Dienstag, 19. Mai 2026

Momentaufnahme eines Bücherwurms #222

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

"Als wir jung waren" von Sven Jähnel

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

Luks Leben war erfüllt von Liebe, Reisen und Schicksalsschlägen. All das wird ihm bewusst, als er milt seinem letzten Atemzug daran zurückdenkt. Vom Sterbebett bis zu einer halsbrecherischen Schlittenfahrt in seiner Kindheit begleeiten wir Luk rückwärts durch sein Leben und lernen dabei, dass man Freunde manchmal sich selbst überlassen muss, dass die Liebe oft unerwartet kommt und dass Leben und Tod unterennbar miteinander verbunden sind.

Als wir jung waren, erzählt die Geschichte von Luk, Tabea und ihren Freunden. Wie sie nachts über die Landstraße rasen, auf einen Baukran klettern, wie sie lieben, sich streiten, sich loslassen und dann wieder zueinander finden. 

Ein erfülltes Leben, das am Ende zeigt, ldasas man die Menschen, die man liebt, vielleicht schon länger kannte, als man dachte.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Auf Seite 312.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

Die ist gut für die Narbe, weil sie so schön weit ist.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Ich kam zwar nicht so oft zum Lesen wie ich gedacht hatte, aber das Buch gefällt mir richtig gut. Auch ist es interessant zu sehen, wie sich gewisse Dinge innerhalb der Freundesgruppe entwickelt haben bzw wie manche Anfänge waren, da man hier ja chronologisch rückwärts geht. Ich bin mal gespannt, an welchem Punkt in Luks Leben die Reise aufhören wird. Vermutlich etwas in seiner Kindheit?

 

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montag, 18. Mai 2026

Montagsfrage #389

 

 

Link

 

 

Lest ihr vor einem neuen Band immer noch mal die Vorgänger als Reread?

 

 

Ganz ehrlich? Nein, nur ganz selten. Zum einen liegt es daran, wann ich den oder die Vorgänger gelesen habe. Wenn es grad mal einen Tag bis ein Jahr her ist, dass ich den letzten Band oder die letzten Bände gelesen habe, dann spare ich mir den Reread. Meistens kann ich mich noch genau oder grob daran erinnern, und ganz selten ist eine Zusammenfassung dabei. Nicht sehr oft, aber hin und wieder. 

Wenn das letzte Mal aber mehrere Jahre her ist, dann lese ich den Vorgänger, weil ich sonst gar keine Ahnung mehr habe, um was es genau ging. Außer, bei so Reihen wie der Eberhofer-Reihe, wo jeder Band einzeln ist und es nur wenige rote Fäden gibt, die sich durch die Bücher ziehen. Da muss ich die anderen Bände nicht mehr so genau im Gedächtnis haben, weil das Wichtigste wird mir sowieso beim Lesen in Erinnerung gerufen.

 

Zum anderen ist mein SuB noch immer recht hoch und da möchte ich meine Zeit dann doch lieber dafür nutzen, an meinem SuB zu arbeiten. Naja, was heißt arbeiten. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen meinen SuB kleiner machen und Rereads, dann gewinnt immer der SuB. Wenn ich da mal mehr Lust und Luft habe, dann werde ich schon die eine oder andere Reihe nochmal von vorne lesen, sollte ich bis dahin alle Bücher davon haben. Und bis es soweit ist, habe ich das meiste eh wieder vergessen, sodass ich die Bücher nochmal genießen kann, nur eben dann komplett.

Sonntag, 17. Mai 2026

[Rezension #444] Addicted to us

 

 

Titel: Addicted to us

Autor*in: Annika Thompson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-912172-02-7

Verlag: Sturm Verlag

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sieht sie in seine stahlgrauen Augen - die Augen eines Mannes, der seit Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier wollte ich schon länger mal haben und auch lesen, allerdings kam ich erst in diesem Jahr dazu, es mir zu holen. Aber hey, Bücher laufen einem im Normalfall ja auch nicht weg. Da das hier das erste Buch aus dem Verlag einer Freundin von mir ist, war ich ziemich gespannt darauf, wie es sein würde. Wie man sieht, handelt es sich nicht um Rezensionexemplar, ich hab es mir selbst mit meinem eigenen Geld gekauft. Und nichts davon wird mich natürlich in meiner Meinung beeinflussen, wäre auch total bescheuert^^° 

Jedenfalls, gehen wir mal zum Buch selbst. Mir sind einzelene Druckfehler aufgefallen, also dass ein Satz mittendrin auf der nächsten Zeile weitergeht, aber mir ist das nur so 2-3 mal aufgefallen und nach wenigen Sekunden Irritation hab ich es dann auch wieder vergessen. Da fand ich die Rechtschreibfehler in Büchern von großen, bekannterern Verlagen viel schlimmer als jetzt hier bei dem Erstwerk.  

Die Story, ich muss zugeben, ich hatte zuerst mit etwas ganz anderem gerechnet, und ich finde es gut, dass hier der Fokus auf ein Thema gelegt wird, welches in unserer Gesellschaft doch zu wenig beachtet wird. Es wird des Öfteren nicht explizit, aber deutlich genug gezeigt, was mit Victor passiert ist und wie sehr es ihn selbst Jahre danach zerstört. Wie er mit sich, mit den Drogen und dem Leben an sich kämpft. Also hier muss man die Triggerwarnungen am Anfang des Buches auf jeden Fall verinnerlichen. Das Thema ist eins, welches in unserer Gesellschaft wegverdrängt wird oder belächelt. Sowas passiert laut Gesellschaft nicht. Sowas kann gar nicht passieren, wollen uns gewisse Geschlechterklischees erzählen. Mir hat Victor komplett leid getan, auch wenn es natürlich nicht alles entschuldigt, was ihm passiert ist. Ich habe mich während gewisser Szenen ziemlich unwohl gefühlt und hätte ihm natürlich gewünscht, dass es ihm nicht passiert. 

Am Anfang ging es mir ein bisschen zu schnell, die beiden treffen sich, erkennen sich wieder und verlieben sich. Das ging mir wie gesagt ein bisschen zu schnell, danach wird es dann realistisch. Rau, unschön, aber realistisch. Das Ende des Buchs... ich will nicht zu viel darüber verraten. Ich kann nur sagen: Ich war traurig und erleichtert gleichzeitig. Es ist ein seltsames Gefühl. Natürlich hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, aber es war passend. 

Was Jasmin angeht, sie ist jemand mit einem normalen Leben, einem schönen, gesichertem sozialen Umfeld und jemand, die nicht so leicht aufgibt, aber auch auf sich aufpasst, wenn es zu viel wird. Sie hat viele Jahre mit einem schlechten Gewissen gelebt, welches sie nicht hätte haben müssen. Ihre Reaktionen konnte ich immer mal wieder nachvollziehen. Victor wird allerdings immer mein Favorit in dem Buch bleiben. 

 

Fazit:

Von mir aus hätte das Buch ruhig noch ein wenig länger sein können, nicht nur am Anfang, sondern auch hier und da, so gefällt es mir allerdings auch recht gut. Trotz der schweren Themen hatte ich recht viel Spaß beim Lesen und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte. Wie gesagt, ich hatte zuerst mit was anderem gerechnet. Ist ja nichts schlechtes, ich lasse mich gerne beim Lesen überraschen. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. 

 

 

 

 

 


 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Dienstag, 12. Mai 2026

Momentaufnahme eines Bücherwurms #221

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

"Als wir jung waren" von Sven Jähnel

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

Luks Leben war erfüllt von Liebe, Reisen und Schicksalsschlägen. All das wird ihm bewusst, als er milt seinem letzten Atemzug daran zurückdenkt. Vom Sterbebett bis zu einer halsbrecherischen Schlittenfahrt in seiner Kindheit begleeiten wir Luk rückwärts durch sein Leben und lernen dabei, dass man Freunde manchmal sich selbst überlassen muss, dass die Liebe oft unerwartet kommt und dass Leben und Tod unterennbar miteinander verbunden sind.

Als wir jung waren, erzählt die Geschichte von Luk, Tabea und ihren Freunden. Wie sie nachts über die Landstraße rasen, auf einen Baukran klettern, wie sie lieben, sich streiten, sich loslassen und dann wieder zueinander finden. 

Ein erfülltes Leben, das am Ende zeigt, ldasas man die Menschen, die man liebt, vielleicht schon länger kannte, als man dachte.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Auf Seite 9.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

Der Sternenhimmel ist überwältigend.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Als ich mir immer wieder überlegt hatte, "Addicted to us" zu holen, ist mir das Buch hier auch des Öfteren aufgefallen und ich war mir erst nicht sicher, aber dann fand ich die Beschreibung doch recht schön. Und es wäre mal eine schöne Abwechlsung, zu den vielen puren Romance / Romantasy Romanen, die ich in den letzten Wochen und Monaten gelesen habe. Bin mal gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Eigentlich wollte ich letzte Nacht schon damit anfangen, aber ich bin dann doch nicht dazu gekommen.

 

 

 

Quelle:

Selbst geschossen