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Montag, 27. November 2017

[Manga-Rezension #12] Dragon Ball Super 01



Name: Dragon Ball Super 01 - Die Krieger aus dem 6. Universum 
Autor: Akira Toriyama, Toyotarou 
Genre: Action, Humor, Drama 
Preis: € 5,99 [D], € 6,20 [A] 
Seiten: 189 Seiten 
Sprache: Deutsch 
Erscheinungsjahr: 2017 
ISBN: 978-3-551-71443-5 
Verlag: Carlsen Verlag




Beschreibung:
Endlich neue Storys aus dem DRAGON BALL-Universum! 18 Jahre nach der Beendigung von DRAGON BALL GT startete die brandneue Anime-Serie DRAGON BALL SUPER in Japan. Die gleichnamige Manga-Serie wartet sowohl mit den beliebten Hauptfiguren als auch mit Charakteren aus den neuen DRAGON BALL Z-Kinofilmen auf. Akira Toriyama und Toyotarou liefern mit DRAGON BALL SUPER die ersten neuen, schwarzweißen Manga um Son-Goku & Co. seit Band 42 - im allerfeinsten »Toriyama-Style«. Ein Actionspaß sondergleichen, ein absolutes Muss für alle DRAGON BALL-Fans! - Carlsen


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ich war damals ziemlich aufgeregt, als ich den Band im Hugendubel entdeckt habe und musste auch gleich mal zuschlagen. Da ich davor keine einzige Episode von DB Super gesehen habe (und auch keine Mangas mehr online lese), hatte ich absolut keine Ahnung, was mich erwarten würde. Allerdings und das muss ich am Anfang gleich zugeben: Früher, als ich noch nicht die Folgen auf Pro 7 Maxx geguckt habe, hätte ich dem Buch eine noch viel bessere Bewertung gegeben. Nicht, weil der Anime irgendwie schlecht oder ich damit unzufrieden war, im Gegenteil. Der Anime hat mir dagegen die Schwächen des Mangas aufgezeigt bzw die Punkte, die mich heute daran stören. Es kann sein, nein, vermutlich ist es mir sogar damals schon aufgefallen, aber ich wusste es nicht anders/besser und habe somit nicht viel gesagt.

Denn im Manga fehlt so einiges, was in den zwei Filmen "Kampf der Götter" und "Resurrection F", wie auch in den Animefolgen 1 bis 33 rum. Vieles von Bulmas Geburtstagsparty fehlt, ebenso der komplete Mini-Arc mit Freeza und seiner nervigen Wiederauferstehung. Es wird alles kurz angedeutet, aber viel erfährt man nicht. Im Anime dagegen sieht man, warum Bulma die Dragon Balls besitzt, wie das alles mit Freeza passiert ist und auch wie es Son Goku, genauso wie Vegeta geschafft haben, die Stufe des Super Saiyajin Blue (oder auch Super-Saiyajin-Gott-Super-Saiyajin ... ich bin so froh um die Abkürzung, das mehrere Male zu lesen ist eine Folter xD), wird dagegen überhaupt nicht erwähnt. Das finde ich sehr schade, dass man die quasi die Leute "zwingt", den Anime oder Film zu gucken, damit sie zu 100% wissen, was Sache ist. Normal ist es umgekehrt, dass Dinge aus dem Manga im Anime weggelassen werden, aber hier ist wohl das Gegenteil der Fall. Und das finde ich sehr schade. Gerade eben durch solche Details oder Storys wie Bulmas Geburtstagsparty merkt man etwas von dem nicht-kämpferischen Charme von Dragon Ball. Man sieht das Verhalten einzelner Charaktere, aber man sieht auch, das das DB-Universum nicht nur aus Kämpfen und Sterben besteht. Sondern dass sie auch einen normalen Alltag haben, den sie genießen. Hier im Manga dagegen rutschen sie von einem Kampf zum anderen und es werden nicht einmal alle davon gezeigt.

Was mich dagegen überzeugt, ist der Zeichenstil. Auch wenn Meister Toriyama selbst wohl nicht den Manga zeichnet, finde ich, dass es sehr nah an seinem Zeichenstil herankommt. Vermutlich ist es nur meine Sichtweise, aber ich finde, Toyorarou macht hier eine sehr gute Arbeit, was nicht gerade leicht sein dürfte. Toriyamas Stil ist sehr bekannt, einzigartig und beliebt. Selbst wenn man keine Mangas liest, aber Videospiele spielt, kennt man seinen typischen Zeichenstil. Man bekommt beim Lesen wieder das typische Dragon Ball Feeling, das ich auch beim Blättern einzelner Bänder aus der alten Reihe hatte. Man kann auch die einzelnen Saiyajin-Arten, die so bisher vorkommen, alle gut voneinander unterscheiden. Da man beim Mangazeichnen nur begrenzte Mittel hat, ist es dem Zeichner recht gut gelungen.


Fazit:
Uff, wie gesagt, früher hätte ich dem Band 5 Rubine gegeben, einfach, weil ich ihn damals verschlungen habe bis zum geht nicht mehr. Aber nachdem ich den Anime gesehen habe und mir aufgefallen ist, wie viel im Manga weggelassen wurde (warum, das weiß ich leider noch nicht), dann finde ich es wie gesagt sehr schade. So kommt mir der Manga etwas unvollkommen vor und wenn es dann auf zwei Bände aufgeteilt worden wäre, dann wäre ich nicht traurig darüber gewesen. So erfährt man nur beiläufig oder gar nicht, was in der Zwischenzeit passiert ist und sitzt, wenn man den Anime gerade nicht gucken kann, doch etwas auf dem Trockenen. Besonders, wenn man auch nicht die Filme kennt. Wer aber darüber hinwegswehen kann oder wem das egal ist, dem kann ich den Manga nur empfehlen. Für mich persönlich hoffe ich, dass sich das noch in den späteren Bänden ändert. Insgesamt bekommt der Mangaband von mir 4 Rubine.






Quelle:
Selbst geschossen

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Kira