
Titel: Der Bourne Befehl
Autor*in: Robert Ludlum, Eric van Lustbader
Erschienen in Deutschland: 2012
Originaltitel: THE BOURNE DOMINION
Erschienen in den USA: 2011
Ăbersetzer*in: Norbert Jakober
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Severus Domna ruft zum Mord an Jason Bourne auf, dem einzigen Mann, der im Weg steht, um das Gleichgewicht der Weltwirtschaft zu destabilisieren. Doch wo soll man ansetzen, nachdem so viele bereits an dieser Aufgabe gescheitert sind? Indem man Bournes engsten Vertrauten und besten Freund zu seinem schlimmsten Feind macht: Boris Karpow. Erst kĂŒrzlich zum Chef des mĂ€chtigen russischen Sicherheitsdienstes FSB-2 ernannt, verdankt Karpow seinen Aufstieg der FĂŒhrungsspitze von Severus Domna. Ein Pakt mit dem Teufel, wie sich zeigt, denn im Gegenzug wir donv Karpow das Unvorstellbare verlangt: Er soll seinen Freud Jason Bourne eliminieren. Die Wege von Bourne und Karpow kreuzen sich in der Altstadt von Damaskus. Kann Bourne dem Russen noch trauen? Und findet Boris Karpow einen Weg, sich aus der tödlichen ZwickmĂŒhle zu befreien? Ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn schon bald sehen sie sich mit ihrem gröĂten Widersachen konfrontiert.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ich bin ganz ehrlich: Das hier war mein erstes Buch aus dem ganzen Bourne-Universum und ich hatte nicht so wirklich eine Ahnung, was mich hier erwarten könnte. Auch kenne ich die Filme nicht, höchstens vom Namen her, aber ich hatte nie wirklich ein Interesse daran, daran etwas zu Ă€ndern. Das Buch habe ich dann wohl irgendwann in den letzten Jahren recht gĂŒnstig in einem Supermarkt bekommen, als preisreduziertes MĂ€ngel-Exemplar, auch wenn der einzige Mangel, den ich an dem Buch sehen kann, der Sticker ist. Aber gut, dafĂŒr hat mich das Buch auch nur noch 4,99 EUR gekostet.
Tja, ich dachte mir, die Beschreibung klingt ziemlich interessant und vielleicht ist es ja nicht so schlimm, dass ich die Reihe nicht kenne. Denn das hier ist ein recht spÀterer Band aus der doch recht langen Reihe. Tja, dummerweise war das ein ziemlicher Fehler. Denn ich habe viele ZusammenhÀnge nicht verstanden und so kam ich ziemlich oft nicht mit. Gut, der Fehler lag auf meiner Seite, das gebe ich zu.
Allerdings bin ich auch mit keinem der Charaktere warm geworden, besonders nicht mit Jason Bourne. So wirklich habe ich keine Ahnung, was diesen Mann antreibt, was ihn motiviert, ob der ĂŒberhaupt sowas wie ein eigenes Leben hat. Der kommt mir nur vor wie einer, der einfach nur immer von Mission zu Mission geht, und seinen Job macht, ohne dass er genau weiĂ, warum er das macht. Wie son Roboter. Karpow fand ich dagegen ganz ok. FĂŒrchterlich fand ich dagegen diese eine Frau, die irgendwie ein AffĂ€re am Laufen hatte, nur, um die AffĂ€re erst nach vielen Hoffnungen sitzen zu lassen. FĂŒr was? Keine Ahnung mehr, aber der Kerl hat mir schon leid getan.
Achja, als es dann irgendwann, nach gefĂŒhlt 1000 Seiten zum "Showdown" kommt, zwischen Bourne und Karpow... keine Ahnung, was ich erwartet hatte, aber es war dann doch recht kurz und langweilig. Ăberhaupt hat sich das Lesen des Buches ĂŒberhaupt nicht fĂŒr mich gelohnt. Aber ich bin auch nicht neugierig auf mehr geworden.
Joah, ich habs halt gelesen, werde es aber nicht nochmal tun. Oder irgendeinen anderen Band der Reihe, kein Bedarf mehr. Die Filme habe ich nie gesehen und ich denke, ich werde es wohl auch nie tun. Nicht schlimm, gibt genug andere Filme, die ich noch nicht gesehen habe und mal nachholen könnte :-)
Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne.

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