten Artikel kommentiert.

 

2. "Wait here!"

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

1. Hmmm... schwierig. Louis ist mir unglaublich symphatisch, aber bei Ellie bin ich mir echt nicht sicher. Ich weiß noch nicht zu 100%, was mit ihr passiert ist, aber das, was hier und da angedeutet ist, ist schon sehr... heavy. Und ich sehe es auch ein, dass sie traumatisiert ist. Das erklärt viel von ihrem Verhalten, aber es entschuldigt nicht alles. Als sie dann mitten aus dem Nichts Schluss macht, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Von einer Sekunde auf die andere. Dann auf einmal wird sie mit einem Wildfremden aus dem Stehgreif instant intim (intimer als mit Louis) und als sie dann dann kurz wieder zusammen, er sie danach befragt, lügt sie ihn auch noch an. Kein Wunder, dass er es dann beendet, als er die Wahrheit erfährt. So ganz weiß ich noch nicht, was ich über Ellie denken soll. Sie hätte Louis auch einfach mal etwas sagen können. Naja, mal gucken, wie der Rest vom Buch so sein wird.

 

2. Ein Rezensions-Exemplar, welches letzte Woche rum bei mir zuhause angekommen ist. Und bisher gefällt es mir recht gut, sowohl der Storyteil in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Kann es kaum erwarten zu sehen, wie die beiden Teile zusammenfinden werden. Es gibt ein paar Überschneidungen, die mich neugierig machen, aber zu 100% könnte ich das Rätsel für mich noch nicht lösen.

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montag, 16. Februar 2026

Montagsfrage #382

 

 

Link

  

Welche Form von Liebe kommt in Büchern für Euch zu kurz?   

 

Da ich ja allgemein gerne Liebesromane lese (besonders Romantasy seit letztem Jahr), gibt es auch ein paar Formen, von denen ich gerne mal (noch) mehr lesen würde. Und zwar wäre mehr gleichgeschlechtliche Liebe in den Romanen schön. Besonders wenn es um Lesbian Romance geht, das gibt es gefühlt so extrem selten^^°

Oder auch Poly-Paare, da hatte ich vllt 1-2 Bücher bisher in der Hand? Gut, es kann sein, dass es da auf Englisch mehr gibt, aber ich lese Romane eher ungern auf Deutsch. Bei FFs stört es mich eher weniger, komischerweise. 

Ansonsten ... vllt noch mehr beste Freunde (ohne Romance)? Oder noch mehr familiäre Liebe? Ansonsten... wenn wir schon dabei sind: In meinen Augen könnte es mehr Best-Friends-To-Lovers geben. Das würde ich verschlingen. Oder zumindest, wenn der weibliche Hauptcharakter mal nicht mit dem Bad Boy zusammen kommt oder der, mit die erstmal über 9000 Jahre zankt. Sondern der, wo einfach "Bamm" die Chemie da ist. Davon sollte es noch mehr geben! Und Liebe ohne künstliche Dramen, unnötige Eifersüchteleien etc. Einfach greenflag-Romance, wo die Chemie einfach härter am Kochen ist als Walter White, dafür stehe ich morgens auf. 

Mehr fällt mir ehrlich gesagt auch grad nicht ein^^°

Donnerstag, 12. Februar 2026

[Rezension #432] Unsere Zeit ist immer

 

 

Titel: Unsere Zeit ist immer

Autor*in: Sophie Cousens

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: This Time Next Year

Erschienen in England: 2020

Übersetzer*in: Babette Schröder

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama

Preis: € 11,00

Seiten: 494

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-328-10797-2

Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.

Spoiler: Nö, absolut nicht. 

Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten. 

Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.  

Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.

Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^° 

Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus. 

 

Fazit:

Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)

 

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen