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Dienstag, 21. Juli 2026

[Rezension #445] Crown of War and Shadow

 

 

Titel: Crown of War and Shadow

Autor*in: J.R. Ward

Erschienen in Deutschland: 2026

Originaltitel: Crown of War and Shadow

Erschienen in den USA: 2026

Übersetzer*in: Julia Abrahams, Babsi Schwarz und Christoph Hardebusch

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Action, Romance, Hetero

Preis: € 25,00

Seiten: 623

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-56850-7

Verlag: Bramble Verlag

Rezensionsexemplar: Ja

 

 

Inhalt:

Romantische Fantasy um schicksalhafte Liebe, undurchschaubare Intrigen und eine dämonische Bedrohung, die das Ende der Menschheit bedeuten könnte. 

Das Fulcrum bricht zusammen, und Dämonen dringen in die Welt der Sterblichen ein. Niemand ist mehr sicher, schon gar nicht Sorrel. Seit sie denken kann, machen ihre mysteriösen Fähigkeiten sie zur Ausgestoßenen. Als Waise will sie nichts weiter als überleben - aber das Schicksal hat eigene Pläne. Nur Sorrel kann die Krone der Königin zurückholen, um ihre Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch Sorrel ist keine Heldin. Deshalb schließt sie einen gefährlichen Pakt mit Merc, einem Söldner, der nicht nur wegen seines skrupellosen Handwerks einen üblen Ruf hat. Der Deal: eine Nacht in Mercs Bett, die Sorrel nie vergessen wird, als Gegenleistung für seinen Schutz auf ihrer Reise. Auch wenn sie genauso wahrscheinlich gegeneinander wie füreinander kämpfen werden, ist eine Sache schnell klar: Das Schicksal der Königreiche ist nicht mehr das Einzige, was auf dem Spiel steht, sondern ebenso ihre Herzen.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten und das ist auch so ziemlich der einzige Grund, warum ich das Buch bis zum Schluss durchgehalten habe. So irgendwie. Es ist schon sehr lange her, dass ich mich, neben privaten Dingen, die meine Zeit wollten, generell so zum Lesen zwingen musste wie hier. Und das ist wirklich sehr lange her. Denn, ja, ich habe gelesen, dass es wohl im Hintergrund einen plötzlichen Wechsel der Übersetzer gab und dass das Buch schnell, schnell veröffentlich wurde. Man hätte es auch einfach wie Rockstar machen können, sagen, sorry, aber wir müssen den Veröffentlichungstermin verschieben, weil sonst die Qualität des Produkts darunter leidet. Stattdessen hat man auf dem Datum bestanden und heraus kam ein Buch, das... neben inhaltlichen Problemen auch noch Übersetzungsprobleme hat.

Was ich damit meine: Es gibt viele Sätze, die merkwürdig übersetzt worden sind. Schachtelsätze, die manchmal nur schwer zu lesen sind. Vergleiche und Aussagen, die vorne und hinten keinen Sinn ergeben, nicht mal im Kontext. Vieles wirkt zu geschwollen und 1:1 überssetzt, was halt nie gut ausgeht. Was man eigentlich auch wissen sollte. Ich weiß leider nicht mehr zu dem, was im Hintergrund passiert ist, welche Gründe es für den Wechsel der Übersetzer gab, aber wie man damit am Ende umgegangen ist... nicht schön. 

Aber auch die Story und die Charaktere selbst waren... meh. Das hätte auch eine perfekte Übersetzung nicht retten können, sorry, aber es ist nun mal so. Denn die Story ist komplett konfus und die Charaktere... nun, dazu komme ich gleich. Ich bleibe erstmal bei der Story. So wirklich kann ich nicht sagen, was genau die Story ist, denn es gibt so viele Seitenquests, so viele Seitenhandlungen, die angefangen werden, und entweder ins Leere verlaufen. Oder schnell schnell abgehandelt werden, aber am Ende kaum bis gar keine Relevanz zur gesamten Story haben. Manche Sachen davon hätte man echt weglassen können und es hätte an der Hauptstory nichts geändert. Stattdessen wurde hier zu viel gewollt, zu viel versucht. Die Grundprämisse war eigentlich interessant: Sorrel muss etwas von A nach B bringen, braucht dafür Schutz. Gut, die Bezahlung ist schon fragwürdig, aber ich wollte sehen, wie das gehändelt wird. Tja, schwach. Aber dazu komme ich noch.

Was auch unter dem konfusen Umgang mit Seitenstorys gelitten hat, waren die Seitencharaktere. Viele tauchen auf, machen hier und da ein bisschen was, nur um dann für immer in der Versenkung zu verschwinden. Für den Rest des Buches keine Relevanz zu spielen. Ich meine, ok, hier sollen noch drei Bände kommen, dennoch: Bei vielen Charakteren und Momenten habe ich mich gefragt: Warum seid ihr in diesem Buch? Gut, am Ende wird es dann so ... halbwegs erklärt, aber die Erklärung fühlt sich so flach an wie ein Blatt Papier. Auch passiert es, dass manche Stellen unendlich in die Länge gezogen werden und Sorrel kann plötzlich ohne eine Erklärung Dinge, die sie vorher nicht konnte. Deus ex Machina am laufenden Bande :D
Dabei war das Buch am Anfang so vielversprechend. Hat aber nachgelassen.

Apropos Sorrel... mit ihr bin ich nicht warm geworden und es ist nicht besser geworden. Sie wird ständig von den Leuten in ihrer Heimatstadt ausgenutzt, aber hilft ihnen gerne. Als dann aber jemand fragt: Hey, die wichtigste Person in meinem Leben liegt im Sterben, kannst du ihr bitte helfen? Bitte >_< - kommt von ihr nur ein: Nö. So gefühlt will sie nicht helfen, weil ihr da grad nicht danach ist. Wobei das mit ihren Kräften komisch ist. Sie muss Leute töten, und kann sie dann direkt nochmal wieder zurück ins Leben holen? Außerdem sieht sie, wie jemand stirbt, wenn sie der Person in die Augen sieht? Ja, das Ganze ist verwirrend und wird im gesamten Buch nicht wirklich richtig beschrieben oder erklärt. Btw, sie hält ständig ihr Gesicht versteckt, will niemanden ansehen. Nicht nur wegen der Fähigkeit. Ich dachte, sie wäre verflucht oder entstellt. Ne, sie hat einfach nur weiße Haare, weiße Augen und sehr hohe Minderwertigkeitskomplexe. Und wie gesagt, sie kann aus dem Nichts random Dinge, wenn sie es braucht. Ständig kommt sie ohne einen Kratzer aus gefährlichen Situationen. Yay, wie spannend. Nicht.

Aber das Schlimmste, was das Buch verbrochen hat, war Merc. Ihn fand ich am Anfang interessant, klar, fragwürdig und merkwürdig, aber auch interessant, da er trotzdem wie jemand wirkte, der viel mehr im Hintergrund hat, als er offen zeigt. Ich wollte mehr über seine Vergangenheit wissen und fragte mich, wie er wohl wirkt. Denn er wirkt wie jemand mit (fragwürdigem) Anstand. Aber dann hat das Buch es geschafft, dass er eine Entwicklung gemacht hat. Immer wieder tiefer ins Negative. So sucht er sich z.B. eine Prositutierte, weil, er hat ja Bedürfnisse. Er geht davon aus, dass sie eine Prostituierte ist, dabei ist sie Jungfrau. Und sie hält es nicht einmal für nötig, das Missverständnis aufzuklären, weil, hey, tropes und so. Er wird immer mehr und mehr zum kontrollierenden Ekelpaket, ich glaube, mir wurde nur noch nie so hart ein Charakter madig gemacht. Gegen Ende waren mir beide komplett egal. Genauso wie die Story. Btw, es wird als Enemies to Lovers angepriesen. Es ist aber meiner Meinung nach Strangers to Lovers. Oder "Lovers". Weil sie nach wenigen Tagen schon von "Liebe des Lebens" spricht. Also nicht wortwörlich, aber sinnbildlich. Oh Hilfe. Dabei haben die beiden so gar keine Chemie. Bzw ich spüre da nix, außer, dass beide scharf aufeinander sind.

 

Fazit:

Die Grundidee war gut. Die Idee hinter den Charakteren auch. Da hätte man so viel machen können. Aber es wurde so unglaublich viel verschenkt. Da ging so viel den Gulli runter, der ist jetzt komplett verstopft. Und ich bin ehrlich: Die Fortsetzungen werde ich nicht lesen. Da habe ich absolut keinen Bedarf. Ne, danke. Ich meine, ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, das Buch lesen zu dürfen. Danke nochmal an der Stelle. Aber ohne die Leserunde hätte ich es abgebrochen. Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne und das auch nur, weil ich weiß: Es hätte noch viel schlimmer sein können. Was aber auch irgendwie wieder traurig ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Sonntag, 17. Mai 2026

[Rezension #444] Addicted to us

 

 

Titel: Addicted to us

Autor*in: Annika Thompson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-912172-02-7

Verlag: Sturm Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sieht sie in seine stahlgrauen Augen - die Augen eines Mannes, der seit Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier wollte ich schon länger mal haben und auch lesen, allerdings kam ich erst in diesem Jahr dazu, es mir zu holen. Aber hey, Bücher laufen einem im Normalfall ja auch nicht weg. Da das hier das erste Buch aus dem Verlag einer Freundin von mir ist, war ich ziemich gespannt darauf, wie es sein würde. Wie man sieht, handelt es sich nicht um Rezensionexemplar, ich hab es mir selbst mit meinem eigenen Geld gekauft. Und nichts davon wird mich natürlich in meiner Meinung beeinflussen, wäre auch total bescheuert^^° 

Jedenfalls, gehen wir mal zum Buch selbst. Mir sind einzelene Druckfehler aufgefallen, also dass ein Satz mittendrin auf der nächsten Zeile weitergeht, aber mir ist das nur so 2-3 mal aufgefallen und nach wenigen Sekunden Irritation hab ich es dann auch wieder vergessen. Da fand ich die Rechtschreibfehler in Büchern von großen, bekannterern Verlagen viel schlimmer als jetzt hier bei dem Erstwerk.  

Die Story, ich muss zugeben, ich hatte zuerst mit etwas ganz anderem gerechnet, und ich finde es gut, dass hier der Fokus auf ein Thema gelegt wird, welches in unserer Gesellschaft doch zu wenig beachtet wird. Es wird des Öfteren nicht explizit, aber deutlich genug gezeigt, was mit Victor passiert ist und wie sehr es ihn selbst Jahre danach zerstört. Wie er mit sich, mit den Drogen und dem Leben an sich kämpft. Also hier muss man die Triggerwarnungen am Anfang des Buches auf jeden Fall verinnerlichen. Das Thema ist eins, welches in unserer Gesellschaft wegverdrängt wird oder belächelt. Sowas passiert laut Gesellschaft nicht. Sowas kann gar nicht passieren, wollen uns gewisse Geschlechterklischees erzählen. Mir hat Victor komplett leid getan, auch wenn es natürlich nicht alles entschuldigt, was ihm passiert ist. Ich habe mich während gewisser Szenen ziemlich unwohl gefühlt und hätte ihm natürlich gewünscht, dass es ihm nicht passiert. 

Am Anfang ging es mir ein bisschen zu schnell, die beiden treffen sich, erkennen sich wieder und verlieben sich. Das ging mir wie gesagt ein bisschen zu schnell, danach wird es dann realistisch. Rau, unschön, aber realistisch. Das Ende des Buchs... ich will nicht zu viel darüber verraten. Ich kann nur sagen: Ich war traurig und erleichtert gleichzeitig. Es ist ein seltsames Gefühl. Natürlich hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, aber es war passend. 

Was Jasmin angeht, sie ist jemand mit einem normalen Leben, einem schönen, gesichertem sozialen Umfeld und jemand, die nicht so leicht aufgibt, aber auch auf sich aufpasst, wenn es zu viel wird. Sie hat viele Jahre mit einem schlechten Gewissen gelebt, welches sie nicht hätte haben müssen. Ihre Reaktionen konnte ich immer mal wieder nachvollziehen. Victor wird allerdings immer mein Favorit in dem Buch bleiben. 

 

Fazit:

Von mir aus hätte das Buch ruhig noch ein wenig länger sein können, nicht nur am Anfang, sondern auch hier und da, so gefällt es mir allerdings auch recht gut. Trotz der schweren Themen hatte ich recht viel Spaß beim Lesen und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte. Wie gesagt, ich hatte zuerst mit was anderem gerechnet. Ist ja nichts schlechtes, ich lasse mich gerne beim Lesen überraschen. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. 

 

 

 

 

 


 

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Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 12. Mai 2026

[Rezension #443] All In - Zwei Versprechen

 

 

Titel: All In - Zwei Versprechen

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: All In

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0835-0

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, aber sie nicht für ihn. Als ihrer beiden Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Leibe eine Chance zu geben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Oh Gott, diese Reihe macht mich komplett fertig. Bitte diesen Teil nur lesen, wenn ihr entweder Band 1 kennt oder euch Spoilers nicht stören. Denn ich muss auf Dinge eingehen, die in Band 1 passiert sind und die eine große Auswirkung auf Band 2 haben. Also diesen Band hier. Und wieder werden meine Augen so feucht, wieder tut es so weh, an diese Geschichte zu denken... 

Ok, die Warnung ist ausgesprochen.

 

Im letzten Band ist ja Jonah an dem schwachen Herz gestorben, den er wegen seiner Krankheit hatte und hinterlässt ein Loch, sowohl bei den Charakteren, als auch bei mir als Leserin. Und in dem Band hier geht es darum, wie die Leute mit dem Verlust klarkommen müssen, es aber nicht tun. Kacey ist das alles zu viel und sie flieht in eine Stadt, mehrere Stunden weit weg von Las Vegas. Theo stürzt sich in die Arbeit und verzweifelt an so vielen Dingen: er vermisst seinen Bruder, er vermisst Kacey, er leidet darunter, dass seine Eltern auch unter dem Verlust leiden. Und er besucht seinen Bruder bzw dessen Kunstwerk jeden Tag.  

Irgensdwann kommen die beiden wieder in Kontakt und stehen sich nahe, wenn einer von beiden Hilfe braucht. Doch es vergeht mindstens ein Jahr, bis Kacey merkt, dass sie ebenfalls von den beiden was will. Allerdings kommt dann die Survivors Guilt und auch die Umgebung ist nicht wirklich happy damit, dass Jonahs Bruder nun was von dessen Freundin möchte, verurteilen die beiden entsprechend, während die beiden sich ebenfalls dafür mehr als schuldig fühlen. Gefühle, Gedanken, die ich so gut verstehen konnte T_T 

Entsprechend war ich dann über das Ende mehr als glücklich. Und ja, dieses Buch war das Pflaster, das ich nach Band 1 gebraucht hatte. Auch wenn es die Wunde immer mal wieder leicht aufgerissen hatte. Uff, ich hätte nie gedacht, dass ich einen fiktionalen Charakter so vermissen kann. Auf der anderen Seite, ich habe selbst mehrere sehr persönliche Verluste erlitten, und mir auch gewünscht, dass diese Personen noch leben würden. Passiert natürlich nicht. Vermutlich hat die Reihe deshalb so gut bei mir funktioniert.

  

Fazit:

Der Band hier hat echt gut getan und ich bin froh, dass ich ihn mir ebenfalls damals ausgeliehen hatte. Das war der Balsam, der meine Seele geheilt hat von dem Schmerz, den mir Band 1 verpasst hat. Auch fand ich es realistisch, auch wenn es nicht immer schön oder angenehm war. Dennoch freue ich mich, wie es für die beiden ausgegangen ist. Von mir bekommt der Band hier fünf Sterne und ich kann schon mal sagen: Die zwei Bände sind eines meiner Jahres-Highlights.

 

 

 

 



 

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[Rezension #442] Dark Venice - Deep Water

 

 

Titel: Dark Venice - Deep Water

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 448

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-788-7

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als Merle für ein Auslandssemester nach Venedig kommt, hat sie vor allem eins im Sinn: einer großen Familienlüge auf den Grund zu gehen. In der Lagunenstadt trifft sie auf eine junge Italienerin, die ihr kurzerhand ein Bett im Casa Nera anbietet. Während sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenüber kühl und distanziert, allen voran der verboten attraktive Matteo. Merle wird den Eindruck nicht los, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und auch sie hält den wahren Grund ihrer Reise geheim. Als sie in der Uni gefährliche Gerüchte über die Clique hört, sind es nicht nur seine Blicke, die Merles Knie weich werden lassen. Denn dieses Semester steht mehr auf dem Spiel als ihr Herz: Die Wahrheit. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch hier musste ich eine längere Zeit warten, da ich mir vor mehreren Monaten aus Versehen die Fortsetzung mitgenommen hatte und daher erstmal das Buch hier lesen musste, um zu wissen, was bei dem anderen passiert. Also habe ich es mir reserviert und konnte es dann vor kurzem endlich abholen und selbst lesen. Ich muss sagen, die Wartezeit hat sich für mich wirklich gelohnt. 

Beide haben düstere Geheimnisse, wobei man bei Matteos Geheimnis (bzw dem von ihm und der gesamten Clique) als Leser auch sehr lange im Dunkeln gelassen wird. Erst gegen Ende kommt es dann stückchenweise ans Tageslicht und dann endet das Buch deswegen auch mit einem Cliffhänger! Ich muss mir echt mal den Fortsetzungsband. 

Was Merles Familiengeheimnis angeht, da hat ihr Opa, bevor er mit ihrer Oma zusammengekommen ist, regen Briefverkehr mit einer Andrea gehabt. Es ist mehr als deutlich, dass sich die beiden liebten, aber nicht zusammensein konnten. Jetzt ist sie anhand von wenigen Anhaltspunkten auf der Suche nach dieser Andrea, weil sie sie einfach nur mal kennenlernen möchte. Kann ich total verstehen, auch wenn ich nicht weiß, wie erfolgreich sie mit ihrer Suche sein wird. Bisher in dem Band hatte sie jedenfalls keinen Erfolg. 

Was ich aber vermute: Andrea ist keine Frau, sondern ein Mann. Weil das würde recht gut passen, dass die beiden nicht zusammenbleiben konnten. Zumal Andrea in Italien auch ein Männername sein kann. Aber ja, das werde ich wohl erst erfahren, wenn ich irgendwann den zweiten Band lesen kann. Und ich frage mich auch, ob ihre Oma etwas darüber weißt. Weil irgendwie war die Familie dagegen, dass sie die Recherchen macht und diese Ablehnung hat Merle erst recht zur Recherche motiviert. 

Ich find es gut, wie hier alles seine Balance findet. Also die Story mit Merle und der Uni, mit Matteo und den anderen, aber auch mit ihrer geheimen Mission. Warum sie es für sich behält, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht erklärt sie das ja im nächsten Band dann besser. Matteo fand ich ziemlich symphatisch, nachdem man mehr von ihm erfahren hat. Nur als er und die anderen am Anfang so stoffelig zu Merle waren, das habe ich nicht verstanden. Sie hätten sie auch einfach freundlich behandeln können, ganz normal, dann wäre es nicht so auffällig komisch gewesen. Auf der anderen Seite, sie waren paranoid wegen ihrem Geheimnis und dachten, sie würde ihnen hinterherschnüffeln. Dass sie dann wegen ihrer eigenen Mission den Mund nicht aufbekommen hat, damit hat sie sich auch keinen Gefallen getan. 

 

Fazit:

Man merkt, dass das hier nur ein Teil einer Dilogie ist, aber das ist nicht so schlimm, finde ich. Dafür gibt es ja den zweiten Band, in welchem dann hoffentlich alle offenen Punkte und Fragen geklärt werden. Hier bin ich jedoch ziemlich zuversichtlich. Wann ich den nächsten Band lesen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Das werde ich noch sehen. Jedenfalls, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen und Rätseln, was zum Henker mit Matteo falsch sein könnte. Was sein Geheimnis ist. Gespannt bin ich auf jeden Fall. Und ich gebe dem Band hier insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

 

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Montag, 11. Mai 2026

[Rezension #441] Wild Reverence

 

 

Titel: Wild Reverence

Autor*in: Rebecca Ross

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: Wild Reverence

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Ulrike Gerstner

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Action, Hetero, Romance

Preis: € 24,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2586-9

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich in ständiger Gefahr. Denn sie birgt ein Geheimnis: Sie hat verbotene Gefühle für einen Sterblichen. Als Kind hat sie sich mit Vincent, dem Sohn eines Lords, angefreundet. Zusammen sind sie durch Vincents Träume gewandelt und haben gemeinsam neue für die Zukunft erschaffen. Doch um Vincent vor der Grausamkeit der Götter zu beschützenl, nimmt Matilda Abstand zu ihm. Bis Vincent zehn Jahre später in Lebensgefahr schwebt. Vincent, der inzwischen den Titel von seinem Vater geerbt hat und zu einem attraktiven Lord geworden ist, steht kurz vor der Schlacht um seine Heimat. Deshalb braucht der Lord dringend Verbündete, und Matilda ist die Einzige, die ihm mit ihren Beziehungen zu den Göttern helfen kann. Dafür muss sie sich jedoch als seine Frau ausgeben! Während die beiden als vermeintliches Ehepaar versuchen, Allianzen mit den Göttern und den Menschen zu schmieden, merken sie, dass diese magische Verbindung zwischen ihnen immer noch besteht - und mit jedem Moment stärker wird. Doch Matilda ist eine mächtige Göttin und Vincents Leben ist endlich. Selbst wenn sie diesen Kampf gewinnen - hat eine Liebe zwischen einer Göttin und einem Sterblichen überhaupt eine Chance? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor mehreren Wochen recht zufällig in der Bibliothek gesehen und es hat mich dann doch recht schnell angesprochen, das muss ich zugeben. Nicht nur wegen dem Cover, sondern weil ich einfach Storys mit "Sterblicher x Unsterblicher" total meinen Narren dran gefressen habe. Und dass sie mal die unsterbliche Person ist, und nicht wie sonst bisher üblich er, war eine total angenehme Abwechslung. 

Also als Slow-Burn-Fan kam ich total auf meine Kosten, auch wenn ich mir hin und wieder schon gewünscht habe, dass sie doch ein bisschen schneller in die Pötte kommen könnte^^°

Denn erst checkt sie sehr lange nicht, dass sie auf ihn steht. Und später, als sie es tut, ist sie aber total misstrauisch, weil ihre Mutter gestorben ist und ihr Patenonkel verletzt wurde, als sie jemanden geliebt und vertraut hatten. Daher lässt sie sich ewig nicht auf Vincent ein, was dann teilweise doch ein wenig nervig war. Aber an sich war die Liebegeschichte zwischen den beiden echt süß. Auch wenn so oft was dazwischenkam, was dafür gesorgt hat, dass die beiden wieder räumlich für eine längere Zeit voneinander getrennt waren. Als es dann noch öfters passiert ist, dachte ich mir ehrlich gesagt schon: Oh, come on! Kaum haben die mal ein bisschen Pärchenzeit, schon werden sie wieder auseinandergenommen. Aber: Ich mag es, wie das zwischen den beiden ausgegangen ist. Klar, ich hatte aufgrund eines anderen Ereignisses mit zwei anderen Charakteren auf einen anderen Ausgang spekuliert, aber so ist es auch sehr schön. 

Gut, wenn sie nicht grad zu paraoid oder zu blind für ihre eigenen Gefühle war, war Matilda echt ein sehr interessanter Charakter und ich fand auch ihre Kräfte ziemlich spannend. Generell wie die Welt aufgebaut ist, wie die Götter und deren Kräfte funktionieren. Dass es sogar Wege gibt, um Götter zu töten und wie die jeweiligen Götterwelten aufgebaut sind, fand ich auch interessant. Wobei ich gerne mehr von ihrem Vater und dem Oberreich gesehen hätte. Aber gut, dann wäre das Buch wohl vermutlich noch dicker gewesen.  

Vincent habe ich instant ins Herz geschlossen und er hat mir jedes Mal total leid getan. Als er seine Familie verloren hat. Als die Frau, die er liebt, immer wieder und wieder aus seinem Leben verschwindet, meistens ohne etwas zu sagen. Dass sie dann später besser und mehr mit ihm redet, finde ich super. Btw, sie ist zu ihrem Vater gegangen, nicht, um ihn zu schützen, sondern vielmehr sich selbst, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Das fand ich bei der Beschreibung doch ziemlich irritierend. Weils halt einfach nicht so richtig stimmt. 

Wen ich auch noch mochte, war ihr Patenonkel, der hat eine richtig starke Entwickung im Laufe des Buches gemacht und ich habe dann auch immer wieder mit ihm mitgefiebert, auch, wenn der Fokus nicht auf ihm lag. Er hatte auch am Anfang nicht gesehen, dass er sich in jemanden verliebt hat, dabei war es so offensichtlich XD 

Die Story selbst an sich war recht abwechlsungreich und spannend, manche Szenen waren jetzt nicht so wichtig, aber es ist okay, dass sie drin geblieben sind. Mehr hätte es aber wirklich nicht sein müssen. Obwohl, doch: Mehr Pärchenzeit für die beiden^^° 

 

Fazit:

Ich würde das Buch jetzt nicht als mein Highlight bezeichnen, aber es kommt doch recht ziemlich nah dran. Auf jeden Fall hatte ich viel Spaß beim Lesen, aber manchmal wurde ich, obwohl ich ein Slow Burn Fan bin, doch ziemlich auf die Probe gestellt, da es manchmal zu slow burn war^^°

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung! 

 

 

 

 

 

 

 

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Samstag, 2. Mai 2026

[Rezension #440] Agatha Raisin und der tote Gutsherr

 

 

Titel: Agatha Raisin und der tote Gutsherr

Autor*in: M.C. Beaton

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Agatha Raisin and the Fairies of Fryfam

Erschienen in England: 2000

Übersetzer*in: Sabine Schilasky

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Slice of Life

Preis: € 13,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-404-17645-8

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Als ich in der Bibliothek mal wieder mehrere Romance-Bücher in der Hand hatte und auf dem Weg zu den Automaten war, um mir die Bücher ausleihen zu können, habe ich mir gedacht: Ach, komm, nimm dir zur Abwechlsung doch einen Krimi oder Thriller mit. Auf die Idee kam, weil ich nun mal an der Abteilung vorbeilaufen musste und da Krimis ja ein Genre ist, das ich auch hin und wieder gerne lese, dachte ich mir: Kannste ja nichts verkehrt machen. Ich hatte keinen bestimmten Krimi im Kopf und als ich das Buch hier gesehen habe, wollte ich mal was neuem ne Chance geben. Denn ich habe weder ein anderes Buch der Reihe gelesen, noch ein Buch der Autorin. Jetzt, wo ich mit dem Buch fertig bin, muss ich sagen: Muss auch nicht unbedingt sein. Zumindest nicht für mich.  

Ich muss an der Stelle erwähnen, dass ich wie bereits erwähnt noch nie ein Buch der Reihe gelesen habe. Ich kann und will also gar nicht beurteilen, ob das Buch nun ein typischer Vertreter der Reihe ist oder eher eine Ausnahme. Ob das Buch nun im Vergleich zur Reihe gut ist oder schlecht. Ich kann alos keine Vergleiche ziehen und nun ja, kann nur das Buch bewerten, welches hier grad auf meinem Tisch liegt. Welches ich letzte Woche gelesen habe. Und ich muss sagen: Ich bereue es. Ich habe es nur durchgelesen, weil es so dünn ist und weil ich doch gehofft hatte, dass es besser wird. Was mich daran gestört hat? Alles. 

Es fängt damit an, dass Agatha mit einem Typen namens James Stress hat. Dabei ist nicht klar erkennbar, was sie nun sind: Ein Liebespaar? Oder nur eine lockere Geschichte? Keine Ahnung, ich merke nur, dass sie sagt, sie braucht ihn nicht mehr, sie will ihn nicht mehr. Besonders, da er wohl ein Nachbar ist, will sie weg von ihm und sucht nach einem Haus weit weg von ihm. In welches sie dann zieht. Lustigerweise aber vermisst sie ihn dann später, und will das Haus deswegen dann doch nicht mehr kaufen. Und sie hängt mit einem anderen Typen rum, von dem will sie was, aber gleichzeitig nicht... als ich das gelesen habe, dachte ich, das wäre so eine Frau Anfang/Mitte 20, so wie die rumtut. Joah, kommt dann irgendwann mal, ganz beiläufig in einem Nebensatz raus, dass sie so um die 40 oder 50 rum ist. Ja, ganz überzeugend. 

Jedenfalls, sie verbringt dann ihre Zeit damit, dass sie nicht wirklich eine Verbindung zu den Einheimischen aufbaut (ok, kann ich irgendwie verstehen, aber irgendwie auch nicht) und dass sie herumlügt, warum sie wirklich hier ist. Es gibt keinen richtigen Grund dafür und lustigerweise beißt ihr die Lüge dann in den Hintern. Denn irgendwann passiert dann der Mord, an einer Person, die vorher keine Rolle gespielt hat und wohl alleine gelebt hat, weil Angehörige werden nicht erwähnt. Oder nur so kurz, dass ich sie bereits wieder vergessen habe. Dann fängt sie mit der Detektivarbeit an, oder so, und irgendwann wird dann ein Mörder gefunden. Keine Ahnung mehr, was das Motiv war. War nicht so richtig erkennbar. Ich kann auch nicht mal mehr sagen, wer der Mörder war. Der Fall war so selten wirklich präsent oder wichtig, dass ich nicht mal sicher bin, ob ich auch wirklich einen Krimi gelesen habe oder nicht.  

Was auch nervig war: Gefühlt hat ständig der Ort und die aktuelle Handlung gewechselt, alle paar Absätze ist was anderes passiert und bis ich mich auf die neue Szene eingestellt hatte, hat auch schon die nächste angefangen. Bitte, was soll denn das? Das hat mir beim Lesen so lange keinen Spaß gemacht, bis ich aufgehört hatte das Buch ernst zu nehmen. Und irgendwann war ich damit dann auch durch. Finally. Und ganz ehrlich: Brauch ich nicht nochmal. 

 

Fazit:

Natürlich wird mich das nicht davon abhalten, auch in Zukunft random Büchern eine Chance zu geben. Das Buch aus der letzten Rezension war auch ein random Buch, das ich einfach so gefunden und nach dem Lesen des Rückentextes mitgenommen habe. Es kann gut ausgehen, es kann aber auch total in die Hose gehen, wie es hier leider der Fall war. Aber das kann man vorher ja nicht wissen, zumindest nicht, wenn man wie ich vorher keine anderen Rezensionen ließt etc. Will da einfach immer mit einem leeren Kopf an die Bücher rangehen und mir da eine eigene Meinung bilden. Nun ja, manchmal greift man daneben, aber dann weiß man auch, bzw weiß ich dann, welche Reihen ich mir sparen werde.

Von mir bekommt das Buch genau einen Stern und ja, mehr fällt mir hier auch nicht mehr ein. 

  

 

 


 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #439] All In - Tausend Augenblicke

 

 

Titel: All In - Tausend Augenblicke

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Full Tilt

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,00

Seiten: 424

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0819-0

Verlag: LYX

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder ständig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder Tränen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stückchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch für mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum Glück nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen würde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten. 

Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ängste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ängsten zu kämpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten. 

Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv.  

Für solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird. 

 

Fazit:

Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? Schätze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.

 

 

 

 


 

 

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Freitag, 1. Mai 2026

[Rezension #438] Stay with me in Willow Falls

 

 

Titel: Stay with me in Willow Falls

Autor*in: Greta Milán

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 477

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-58702-5

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Paige hat alles, was sie braucht, um glücklich zu sein: ihre Holzwerkstatt im Herzen von Willow Falls, die idyllische Apfelfarm ihrer Familie und ihre verrückte Clique. Doch in letzter Zeit sehnt sie sich immer öfter nach jemandem, der ihre Welt vervollständigt und ihr Herz schneller schlagen lässt. Da ist es denkbar ungünstig, dass ausgerechnet Miles ins Nachbarhaus einzieht - der Mann, der das Leben ihres Bruders zerstört und sie selbst in tödliche Gefahr gebracht hat. Paiges Wut auf ihn ist noch immer allgegenwärtig, trotzdem spürt sie eine unerklärliche Anziehulng, die sie genauso sehr verletzt wie fasziniert. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches mir ehrlich gesagt wegen den schönen Blumen auf dem hübschen rosa Hintergrund aufgefallen ist. Aber die Inhaltbeschreibung hat mich dann doch am neugierigsten gemacht und ich war gespannt, was diese Gefahr sein könnte, und auch, wie die beiden damit umgehen. Das Buch ist bereits der zweite Band der Willow-Falls-Reihe und ich muss zugeben, dass mir das beim Ausleihen nicht aufgefallen ist, da war ich nicht wirklich aufmerksam, muss ich offen zugeben. Zum Glück ist das eine dieser Reihen, die zwar irgendwo einen roten Faden haben, jeder Band hat allerdings seine eigene abgeschlossene Geschichte.  

Daher ist es nicht so schlimm, dass ich den ersten Band auch hier nicht kenne, nein, im Gegenteil, ich hatte sogar recht viel Spaß beim Lesen. 

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, da haben wir einmal die Sicht von Paige, zum anderen die von Miles. Beide sind nicht gerade sehr glücklich darüber, sich wieder zu begegnen, wegen dieser einen Sache, die in der Vergangenheit passiert ist. Dieser Moment, der gleich das Leben von drei Leuten komplett auf den Kopf gestellt und verändert hat. Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, was für ein Moment das war und was da genau passiert ist.  

Jedenfalls fand ich es sehr interessant zu sehen, wie nicht nur die drei betroffenen Personen damit umgegangen sind, und welche Folgen das für sie hatte, sondern auch, wie das Umfeld darauf reagiert. Miles arbeitet für eine Weile (zumindest ist es so geplant) in Willow Falls als Physiotherapeut, bekommt aber viel Ablehnung und Misstrauen von den Einheimischen ab. Ich hab keine Ahnung, wie groß Willow Falls tatsächlich ist, ich vermute mal eine Kleinstadt, die aber von der Gemeinschaft der Leute eher wie ein Dorf ist. 

Den Großteil des Buchs hindurch hatte ich einen ziemlichen Verdacht, was den erwähnten Moment betrifft, und ich kann nur so viel sagen: Ich lag mit meinem Verdacht richtig. Auch fand ich es ziemlich nachvollziehbar, wie sich die beiden ganz langsam angenähert haben und fand beide, also Paige und Miles auf Anhieb symphatisch. Ich konnte bei beiden ihre Reaktionen nachvollziehen und fand es auch super, dass Paige so tolle Freunde hat, auf die sie sich so gut verlassen kann. Das Einzige, was mich gestört hat war ein Storypunkt, der mal kurz erwähnt wird und danach nie wieder. Da er ja wie gesagt keine wirklich Relevanz zur Story hat, kann ich ja darüber reden. Es geht darum, dass es mit Paiges Werkstatt wohl nicht so gut läuft. Sie steht wohl auch kurz davor, den Laden zu verlieren. Bevor das mal in einem Gespräch erwähnt wird, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass es schlecht um den Laden steht. Und nachdem sie es erwähnt hat? Kommt es nie wieder vor. Man sieht keine Rechnungen/Mahnungen reinflattern, Paige spricht oder denkt nicht mehr darüber... keine Ahnung, ob das auch ein Punkt sein sollte, der eine Rolle spielt, und dann am Ende gestrichen wurde. Vielleicht wurde ja diese eine Erwähnung ja beim Überarbeiten übersehen? Kann passieren. Ich weiß jedenfalls nur noch, wie irritiert ich war, weil wie gesagt, es gab davor nichts, was darauf hingewiesen hätte und danach war es kein Thema mehr. Dabei hatte sie bei der Erwähnung Angst, alles zu verlieren... ein bisschen komisch^^° 

Vielleicht spielt es ja im dritten Band, so im Hintergrund oder halb im Vordergrund eine wichtige Rolle, für das Pärchen, dass dann im dritten Band die Hauptrollen spielt, das kann sein. Dass sie dann Paige helfen, dass sie ihren Laden nicht verliert und sich dabei näherkommen. Hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht nachgesehen.

Edit. Ok, das Buch kommt wohl erst noch raus und wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, dann wird es wohl ehr nicht passieren. 

 

Fazit:

Den einen Punkt, den ich jetzt gegen Ende angesprochen hatte, fand ich wie gesagt ein wenig merkwürdig, aber ganz ehrlich: Es hat keinen Einfluss darauf, was ich über das Buch, die Story oder die Charaktere denke, trotzdem. Mir gefällt das Buch trotzdem sehr gut, ich hatte viel Spaß beim Lesen und ich könnte mir vorstellen, auch mal Band 1 und 3 zu lesen, auch wenn Band 3 erst im August kommt. Was aber nicht so schlimm ist, weil hey, ich hab noch mehr als genug Bücher auf meinem SuB, die ich noch lesen möchte XD

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. Wobei es vermutlich ein bisschen mehr Sinn macht, mit dem ersten Band der Reihe anzufangen. Ist aber wie bereits erwähnt kein Muss. 

 

 

 


 

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Sonntag, 19. April 2026

[Rezension #438] Wild Eyes

 

 

Titel: Wild Eyes

Autor*in: Elsie Silver

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: WILD EYES

Erschienen in den USA: 2024

Übersetzer*in: Maike Hallmann

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 16,00

Seiten: 457

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2463-3

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Eine abgelegene Ranch abseits einer kanadischen Kleinstadt klingt für die ausgebrannte Sängerin Sklyar Stone wie der perfekte Ort, um sich vor ihren Fans und der Presse zu verstecken. Hier will sie zurück zu ihrer Musik und sich selbst finden, doch stattdessen trifft sie auf Weston Belmont. Der heiße Single Dad lässt sie eine Geborgenheit spüren, die ihr aus ihrem Celebrity-Leben völlig fremd ist, und seine zwei Kinder schleichen sich schnell in Skylars Herz. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, eine Familie und ein Zuhause zu haben. Doch schon bald holt ihr Ruhm sie wieder ein und bedroht ihr Glück mit West ... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Noch ein weiteres Buch aus der Bibliothek, bei dem hier wusste ich aber gleich bei der Beschreibung, dass ich es gerne lesen möchte. Zwar ist mir dann zuhause aufgefallen, dass es der zweite Band einer Reihe ist (genauer gesagt der Rose Hill Reihe), aber das ist auch wieder eine dieser Reihen, wo man den ersten Band nicht wirklich kennen muss, um den hier genießen zu können. Ich meine, gut, ich würde zu gerne mal den ersten Band noch lesen, einfach aus reiner Neugierde, genauso wie den dritten, aber hey, hier geht es ja jetzt um den zweiten. 

Und wie gesagt, ich konnte den Band komplett genießen, vor allem, weil ich die Hauptcharaktere total mochte. Ich konnte Skylar komplett verstehen, ihr ganzes Leben war ihr quasi diktiert worden und je mehr sie an Freiheit kostet, je mehr sie merkt, was eigentlich normal ist, desto mehr lernt sie, was sie möchte. Lernt sie, für sich einzustehen und ihre eigenen Ziele zu entwickeln. Ich meine, sie wurde von ihren Eltern bzw ihrem Manager, besser kann man ihren Vater echt nicht beschreiben, nicht mal dazu ermutigt, eigene Ziele oder Träume zu haben. Oder eigene Songs zu schreiben. Auch haben sie einen Großteil der Einnahmen behalten, weil hey, Goldesel, leicht verdientes Geld etc.  

Aber auch West und seine knuffigen Kinder haben mir gut gefallen. Allein schon wie er mit ihnen umgegangen ist, da hab ich Skylar auch kompett verstehen können, er war auch an sich charakterlich ziemlich stark unterwegs. Hat ihr seine starke Schulter angeboten, aber sich auch zurückgenommen und ihr Raum gegeben. Irgendwann kamen sich die beiden aber auch näher und joah, ich denke, der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Gut, was hin und wieder ein wenig befremdlich für mich war, weil ich es nicht gewohnt war: Dass ein gewisses Körperteil von West so oft zur Sprache kam und/oder kommentiert wurde. Hin und wieder wirkte es sogar ein wenig vulgär, aber durch die romantischen Szenen wurde das dann wieder ausgeglichen. Gut, ich hab mir dann gedacht, vielleicht kommunizieren Paare ja wirklich so, man weiß ja nicht, wie andere Beziehungen so laufen, wie Paare miteinander reden, besonders, wenn sie alleine sind. 

Ich finde es am Ende schön, dass Skylar sich dann durchgesetzt hat und alles erreicht hat, was sie sich vorgenommen hatte. Aber auch für West freue ich mich, weil man merkt recht schnell, dass er Skylar mit Haut und Haaren verfallen ist. Und dass sie und die Kinder sich instant so gut verstanden haben, das war echt schön zu lesen. Besonders wegen dem sonst eher schweigsamen Jungen. Da hab ich mir echt gedacht: Wenn nichts aus den beiden werden würde, die Kinder würden darunter vermutlich am meisten leiden, eben, weil sie sich so geöffnet haben. Ich meine, klar, diese Art von Roman zielt darauf ab, dass das Paar am Ende zusammen ist. Dennoch, ich dachte mir: Die Kinder würden darunter am meisten leiden und West unter Umständen auch. Er würde sich dann wohl komplett verschließen, damit seine Kinder nicht nochmal sowas durchleben müssen. 

 

Fazit:

Bei diesem Buch hier hatte richtig viel Spaß beim Lesen, gut, gewisse Aspekte waren ein wenig ungewohnt zu lesen, aber ich habe mich dann doch recht schnell daran gewöhnen können. Nur weil ich diese Art von Dynamik und Kommunikation nicht gewohnt bin, muss es ja nichts schlechtes sein. Und es hat die Geschichte in meinen Augen auch recht schnell nicht mehr merkwürdig gemacht. Also im negativen Sinne merkwürdig. Jedenfalls, ich hatte Spaß beim Lesen und wie bereits erwähnt kann ich mir vorstellen, irgendwann auch mal mehr von der Autorin zu lesen. Muss ich mir mal vermerken, wenn ich mal wieder in die Bib gehe. Vermutlich nicht so schnell, aber irgendwann in der ersten Jahreshälfte auf jeden Fall wieder. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung :-) 

 

 

 

 


 

 

 

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[Rezension #437] Seven Deadly Thorns

 

 

Titel: Seven Deadly Thorns

Autor*in: Amber Hamilton

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: SEVEN DEADLY THORNS

Erschienen in England: 2025

Übersetzer*in: Charlotte Lungstrass-Kapfer

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Hetero, Abenteuer

Preis: € 24,00

Seiten: 492

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-27545-4

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Ihr ganzes Leben lang hat Viola Sinclair ihre verbotene Schattenmagie geheim gehalten. Doch als ihr Mitschüler an der Vandenberghe Academy, der arrogante Prinz Roze Roquelart, sie einmal mehr provoziert, offenbart sie ihr Geheimnis. Die Königin schickt den Jäger, ihren besten Assassinen, um sie zu töten. Doch Roze, der Jäger, hat nicht vor, ihren Befehl auszuführen. Er braucht Violas Magie, um den Mord an seinem Vater aufzuklären. Wenn sie es schafft, lässt er sie am Leben. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um der tödlichen Intrige am Hof auf den Grund zu gehen - und auch nicht für die Gefühle, die sie beide das Leben kosten können... 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, wieder ein Buch aus der Bibliothek, die werden hier noch öfters zu sehen sein, das kann ich garantieren XD

Jedenfalls, das Buch hier hab ich dort gesehen, war mir erst unsicher, ob ich es ausleihen möchte oder nicht, aber nach ein wenig hin und her hab ich es dann doch mitgenommen. Und ich bin im Nachhinein doch eher froh, dass ich es getan habe. Denn das Buch war mal ein wenig anders, und das finde ich größtenteils schön, aber natürlich hatte das Buch auch seine Schwächen.  

Gut, aber erstmal zu den Stärken. Ich fand das Worldbuilding an sich interessant, dass das ganze Land in einen gefährlichen Nebel gehüllt ist und man sich nicht zu lange darin aufhalten darf, weil man sich sonst in ein wahnsinniges Monster verwandelt. Gerne hätte ich hier noch mehr dazu gelesen, da ich es auch gleichzeitig ein wenig undurchsichtig fand: Leben die nun alle im Palast? Oder gibt es da noch mehr Gebäude? Wo leben/schlafen alle genau? Wie viele haben genau überlebt? Und wird bereits etwas gegen den Nebel unternommen bzw geforscht, wie man den Nebel wieder beseitigen kann? Oder wird es bereist als gegeben hingenommen? Wie lange gibt es diesen Nebel?`Wie man sieht, ist das auch gleichzeitig eine Schwäche des Buchs, denn so viele Fragen dazu werden nur unzureichend oder gar nicht beantwortet.  

Was ich dagegen mochte, waren die beiden Hauptcharaktere und auch so manchen (wichtigen) Nebencharakter. Sie alle sind nicht das, was man auf dem ersten Blick vermuten würde. Eine Protagonistin, die eine tiefere Dunkelheit in sich trägt, als alle bei ihr vermuten würde. Ein Protagonist, der sich nach Liebe seht, aber den Tod verteilt. Entsprechend fand ich auch die Dymanik zwischen den beiden interessant und hatte mich schon gefragt, wie das wohl ausgehen würde, wenn sie sich nicht mal küssen können, ohne, dass es gefährlich wird.  

So manchen Plottwist habe ich nicht sehen können, waren angenehme Überraschungen und ich habe mich von der Story tragen lassen. Gleichzeitig hat es mir nicht so gefallen, dass Viola und Roze die ganze Zeit Geheimnisse voreinander hatten. Und eine Auflösung der Hauptfragen fand ich eher schwach gelöst. Das hat irgendwie kurz die Luft rausgenommen und damit dann auch die Spannung. Mit dem Ende hatte ich dagegen absolut nicht gerechnet, denn ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie die Beiden ihre Probleme und ihre Bedrohungen am besten lösen könnten. Find ich gut, dass das Buch einen recht ungewöhnlichen Weg gegangen ist. Nichtsdestotrotz kann man sagen: Ja, das Buch hat ein Happy End und mir gefällt es. Klar, mir gefällt auch der Farbschnitt, dass das Buch von der Optik her düster ist, weil das Buch auch innen düster ist. Aber darum geht es hier ja nicht.  

Was ich allerdings auch gerne mitbekommen hätte: Mehr von Violas Schulalltag. Man bekommt kaum was davon mit und wird dann komplett rausgerissen. Man sieht auch ein bisschen zu wenig von ihrem Alltag und ihrem Umgang mit ihrer besten Freundin, ein bisschen mehr wäre da echt schön gewesen. 

 

Fazit:

Wie gesagt, das Buch hat seine Schwächen, es ist absolut nicht perfekt, aber ich denke, den Anspruch hat es an sich selbst auch nicht. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir gezeigt, dass es ok ist, auch mal vom Pfad abzuweichen. Klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja selbst auch Schreiber von Geschichten und muss das auch immer mal wieder hören bzw lesen^^°

Würde ich das Buch empfehlen? Nicht mit vollem Herzen, da bin ich ehrlich. Aber ich finde, man kann dem Buch schon durchaus eine Chance geben. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich viele an den Fehlern aufhängen werden, was ich auch total nachvollziehen kann. Aber ich kann für mich als Schreiber auch die eine oder andere Lektion mitnehmen. Welche, hatte ich ja bereits erwähnt. Jedenfalls, das Buch bekommt von mir insgesamt vier Sterne, wobei ich echt zwischen drei und vier geschwankt bin. Die Entscheidung ist mir also nicht leicht gefallen.

 

 

 

 


 

 

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Montag, 30. März 2026

[Rezension #436] Wo Du Uns Findest

 

 

Titel: Wo Du Uns Findest

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2023

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Hetero

Preis: € 14,99

Seiten: 431

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-681-1

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Für Melina wird ein Traum wahr, als ihre Kochvideos im Netz viral gehen. Zu gerne würde sie den Erfolg mit ihrem Freund Ben teilen, doch der hat mti seinen Abschlussprüfungen zu kämpfen und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Mel leidet darunter, nicht mehr zu ihm durchzudringen, ihm nicht helfen zu können. Während Ben zusehends von seinen inneren Dämonen verschluckt wird, sucht sie Zuflucht bei einem attraktiven YouTuber. Und plötzlich steht auf dem Spiel, was einst die große Liebe war. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, das ich mir ausgeliehen habe, weil ich wissen wollte: Ok, was wird da jetzt konkret passieren, besonders mit Melina und diesem YouTuber. Wird sie Ben fremdgehen? Warum sucht sie Zuflucht bei jemand anderen? Und wie genau wird Ben von seinen Dämonen verschluckt? Ich muss sagen, dass ich während des Lesens Ben schon deutlich symphatischer und nachvollziehbarer fand, als Melina. Es wird zwar oben in der Beschreibung gesagt, dass sie versuchte zu ihm durchzudringen, aber das Gefühl hatte ich jetzt beim Lesen nicht so wirklich. Vielleicht hat sie hier und da mal was halbherzig versucht, so richtig hat sie es aber in meinen Augen nicht versucht. Sie hatte auch kein Verstädnis für seine Situation, und wollte nur, hat aber nicht nachgedacht. Finde ich. 

Bens Ängste konnte ich dagegen total verstehen, das Medizinstudium verlangt einiges von ihm ab und er hat dabei komplett Angst, zu versagen. Außerdem rutscht er in eine Art depressive Verstimmung, wenn nicht sogar in eine Art Burnout und seine Freundin sieht es nicht. Gut, er könnte auch etwas zu ihr sagen, aber das Problem haben beide, dass sie einfach nicht den Mund aufbekommen. 

Naja, jedenfalls freundet sie sich dann mit mehreren YouTubern an und einer von denen ist deutlich an Melina interessiert, obwohl er ja weiß, dass sie einen Freund hat. Es kommt dann sogar zu einem Kuss, bei welchem Melina merkt: Oh, genau das habe ich gebraucht! Nicht einen Kuss von diesem YouTuber an sich, sondern einfach Aufmerksamkeit, romantische Anziehung etc. Dinge, die sie sich von Ben wünscht. Aber auf der anderen Seite merke ich auch nicht wirklich, dass sie ihm das schenkt. Sie kümmert sich nur um ihren YouTube Kanal und das war es gefühlt. Was halt echt nervig war, in meinen Augen. 

Zwar können die beiden sich wieder zusammenraufen und Ben bekommt die Hilfe, die er schon so lange gebraucht hätte. Aber vieles davon wäre vermeidbar gewesen, denn, wie heißt es so schön: Redenen Leuten kann geholfen werden. Oder so ähnlich. 

 

Fazit:

Wäre jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen würde, da bin ich ganz ehrlich. Aber unterhaltsam war es auf seine Art auf jeden Fall. Jedenfalls, mich hat es unterhalten. Das hier ist bereits der zweite Band einer Reihe, aber es ist die Art von Reihe, wo man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Und dass man den Vorband nicht unbedingt kennen muss, um den hier lesen zu können. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier irgendein Wissen fehlt.

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

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Mittwoch, 25. März 2026

[Rezension #435] Die Gesichter des Mithras

 

 

Titel: Die Gesichter des Mithras

Autor*in: Sami Eriksson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Mystery, Drama, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 323

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-6951-2034-5

Verlag: Books on Demand GmbH

Rezensionsexemplar: Ja 

 

Inhalt:

Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erwecckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Diesen Band hier habe ich im letzten Monat als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich an der Stelle dieses Mal bei Annika vom Literaturtest bedanken, dass sie mir dieses Buch per Mail vorgeschlagen hatte und ich es auch lesen durfte. Ich bin ja u.a. ein Fan von solchen "geteilten Timelines", also wenn ein Buch in mehreren Zeiten stattfindet, meistens ja Gegenwart und Vergangenheit. Wenn man Dinge in der Gegenwart sieht und dann durch die Vergangenheit herausfindet, warum etwas so ist, wie es in der Gegenwart ist. Oder wie es zu gewissen Entwicklungen gekommen ist. 

Wieder einmal gilt die normale Regel: Nur, weil ein Buch ein Rezensionsexemplar ist, werde ich mich nicht nicht in meiner Meinung dazu beeinflussen lassen und offen sagen, was ich darüber denke, was mir so beim Lesen durch den Kopf gegangen ist. 

Wie man schon in der Beschreibung sehen kann, folgt man dem Leben von zwei verschiedenen Personen, die auf dem ersten Blick nichts gemeinsam haben. Da ist auf der einen Seite Lucius, der 190 nach Christus in Dalmatien lebt, auf der anderen Seite Nora, welche 2018 in Bosnien und Herzegowina unterwegs ist, zusammen mit ihrem Archäologenteam. Allerdings, wenn man den beiden so durch ihr Leben folgt, bzw durch einen längeren Lebensabschnitt von Lucius, als von Nora, findet man doch mehrere Parallelen. Aber auch Gegensätze. 

Beide haben es nicht leicht im Leben, beide haben Schwierigkeiten, mit denen sie zurechtkommen müssen. Beide haben einen Partner, den er/sie lieben. Aber beide bekommen auch eine richtig große Chance im Leben, die sie ergreifen könnten. Die größte Gemeinsamkeit ist jedoch die Tatsache, dass beide einen Sohn haben bzw bekommen, und dass beide Söhne blind auf die Welt kommen. Das ist zu keiner Zeit einfach, für die Familien und in beiden Fällen werden auch Lösungen angeboten, um das Problem zu beheben. Ob sie diese nutzen oder nicht, und was diese Lösungen jeweils sein sollen, darauf möchte ich aus Spoilergründen nicht eingehen.  

An sich fand ich die beiden Stories ziemlich interessant. Lucius war mir richtig symphathisch, und ich hatte mir die ganze Zeit für ihn erhofft, dass er ein besseres Leben bekommt bzw als er es dann hat, es dann auch behalten kann. Als das mit dem blinden Sohn passiert ist, konnte ich seine Zerrissenheit verstehen, vor allem, da er nicht wollte, dass sein Sohn ein schlechtes Leben hat. Klar, ich bin nicht mit all seinen Entscheidungen einverstanden, aber bei ihm kann ich sie alle nachvollziehen. 

Bei Nora tat ich mir tatsächlich schwer, denn manche Entscheidungen fand ich einfach ... seltsam. Da gab es für mich persönlich keinen nachvollziehbaren Grund. Am meisten tat ich mich schwer, wenn es um ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner ging. Sie hat sich oft einfach viel Zeit genommen, wenn es darum ging, ihn zu irgendwas zu kontaktieren. Aber ich hatte auch generell nicht wirklich das Gefühl, als würden die beiden miteinander kommunizieren, sondern mehr aneinander vorbei. Auch kam es jetzt nicht so rüber, als würde Nora ihren Partner lieben. Sie sind räumlich voneinander getrennt, aber sie scheint ihn nicht zu vermissen. Und als sie dann herausfindet, dass sie schwanger ist, braucht sie erstmal zig Gründe, um es ihm erstmal noch nicht zu erzählen. Bzw braucht ewig, bis sie es ihm erzählt, begründet es aber nicht mit Ängsten oder so. Sondern, weil ihr erstmal 1000 andere Dinge wichtiger sind. Weil ihr grad nicht danach ist. Beide haben Vorstellungen davon, wie die Zukunft aussehen soll, beide planen, ohne sich erstmal mit dem anderen abzusprechen und stellen sich dann vor (fast) vollendeten Tatsachen. Fand ich ehrlich gesagt unangenehm.  

Gut, wie das zwischen den Paaren dann ausgegangen ist, fand ich auf der einen Seite tragisch, auf der anderen Seite aber auch schmerzhaft. Bei beiden Paaren.  

Was mir auch ein wenig gefehlt hat, bzw vielleicht habe es auch nur nicht gesehen, weil ich gerne mal ein Depp bin: Der Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten, abgesehen von dem Tempel und dem blinden Kind. Ist das blinde Kind von Nora quasi die Wiedergeburt vom blinden Kind von Lucius? Oder ist es einfach nur Zufall? Das kam mir nicht zu 100% klar rüber, aber ja, es könnten auch einfach nur ich und mein einfacher Verstand sein. Wenn es da mehr Verbundenheit zwischen den beiden gegeben hätte, oder mehr offensichtliche Parallelen, das hätte mir persönlich recht gut gefallen. Aber so an sich fand ich die beiden Storys sehr spannend. Dass ich so lange gebraucht habe, das Buch zu lesen, lag an externen / anderen Gründen. 

 

Fazit:

Auch das Buch hat mir sehr gut gefallen und wenn ich es mal geschafft habe, zum Lesen zu kommen, dann hatte ich immer viel Spaß beim Lesen. Und auch hier bin ich dankbar, dass ich die Gelegenheit überhaupt dazu hatte, weil so an sich wäre ich vermutlich nie auf das Buch gestoßen. Bin ich aber :-)

Von mir bekommt das Buch ingesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung, holt es euch und macht euch ein eigenes Bild davon^^

 

 

 

 

 

 

 

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Mittwoch, 4. März 2026

[Rezension #434] Der Traum der Nomadin

 

 

Titel: Der Traum der Nomadin

Autor*in: Jonas Pöltl

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Abenteuer, Mystery, Romance, Hetero

Preis: € 12,99

Seiten: 310

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-6951-9595-4

Verlag: Books on Demand GmbH

Rezensionsexemplar: Ja 

 

Inhalt:

Von nichts träumt die 16-jährige Carla sehnlicher als von Freiheit. Doch dazu scheint sie nicht geboren. Seit ihrer frühesten Kindheit ist es ihre Pflicht, für den Haushalt und für ihre kleine Schwester zu sorgen. Und nun soll sie an einen einflussreichen Adeligen verheiratet werden - als Zweitfrau. Das ist der Moment, an dem Carla beschließt, auszubrechen.

Der Rat einer geheimnisvollen Greisin verleiht ihr den Mut, endlich der Stimme ihres Herzens zu folgen. Carla zieht los in die wunderschöne und zugleich unerbittliche Weite der Wüste. Aber ihr zukünftiger Ehemann denkt gar nicht daran, sie einfach gehen zu lassen. Er macht Jagd auf die Frau, die ihm versprochen wurde, denn niemand stiehlt ihm sein Eigentum.

Wird es Carla gelingen, ihr Schicksal neu zu schreiben? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Diesen Band hier habe ich zusammen mit dem ersten Band im letzten Monat als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich an der Stelle nochmals bei Julia vom Literaturtest bedanken, dass ich neben dem Vorband auch diesen hier lesen durfte. Und auch bei dem Band hier bin ich echt froh, denn auch bei diesem hier hatte ich viel Spaß beim Lesen.

Außerdem, vielen lieben Dank für die süße Widmung, Herr Pöltl! 

 

Auch hier gilt natürlich: Meine Meinung wird auch dieses Mal nicht davon beeinflusst werden. Auch hier werde ich wieder offen und ehrlich sagen, was ich von dem Buch halte. Und ich muss sagen: Das Buch hat mir richtig gut gefallen, genauso gut wie der erste Band. 

Carla hat mir von Anfang an leid getan, ich meine, wer will denn schon zwangsverheiratet werden, besonders wenn man dann auch noch als wie zweite Frau von jemanden, den man nicht kennt, enden soll. Daher finde ich es gut, dass sie sich ihrem schlimmen Schicksal gestellt hat und stattdessen geflüchtet ist, dass sie versucht hat herauszufinden, was sie stattdessen tun möchte. Dass sie ihr Leben so leben möchte, wie sie es für richtig hält. Sie hat mir auch für den Rest des Buches gefallen, und ich hoffe, dass sie ihrer Schwester die Briefe auch irgendwann überbracht hat. Außer, es stand mit dabei und ich war nur zu doof es zu verstehen^^° 

Dass sich dann ihre Wege mit denen von Nael kreuzen, an der Stelle, an welcher Band 1 endete... damit hatte ich dann nicht gerechnet. Klingt vielleicht ein wenig blöd, aber ich habs echt nicht kommen sehen. Als es dann soweit war, war ich so: OMG, passiert das wirklich? O_O

Also im positiven Sinne. Und dann konnte ich auch endlich mehr über Naels weiteres Schicksal lernen, über die Frau, die er am Ende seines Bandes getroffen und kennengelernt hat. Und auch, wie es dann mit beiden am Ende weitergeht. Dass sie sich vorsichtig und total süß annähern, war, nun, süß. 

Auch hier hat mir die Reise gefallen, wie auch die Lehren, die Carla für sich mitnehmen konnte und wie Nael am Ende des Buches in Form von Notizen festgehalten hat. Beispielsweise, wie man mit sich selbst umgeht, wie man mit sich selbst spricht und auch wie man sich selbst behandelt, ob gut oder schlecht. Was Freiheit wirklich bedeutet und was man beachten sollte, damit es nicht irgendwann für gewisse Dinge zu spät ist. 

Der Traum am Ende mit der Tochter ist sehr interessant, und ich meine gelesen zu haben, dass es noch einen dritten Band geben soll, aber vielleicht täusche ich mich auch. Aber wenn es wirklich mal einen geben sollte, dann werde ich ihn mir auf jeden Fall holen :3 

 

Fazit:

Wie auch der Vorgängerband würde ich das hier als mein Highlight-Buch bezeichnen, einfach, weil es ebenfalls geschafft hat, mich während des Lesens zum Nachdenken zu bringen. Dass ich innerhalte und nachdenke, über Carla, die Lektion, die sie grad hatte aber auch über mein eigenes Leben. Und ich hatte auch wieder viel Spaß beim Lesen.

Von mir bekommt dieser Band auch wieder fünf Sterne, würde aber empfehlen, mit Band 1 anzufangen!

 

 

 

 




 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montag, 23. Februar 2026

[Rezension #433] Der Traum des Nomaden

 

 

Titel: Der Traum des Nomaden

Autor*in: Jonas Pöltl

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Abenteuer, Mystery, Gen

Preis: € 12,99

Seiten: 246

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7597-3482-2

Verlag: Books on Demand GmbH

Rezensionsexemplar: Ja

 

Inhalt:

Wenn die Sonne am Morgen die Wüste in ihr rotes Licht eintaucht, ist das für die allermeisten Menschen ein unvergesslicher Moment. Nur der junge Nael interessiert sich nicht im Geringsten dafür. Nichts bedeutet ihm etwas, außer seinem Traum. Jene Bilder in seinem Kopf, die ihn im Innersten seines Herzens gleichermaßen ängstigen und erfreuen.

So verlässt der 17-Jährige seine Heimat, um die Bedeutung seines Traums herauszufinden. Als wäre die Suche allein nicht schon herausfordernd genug, macht zu allem Überfluss auch noch die Bruderschaft des schwarzen Skorpions gnadenlos Jagd auf ihn. Sie möchte um jeden Preis verhindern, dass er seiner wahren Bestimmung auf die Schliche kommt.

Wird es Nael dennoch gelingen die Bedeutung seines Traums herauszufinden und seine Bestimmung zu erleben? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich im letzten Monat als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich an der Stelle erstmal bei Julia vom Literaturtest bedanken, dass Sie mir die dieses und den Folgeband vorgestellt hat, denn ich bin wirklich sehr froh, dass ich die beiden Bücher lesen konnte. Warum? Weil sie mir gefallen haben :-)

Auch möchte ich mich an der Stelle bei Jonas Pöltl für die süße Widmung bedanken! 

Aber: Keine Sorge. Meine Meinung wird davon wie immer nicht beeinflusst werden. So wie immer und gewohnt, wäre ja auch sonst nicht fair. Ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, dass ich ohne die Mail von Julia nicht auf die Reihe aufmerksam geworden wäre und das würde ich jetzt, nachdem ich die Bücher gelesen habe, doch recht schade finden. 

Warum ich das schade finden würde? Nun, fangen wir mit diesem Buch hier an. Es beginnt damit, dass man lernt, wie Nael lebt, wo er aufgewachsen ist, und auch lernt man seinen Traum ein wenig kennen, aber noch nicht so viel. Was einfach daran liegt, dass er selbst nur einen Teil von kennt. Kennt ihr das, wenn ihr mehr als einmal an dem gleichen Ort im Traum seid und ihr wisst nicht warum? Ich habe auch früher so 4-5 mal von der gleichen Schule geträumt, allerdings fast immer von anderen Standorten. Trotzdem wusste ich, dass es wieder die gleiche Schule ist, aber ich wusste nicht warum. Irgendwann kamen diese Träume dann nicht mehr. Nur, bei Nael sind sie nie gegangen und er wusste: Das Leben, das ich jetzt führe, das ist nicht meins. Das ist nicht das, was für mich vorhergesehen ist. 

Daher begibt er sich auf eine Reise, und erlebt dabei ein Abenteuer nach dem anderen, lernt andere Leute, ihre Weisheiten und ihre Art zu leben kennen. Dabei wird er auch noch von der Bruderschaft verfolgt und hin und wieder kam er dann in Situationen, wo er mir richtig leid getan hat. Viele Lektionen, rund um das Thema Leben, Tod, Träume und wie man sein Leben leben sollte. Lektionen, die mich auch oft genug selbst zum nachdenken gebracht haben. Daher finde ich es auch super, dass es am Ende des Buchs Naels Notizen gibt, in welchen er die Lektionen, die er gelernt hatte, die man aber auch als Leser für sich selbst mitnehmen kann, übersichtlich und verständlich zusammenfasst. Normal bringen mich ja Bücher selten zum Nachdenken, besonders nicht auf diese Art. Aber die Notizen am Ende werde ich mir wohl noch öfters ansehen und versuchen zu Herzen zu nehmen. 

Gleichzeitig fand ich seine Reise auch sehr spannend und ich mochte auch seine Begleiter, ob sie nun kurz dabei waren oder lange. Ist wie im echten Leben, da hat man auch Begleiter, die einem das ganze Leben gegleiten oder zumindest einen Großteil davon. Und andere haben nur einen kurzen Gastauftritt. Aber beides kann sehr wertvoll sein. Und auch sehr schön. 

 

Fazit:

Das Buch gehört auch auf jeden Fall zu meinen Lese-Highlights und ich finde es interessant, wie es das Buch geschafft hat, dass ich mich zur gleichen Zeit unterhalten gefühlt habe, entspannt war aber auch nachdenklich. Ohne, dass es sich wie erzwungen angefühlt hat, wie mit dem Holzhammer gestreichelt... sagt man das nicht so? Wie gesagt, bisher hat mich ein Buch noch nie so nachdenklich gemacht, zumindest nicht auf diese Art. Und dafür bin ich dankbar.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 5 Sterne und auch eine Lese-Empfehlung von mir :-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Donnerstag, 12. Februar 2026

[Rezension #432] Unsere Zeit ist immer

 

 

Titel: Unsere Zeit ist immer

Autor*in: Sophie Cousens

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: This Time Next Year

Erschienen in England: 2020

Übersetzer*in: Babette Schröder

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama

Preis: € 11,00

Seiten: 494

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-328-10797-2

Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen? 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.

Spoiler: Nö, absolut nicht. 

Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten. 

Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.  

Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.

Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^° 

Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus. 

 

Fazit:

Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)

 

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Montag, 9. Februar 2026

[Rezension #431] Dark Cinderella

 

 

Titel: Dark Cinderella

Autor*in: Anya Omah

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Krimi

Preis: € 17,00

Seiten: 443

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-499-01158-0

Verlag: Rowolt Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Wir alle wachsen mit diesen Geschichten auf. Mädchen trifft Prinz. Mädchen verliebt sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ... Doch das ist eine Lüge. Denn nachdem meine beste Freundin einen echten Prinzen getroffen hat, ist sie spurlos verschwunden. Ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um sie zu finden. Also bewerbe ich mich auf eine Stelle im Schloss und bekomme tatsächlich eine Zusage. Niemand darf wissen, warum ich wirklich hier bin. Vor allem nicht Kronprinz Maximilian. Doch schon die erste Begegnung mit ihm macht mir eines klar: Dieser Mann ist anders als erwartet. Freundlicher. Verführerischer. Verwirrender. Und das bringt nicht nur meinen Plan, sondern auch mein Herz in große Gefahr. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor kurzem recht zufällig in der Bibliothek gesehen und da ich die Beschreibung ziemlich ansprechend fand, habe ich mir das Buch mitgenommen und kam dann auch irgendwann recht bald zum Lesen. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass es mir gefallen könnte, aber dass es mir so gut gefallen könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. 

Zum einen fand ich die Story ziemlich spannend! Oft genug sind solche Stories recht dünn und dienen nur als Setup, als Ausrede, warum sich die Wege von Charakter A und B kreuzen. Damit deren Story in den Gang kommt. Aber hier ist es nicht der Fall. Auch wenn Sofie sich Maximilian annähert, so verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen. Auch wenn es ihr hier und da Leid tut, genauso wie Maximilian, denn er soll sie aus Gründen ausspionieren. Nicht, weil er es so sieht, sondern seine Mutter. Maximilian ist dagegen voll die wandelnde Green Flag. Der würde mir auch gefallen, wenn ich jünger wäre, Single und er real XD 

Man erlebt und ermittelt zusammen mit Sofie an dem Fall der verschwundenen besten Freundin und es passieren doch recht viele Dinge, außerdem gibt es genug verdächtige Leute, deren Absichten man nicht erkennen kann. Da hatte ich auch schon Spaß beim Überlegen: Ok, was ist passiert? Warum ist sie verschwunden? Wer hat damit zu tun? Ich hatte dann doch recht schnell einen Verdacht, aber trotzdem auch ein gewisses Geschmäkle im Hinterkopf, muss ich ganz ehrlich zugeben. Was mir dann später auch total leid getan hat. 

Apropos die Charaktere, wie gesagt, die beiden sind nicht ganz so, wie man es bei dieser Art von Geschichte vermuten würde. Zwar ist Maximilian stark, selbstbewusst etc. Aber er sieht oft genug, wenn die Krone auf gut Deutsch gesagt scheiße baut und fühlt sich dann immer wieder dafür schlecht, wie auch verantwortlich. Er will es besser machen und tut es dann auch! Außerdem sind ihm seine Schwester wichtig, wie auch Sofie und er ist dann zerrissen zwischen seinen Gefühlen für sie, als auch seinen Verpflichtungen.  

Sofie dagegen sucht natürlich nach ihrer besten Freundin, die ihr unglaublich wichtig ist. Außerdem hat sie ja dann noch ihre Oma und die Eltern der besten Freundin. Aber auch gleichzeitig mag sie Maximilian und seine Schwester. Immer, wenn sie die beiden "ausnutzt" oder belügen muss, dann fühlt sie sich gleichzeitig schlecht. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, aber nicht unendlich stur. Und sie redet auch, wenn es an der Zeit ist. Also sie bleibt nicht auf Teufel komm raus verschlossen, sondern öffnet sich Maximilian. Auch wenn es vielleicht besser wäre, wenn sie sich ihm ganz geöffnet hätte, von Anfang an... 

Dass das Buch aus beiden Perspektiven erzählt, hat dem Buch meiner Meinung nach einen ziemlichen Gefallen getan. Aber dass ich auf solche Bücher abfahre, wisst ihr ja schon längst. Erwähne es ja nur oft genug :D 

Achja, falls sich jemand über den Namen wundern sollte: Dark Cinderella heißt so, weil die Protagonistin dunkelhäutig ist^^

Es ist also kein Dark Romance Roman oder so. Das wird auch gleich im Vorwort aka Brief von Maximilian gleich richtiggestellt. Und da ich das Buch direkt nach "My dark Romeo" gelesen habe, war das echt eine Wohltat :D

Da hat mir das Buch gleich instant richtig gut gefallen. 

 

Fazit:

Das Buch und das andere muss ich mir irgendwann mal kaufen, auch wenn ich nicht glaube, dass ich die Farbschnitt-Versionen bekommen werde^^°

Denn so schnell kann/will ich mir keine Bücher kaufen und ja... mal sehen. Einfach, weil mir die Dilogie so gut gefallen hat. Was mir am zweiten Band gefallen hat, werde ich aber in einer eigenen Rezension die Tage dann mal erwähnen. Zurück zu dem Buch hier. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen