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Swinub - Pokemon

Donnerstag, 29. Juni 2017

KopfKino #29

Mit nur einer halben Stunde Verspätung :-)
Ab August wird es dann hoffentlich klappen, dass sie auch wirklich am Mittwoch Abend rum kommen.


Du möchtest wissen, was KopfKino genau für eine Aktion sein soll? Dann ist dieser Link hier genau der richtige für dich :-)
Vorschläge sind auch gerne und jederzeit gesehen, ob nun für ein Thema oder beide Themen. Lass ihn/sie einfach als Kommentar da, zusammen mit einem Link zu deinem Blog.
Animexxler können mir aber auch einfach eine ENS schreiben.

So, jetzt geht es aber mit dem Eintrag los:



Das hier sind die heutigen Fragen:

Bücher: Welches Buch mochtest du früher nicht und liest es heute gerne?

Serien: Was stört dich am meisten an deiner aktuellen Serie?

~


Und das hier sind meine eigenen Antworten:


Bücher: Welches Buch mochtest du früher nicht und liest es heute gerne?
Diese Frage ist einfach und zwar ist das bei mir der erste "Der Herr der Ringe" Band. Früher, irgendwann in meiner Pubertät, so mit 15/16 rum hab ich versucht das Buch zu lesen. Beim ersten Versuch habe ich die Hobbit-Erklärung übersprungen, einfach, weil ich kein Interesse hatte und die Geschichte lesen wollte. Habs dann aber abgebrochen, weil ich dachte: Was, wenn diese Erklärung wichtig ist und ich dann im Buch etwas nicht verstehe? Irgendwann später habe ich mich dann wortwörtlich durch die Erklärung, anschließend durch die Geschichte gekämpft und war dann hinterher enttäuscht, dass die Erklärung jetzt nicht so wichtig für die Geschichte ist. Auch fand ich die Geschichte recht öde, da ich mich absolut nicht für diese Art von Fantasy begeistern konnte. Das ist zwar heute noch der Fall, Bücher wie "Die Elfen", "Die Zwerge", "Die Trolle" und alles mit ähnlichen 08/15 Fantasytiteln schreckt mich heute noch ab, aber bei "Der Herr der Ringe" bin ich froh, dass ich dem Ganzen nochmal ne Chance gegeben habe. Ein richtiger Fan werde ich wohl nie werden, aber ich lese das Buch trotzdem gerne, mittlerweile.

~

Serien: Was stört dich am meisten an deiner aktuellen Serie?
Wenn man jetzt mal von "Steven Universe" und "My little Pony - Friendship is Magic" absieht, wo ich hin und wieder ganz neue Folgen gucke oder einen Rewatch alter Episoden mache, gibt es gerade nur einen Anime, den ich "fest" angucke: B-Project: Kodō*Ambitious. Das Problem dieser Serie ist allerdings, dass es zu viele Charaktere auf einen Haufen sind. Bzw man wird am Anfang gleich in die große Gruppe an Jungs geworfen. Klar kann man sie recht bald voneinander unterscheiden, allerdings kommen sie dann doch einzeln gesehen zu kurz. Der Anime hat nur 12 Episoden und auch wenn sie hier und da in kleineren Grüppchen vorgeschlagen werden, sind es viel zu viele Charaktere, die alle gleich Screentime bekommen, ganz besonders am Anfang. Ich fühlte mich ehrlich gesagt ein wenig überrollt^^°
Ich hab nix dagegen, wenn viele Charaktere in einer Serie vorkommen, aber ich will sie nicht als Welle in den ersten Episoden abbekommen, sondern phasenweise kennenlernen. Das das allerdings bei einem 12-Episoden-Anime nicht möglich ist, ist wohl logisch^^°
Schade finde ich es trotzdem, da sich nur ein paar wenige so wirklich herauskristallisieren und der Rest doch ein wenig grau oder im Hintergrund bleiben.






Du willst auch bei der Aktion mitmachen? Poste es einfach in deinem Blog (bitte mit dem Logo oben) und lass einen Link als Kommentar da, damit ich mir den Eintrag ansehen kann ;3
Es geht auch nach Mittwoch, du kannst es posten, wann du willst und kannst.



Quelle:

[Hörbuch-Rezension #06] - Die Rückkehr des Prinzen



Name: Die Rückkehr des Prinzen
Autor: A. G. Roemmers
Sprecher: August Zirner
Genre: Slice of Life, Philosophie, Gen
Preis: € 8,00 (Thalia)
Laufzeit: 144 Minuten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2015
Label: Lübbe Audio




Rückentext:
Auch Prinzen bleiben nicht immer klein. Irgendwann werden sie größer und begnügen sich nicht mehr mit winzigen Planeten. So kehrt der Prinz eines Tages auf die Erde zurück und landet in Patagonien. Dort findet er einen neuen Freund, der ihn mit auf die Reise nimmt. Unterwegs entspinnen sich wunderbar philosophische Gespräche über das Leben, die Freundschaft und das Erwachsenwerden. Am Ende bleibt der Prinz auf der Erde. Und wer weiß, vielleicht begegnet Ihnen bald ein junger Mann mit weizenblondem Haar?


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Um das gleich vorweg zu klären: Ich kenne "Der kleine Prinz" nicht und habe auch ehrlich gesagt nie das Interesse entwickelt, daran etwas zu ändern. Ich weiß nur, es geht um einen kleinen Prinzen und irgendwas mit einer kleinen Rose. Daher habe ich absolut keinerlei Vorkenntnisse, aber man kann auch das Werk an sich genießen. Allerdings denke ich eher, dass es eher was für Menschen ist, die sich über sich und ihre Mitmenschen intensive Gedanken machen oder die Fans von "Der kleine Prinz" sind. Um ehrlich zu sein, als ich den Titel gelesen habe, habe ich mit einem Fantasybuch oder einer Geschichte wie "Selection" gerechnet. An sich war das Buch nicht schlecht, im Grunde verfolgt man nur die beiden Hauptcharaktere: Den Prinzen, der wohl etwas älter geworden ist. Und den Erzähler der Geschichte, der gerade mit seinem Auto unterwegs ist und den Prinzen ein Stück mitnimmt. Dass der Erzähler dem Jungen recht schnell glaubt, dass er ein Prinz aus dem All ist, passiert mir ein bisschen zu schnell. Vor allem, da das ja in der heutigen Zeit spielen soll und heute sind die Leute ja eher etwas misstrauisch drauf. Vermutlich soll aber auch genau das zeigen, dass man offener für die Geschichten anderer sein soll?

Die Gespräche waren hin und wieder interessant, wobei es mir persönlich seltsam vorkam, da die beiden sich ja gar nicht kannten. Vermutlich liegt es auch einfach nur daran, dass ich stark introvertiert bin und mit fremden Menschen nicht einfach mal eben Small Talk halten kann. Der Prinz machte einen netten, aber manchmal auch stark weltfremden und naiven Eindruck. Gut, da er ja nicht von der Erde ist, kann man es ihm noch verzeihen. Nur manchmal habe ich mich gefragt, welche Absicht der Prinz gerade hinter dieser oder jener Handlung hatte. Der Erzähler war mir dagegen nicht so symphatisch. Und damit meine ich nicht den Sprecher, sondern den Charakter selbst. Oft genug kam er wie ein tadelnder Lehrer vor, der den moralischen Zeigefinger hebt und eine schlaue Moralpredigt hält. Da ich auf solche Predigten nur zu gerne verzichte, war ich jedes Mal aufs neue froh, wenn er damit fertig war. Leider hat es mir aber auch sehr viel am Spaß geraubt, ebenso war auch gerade mal die Hälfte der Themen, die sie besprochen haben, für mich persönlich relevant oder interessant. So hat es sich oft genug wie eine unfreiwillige Belehrung angehört, wobei ich eigentlich nur gedanklich entspannen wollte.


Fazit:
Auch mit diesem Hörbuch bin ich absolut nicht warm geworden, auch wenn es von der Qualität her gut ist und auch der Sprecher einen guten Job gemacht hat. Allerdings kann ich wohl einfach nichts mit dieser Art von Geschichte anfangen und ich bin auch kein Stück neugieriger geworden, wie "Der kleine Prinz" selbst ist. Es ist ein Hörbuch, dass sich am ehesten Fans anhören würden, allen anderen würde ich es jetzt nicht unbedingt raten. Man kann es sich anhören, man muss aber nicht. Ingesamt vergebe ich daher dem Buch 3 Rubine, vor allem, da ich es mir wohl kein zweites Mal anhören werde.






Quelle:
thalia.de

Dienstag, 27. Juni 2017

[Hörbuch-Rezension #05] - Eleanor und Park



Name: Elearnor & Park
Autor: Rainbow Rowell
Sprecher: Franziska Hartmann, Julian Greis
Genre: Slice of Life, Romantik, Drama, Hetero
Preis: € 11,99 (Thalia)
Laufzeit: 6 Std. 30 Min.
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2015
Label: Hörcompany



Rückentext:
Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und eine Geschichte über gesellschaftliche Grenzen, Freundschaft und die Kraft der Musik. Sie sind zwei völlig verschiedene Außenseiter: Eleanor ist dick, hat wirre rote Locken und trägt weite Herren-T-Shirts. Park ist gutaussehend, zurückhaltend, Halb-Koreaner. Nur notgedrungen macht er im Schulbus für sie den Platz neben sich frei, liest seine Comics oder hört Musik. Eleanor ist froh, nur ignoriert statt gemobbt zu werden. Sie kommt aus einer desolaten Familie, Park aus einer gut bürgerlichen. Als sie beginnt, im Bus Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Lieblingskassetten aus. Dass sie sich ineinander verlieben überwältigt und verwirrt beide. Die beiden jungen Hamburger Schauspieler Franziska Hartmann und Julian Greis, die Eleanor und Park ihre Stimmen leihen, erzählen abwechselnd diese berührende und tragische Liebesgeschichte.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ich kannte die Geschichte vorher nicht, daher kann ich auch hier keinen Vergleich zum Original ziehen. Ob die Figuren authentisch rüberkommen wie im Buch oder wie viel weggelassen wurde. Auch finde ich die Idee, die Geschichte abwechselnd aus Eleanors oder Parks Sicht zu erzählen, sehr gut und auch, dass es dafür zwei unterschiedliche Sprecher gibt. So wirkt die Geschichte lebendiger und man bekommt von beiden Seiten etwas mit. Man versteht ihre Gedanken und kann ihre Handlungen besser nachvollziehen. Die Sprecher sprechen recht gut, allerdings wirken sie hier und da ein wenig zu lustlos, um ehrlich zu sein. Klar will ich keine Übertreibung, wie es die Japaner gerne bei ihren Synchros machen, aber so total lustlos sollte eine Synchro auch nicht klingen. Ansonsten war sie von der Qualität her recht.

Zur Story selbst, ich habe mich für das Hörbuch entschieden, da es von der Beschreibung her interessant klang. Die erste Liebe und der erste Partner sind auch etwas aufregendes und im Normalfall auch etwas schönes, was man nie vergessen wird. Doch selbst wenn man bereits zusammen ist, heißt es nicht, dass man automatisch über alles Bescheid weiß, dass man jegliche Scham oder jede Hemmung verliert oder dass man alles richtig macht. Dass dem nicht so ist, beweist das Hörbuch. Es zeigt, wie die Liebesgeschichte zwischen den beiden wächst und gedeiht, mitsamt ihren verwirrenden Gefühlen und Gedanken. Allerdings muss ich zugeben, dass mir Park deutlich sympathischer war als Eleanor. So schwierig und bescheiden ihr familäres Umfeld auch sind, oft genug hatte ich das Gefühl, dass sie grad mit Fleiß total anstrengend ist. Es hat mich auch in gewissen Punkten an mich selbst erinnert, an Dinge, die ich an mir selbst nicht mag und auch wenn das Mädchen natürlich nichts dafür kann, hat mich das genervt. Eleanor ist schwierig, manchmal etwas zu schwierig.

Außerdem gibt es einen Teil der Geschichte, bzw zwei, die mir den Hörspaß dann doch etwas versauert haben. Zum einen will Eleanor nichts an ihrer Situation ändern, es kann aber auch sein, dass sie jegliche Hoffnung aufgegeben hat. Dennoch erschließt es sich mir nicht, warum sie sich nicht extern Hilfe holt. Park und seine Eltern würden ihr mit Sicherheit helfen, wenn sie nach Hilfe fragen würde. Der andere Teil, der mich gestört hat, ist dass hier etwas offen gelassen wird. Der Leser beziehungsweise der Zuhörer wird für eine lange Zeit im Dunklen gelassen und die Auflösung dessen ist ... nun ja, unbefriedigend. Auch ist die Geschichte recht lang. Natürlich muss sich das Ganze zwischen den Beiden erstmal entwickeln, da hat mir die Zeiteinteilung gut gefallen. Doch danach hätte man die eine oder andere Szene ruhig weglassen können. Es ist nicht wirklich erkennbar, wohin das Buch gehen will, nachdem die beiden miteinander gehen. Das finde ich ein wenig schade.


Fazit:
Wie man merkt, bin ich leider nicht so gut mit dem Buch warm geworden und ich habe auch ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis, mir das Hörbuch anzuhören oder mir je das Buch zu holen. Zwar habe ich es neulich im Laden gesehen, aber unbedingt kaufen oder lesen muss ich es wirklich nicht. Vom Ansatz her ist es eine gute Idee, aber die Umsetzung ist für mich persönlich jetzt nicht so das Wahre, besonders wegen den erwähnten Kritikpunkten. Man kann sich das Buch oder Hörbuch mal holen oder ausleihen, aber dieses Mal ist es defintiv kein Must-Have. Dass ich mich hin und wieder an meine eigene erste Zeit mit meinem Freund erinnert habe, ist allerdings das Positive an dem Buch. Dass es einem zum Erinnern anregt, wie es bei einem selbst war und dass man sich beziehungstechnisch selbst nicht immer gut aufgeführt hat in der ersten Zeit. Daher gebe ich dem Hörbuch ingesamt 3 Rubine.






Quelle:
thalia.de

Gemeinsam lesen #68





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Im Moment lese ich noch meinen Herr der Ringe Schinken, dort bin ich auf Seite 625. Außerdem habe ich da noch das Buch "Der Fall Moriarty" von "Anthony Horowitz". Das Buch habe ich noch nicht gelesen und bin daher dort auf Seite 9.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
HdR: Ein wütender Ent kann einem Angst machen.
Moriarty: Die Polizei hat offenbar keine Erklärung für einen besonders brutalen Mord in der Nähe der Merton Lane in der sonst so lieblichen und stillen Gemeinde Highgate.




3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
HdR: Das Buch gefällt mir mittlerweile so gut, dass ich sogar den Filmen nochmal eine Chance geben will XD
Moriarty: Da ich es noch nicht gelesen habe, habe ich hierzu keine Meinung.

4. Buchblogger-Elite. Gibt es sowas? Zählst du dich dazu bzw. wie stehst du dazu? (Frage von Anja)
Ich gehöre auf keinen Fall dazu, meinen Zweitblog habe ich gerade mal seit einem Jahr und mache das auch nur rein hobbymäßig. Dass es eine Elite gibt, würde ich schon sagen. Das sind Blogger, die professionelle Rezensionen erstellen, Abos im dreistelligen Bereich haben und von Verlagen Rezensionsexemplare erhalten. Die also eine gewisse Qualität und Abozahl vorzeigen können, dass Verlage sagen: Ja, dessen Urteil trauen wir. Bzw dem trauen wir zu, dass er ein ordentliches Urteil abgeben kann. Vllt erreiche ich das auch eines Tages^^°




Btw, da ich die Kommentare des öfteren bekomme: Ja, ich habe viel Spaß beim Lesen von "Der Herr der Ringe" und werde auch weiterhin viel Spaß haben. Ich finde es echt süß, dass ihr mir Spaß wünscht, aber da ich die Glückwünsche ungelogen jedes Mal unter einem "Gemeinsam Lesen"-Eintrag bekomme, kann ich sie ehrlich gesagt nicht mehr lesen und bitte euch davon abzusehen. Ihr könnt mir bei andern Büchern gerne wieder Spaß wünschen, nur hier bitte darum davon Abstand zu nehmen, da ich das wirklich oft genug gelesen habe :/



Quelle:
Selbst geschossen