Dienstag, 12. Mai 2026

[Rezension #442] Dark Venice - Deep Water

 

 

Titel: Dark Venice - Deep Water

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 448

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-788-7

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als Merle fĂŒr ein Auslandssemester nach Venedig kommt, hat sie vor allem eins im Sinn: einer großen FamilienlĂŒge auf den Grund zu gehen. In der Lagunenstadt trifft sie auf eine junge Italienerin, die ihr kurzerhand ein Bett im Casa Nera anbietet. WĂ€hrend sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenĂŒber kĂŒhl und distanziert, allen voran der verboten attraktive Matteo. Merle wird den Eindruck nicht los, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und auch sie hĂ€lt den wahren Grund ihrer Reise geheim. Als sie in der Uni gefĂ€hrliche GerĂŒchte ĂŒber die Clique hört, sind es nicht nur seine Blicke, die Merles Knie weich werden lassen. Denn dieses Semester steht mehr auf dem Spiel als ihr Herz: Die Wahrheit. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch hier musste ich eine lĂ€ngere Zeit warten, da ich mir vor mehreren Monaten aus Versehen die Fortsetzung mitgenommen hatte und daher erstmal das Buch hier lesen musste, um zu wissen, was bei dem anderen passiert. Also habe ich es mir reserviert und konnte es dann vor kurzem endlich abholen und selbst lesen. Ich muss sagen, die Wartezeit hat sich fĂŒr mich wirklich gelohnt. 

Beide haben dĂŒstere Geheimnisse, wobei man bei Matteos Geheimnis (bzw dem von ihm und der gesamten Clique) als Leser auch sehr lange im Dunkeln gelassen wird. Erst gegen Ende kommt es dann stĂŒckchenweise ans Tageslicht und dann endet das Buch deswegen auch mit einem CliffhĂ€nger! Ich muss mir echt mal den Fortsetzungsband. 

Was Merles Familiengeheimnis angeht, da hat ihr Opa, bevor er mit ihrer Oma zusammengekommen ist, regen Briefverkehr mit einer Andrea gehabt. Es ist mehr als deutlich, dass sich die beiden liebten, aber nicht zusammensein konnten. Jetzt ist sie anhand von wenigen Anhaltspunkten auf der Suche nach dieser Andrea, weil sie sie einfach nur mal kennenlernen möchte. Kann ich total verstehen, auch wenn ich nicht weiß, wie erfolgreich sie mit ihrer Suche sein wird. Bisher in dem Band hatte sie jedenfalls keinen Erfolg. 

Was ich aber vermute: Andrea ist keine Frau, sondern ein Mann. Weil das wĂŒrde recht gut passen, dass die beiden nicht zusammenbleiben konnten. Zumal Andrea in Italien auch ein MĂ€nnername sein kann. Aber ja, das werde ich wohl erst erfahren, wenn ich irgendwann den zweiten Band lesen kann. Und ich frage mich auch, ob ihre Oma etwas darĂŒber weißt. Weil irgendwie war die Familie dagegen, dass sie die Recherchen macht und diese Ablehnung hat Merle erst recht zur Recherche motiviert. 

Ich find es gut, wie hier alles seine Balance findet. Also die Story mit Merle und der Uni, mit Matteo und den anderen, aber auch mit ihrer geheimen Mission. Warum sie es fĂŒr sich behĂ€lt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht erklĂ€rt sie das ja im nĂ€chsten Band dann besser. Matteo fand ich ziemlich symphatisch, nachdem man mehr von ihm erfahren hat. Nur als er und die anderen am Anfang so stoffelig zu Merle waren, das habe ich nicht verstanden. Sie hĂ€tten sie auch einfach freundlich behandeln können, ganz normal, dann wĂ€re es nicht so auffĂ€llig komisch gewesen. Auf der anderen Seite, sie waren paranoid wegen ihrem Geheimnis und dachten, sie wĂŒrde ihnen hinterherschnĂŒffeln. Dass sie dann wegen ihrer eigenen Mission den Mund nicht aufbekommen hat, damit hat sie sich auch keinen Gefallen getan. 

 

Fazit:

Man merkt, dass das hier nur ein Teil einer Dilogie ist, aber das ist nicht so schlimm, finde ich. DafĂŒr gibt es ja den zweiten Band, in welchem dann hoffentlich alle offenen Punkte und Fragen geklĂ€rt werden. Hier bin ich jedoch ziemlich zuversichtlich. Wann ich den nĂ€chsten Band lesen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Das werde ich noch sehen. Jedenfalls, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen und RĂ€tseln, was zum Henker mit Matteo falsch sein könnte. Was sein Geheimnis ist. Gespannt bin ich auf jeden Fall. Und ich gebe dem Band hier insgesamt vier Sterne. 

 

 

 

 


 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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