
Titel: All In - Tausend Augenblicke
Autor*in: Emma Scott
Erschienen in Deutschland: 2018
Originaltitel: Full Tilt
Erschienen in den USA: 2016
Ăbersetzer*in: Inka Marter
Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero
Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht ĂŒber ihre innere Einsamkeit hinwegtĂ€uschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kĂŒrzester Zeit verspĂŒrt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wĂ€re er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groĂ und herzzerreiĂend, dass es ihre Welt fĂŒr immer auf den Kopf zu stellen droht ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Mir fĂ€llt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiĂ, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder stĂ€ndig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder TrĂ€nen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stĂŒckchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch fĂŒr mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum GlĂŒck nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen wĂŒrde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten.
Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre WĂŒnsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ăngste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ăngsten zu kĂ€mpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten.
Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das GefĂŒhl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv.
FĂŒr solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nĂ€chsten Band weitergehen wird.
Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel SpaĂ beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? SchĂ€tze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fĂŒnf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.

Klingt ein wenig kitschig, aber du machst das richtig: Wenn man viel zu einem Buch sagen kann kann man viel schreiben, aber 100 mal schreiben 2es gefÀllt mir/bewegt mich2 ist unsinn, da reichen auch manchmal kurz und knackige Besprechungen!
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