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Dienstag, 21. Juli 2026

[Rezension #445] Crown of War and Shadow

 

 

Titel: Crown of War and Shadow

Autor*in: J.R. Ward

Erschienen in Deutschland: 2026

Originaltitel: Crown of War and Shadow

Erschienen in den USA: 2026

Übersetzer*in: Julia Abrahams, Babsi Schwarz und Christoph Hardebusch

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Action, Romance, Hetero

Preis: € 25,00

Seiten: 623

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-56850-7

Verlag: Bramble Verlag

Rezensionsexemplar: Ja

 

 

Inhalt:

Romantische Fantasy um schicksalhafte Liebe, undurchschaubare Intrigen und eine dämonische Bedrohung, die das Ende der Menschheit bedeuten könnte. 

Das Fulcrum bricht zusammen, und Dämonen dringen in die Welt der Sterblichen ein. Niemand ist mehr sicher, schon gar nicht Sorrel. Seit sie denken kann, machen ihre mysteriösen Fähigkeiten sie zur Ausgestoßenen. Als Waise will sie nichts weiter als überleben - aber das Schicksal hat eigene Pläne. Nur Sorrel kann die Krone der Königin zurückholen, um ihre Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch Sorrel ist keine Heldin. Deshalb schließt sie einen gefährlichen Pakt mit Merc, einem Söldner, der nicht nur wegen seines skrupellosen Handwerks einen üblen Ruf hat. Der Deal: eine Nacht in Mercs Bett, die Sorrel nie vergessen wird, als Gegenleistung für seinen Schutz auf ihrer Reise. Auch wenn sie genauso wahrscheinlich gegeneinander wie füreinander kämpfen werden, ist eine Sache schnell klar: Das Schicksal der Königreiche ist nicht mehr das Einzige, was auf dem Spiel steht, sondern ebenso ihre Herzen.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten und das ist auch so ziemlich der einzige Grund, warum ich das Buch bis zum Schluss durchgehalten habe. So irgendwie. Es ist schon sehr lange her, dass ich mich, neben privaten Dingen, die meine Zeit wollten, generell so zum Lesen zwingen musste wie hier. Und das ist wirklich sehr lange her. Denn, ja, ich habe gelesen, dass es wohl im Hintergrund einen plötzlichen Wechsel der Übersetzer gab und dass das Buch schnell, schnell veröffentlich wurde. Man hätte es auch einfach wie Rockstar machen können, sagen, sorry, aber wir müssen den Veröffentlichungstermin verschieben, weil sonst die Qualität des Produkts darunter leidet. Stattdessen hat man auf dem Datum bestanden und heraus kam ein Buch, das... neben inhaltlichen Problemen auch noch Übersetzungsprobleme hat.

Was ich damit meine: Es gibt viele Sätze, die merkwürdig übersetzt worden sind. Schachtelsätze, die manchmal nur schwer zu lesen sind. Vergleiche und Aussagen, die vorne und hinten keinen Sinn ergeben, nicht mal im Kontext. Vieles wirkt zu geschwollen und 1:1 überssetzt, was halt nie gut ausgeht. Was man eigentlich auch wissen sollte. Ich weiß leider nicht mehr zu dem, was im Hintergrund passiert ist, welche Gründe es für den Wechsel der Übersetzer gab, aber wie man damit am Ende umgegangen ist... nicht schön. 

Aber auch die Story und die Charaktere selbst waren... meh. Das hätte auch eine perfekte Übersetzung nicht retten können, sorry, aber es ist nun mal so. Denn die Story ist komplett konfus und die Charaktere... nun, dazu komme ich gleich. Ich bleibe erstmal bei der Story. So wirklich kann ich nicht sagen, was genau die Story ist, denn es gibt so viele Seitenquests, so viele Seitenhandlungen, die angefangen werden, und entweder ins Leere verlaufen. Oder schnell schnell abgehandelt werden, aber am Ende kaum bis gar keine Relevanz zur gesamten Story haben. Manche Sachen davon hätte man echt weglassen können und es hätte an der Hauptstory nichts geändert. Stattdessen wurde hier zu viel gewollt, zu viel versucht. Die Grundprämisse war eigentlich interessant: Sorrel muss etwas von A nach B bringen, braucht dafür Schutz. Gut, die Bezahlung ist schon fragwürdig, aber ich wollte sehen, wie das gehändelt wird. Tja, schwach. Aber dazu komme ich noch.

Was auch unter dem konfusen Umgang mit Seitenstorys gelitten hat, waren die Seitencharaktere. Viele tauchen auf, machen hier und da ein bisschen was, nur um dann für immer in der Versenkung zu verschwinden. Für den Rest des Buches keine Relevanz zu spielen. Ich meine, ok, hier sollen noch drei Bände kommen, dennoch: Bei vielen Charakteren und Momenten habe ich mich gefragt: Warum seid ihr in diesem Buch? Gut, am Ende wird es dann so ... halbwegs erklärt, aber die Erklärung fühlt sich so flach an wie ein Blatt Papier. Auch passiert es, dass manche Stellen unendlich in die Länge gezogen werden und Sorrel kann plötzlich ohne eine Erklärung Dinge, die sie vorher nicht konnte. Deus ex Machina am laufenden Bande :D
Dabei war das Buch am Anfang so vielversprechend. Hat aber nachgelassen.

Apropos Sorrel... mit ihr bin ich nicht warm geworden und es ist nicht besser geworden. Sie wird ständig von den Leuten in ihrer Heimatstadt ausgenutzt, aber hilft ihnen gerne. Als dann aber jemand fragt: Hey, die wichtigste Person in meinem Leben liegt im Sterben, kannst du ihr bitte helfen? Bitte >_< - kommt von ihr nur ein: Nö. So gefühlt will sie nicht helfen, weil ihr da grad nicht danach ist. Wobei das mit ihren Kräften komisch ist. Sie muss Leute töten, und kann sie dann direkt nochmal wieder zurück ins Leben holen? Außerdem sieht sie, wie jemand stirbt, wenn sie der Person in die Augen sieht? Ja, das Ganze ist verwirrend und wird im gesamten Buch nicht wirklich richtig beschrieben oder erklärt. Btw, sie hält ständig ihr Gesicht versteckt, will niemanden ansehen. Nicht nur wegen der Fähigkeit. Ich dachte, sie wäre verflucht oder entstellt. Ne, sie hat einfach nur weiße Haare, weiße Augen und sehr hohe Minderwertigkeitskomplexe. Und wie gesagt, sie kann aus dem Nichts random Dinge, wenn sie es braucht. Ständig kommt sie ohne einen Kratzer aus gefährlichen Situationen. Yay, wie spannend. Nicht.

Aber das Schlimmste, was das Buch verbrochen hat, war Merc. Ihn fand ich am Anfang interessant, klar, fragwürdig und merkwürdig, aber auch interessant, da er trotzdem wie jemand wirkte, der viel mehr im Hintergrund hat, als er offen zeigt. Ich wollte mehr über seine Vergangenheit wissen und fragte mich, wie er wohl wirkt. Denn er wirkt wie jemand mit (fragwürdigem) Anstand. Aber dann hat das Buch es geschafft, dass er eine Entwicklung gemacht hat. Immer wieder tiefer ins Negative. So sucht er sich z.B. eine Prositutierte, weil, er hat ja Bedürfnisse. Er geht davon aus, dass sie eine Prostituierte ist, dabei ist sie Jungfrau. Und sie hält es nicht einmal für nötig, das Missverständnis aufzuklären, weil, hey, tropes und so. Er wird immer mehr und mehr zum kontrollierenden Ekelpaket, ich glaube, mir wurde nur noch nie so hart ein Charakter madig gemacht. Gegen Ende waren mir beide komplett egal. Genauso wie die Story. Btw, es wird als Enemies to Lovers angepriesen. Es ist aber meiner Meinung nach Strangers to Lovers. Oder "Lovers". Weil sie nach wenigen Tagen schon von "Liebe des Lebens" spricht. Also nicht wortwörlich, aber sinnbildlich. Oh Hilfe. Dabei haben die beiden so gar keine Chemie. Bzw ich spüre da nix, außer, dass beide scharf aufeinander sind.

 

Fazit:

Die Grundidee war gut. Die Idee hinter den Charakteren auch. Da hätte man so viel machen können. Aber es wurde so unglaublich viel verschenkt. Da ging so viel den Gulli runter, der ist jetzt komplett verstopft. Und ich bin ehrlich: Die Fortsetzungen werde ich nicht lesen. Da habe ich absolut keinen Bedarf. Ne, danke. Ich meine, ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, das Buch lesen zu dürfen. Danke nochmal an der Stelle. Aber ohne die Leserunde hätte ich es abgebrochen. Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne und das auch nur, weil ich weiß: Es hätte noch viel schlimmer sein können. Was aber auch irgendwie wieder traurig ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Selbst geschossen

Montag, 11. Mai 2026

[Rezension #441] Wild Reverence

 

 

Titel: Wild Reverence

Autor*in: Rebecca Ross

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: Wild Reverence

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Ulrike Gerstner

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Action, Hetero, Romance

Preis: € 24,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2586-9

Verlag: Bastei LĂŒbbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Matilda lebt als jĂŒngste Göttin im Untenreich in stĂ€ndiger Gefahr. Denn sie birgt ein Geheimnis: Sie hat verbotene GefĂŒhle fĂŒr einen Sterblichen. Als Kind hat sie sich mit Vincent, dem Sohn eines Lords, angefreundet. Zusammen sind sie durch Vincents TrĂ€ume gewandelt und haben gemeinsam neue fĂŒr die Zukunft erschaffen. Doch um Vincent vor der Grausamkeit der Götter zu beschĂŒtzenl, nimmt Matilda Abstand zu ihm. Bis Vincent zehn Jahre spĂ€ter in Lebensgefahr schwebt. Vincent, der inzwischen den Titel von seinem Vater geerbt hat und zu einem attraktiven Lord geworden ist, steht kurz vor der Schlacht um seine Heimat. Deshalb braucht der Lord dringend VerbĂŒndete, und Matilda ist die Einzige, die ihm mit ihren Beziehungen zu den Göttern helfen kann. DafĂŒr muss sie sich jedoch als seine Frau ausgeben! WĂ€hrend die beiden als vermeintliches Ehepaar versuchen, Allianzen mit den Göttern und den Menschen zu schmieden, merken sie, dass diese magische Verbindung zwischen ihnen immer noch besteht - und mit jedem Moment stĂ€rker wird. Doch Matilda ist eine mĂ€chtige Göttin und Vincents Leben ist endlich. Selbst wenn sie diesen Kampf gewinnen - hat eine Liebe zwischen einer Göttin und einem Sterblichen ĂŒberhaupt eine Chance? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor mehreren Wochen recht zufĂ€llig in der Bibliothek gesehen und es hat mich dann doch recht schnell angesprochen, das muss ich zugeben. Nicht nur wegen dem Cover, sondern weil ich einfach Storys mit "Sterblicher x Unsterblicher" total meinen Narren dran gefressen habe. Und dass sie mal die unsterbliche Person ist, und nicht wie sonst bisher ĂŒblich er, war eine total angenehme Abwechslung. 

Also als Slow-Burn-Fan kam ich total auf meine Kosten, auch wenn ich mir hin und wieder schon gewĂŒnscht habe, dass sie doch ein bisschen schneller in die Pötte kommen könnte^^°

Denn erst checkt sie sehr lange nicht, dass sie auf ihn steht. Und spĂ€ter, als sie es tut, ist sie aber total misstrauisch, weil ihre Mutter gestorben ist und ihr Patenonkel verletzt wurde, als sie jemanden geliebt und vertraut hatten. Daher lĂ€sst sie sich ewig nicht auf Vincent ein, was dann teilweise doch ein wenig nervig war. Aber an sich war die Liebegeschichte zwischen den beiden echt sĂŒĂŸ. Auch wenn so oft was dazwischenkam, was dafĂŒr gesorgt hat, dass die beiden wieder rĂ€umlich fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit voneinander getrennt waren. Als es dann noch öfters passiert ist, dachte ich mir ehrlich gesagt schon: Oh, come on! Kaum haben die mal ein bisschen PĂ€rchenzeit, schon werden sie wieder auseinandergenommen. Aber: Ich mag es, wie das zwischen den beiden ausgegangen ist. Klar, ich hatte aufgrund eines anderen Ereignisses mit zwei anderen Charakteren auf einen anderen Ausgang spekuliert, aber so ist es auch sehr schön. 

Gut, wenn sie nicht grad zu paraoid oder zu blind fĂŒr ihre eigenen GefĂŒhle war, war Matilda echt ein sehr interessanter Charakter und ich fand auch ihre KrĂ€fte ziemlich spannend. Generell wie die Welt aufgebaut ist, wie die Götter und deren KrĂ€fte funktionieren. Dass es sogar Wege gibt, um Götter zu töten und wie die jeweiligen Götterwelten aufgebaut sind, fand ich auch interessant. Wobei ich gerne mehr von ihrem Vater und dem Oberreich gesehen hĂ€tte. Aber gut, dann wĂ€re das Buch wohl vermutlich noch dicker gewesen.  

Vincent habe ich instant ins Herz geschlossen und er hat mir jedes Mal total leid getan. Als er seine Familie verloren hat. Als die Frau, die er liebt, immer wieder und wieder aus seinem Leben verschwindet, meistens ohne etwas zu sagen. Dass sie dann spĂ€ter besser und mehr mit ihm redet, finde ich super. Btw, sie ist zu ihrem Vater gegangen, nicht, um ihn zu schĂŒtzen, sondern vielmehr sich selbst, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Das fand ich bei der Beschreibung doch ziemlich irritierend. Weils halt einfach nicht so richtig stimmt. 

Wen ich auch noch mochte, war ihr Patenonkel, der hat eine richtig starke Entwickung im Laufe des Buches gemacht und ich habe dann auch immer wieder mit ihm mitgefiebert, auch, wenn der Fokus nicht auf ihm lag. Er hatte auch am Anfang nicht gesehen, dass er sich in jemanden verliebt hat, dabei war es so offensichtlich XD 

Die Story selbst an sich war recht abwechlsungreich und spannend, manche Szenen waren jetzt nicht so wichtig, aber es ist okay, dass sie drin geblieben sind. Mehr hĂ€tte es aber wirklich nicht sein mĂŒssen. Obwohl, doch: Mehr PĂ€rchenzeit fĂŒr die beiden^^° 

 

Fazit:

Ich wĂŒrde das Buch jetzt nicht als mein Highlight bezeichnen, aber es kommt doch recht ziemlich nah dran. Auf jeden Fall hatte ich viel Spaß beim Lesen, aber manchmal wurde ich, obwohl ich ein Slow Burn Fan bin, doch ziemlich auf die Probe gestellt, da es manchmal zu slow burn war^^°

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung! 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Selbst geschossen

Sonntag, 19. April 2026

[Rezension #437] Seven Deadly Thorns

 

 

Titel: Seven Deadly Thorns

Autor*in: Amber Hamilton

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: SEVEN DEADLY THORNS

Erschienen in England: 2025

Übersetzer*in: Charlotte Lungstrass-Kapfer

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Hetero, Abenteuer

Preis: € 24,00

Seiten: 492

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-27545-4

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ihr ganzes Leben lang hat Viola Sinclair ihre verbotene Schattenmagie geheim gehalten. Doch als ihr MitschĂŒler an der Vandenberghe Academy, der arrogante Prinz Roze Roquelart, sie einmal mehr provoziert, offenbart sie ihr Geheimnis. Die Königin schickt den JĂ€ger, ihren besten Assassinen, um sie zu töten. Doch Roze, der JĂ€ger, hat nicht vor, ihren Befehl auszufĂŒhren. Er braucht Violas Magie, um den Mord an seinem Vater aufzuklĂ€ren. Wenn sie es schafft, lĂ€sst er sie am Leben. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um der tödlichen Intrige am Hof auf den Grund zu gehen - und auch nicht fĂŒr die GefĂŒhle, die sie beide das Leben kosten können... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, wieder ein Buch aus der Bibliothek, die werden hier noch öfters zu sehen sein, das kann ich garantieren XD

Jedenfalls, das Buch hier hab ich dort gesehen, war mir erst unsicher, ob ich es ausleihen möchte oder nicht, aber nach ein wenig hin und her hab ich es dann doch mitgenommen. Und ich bin im Nachhinein doch eher froh, dass ich es getan habe. Denn das Buch war mal ein wenig anders, und das finde ich grĂ¶ĂŸtenteils schön, aber natĂŒrlich hatte das Buch auch seine SchwĂ€chen.  

Gut, aber erstmal zu den StĂ€rken. Ich fand das Worldbuilding an sich interessant, dass das ganze Land in einen gefĂ€hrlichen Nebel gehĂŒllt ist und man sich nicht zu lange darin aufhalten darf, weil man sich sonst in ein wahnsinniges Monster verwandelt. Gerne hĂ€tte ich hier noch mehr dazu gelesen, da ich es auch gleichzeitig ein wenig undurchsichtig fand: Leben die nun alle im Palast? Oder gibt es da noch mehr GebĂ€ude? Wo leben/schlafen alle genau? Wie viele haben genau ĂŒberlebt? Und wird bereits etwas gegen den Nebel unternommen bzw geforscht, wie man den Nebel wieder beseitigen kann? Oder wird es bereist als gegeben hingenommen? Wie lange gibt es diesen Nebel?`Wie man sieht, ist das auch gleichzeitig eine SchwĂ€che des Buchs, denn so viele Fragen dazu werden nur unzureichend oder gar nicht beantwortet.  

Was ich dagegen mochte, waren die beiden Hauptcharaktere und auch so manchen (wichtigen) Nebencharakter. Sie alle sind nicht das, was man auf dem ersten Blick vermuten wĂŒrde. Eine Protagonistin, die eine tiefere Dunkelheit in sich trĂ€gt, als alle bei ihr vermuten wĂŒrde. Ein Protagonist, der sich nach Liebe seht, aber den Tod verteilt. Entsprechend fand ich auch die Dymanik zwischen den beiden interessant und hatte mich schon gefragt, wie das wohl ausgehen wĂŒrde, wenn sie sich nicht mal kĂŒssen können, ohne, dass es gefĂ€hrlich wird.  

So manchen Plottwist habe ich nicht sehen können, waren angenehme Überraschungen und ich habe mich von der Story tragen lassen. Gleichzeitig hat es mir nicht so gefallen, dass Viola und Roze die ganze Zeit Geheimnisse voreinander hatten. Und eine Auflösung der Hauptfragen fand ich eher schwach gelöst. Das hat irgendwie kurz die Luft rausgenommen und damit dann auch die Spannung. Mit dem Ende hatte ich dagegen absolut nicht gerechnet, denn ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie die Beiden ihre Probleme und ihre Bedrohungen am besten lösen könnten. Find ich gut, dass das Buch einen recht ungewöhnlichen Weg gegangen ist. Nichtsdestotrotz kann man sagen: Ja, das Buch hat ein Happy End und mir gefĂ€llt es. Klar, mir gefĂ€llt auch der Farbschnitt, dass das Buch von der Optik her dĂŒster ist, weil das Buch auch innen dĂŒster ist. Aber darum geht es hier ja nicht.  

Was ich allerdings auch gerne mitbekommen hĂ€tte: Mehr von Violas Schulalltag. Man bekommt kaum was davon mit und wird dann komplett rausgerissen. Man sieht auch ein bisschen zu wenig von ihrem Alltag und ihrem Umgang mit ihrer besten Freundin, ein bisschen mehr wĂ€re da echt schön gewesen. 

 

Fazit:

Wie gesagt, das Buch hat seine SchwĂ€chen, es ist absolut nicht perfekt, aber ich denke, den Anspruch hat es an sich selbst auch nicht. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir gezeigt, dass es ok ist, auch mal vom Pfad abzuweichen. Klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja selbst auch Schreiber von Geschichten und muss das auch immer mal wieder hören bzw lesen^^°

WĂŒrde ich das Buch empfehlen? Nicht mit vollem Herzen, da bin ich ehrlich. Aber ich finde, man kann dem Buch schon durchaus eine Chance geben. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich viele an den Fehlern aufhĂ€ngen werden, was ich auch total nachvollziehen kann. Aber ich kann fĂŒr mich als Schreiber auch die eine oder andere Lektion mitnehmen. Welche, hatte ich ja bereits erwĂ€hnt. Jedenfalls, das Buch bekommt von mir insgesamt vier Sterne, wobei ich echt zwischen drei und vier geschwankt bin. Die Entscheidung ist mir also nicht leicht gefallen.

 

 

 

 


 

 

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Dienstag, 20. Januar 2026

[Rezension #427] The Things Gods Break

 

 

Titel: The Things Gods Break

Autor*in: Abigail Owen

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: The Things Gods Break

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Julia Schwenk

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Romance, Hetero, Action, Drama

Preis: € 29,00 [D] | € 29,90 [A]

Seiten: 719

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-28508-7

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Lyra hĂ€tte es eigentlich besser wissen sollen, als sie sich mit Gottheiten auf Wortgefechte eingelassen hat. Oder sich in den König der Unterwelt verliebt hat. Und trotzdem findet sie sich im Tartaros in einem göttlichen Todesmatch wieder, bei dem sie der verfluchte sterbliche Preis ist und gegen Monster antreten muss, die all ihre vorherigen Gegner barmherzig wirken lassen. Der Tartaros ist das GefĂ€ngnis der Titanen, die nach Jahrhunderten in Gefangenschaft auf Rache sinnen. Sie muss sich befreien, ohne die Titanen entkommen zu lassen und bevor Hades jede Regel bricht, die die Gottheiten je geschrieben haben. Denn um Lyra zu retten, wĂŒrde der Gott der Toten die Welt in Schutt und Asche legen. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Und hier ist auch schon der zweite Band, der mir genauso gut gefallen hatte wie der erste. Ich war mir echt unsicher, was jetzt hier noch an Handlung kommen könnte, da ja die Crucibles bereits vorbei waren. Dabei waren die nur der Anfang! Denn was hier kommt, ist anders, aber auch genauso spannend! Außerdem gibt es hier zwei Dinge, wegen denen ich Band 1 nun mit teilweise anderen Augen sehe. 

Denn Band 1 hat noch verdammt viele Fragen offen gelassen, die hier in diesem Band ĂŒber den Verlauf der Story beantwortet werden. Besonders, was Hades angeht, sein Verhalten und seine Geheimnisse. Denn so viele Dinge, die er gesagt oder getan hat, oder die passiert sind, ergeben auf einmal so verdammt viel Sinn! Besonders, da das Buch nicht wie bei 1 allein bei Lyra Perspektive bleibt, sondern man auch hier und da die von Hades mitbekommt. Was dann auch nochmal recht viel erklĂ€rt, auch, wie er manche Situation wahrgenommen hat oder warum er dies oder jenes getan/gesagt hat. Ich hatte mehr als genug "Oh deswegen!"-Momente und das finde ich richtig cool! 

Aber mir hat auch die gefĂ€hrliche Situation im Tartarus gefallen, wie auch die Tatsache, dass sich langsam herauskristallisiert, was fĂŒr eine Art von Göttin Lyra nun ist. Gleichzeitig hat mir Hades auch so unendlich leid getan, weil er ja nur seine Lyra zurĂŒckhaben möchte und keine Ahnung, wie er das anstellen soll. Generell gab es viele Momente, in denen er deswegen verzweifelt und fast zerbrochen ist.  

Das Ende des Buchs... uff. Meh. Wieder ein CliffhĂ€nger. Aber die Autorin hat sich dafĂŒr entschuldigt und ich habs auch angenommen. Dennoch! Dennoch ist das ein fieser CliffhĂ€nger und der letzte Band kommt erst im November raus. Meh D:

Jetzt gibt es zwei BĂŒcher, fĂŒr die ich auf das letzte Quartal warten muss. Aber gut. Dann lese ich eben bis dahin was anderes. Gibt noch genug BĂŒcher auf meinem SUB. Rein optisch gefĂ€llt mir das Buch sehr gut, aber das ist auch leicht, da Rot ja meine Lieblingsfarbe ist. Ich hoffe, der letzte Band ist dann entweder Gelb oder GrĂŒn. 

Der Humor ist immer noch der gleiche geblieben, Lyra ist ... naja, Lyra halt, die Frau hat selbst als Göttin keinen Filter. Und Hades selbst war auch wieder total herrlich. 

 

Fazit:

Wie schon Band 1 hab ich den hier so gnadenlos verschlungen, dass ich echt traurig bin, dass ich so lange warten muss. Aber gut. Hilft ja nichts. DafĂŒr habe ich nun eine weitere Trilogie, die mir gut gefĂ€llt und die sich auch gut im Regal macht. Wobei es mir bei BĂŒchern natĂŒrlich nach wie vor um die Story und die Charaktere geht. Ist beides oder eins davon meh, hilft es dem Buch auch nicht, optisch eine 11/10 zu sein.

Apropos Bewertungen, ich gebe dem Buch fĂŒnf Sterne, empfehle aber mit dem ersten Band anzufangen.

 

 

 

 

 

 

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Montag, 19. Januar 2026

[Rezension #426] The Games Gods Play

 

 

Titel: The Games Gods Play

Autor*in: Abigail Owen

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: The Games Gods Play

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Julia Schwenk

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Romance, Hetero, Action, Drama

Preis: € 29,00 [D] | € 29,90 [A]

Seiten: 689

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-28447-9

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Lyra hĂ€tte nie gedacht, dass ausgerechnet sie fĂŒr die Curcible-Spiele ausgewĂ€hlt worden könnte, in denen die zwölf Gottheiten des griechischen Pantheons um die Vorherrschaft kĂ€mpfen. Doch ausgerechnet Hades, der geheimnisvolle Gott der Schatten und der Unterwelt, beruft sie als seine Championesse. Und schon gar nicht hĂ€tte Lyra erwartet, dass Hades so... sexy ist. TatsĂ€chlich entsteht zwischen den beiden eine unbestreitbare NĂ€he, je lĂ€nger die Spiele andauern und je öfter Hades die Regeln fĂŒr sie bricht. Denn Hades spielt aus ganz eigenen Motiven - und die könnten fĂŒr Lyra in mehrfacher Hinsicht gefĂ€hrlich werden ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf die Reihe bin ich irgendwie ĂŒber Instagram aufmerksam geworden und war erstmal so: Ja, hol ich mir irgendwann mal, oder so. Tja, bis ich dann vor kurzem unterwegs war, ich weiß nicht mehr wo und warum, aber ich mir dann dachte: Ok, mal gucken, ob der Buchladen die zwei BĂ€nde auch hier hat. Hatten sie. Tja, was soll ich sagen: Ich hab sie gekauft, weil sonst wĂŒrde ich ja keine Rezension dazu schreiben. 

Und awww, mir hat das Buch so richtig gut gefallen. Die Protagonistin hat keinen Filter, ĂŒberlegt aber auch hin und wieder, ob sie etwas dummes machen soll oder nicht, und das finde ich so herrlich. Sie ist erfrischend und Hades ist da genauso. Beide habe ich recht schnell ins Herz geschlossen und auch die PrĂŒfungen fand ich ziemlich spannend zu lesen. Zwar verliert sie die meiste Zeit, aber das war auch eine schöne Abwechlsung. Auch fand ich das Gefluche der Beiden herrlich, oder wenn sie sich gegenseitig geneckt haben, ohne, dass es anstrengend wurde. 

Das zwischen ihr und Hades... hui, das war schön. Verwirrend. Hades hat verdammt viele Geheimnisse und mir fĂ€llt es schwer darĂŒber zu reden. Ohne, dass ich zu viel spoiler. Jedenfalls, das war schon ziemlich feurig zwischen den beiden, auch wenn er viel mehr auf dem Kerbholz hat, als man bis zum Ende vermuten wĂŒrde. Und OMG der CliffhĂ€nger am Ende! Hat mich zwar nicht so gekillt wie der CliffhĂ€nger bei "To Tempt A God", aber vermutlich lag es auch daran, dass ich Band 2 bereits hier hatte und am nĂ€chsten Tag weiterlesen konnten. Bei "To Tempt A God" musste ich ne Woche warten^^° 

Tja, wie oft habe ich beim Lesen losgelacht, weil es so viele lustige Momente gab. Aber es gab auch genug spannende, traurige oder auch harte Momente, die nicht einfach zu lesen waren. Aber ja... ich war danach echt gespannt, was noch passieren wĂŒrde. Ich hatte schon wĂ€hrend des Lesen so ne Ahnung, dass es in Band 2 und 3 nicht auch noch um die Spiele gehen könnte, weil das wĂ€re doch komisch, wenn das so lange gedehnt werden wĂŒrde.  

 

Fazit:

Hachja, hier hatte ich wieder richtig viel Spaß beim Lesen. Genauso wie es mit der "Götterlicht"-Saga letztes Jahr hatte. Nicht, dass ich die beiden Reihen so stark miteinander vergleichen möchte, kann man gar nicht. Jedenfalls, mir geht es nur um den "Verschling-Faktor", denn er ist hier wieder gegeben. Und wie ich das Buch verschlungen habe! Auch finde ich das Cover cool, mit den Äxten und dem dunklen Blau. 

Hachja. Das Buch bekommt von mir insgesamt fĂŒnf Sterne und eine Lese-Empfehlung. Das hier ist auf jeden Fall schon mal eins meiner Lese-Highlights. Ja, ist ein bisschen frĂŒh, das schon im Januar zu sagen. Ist aber halt so.

 

 

 

 

 

 

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Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 13. Januar 2026

[Rezension #424] Der Herr der Ringe

 

 

Titel: Der Herr der Ringe

Autor*in: J.R.R. Tolkien

Erschienen in Deutschland: 2016 (Diese Version)

Originaltitel: The Lord of the Rings

Erschienen in England: 1954, 1955, 1966

Übersetzer*in: Margaret Carroux, E.-M. von Freymann, Helmut W. Pesch

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Abenteuer, Gen, Drama

Preis:  88,00

Seiten: 1295

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-608-96035-8

Verlag: J.G. Cotta'sche Buchhandlung

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Diese wunderschöne Ausgabe zum 125. Geburtstag Tolkiens am 3. Januar 2017 enthĂ€lt fĂŒnfzig Illustrationen von Alan Lee, dem KĂŒnstler, dessen Vorstellungskraft in ĂŒberwĂ€ltigender Weise mit der Tolkiens ĂŒbereinstimmt. Alan Lees Bilder haben ganz maßgeblich die Ästhetik der Herr-der-Ringe-Filme geprĂ€gt.

»Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.« Vor unvordenklichen Zeiten wurden die Ringe der Macht von den Elben geschaffen und Sauron, der Dunkle Herrscher, schmiedete heimlich den Einen Ring und fĂŒllte ihn mit seiner Macht, auf dass er ĂŒber alle anderen gebieten konnte. Aber der Eine Ring wurde ihm genommen und so sehr er ihn auch in ganz Mittelerde suchte, er blieb dennoch fĂŒr ihn verloren. Viele Zeitalter spĂ€ter fĂ€llt der Ring in die HĂ€nde des Hobbits Bilbo Beutlin … und so beginnt das grĂ¶ĂŸte und gefĂ€hrlichste Abenteuer der Fantasyliteratur. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier hat einen sehr interessanten Weg genommen, um zu mir zu finden. Irgendwann, 2016 oder 2017, aus GrĂŒnden, die ich bis heute nicht kenne, hat mein Freund von seiner Großmutter (Glaub, dass es sie war) das Angebot bekommen, zu Weihnachten "Der Herr der Ringe" geschenkt zu bekommen. Er aber selbst liest nichts und hatte dann mich gefragt, ob ich das Buch haben möchte. Ich hab dann gesagt: Ja, ok, warum nicht? 

Danach lag es dann fĂŒr Jahre auf meinem SuB, hier und da hatte ich dann mal versucht, es anzufangen, aber aus mehreren GrĂŒnden dann immer wieder abgebrochen oder abbrechen mĂŒssen. Tja, und dann kam 2025. Ich war dabei, meinen SuB abzubauen und dazu gehörten auch die beiden Ausgaben von "Der Herr der Ringe", die deutsche aus diesem Eintrag, als auch ein englisches Taschenbuch. Aber um das Taschenbuch soll es hier mal nicht gehen. Sondern um das Buch, das ich ihm FrĂŒhling 2025 gelesen habe. Ja, die Rezi kommt sehr sehr spĂ€t, aber hey, passt ja dazu, dass ich rund 8-9 Jahre zum Lesen gebraucht habe. 

Was ich am Ende total bereut habe, sowohl bei der deutschen, als auch bei der englischen Version. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und da ich damals erst wenige Wochen zuvor die Filme gesehen habe (Extended Version, natĂŒrlich), hatte ich diese noch im Hinterkopf und konnte sie ein wenig miteinander vergleichen. Kurzum, sind beides Meisterwerke. Punkt.  

Was mir auch an diesem Buch gefallen hat, sind nicht nur die richtig schönen Illustrationen, sondern auch die Tatsache, wie einfach es zu lesen war. Nicht von der Sprache her, nein. Sondern weil es schön auf mein Lesekissen gepasst hat. Bei dicken BĂŒchern hatte ich besonders frĂŒher das Problem, dass ich beim Halten dieser mit meinen kleinen HĂ€nden immer mal wieder KrĂ€mpfe bekommen habe. Aber das war hier nicht der Fall. Auch waren die Seiten nicht hauchdĂŒnn wie in einem Buch aus der Kirche, sondern dick genug, dass ich beim UmblĂ€ttern nie Angst haben musste. 

Ok, kurz zur Story: Sie hat mich hellauf begeistert. Ich meine, ich mag die Filme ja schon sehr, aber das Buch ist nochmal auf einer ganz eigenen Ebene unterwegs. Die Freundschaft zwischen Gimli und Legolas, und auch die zwischen den Hobbits. Gandalf und Galadriel und Aragorn ĂŒberzeugen natĂŒrlich auch total, wie Faramir und Boromir. Hab ich wen vergessen? Achja, Bill, das Pony. Die AnhĂ€nge, die bei dem Buch mit dabei waren, waren auch teilweise ziemlich interessant, aber ich gebe zu, in der englischen Ausgabe, die ich danach gelesen habe, habe ich sie nicht nochmal gelesen^^° 

 

Fazit:

Was soll ich sagen? Mir hat das Buch einfach richtig gut gefallen und ich habe es richtig bedauert, dass ich nicht frĂŒher dazu gekommen bin, und mich auch nicht frĂŒher zum Lesen des Buches aufraffen konnte. Aber letztes Jahr hab ich mir gesagt: Ok, das mach ich, das schaff ich. Tja und dieses Buch wird mich nie wieder verlassen. Btw, ich wusste bis heute nicht mal, wie viel das Buch kostet, da es wie gesagt ein Geschenk war O_o

Von mir bekommt das Buch fĂŒnf Sterne und natĂŒrlich sowas von eine Lese-Empfehlung. NatĂŒrlich tun es auch andere Versionen^^°

Gilt auch stellvertretend fĂŒr "The Lord of the Rings", aka die englische Version. Der VollstĂ€ndigkeit halber.

 

 

 

 

  

 

 

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Dienstag, 6. Januar 2026

[Rezension #421] Die sechs Kraniche

 

 

Titel: Die sechs Kraniche

Autor*in: Elizabeth Lim

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: Six Crimson Cranes

Erschienen in den USA: 2021

Übersetzer*in: Birgit Schmitz

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Abenteuer, Hetero

Preis:  16,00 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 476

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-551-58455-7

Verlag: Carlsen Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Prinzessin Shiori hat ihre verbotenen magischen KrĂ€fte bisher sorgfĂ€ltig verborgen. Doch am Morgen ihrer arrangierten Hochzeit verliert sie die Kontrolle ĂŒber ihre Magie. Ihre Stiefmutter Raikama wittert in ihr eine gefĂ€hrliche Konkurrentin. Sie verbannt die Prinzessin, verwandelt ihr BrĂŒder in Kraniche und belegt Shiori mit einem Fluch: Sobald ein Wort ĂŒber ihre Lippen kommt, wird ein Bruder sterben. Auf der Suche nach den Kranichen entdeckt Shiori eine Verschwörung mit dem Ziel, den Thron zu ĂŒbernehmen. Um das zu verhindern, braucht sie ausgerechnet die Hilfe ihres unbekannten BrĂ€utigams... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier liegt jetzt schon seit ein paar Jahren auf meinem SuB, wie lange genau, kann ich spontan nicht sagen, aber es sind schon mehrere Jahre. Und ich finde es heute, da ich endlich dazu gekommen bin, das Buch zu lesen, total schade! Das Ganze ist aus Shioris Perspektive und auch wenn ich sie anfangs ein wenig anstrengend fand, so fand ich die Story selbst total interessant. Klar, dass sie keine Lust hat, mit irgendjemanden, den sie nicht kennt, verheiratet zu werden. Danach kommt aber die Story ins Rollen und gerade am Anfang fĂŒhlte es sich doch ein wenig ĂŒberhastet an. So konnte ich auch ihre BrĂŒder nicht so gut kennenlernen bzw auseinanderhalten.

Damit tue ich mich immer ein wenig schwer, wenn zu viele Charaktere auf einmal eingefĂŒhrt werden, so Name an Name. Dennoch, wenn ich jedes Mal gelesen habe, wie sie sich schmerzhaft in Menschen oder Kraniche verwandelt haben, das war dann schon ... uff. Schwer.  

Aber auch die VerĂ€nderung in Shiori und die Entwicklung, die sie mitgemacht hat, haben mich dann doch noch von ihr ĂŒberzeugen können. Hat zwar ein wenig gedauert, aber sie wurde dann ein weiterer Grund, warum ich das Buch nur schwer aus den HĂ€nden nehmen konnte. Am meisten hat mir aber ihr BrĂ€utigam bzw ehemaliger Verlobter gefallen. Den fand ich interessant, ab dem ersten Moment, in welchem er aufgetaucht ist und das wurde im Verlaufe des Buchs nur umso mehr. 

Mit den Plottwists am Ende hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, da hatte sich wieder mein simpler Geist gezeigt. Und das zwischen Shiori und dem BrĂ€utigam war so awww. Ja, doch, das Buch hat mit gut gefallen. Schade, dass ich es nicht schon frĂŒher gelesen habe. 

 

Fazit:

Es gibt hier zu eine Fortsetzung und die werde ich auf jeden Fall holen. Weil ich schon wissen will, wie das Ganze ausgeht. Und ich finde es wie gesagt schade, dass ich nicht schon frĂŒher angefangen habe es zu lesen. Aber gut. So ist es nun. Dem Buch gebe ich insgesamt 4 Sterne und ebenfalls eine Lese-Empfehlung. 

 

 

 

 


 

 

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Freitag, 2. Januar 2026

[Rezension #418] Star Wars - Bruderschaft

 

 

Titel: Star Wars - Bruderschaft

Autor*in: Mike Chen

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: Star Wars Brotherhood

Erschienen in den USA: 2022

Übersetzer*in: Andreas Kasprzak

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Science-Fiction, Fantasy, Action, Gen

Preis:  18,00

Seiten: 489

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7341-6353-1

Verlag: Blanvalet

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Inmitten der Klonkriege begibt sich der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi in diplomatischer Mission nach Cato Neimoida. Nach einem schrecklichen Anschlag, fĂŒr den die Republik verantwortlich gemacht wird, soll er verhindern, dass der Planet seine NeutralitĂ€t aufgibt. Zum ersten Mal seit langer Zeit reist er allein, denn sein ehemaliger SchĂŒler Anakin ist nun ebenfalls ein Jedi-Ritter. Doch Anakin beweist wieder einmal seine Sturheit, indem er seinem ehemaligen Meister folgt - entgegen dessen ausdrĂŒcklichen Wunsch. Schließlich muss Anakin als Gleichrangiger Obi-Wans Anweisungen nicht mehr befolgen, und die beiden MĂ€nner sind gezwungen zusammenzuarbeiten. Nicht als Meister und SchĂŒler, sondern wie BrĂŒder. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

"All right. But you owe me one, and not for saving your skin for the tenth time."
"Ninth time. That business on Cato Neimoidia doesn't… doesn't count."
 

Tja, es gibt wohl mehr als eine Geschichte darĂŒber, was auf Cato Neimoidia passiert sein könnte, wie ich bei meiner Recherche feststellen durfte. Was ja auch nicht so schlimm ist... ok, eigentlich doch, aber hey, ist ja nicht so als könnte ich das jetzt Ă€ndern XD

Jedenfalls, das hier ist einer der möglichen Geschichten, was Obi-Wan und Anakin in Episode drei damit gemeint hatten. Das Buch hat mir btw mein Freund zu Weihnachten geschenkt und ich hatte es auf meiner Wunschliste, da ich es schon lĂ€nger mal lesen wollte. Tja, das konnte ich jetzt ĂŒber die letzte Woche herum tun :-) 

Und ich muss sagen, es gefĂ€llt mir richtig gut. Es ist aus mehreren Perspektiven geschrieben und ich denke, jeder, der öfters meine BlogeintrĂ€ge liest, weiß, dass mir sowas immer richtig gut gefĂ€llt. Vor allem fand ich es lustig, wie Obi-Wan Anakin und PadmĂ© beobachtet, versucht herauszulesen/herauszufinden, was die beiden wohl verbindet, ob Anakin wohl GefĂŒhle fĂŒr sie hat und welche Rolle PadmĂ© darin spielt, ob sie es weißt oder nicht, ob sie mit ihm spielt oder nicht.

Und dann kommt Anakins Perspektive und er so: Meine Frau <3

Obi-Wan ĂŒberlegt dann auch kurz, an zwei oder drei Stellen, ob er mit Anakin darĂŒber reden soll, aber entscheidet sich dann doch immer wieder dagegen.

Als dann auch noch hier und dann Satine erwĂ€hnt... ach Obi-Wan :D 

Die anderen Perspektiven und auch die Story an sich fand ich sehr interessant. Es teht sehr lange nicht fest, wer den Anschlag verĂŒbt haben könnte, da es irgendwie Beweise gibt, die sowohl die eine, als auch die andere Seite beschuldigen. Und natĂŒrlich muss Anakin wieder seinen DickschĂ€del durchsetzen, wie man es ihm halt so kennt. Außerdem taucht noch ein anderer Charakter auf, eine bekannte Charakterin, aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. 

Btw, ich find die Szene super, in der Anakin (fast) von Meister Windu erwischt wird, wie er wieder sein eigenes Ding durchzieht.  

Die KĂ€mpfe, auch wenn es nicht so viele gab, haben mir ebenfalls gut gefallen, wie auch die vielen ruhigen Szenen. Von denen es in desem Band recht viele gab, aber viel war auch aus Obi-Wans Sicht, also passt das schon. Tja und so schnell habe ich gar nicht schauen können, so schnell hatte ich den Band durchgelesen. 

 

Fazit:

Hachja, fĂŒr Star Wars BĂŒcher, besonders zu meinen Lieblingscharakteren, bin ich ja immer zu haben. Oder generell zu BĂŒchern, die irgendwann wĂ€hrend Episode 1-3 spielen. Weil das einfach meine "Lieblingszeit" in Star Wars ist. Weil mich die Prequels am meisten ansprechen. Und das Buch hat mir von Anfang bis zum Schluss gefallen. Daher halte ich mich und euch nicht so lange auf, und gebe dem Buch insgesamt fĂŒnf Sterne, wie auch eine Lese-Empfehlung. Ja, in letzter Zeit hatte ich recht viele BĂŒcher, bei denen mir das Lesen richtig viel Spaß gemacht hat <3 

 

 

 

 

 


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Donnerstag, 25. Dezember 2025

[Rezension #414] Froststerne - Das Ende aller Geschichten

 

 

Titel: Froststerne - Das Ende aller Geschichten

Autor*in: Anna Fleck

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Abenteuer, Hetero

Preis:  22,00 [D] | € 22,70 [A]

Seiten: 496

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-649-67203-6

Verlag: Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Elvy hat es geschafft, der Schneefeste zu entfliehen. Gemeinsam mit ihrer Aelfar-Freundin SimĂ ja reist sie zu den geheimnisvollen Meerfrauen, ihrer letzten Hoffnung im Kampf gegen die Schneekönigin. Doch der Frostprinz Ys ist ihnen dicht auf den Fersen - weder in der wachen Welt noch im Traum ist Elvy vor ihm sicher. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn schon in der nahen Mittwinternacht entscheidet sich das Schicksal YmatĂĄjas und der Menschenwelt. Elvy muss sich ihren schlimmsten Ängsten stellen: Kann sie Ys nur besiegen, indem sie ihre große Liebe Erik tötet? Als die große Schlacht nacht, setzt Elvy alles auf eine Karte und vertraut ihrem Froststern ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

OMG, das hier ist das Finale der Froststerne-Saga, auch eine Reihe, die mir sehr gut gefallen hat. Vor zwei Jahren konnte ich ja den ersten Band lesen und ich war begeistert. Letztes Jahr war es auch so mit dem zweiten Band. Und als dann der letzte Band dieses Jahr rausgekommen ist, habe ich mich sowas von darauf gefreut, zu erfahren, wie es ausgehen wird. Und das Warten hat sich sowas von gelohnt! 

Es geht genauso stark weiter wie im ersten Band, auch hier gibt es einige positive Änderungen, was den Plot angeht und es ist so, so spannend, aber auch dramatisch. Erik, der versucht gegen den Frostprinzen anzukommen und Elvy zu beschĂŒtzen, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Elvy, die ihren Erik retten und befreien möchte und niemals aufgibt, egal, was kommt oder was passiert. Und dann gibt es natĂŒrlich noch SimĂĄja. Überhaupt finde ich es super, dass es noch andere Personen gibt, die eine wichtige Rolle spielen und auch fĂŒr den Erfolg oder Misserfolg wichtig sind. Und dann gibt es noch ein anderes PĂ€rchen, bei dem ich so sehr hoffe, dass es wieder zusammenkommt >_<

(Spoiler: Ja, sie finden wieder zueinander) 

Aber auch die KĂ€mpfe, wie Elvy immer wieder den Frostprinzen austrickt und ihn dumm dastehen lĂ€sst, aber auch die finale Schlacht sind einfach so chefs kiss! Auch bekommt man mehr von der Kultur zu sehen, von Tomte Teda und der Welt, in der das Ganze spielt. Das Ende ist dagegen sehr schön und ja, ich muss sagen, die Trilogie schafft es, dass sie mir von der ersten bis zur letzten Seite gut gefĂ€llt. Kennt ihr das Meme, mit dem Pferd, dass ĂŒber mehrere Teile entweder schlechter wird, besser wird oder einfach komplett am Brennen ist? Tja, das letztere ist der Fall. Auch gefĂ€llt mir hier das Design, komplett in Lila dieses Mal gehalten. Gut, das sagt natĂŒrlich nichts ĂŒber die QualitĂ€t im Inneren aus. Ich will damit nur sagen, dass mir das Buch wie die anderen beiden auch optisch sehr gut gefĂ€llt.

Es gibt auch wieder diese optische Aufteilung, was in der wachen Welt spielt und was in der Traumwelt. Find ich super.  

Und auch, dass Elvy nicht alles in den Schoß fĂ€llt, sondern auch RĂŒckschlĂ€ge hat, verdammt viele RĂŒckschlĂ€ge, sich davon aber nicht unterbringen lĂ€sst. Dass ihr die anderen helfen, ohne, dass sie wie eine Damsel rĂŒberkommt. Sondern das passt und fĂŒgt sich einfach gut rein. Außerdem lĂ€sst sie sich davon nicht unterbringen und am Ende wird sie groß dafĂŒr belohnt. Irgendwann muss ich mal die komplette Reihe in einem Rutsch lesen <3 

 

Fazit:

Hachja, ich hĂ€tte nicht gedacht, dass das hier auch eine Lieblingsserie werden könnte, als ich vor zwei Jahren den ersten Band gelesen habe. Aber hier bin ich nun. Und ich wĂŒrde nur zu gerne mehr sowas in der Richtung lesen. Muss keine Trilogie sein, kann auch mehr oder weniger sein. Aber einfach von dieser Stimmung hier. Starke Neben-und Hauptcharaktere. UnerschĂŒtterliche Liebe und das Spielen mit Klischees und Tropes. Hach, das war herrlich. Kalt, frisch und herrlich. Von mit bekommt das Buch fĂŒnf Sterne, aber fangt bitte mit dem ersten Band an. Mit dem dritten Band anzufangen macht keinen Sinn^^°

 

 

 


 

 

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Mittwoch, 24. Dezember 2025

[Rezension #409] To Love A God

 

 

Titel: To Love A God

Autor*in: Anna Benning

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Dystopie, Action, Romance, Hetero

Preis: € 21,90

Seiten: 511

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7373-4404-3

Verlag: Fischer SauerlĂ€nder GmbH

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Auroras Zeit als Valet im Divine District hat ein jĂ€hes Ende gefunden. Nun ist sie auf der Flucht - weit entfernt von der einzigen Welt, die sie je kannte. Doch die Schrecken der Vergangenheit lassen Aurora nicht los. Denn Galadons Herrschaft nimmt immer grausamere ZĂŒge an, tĂ€glich gibt es Hinrichtungen und die Bewohner von Silver City leben in Angst.

Als Colden beschließt, in die Stadt des Lichts zurĂŒckzukehren, um Galadon zu einem Kampf auf Leben und Tod herauszufordern, folgt Aurora ihm. ZurĂŒck an dem Ort, der sie beinahe alles gekostet hĂ€tte, ist sie umgeben von Feinden. Solche, die ihr offen nach dem Leben trachten, und solchen, deren wahre Absichten im Verborgenen liegen. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr ist jedoch Colden. Denn fĂŒr sein Ziel scheint er alles opfern zu wollen - selbst wenn es sie beide zerstört ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Es heißt doch oft, dass das zweite Buch in einer Trilogie das schwĂ€chste ist. Und ja, manchmal war das bei Trilogien der Fall. Aber nicht hier! OMG, mir hat das zweite Buch genauso gut wie das erste gefallen, besonders, wegen dem was alles passiert ist! Colden hatte ja wegen einem Vorfall das GedĂ€chtnis verloren, seine letzte Erinnerung ist 200 Jahre alt und dementsprechend ist er erstmal total feindselig gegenĂŒber Aurora. Aber sie verlĂ€sst seine Seite nicht, gibt nicht auf, und kann nicht von ihm lassen, selbst, wenn es sie total schmerzt ihn so zu sehen. Und was passiert? Er wĂ€rmt sich immer weiter fĂŒr sie auf, und verliebt sich wieder in sie T_T

Irgendwann spĂ€ter hat er dann sogar eifersĂŒchtig auf seine "alte" Version von sich selbst und hat Angst, dass, wenn er sein GedĂ€chtnis verliert, dass er dann auch weg ist. Dass dann sein "altes" ich mit Aurora zusammensein kann und nicht er. Aber die Ängste kann ihm Aurora geben und als dann die Erinnerungen so stĂŒckweise zurĂŒckkommen, er sie mit dem Spitznamen anspricht, den er ihr irgendwann in Band 1 gegeben hat... hach, was war ich happy! 

Aber auch die Story, die KĂ€mpfe, all das hat mich auch total abgeholt! Ich hab bei den KĂ€mpfen so hart mitgefiebert, aber auch davor ĂŒberlegt, ok, was könnte noch als nĂ€chstes passieren. Und es ist auch interessant zu sehen, wie sehr sich Colden weiterentwickelt hat, in den 200 Jahren. Wie er frĂŒher war. Band 1 war ja nur aus Auroras Perspektive, Band 2 hat dafĂŒr auch Coldens Sicht. Man lernt auch viel aus seiner Vergangenheit, es kommt zu einem MissverstĂ€ndnis, welches aber geklĂ€rt werden kann. 

Das Ende... es ist wenigstens kein CliffhĂ€nger. Und ich hab es im GefĂŒhl, dass alles gut werden wird. Soweit. Klar, es wird zu Opfern kommen, zu Schmerz etc. Aber fĂŒr die beiden und fĂŒr die Welt wird es gut ausgehen. Und eine ganz bestimmte Person wird bekommen, was sie verdient hat! Da bin ich mir auch sicher.

Was mir aber neben dem Cover auch gut gefÀllt, ist die eine Seite mit der Zeichnung, die war schon im ersten Band total cool! Und ich konnte mir sogar noch besser vorstellen, wie Colden und Aurora aussehen.

  

Fazit:

Jetzt muss ich zwar bis Mai 2026 rum warten, bis das Finale rauskommt, und da freue ich mich schon darauf, vielleicht bestelle ich mir den Band auch schon vor, mal sehen. Aber ja, das Buch hier hab ich auch an dem Tag durchgelesen, an dem ich es gekauft hatte, da kannte ich keine Gnade XD

Da bin ich so froh, dass ich die Reihe schon in diesem Jahr angefangen habe und nicht erst im nĂ€chsten oder ĂŒbernĂ€chsten. Was mir damit entgangen wĂ€re! Und ich rede nicht vom Farbschnitt. Von mir bekommt der Band hier ebenfalls fĂŒnf Sterne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Selbst geschossen

[Rezension #408] To Tempt A God

 

 

Titel: To Tempt A God

Autor*in: Anna Benning

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Dystopie, Action, Romance, Hetero

Preis: € 21,90

Seiten: 541

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7373-4405-0

Verlag: Fischer SauerlĂ€nder GmbH

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

In Silver City herrschen die Götter. Menschen dĂŒrfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann fĂŒr sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen wird, muss sie sich plötzlich in einer Welt voller Grausamkeiten und Machtspiele behaupten. Denn ausgerechnet Colden, der Sohn des gefĂŒrchteten Herrschergotts, binde sie als seine Dienerin fĂŒr immer an sich. Doch anders als die anderen Götter will Colden Aurora nicht besitzen und verabscheut die barbarischen Regeln, die den Menschen auferlegt werden. Gefangen zwischen Misstrauen, unausgesprochenen GefĂŒhlen und einer verbotenen Anziehung kommen sich Aurora und Colden nĂ€her - wĂ€hrend die Welt der Götter auf einen Krieg zusteuert, der die fragile Ordnung Silver Citys ein fĂŒr alle Mal in StĂŒcke reißen könnte...

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch bin ich ĂŒber Lovelybooks aufmerksam geworden, hatte es mir aber erstmal auf meine Leseliste dort gepackt, wollte es mir irgendwann holen, wenn ich mit meinem SUB durch bin. Joah, dann war ich allerdings in einem der örtlichen BuchlĂ€den, hab das Buch dort gesehen und dachte mir: Ok, warum nicht jetzt schon? 

 

Uff, das war die beste Entscheidung, die ich hĂ€tte treffen können. Denn ich habe das Buch ungelogen, wenn auch in Portionen, weil ich immer was anderes machen musste, an einem Tag angefangen und komplett durchgelesen. Allein schon, wie die Welt dort funktioniert (oder eben nicht), seit die Götter aufgetaucht sind. Die Protagonistin ist zwar eine, die kĂ€mpfen kann und sich auch gerne mal stur durchbeißt. Macht es aber nicht auf Teufel komm raus und weiß, wenn sie mal etwas nicht machen sollte oder wenn sie mal Hilfe braucht. Fand ich sehr angenehm.

 

Aber auch Colden fand ich sehr angenehm, wie auch seine Freunde, die ebenfalls einen Weg gefunden haben, mit dem System zu leben, dass sie selbst persönlich ablehnen, ohne groß aufzufallen. Überhaupt fand ich die Dynamik zwischen den Beiden interessant und als sie dann schließlich auch zusammengekommen sind, awww, da bin ich echt mit hochroten Wangen dagesessen und hab mich fĂŒr die beiden gefreut. Es gab kein unnötiges Eifersuchtsdrama oder irgendwelche unnötigen MissverstĂ€ndnisse, bzw fast, daher war das eine schöne Abwechslung.

 

Und auch den Plot mit der Götterwelt, mit den verschiedenen Göttern, wie grausam sie zu den Leuten sind, und auch, wie sich die Menschen dagegen wehren, fand ich sehr interessant. Den einen oder anderen Plottwist hatte ich nicht kommen sehen. Aber OMG, der Plottwist am Ende war so, so hart und mies und gemein :/

Ich meine, deswegen gefÀllt mir das Buch nicht weniger, und ich musste auch nicht lange leiden, weil ich die Fortsetzung ein paar Tage spÀter lesen konnte.

 

Ich fand aber auch die KĂ€mpfe sehr spannend, klar, es gab nicht so viele von ihnen, aber sie kamen auch darin vor. Genauso, wie man dank Aurora mehrere Aspekte der Lichtstadt sehen durfte und Einblick in den jeweiligen Status der Menschen bekommen hat. Aber ja, am meisten hat mir eben das zwischen Aurora und Colden gefallen, aber auch das rund um den anderen Mainplot.

 

 

Fazit:

Wie gesagt, ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und es ist auf jeden Fall eines der Highlights in diesem Jahr. Irgendwann muss ich mir auch mal das Hörbuch dazu anhören. In diesem Jahr wird es allerdings nichts mehr werden, das weiß ich schon. Macht aber nichts. Zum zweiten Buch werde ich auch nochmal was sagen. Auf jeden Fall bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sterne und eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Donnerstag, 6. November 2025

[Rezension #403] Sturmnacht

 

 

Titel: Sturmnacht - die dunklen FĂ€lle des Harry Dresden

Autor*in: Jim Butcher

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: Storm Front (The Dresden Files 1)

Erschienen in den USA: 2000

Übersetzer*in: JĂŒrgen Langowski

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Fantasy, Mystery, Gen

Preis: € 12,00 [D] | € 12,40 [A]

Seiten: 416

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7341-6335-7

Verlag: Blanvalet

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden. Nutzen Sie meinen Namen auf eigenes Risiko fĂŒr Beschwörungen. Wenn Sie es nachts mit der Angst zu tun bekommen, dann schalten Sie das Licht an. Erst wenn lhnen wirklich sonst niemand helfen kann, rufen Sie mich an. Das tat auch Lieutenant Karrin Murphy von der Polizei von Chicago, als sie vor den Opfern eines bizarren Doppelmords stand. Die Tat war eindeutig durch etwas ÜbernatĂŒrliches verĂŒbt worden. Doch was den Fall noch gefĂ€hrlicher machte: Das eine Opfer war der LeibwĂ€chter von "Gentleman" Johnny Marcone, dem Kopf des organisierten Verbrechens in der Stadt. Ich wollte auf keinen Fall zwischen die Fronten eines Mafiakrieges geraten. Leider blieb mir keine Wahl, und am Schluss war ich dankbar fĂŒr jeden Funken Magie, der noch in mir steckte.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ok, wie ich auf das Buch hier gestoßen bin, das ist eine witzige Geschichte. Das Ganze hat, so wirr es klingt, seinen Anfang im Supernatural-Subreddit genommen. Dort hatte ein User die Frage gestellt: Hey, wenn es die Romane aus der Serie geben wĂŒrde, wĂŒrdet ihr sie lesen? Ich sagte dann ja, und meinte dann, dass es eben schade ist, dass es die Romane eben nur in der Serie gibt. Daraufhin hat mir jemand gesagt: Die Harry Dresden Reihe wĂ€re von der Art/Stimmung her wie die Romane in der Serie beschrieben wurden. Als ich dann gesehen habe, dass die BĂŒcher ĂŒbersetzt worden sind, habe ich mir gedacht: Ok, dann hole ich mir mal den ersten Band. 

Harry Dresden ist einer dieser typischen Eigenbrötler/EinzelkĂ€mpfer-Ermittler, die ungern mit anderen arbeiten, aber viel MĂŒhe in ihren Fall legen. Die viele private Probleme haben, aber oft genug wissen, wie sie die Antworten bekommen könne. Allerdings ist er nicht wie die anderen Ermittler (ja, klingt lame, ist aber wirklich so). Denn Harry Dresden ist nicht nur ein Detektiv, sondern auch ein Magier. Aber wegen eines Vorfalls in der Zauberergemeinschaft, der noch untersucht wird, durfte er nicht so viel zaubern bzw nur gewisse Zauber ausfĂŒhren. Also hat er gleich mehrere Baustellen, um die er sich kĂŒmmern darf, besonders, als dann auch sein Leben auf der Schusslinie steht.  

Mir hat das Buch gefallen, da es eine interessante Kombination ist aus Krimi und Fantasy, meiner Meinung nach kam beides nicht zu kurz bzw hat sich zu einer einzigartigen Kombination zusammengefĂŒgt. Ein bisschen habe ich den Supernatural Part darin gesehen, aber auch genug, dass ich natĂŒrlich das Buch als das gesehen habe, was es ist: Ein eigenes Werk. Denn es hat ja mit der Serie absolut nichts zu tun und das muss es auch nicht. Der Fall war spannend und die Art, wie die Magie dort funktioniert, fand ich total cool. 

 

Fazit:

Zwar bin ich jetzt kein großer Fan vom Charakter selbst, aber ich könnte mir vorstellen, zu schauen, ob die Bibliothek noch mehr BĂŒcher von der Reihe da hat zum Ausleihen. Wird zwar noch ein wenig dauern, da ich mich derzeit lieber noch auf den Abbau des SUBs konzentrieren möchte, aber vorgenommen habe ich es mir. Das Buch hier bekommt von mir insgesamt vier Sterne und ebenfalls eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

  

 

 

 

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Freitag, 3. Oktober 2025

[Rezension #399] Schattendiebin

 

 

Titel: Schattendiebin

Autor*in: Catherine Egan

Erschienen in Deutschland: 2017

Originaltitel: The Witch's Child. Julia Vanishes

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Katharina Diestelmeier

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Action, Drama, Hetero

Preis: € 17,00 [D] | € 17,50 [A]

Seiten: 416

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-40147-5

Verlag: Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Seit sie denken kann, besitzt Julia die Gabe, sich vor den Blicken anderer zu verbergen. FĂŒr ihren Job als Diebin und Spionen ist diese FĂ€higkeit mehr als nĂŒtzlich. Doch sie kann ihr auch gefĂ€hrlich werden, denn der König hat Magie verbannt und lĂ€sst Hexen öffentlich hinrichten. 

FĂŒr ihren neuesten Job soll Julia sich als DienstmĂ€dchen bei der reichen Frau Och einschleichen und die Bewohner des Hauses ausspionieren. Schnell erkennt Julia, dasas Frau Och sich incht um das Verbot des Königs schert. Zusammen mit einem zwielichtigen Professor und seinem jungen Assistenten Frederick versteckt sie gefĂ€hrliche Kreaturen im Keller und hilft verfolgten Hexen.

Als eine gehetzte junge Frau mit ihrem Baby bei Frau Och Zuflucht sucht, erfĂ€hrt Julia, was ihr mysteriöser Auftraggeber wirklich von ihr erwartet. Und selbst eine unsichtbare Diebin kann sich nicht vor ihrem Gewissen verstecken ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich rein zufĂ€llig in der Bibliothek gesehen und mir ist, wenn ich ehrlich bin, das rot-pinke Cover zuerst aufgefallen. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich neugierig und war mir zuerst unsicher, hab mich dann aber dafĂŒr entschieden, das Buch mitzunehmen. Jetzt bin ich damit durch und auch wenn es der erste Teil einer Reihe ist, so habe ich ehrlich gesagt keine Lust, mir noch die zwei anderen BĂ€nde der Reihe zu holen. 

Erstmal eins nach dem anderen. Mal wieder wurde ich nicht mit den Charakteren warm, als auch mit der Story. Es scheitert echt jedes Mal, wenn es an einem Buch scheitert, genau an diesen zwei Punkten. Erstmal zu den Charakteren. Das Buch spielt an zwei SchauplĂ€tzen, wobei ich nicht so richtig verstanden habe, warum Julia manchmal an ihrem Arbeitsplatz schlĂ€ft und manchmal bei sich zuhause. Und dass das irgendwie keiner komisch findet. Oder schlĂ€ft sie immer daheim und arbeitet nur bei Och und Co? So wirklich kommt das nicht rĂŒber. Und auch wenn es mal interessant ist, mal (wieder) einen Hauptcharakter mit fragwĂŒrdiger Moral zu haben, das stört mich nicht nicht. Dennoch wurde ich mit Julia nicht warm. Und der Rest war einfach eine graue Masse, bei der nur Frederick, Wyn und Frau Och ein bisschen herausgestochen haben. Ansonsten musste ich mir permanent ins GedĂ€chtnis rufen, wer wer ist. 

Und die Story war so... meh irgendwie. Keine Ahnung, ich habe keine Spannung gespĂŒrt, selbst bei den wirklich spannenden Szenen. Bis auf eine Ausnahme hatte ich nicht das GefĂŒhl, dass Julia in Gefahr war. Auch hat sie gefĂŒhlt nie so richtig ihren Job gemacht, ich meine klar, sie war viel mit Spionieren und Suchen beschĂ€ftigt. Trotzdem, sie macht ihre Pflichten so selten und beschwert sich trotzdem, wenn die anderen Hausangestellten ihr das dann vorwerfen. Die restliche Story, keine Ahnung, das wirkte alles ein bisschen konfus und wenig ĂŒberlegt, bzw ich hatte Schwierigkeiten, den roten Faden zu erkennen. Das war mir dann doch zu wenig strukturiert. Hier und da wurden kleine Nebenstorys angefangen, die entweder nur halbherzig oder gar nicht verfolgt wurden. Und bei den meisten Leuten kann ich nicht mal sagen, was so ihre Rolle im Buch war oder was ihre Motivation. 

Und was die Magie angeht? Ok, Julias FĂ€higkeit und die von zwei anderen Personen sind echt interessant. Aber sonst? Die meiste Zeit habe ich vergessen, dass Magie ĂŒberhaupt existiert und mir kommt es mehr so vor, als hĂ€tte man normale Menschen getötet, aber behauptet, dass es Hexen wĂ€ren. Warum sie getötet werden? Keine Ahnung, weil es der König halt so will. Warum er das will? Keine Ahnung! Wird nie so richtig erklĂ€rt. Kommt vielleicht im zweiten oder dritten Band der Reihe, aber das kommt meiner Meinung nach zu spĂ€t. Wenigstens war das Buch vom Schreibstil her sehr angenehm. Es gab einzelne Momente, wie die Romantik zwischen Julia und Wyn, aber das sind auch nur kleine Kerzenlichter in der Dunkelheit. Zu wenig. 

 

Fazit:

Wie gesagt, ich denke nicht, dass ich die Fortsetzungen lesen werde, da nutze ich meine Zeit doch lieber fĂŒr andere BĂŒcher. Aber ich denke mir auch, dass es halt nur meine Meinung ist und wenn jemand anderes das Buch lesen möchte: Have fun! Vielleicht gefĂ€llt es der Person dann besser als mir. Von mir bekommt das Buch insgesamt 3 Sterne. 

 

 

 

 


 

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Sonntag, 27. Juli 2025

[Rezension #394] RĂŒckkehr der Engel

 

 

Titel: RĂŒckkehr der Engel

Autor*in: Marah Woolf

Erschienen in Deutschland: 2018, diese Version 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Dystopie, Fantasy, Drama, Romance, Hetero

Preis: 25,00

Seiten: 512

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-690-28005-1

Verlag: IWD Körner

Rezensionsexemplar: Ja

 

Inhalt:

"Mein Name ist Moon de Angelis und seit drei Jahren kĂ€mpfe ich einmal die Woche in der Arena Venedigs gegen einen der Engel. Seit ihrer RĂŒckkehr haben sie die Welt in mittelalterliche ZustĂ€nde zurĂŒckgeworfen und sie sind weder sanft noch barmherzig, wie man uns jahrtausendelang erzĂ€hlt hat.

"Aber ich kĂ€mpfe nicht fĂŒr Ruhm oder aus freien StĂŒcken - sondern damit meine Geschwister ĂŒberleben. Ich werde alles tun, um sie in Sicherheit zu bringen, selbst wenn ich dafĂŒr Lucifer höchstpersönlich gegenĂŒbertreten muss."

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, fĂŒhrt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten, vielen lieben Dank an der Stelle. Wie immer wird dieser Umstand meine Meinung dazu nicht beeinflussen, alles, was ich jetzt sage, ist meine pure eigene Meinung!  

Ok, nachdem wir das geklĂ€rt haben: Das Buch ist nach "Gestern waren wir unendlich" mein zweites Highlight von diesem Jahr, was nicht nur an der richtig coolen Optik vom Buch liegt, sondern auch an den Story, den Charakteren und auch dem Verlauf. Auch wenn es mir gleichzeitig das Herz gebrochen hat ... sagen wir einfach, dass ich zu einem bestimmten Punkt in der Story noch keine 100% finale Meinung habe und erstmal die zwei weiteren BĂŒcher lesen möchte / muss, um mir diese bilden zu können. Ich weiß, es gibt die ganze Story bereits zum Lesen, aber ich möchte mich noch nicht spoilern. Die zwei bzw vier Monate kann ich abwarten! Zumal es da eine Szene gab, die in meinen Augen ultraverdĂ€chtig / merkwĂŒrdig war. Aber gut, vielleicht bin ich auch einfach nur hart in denial. So hart in denial, dass gleich Gordon Ramsay zu mir in die Wohnung kommt, nur zum sagen, wie hart in denial ich bin XD 

Ansonsten war es auch ziemlich cool, so manchen Namen der Engel aus "Supernatural" und "Lucifer" wiederzuerkennen, bzw daran erinnert zu werden. NatĂŒrlich haben die Engel aus dem Buch hier nichts mit den Serien zu tun, und das wĂŒrde ich auch nie behaupten. Aber ich denke, ihr wisst, was fĂŒr ein GefĂŒhl ich meine? 

Was die Story angeht, hier passiert viel im Vordergrund, aber auch viel im Hintergrund, was erst so langsam seine FĂŒhler nach vorne tastet, ohne, dass es verwirrend ist. Ich hatte auch schon öfters BĂŒcher, bei denen ich mir dachte: HĂ€h, was hat das denn jetzt bitte mit der Hauptstory zu tun? Oder so viele lose Enden, die dann zu nichts fĂŒhrten. Hier war es dagegen ein Hintergrundrauschen, welches erst angenehm war und irgendwann seinen Weg zur Hauptstory gefunden hat, so langsam aber sicher. Fand ich cool. Die KĂ€mpfe waren ganz ok, aber ich glaube, dass es auch hier einen Grund dafĂŒr gibt, dass sie sind, wie sie sind. 

Die Charaktere und auch dass man hier nicht nur Moons Sicht hat, sondern auch Lucifers, fand ich sehr interessant. Bei Lucifer bin ich mir noch nicht sicher, was ich ĂŒber ihn denken soll, aus ihm bin ich noch nicht so ganz schlau geworden, genauso auch zwei andere Charaktere, die ich hier nicht nĂ€her erwĂ€hnen möchte. Star und ihre Schwester fand ich dagegen großartig, allein wie die beiden miteinander reden, ĂŒberhaupt die Interaktionen zwischen den Geschwistern war immer wieder schön zu sehen. 

 

Fazit:

Das hier ist der erste Band einer Trilogie (wenn ich mich nicht irre), und ich habe das Buch quasi ĂŒbers Wochenende (letztes Wochenende, nicht dieses) verschlungen, weil es mir so gut gefallen hat. Gleichzeitig aber auch ziemlich verzweifelt hinterlassen. Aber ja, ich bin mir bewusst, dass da noch mehr kommt und darauf freue ich mich, ich hab auch schon die anderen beiden BĂ€nde vorbestellt. Das Buch ist kompliziert, nicht, weil es schwer zu verstehen ist. Sondern weil es so viele unterschiedliche GefĂŒhle in mir ausgelöst hat. Weil es mich neugierig auf mehr macht. Deshalb bekommt das Buch von mir insgesamt 5 Sterne und eine Lese-Empfehlung von mir. 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montag, 5. Mai 2025

[Rezension #391] Mace Windu - Der Glasplanet

 

 

Titel: Mace Windu - Der Glasplanet

Autor*in: Steven Barnes

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: Star Wars Mace Windu - The Glass Abyss

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Andreas Kasprzak

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Science-Fiction, Fantasy, Action

Preis: € 13,00 [D] | € 13,40 [A]

Seiten: 528

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7341-6405-7

Verlag: Blanvalet

Rezensionsexemplar: Nein

 

Inhalt:

Um den letzten Wunsch des ermordeten Qui-Gon Jinn zu erfĂŒllen, reist Mace Windu nach Metagos, ein Planet, dessen OberflĂ€che durch eine Sonneneruption in verstrahltes Glas verwandelt wurde. Dort soll er dem Clan Sa'ad gegen die Verbrecherbarone beistehen, die nach der Katastrophe die Macht ĂŒbernommen haben. Mace infiltriert die Gegner der Sa'asd. Doch das Geflecht aus Intrigen, Feinden und VerbĂŒndeten ist so komplex, dass der Jedi-Kodex an seine Grenzen stĂ¶ĂŸt. Mace Windu stellt nicht nur seine Überzeugungen infrage, sondern sogar seinen Glauben an die helle Seite der Macht ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor kurzem, als ich wegen Mangas im Buchladen war und kurz in das Star Wars Regal reingesehen habe. Von diesem Buch wusste ich bisher noch nichts, was einfach daran liegt, dass ich mich generell nur extrem selten nach Neuerscheinungen erkundige oder nachsehe, was so an neuen BĂŒchern rauskommt. Das Einzige, wo ich es halbwegs regelmĂ€ĂŸig schaue, sind die Mangareihen, die ich lese, um zu gucken, ob es da einen neuen Band gibt.

Dementsprechend war ich total ĂŒberrascht, als ich das Buch gesehen hatte und auch wenn ich bisher kein großer Fan von Mace Windu war/bin, war ich total neugierig. Und hey, das Cover hat mich auch gelockt, ich meine, Mace Windu mit einer anderen Farbe als Lila? Ginge ja mal gar nicht. Sowohl das Cover, als auch der BuchrĂŒcken, sind lila und das sieht total cool aus.

Und ich muss sagen, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, hat sich sowas von gelohnt! Zwar kam ich hier und da mit den Namen durcheinander, aber ich fand das Buch einfach sehr, sehr unterhaltsam. Sowohl von der der Story her, als auch vom Aufbau herund den Charakteren. Es tauchen sehr viele Charaktere auf und damit auch Alienrassen, die mir selbst jetzt nicht so bekannt waren. Aber sie und ihre wichtigsten Eigenschaften wurden gut erklĂ€rt, sodass man sich nicht ultra vorher auskennen muss, um das Buch genießen zu können.

Aber ich fand auch die KĂ€mpfe ziemlich spannend, genauso, wie Mace Windu seine IdentitĂ€t geschĂŒtzt hat und auch, wie sein Umgang mit dem einen oder anderen Charakter war. An einer Stelle hat er mich sogar total ĂŒberrascht. Keine Ahnung, ob das Buch nun als Canon, Legends oder sonstwas gilt, aber das zeigt mir doch eine interessante Seite. Hat mir aber auch gezeigt, dass ich mir nie wirklich viele Gedanken um ihn selbst als Charakter gemacht hatte, weil es da einfach kein Interesse gab. Aber eigentlich ist es schön, auch mal von anderen Charakteren aus Star Wars etwas zu lesen, als die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen.

Ebenso auch die Charakterentwicklung, damit hatte ich ebenfalls nicht gerechnet, aber es war nachvollziehbar. Genauso, wie seine Gedanken fĂŒr mich nachvollziehbar waren. Hat ihn mir jetzt auch ein wenig nĂ€her gebracht. Den Gegner fand ich genauso interessant, sowas kannte ich vorher noch nicht, aber war mal was neues und fĂŒr neues bin ich echt offen, sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen. Genauso auch die meisten anderen wichtigen Charaktere, die in dem Buch eine wichtige Rolle gespielt haben. Oder auch die Beschreibung des Planeten, wie dessen UmstĂ€nde! Sowas finde ich ja auch immer total cool, wenn es mal anders ist, als man es von der Erde kennt.

 

Fazit:

Das war eine angenehme Überraschung, aber eine willkommene. Uff, eigentlich hĂ€tte ich die Rezi ja gestern raushauen können, vom Datum her hĂ€tte es gepasst, aber egal, dann kommt es halt einen Tag spĂ€ter. Also ja, was ich damit sagen, ich bin froh, dass ich das Buch im Laden gesehen und mitgenommen habe. Das war so ein Moment, wo es mal wieder richtig war, aufs BauchgefĂŒhl zu hören. Von mir bekommt das Buch insgesamt fĂŒnf Sterne und eine Lese-Empfehlung von mir :-) 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 15. April 2025

[Rezension #388] MÀrchen der Völker - China

 

 

Titel: MÀrchen der Völker - China

Autor*in: Bodo von Petersdorf (NacherzÀhler)

Erschienen in Deutschland: ????

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Slice of Life

Preis: ???

Seiten: 378

Sprache: Deutsch

ISBN: 3-88400-290-2

Verlag: Magnus Verlag

Rezensionsexemplar: Nein

 

Inhalt:

Die schönsten MÀrchen aus aller Welt nach alten und neuen Quellen gesammelt und nacherzÀhlt von Bodo von Petersdorf.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich letztes Jahr auf einem BĂŒcherflohmarkt fĂŒr einen Euro bekommen, und ich dachte mir: Hey, warum eigentlich nicht? Weil MĂ€rchen sind ja eigentlich toll, und ich wollte schon immer mal welche aus einem anderen Land lesen. Und hey, das Buch hat mich damals nur einen Euro gekostet, also warum nicht? Tja, die Gelegenheit habe ich ergriffen.

Allerdings bin ich mit den meisten MÀrchen leider nicht warm geworden. Gut, das soll jetzt keine Kritik gegen die Leute sein, die sich die MÀrchen damals haben einfallen lassen, aber mich sprechen die meisten einfach nicht an. Nicht vom ErzÀhlstil her oder vom Alter, da hat es mich nicht gestört, dass die MÀrchen nicht so neu sind. Wie denn auch, das passt ja nicht XD

Aber mich haben einfach die MÀrchen von der Story bzw vom Inhalt her, die waren eher so ... seicht? Mau? Austauschbar? Daher war ich dann doch recht bald froh, dass ich damit durch war, ich meine, es gab auch viele schöne MÀrchen, die interessant waren, aber so mindestens die HÀlfte habe ich nach dem Lesen sofort wieder vergessen. Sorry :/

Auch fand ich es ein wenig irritierend, dass die Namen so ... eingedeutscht gewirkt haben an manchen Stellen, an anderen Stellen blieben sie originalgetreu. Ich konnte auch kein richtiges Muster erkennen oder GrĂŒnde dafĂŒr, warum man sich dafĂŒr entschieden hat. Vielleicht irre ich mich auch. So Namen wie "Ingwer", "Hundesohn" oder "BlĂŒtenkopf" lese, neben so vielen "nicht ĂŒbersetzten" Namen... kommt milr halt komisch vor.

 

Fazit:

Joah, war ganz ok, aber wĂ€re jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen oder kaufen wĂŒrde. Auch weiß ich nicht, ob ich diesen Versuch nochmal machen möchte, abgesehen von dem Buch mit den japanischen MĂ€rchen, dass ich noch irgendwo auf meinem SUB habe. Aber gut, Japan ist eh eine andere Sache, das wĂŒrde mich so oder so immer interessieren. Ansonsten ... weiß nicht, ob ich das wirklich nochmal haben muss, nur mit einem anderen Land. Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne. 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntag, 13. April 2025

[Rezension #387] Miss Moons höchstgeheimer Club fĂŒr ungewöhnliche Hexen

 

 

Titel: Miss Moons höchstgeheimer Club fĂŒr ungewöhnliche Hexen

Autor*in: Sangu Mandanna

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: Very Secret Society of Irregular Witches

Erschienen in USA: 2022

Übersetzer*in: Wolfgang Thon

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Slice of Life, Hetero

Preis: € 17,00 [D] | € 17,50 [A]

Seiten: 351

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7645-3311-3

Verlag: Penhaligon

Rezensionsexemplar: Nein

 

Inhalt:

Mika Moon ist Anfang dreißig, Single - und eine Hexe. Seit ihrer Kindheit weiß sie, dass immer schreckliche Dinge geschehen, wenn zwei Hexen mehr Zeit als nötig miteinander verbringen. Dennoch nimmt sie das Angebot an, gleich drei minderjĂ€hrige Hexen auf einmal zu unterrichten. Aber im Nowhere House, in dem die Kinder versteckt vor der Öffentlichkeit leben, findet Mika nicht nur eine herausfordernde Aufgabe, sondern neue Freunde, neue Liebe und vielleicht sogar etwas, das sie bislang nie hatte: eine Familie.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich letztes Jahr auf der FBM bekommen, kam aber fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit nicht dazu, das Buch zu lesen, gespannt war ich aber trotzdem. Nicht nur, dass der Titel sehr aufregend bzw sehr unterhaltsam klang, ich war auch durch die Beschreibung gespannt. Und hey, fĂŒr "Found Family" bin ich immer zu haben. Also wirklich immer. Daher fand ich es dann beim Lesen auch schon schade, dass ich das Buch nur zum Teil ansprechend fand und das lag an den drei jungen Hexen, wie auch ein wenig aufgrund der Story. Aber gut, mal ganz langsam.

Mika fand ich nach einer kurzen Zeit ziemlich anstrengend, so auf der einen Seite will sie Gesellschaft, aber auf der anderen Seite nutzt sie jede Gelegenheit, um sich von den anderen zu entfernen bzw sich lange nicht auf sie einzulassen. BegrĂŒndet wird es mit dieser komischen Regel, dass es zu UnglĂŒck fĂŒhrt, wenn eine Hexe sich fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit mit einer anderen Hexe am gleichen Ort aufhĂ€lt. Weshalb sie sich mit den anderen Hexen nur ganz kurz trifft, und das jedes Mal an einem anderen Ort. Das finde ich ehrlich gesagt schade, weil ich mir sicher bin, das könnte man sicherlich auch anders lösen. Dadurch kommt es teilweise in der Story zu unnötigem Drama, da hĂ€tte es sicherlich was anderes getan.

Wie die Tatsache, dass jemand von der Jugendbehörde (oder Ă€hnliches) herausfinden möchte, ob die drei Kinder bei diesen Erwachsenen, bei denen sie leben, wirklich glĂŒcklich und versorgt sind, oder nicht. Dass er dabei nicht herausfinden darf, dass sie drei Hexen sind. Was dagegen richtig gut gelöst ist, zumindest bis zu einem gewissen Punkt, ist das Geheimnis rund um die Frau, die die Kinder ĂŒberhaupt erst adoptiert hat und dann verschwunden ist.

Was ich auch mochte, waren die Kinder. Alle drei sind unterschiedlich, aber voller Leben und Neugierde, aber Freude ĂŒber das Leben an sich und ihre KrĂ€fte. Sie haben keine Angst, sie zu benutzen, was unter anderem auch an dem Schutzschild liegt. Aber selbst der Schutzschild kann nicht alles verbergen, weswegen ja Mika ĂŒberhaupt erst engagiert wurde. Vom Charakter her haben die drei mir auch am besten gefallen, zumal die meisten Erwachsenen, die sie um sie kĂŒmmern, eher grau und austauschbar wirkten. Ich kann mich auch an die meisten von ihnen gar nicht mehr erinnern und das meine ich neutral.

Was die Romanze zwischen Mika und einem dieser Erwachsenen ist, so ist es dieses typische Klischee, das ich so gar nicht leiden kann: Erst mögen sie sich nicht, zicken sich an - und dann zack, bam, sind sie verliebt. Uff, wie oft ich das schon gelesen und deswegen die Augen gerollt habe. Gut, diese Pairingdynamik ist einfach nicht meins, und es gibt bestimmt Fans davon. Ich gehöre halt damit einfach nicht zur Zielgruppe. Das ist auch vollkommen ok. Aber meiner Meinung nach hat die Lovestory nicht so viel zur Geschichte dazugetan und das sage ich als Vollzeit-Shipperin :D

Was ich auch cool fand, was aber meiner Meinung ein bisschen noch zu kurz kam, bzw wo ich gerne mal noch ein paar kleinere Varianten davon gesehen hĂ€tte, war die Magie. Die Magie von Mika, der anderen Hexen, der drei Teenager. Einfach ganz normale Alltagsmagie, wie seinen Tee nochmal aufwĂ€rmen mit Feuer- oder WĂ€rmemagie. Oder dass einem Regenwasser nichts anhaben kann. Von mir aus auch sowas wie "Geschirr spĂŒlt sich von allein ab", wie man es in einem der Harry Potter Filme gesehen hat, ich glaube, es war der zweite bei den Weasleys? Nagelt mich da bitte nicht fest. Das kam mir wie gesagt ein wenig zu kurz und das ist doch Ă€ußerst schade.

 

Fazit:

Hm, was soll ich jetzt noch dazu sagen, ich meine, wie gesagt, es gab Teile des Buchs, die mir gefallen haben, aber auch Teile, die ich so meh/mittel fand. Auf jeden Fall habe ich das Buch dann weitaus weniger gefeiert, als ich es zuerst erhofft hatte, aber hey, das kann auch mal passieren. Bereuen tue ich den Kauf trotzdem nicht. Ich bin trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn dadurch habe ich fĂŒr mich tiefer feststellen können, was mir in/an Geschichten gefĂ€llt und was nicht. Ob es nun meine eigenen sind oder nicht. Jedenfalls, kommen wir zur Bewertung, das Buch bekommt von mir insgesamt 3 Sterne, und eine kleine Lese-Empfehlung.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen