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Donnerstag, 11. August 2016

[Rezension #011] Basar der bösen Träume von Stephen King.


Name: Basar der bösen Träume
Autor: Stephen King
Genre: Die Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich, hauptsächlich würde ich sagen, ist Horror und Mystery vorhanden.
Preis: 18,99€ [Kindle Edition] | 22,99€ [Gebundene Ausgabe] - Da auf meinem Buch nirgends ein Preis zu sehen war, hab ich mich an den Neupreisen von Amazon orientiert.
Seiten: 766
Sprache: Deutsch

Rückentext:
Hier werden Albträume wahr

Meine Waren biete ich gern feil, wenn die Straßen verlassen sind und wenn eine kalte Mondrinde über den Schluchten der Großstadt schwebt.

Nur zu, ihr könnte sie euch ruhig näher ansehen, aber seid bitte vorsichtig.

Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.

Als Bonus noch die Inhaltsangabe von der Innenseite des Schutzumschlages:
Abermals legt Stephen King, u.a. Träger des renommierten O.-Henry-Preises für Kurzgeschichten, eine umfassende und vielseitige Sammlung vor. Von den insgesamt 20 Stories wurden bislang erst drei auf deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in amerikanischen Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.
Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube. Es geht dabei um Themen wie Sünde und Moral, Schwäche und Schuld, das Jenseits und das Ende allen Lebens, das Menschlich-Allzumenschliche an dne Abgründen unseres Daseins - Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Es ist, wie schon bereits erwähnt, eine Sammlung an diversen verschiedenen Geschichten, es sind sogar zwei Gedichte dabei. Gruselige Geschichten, Geschichten über übermenschliche Mächte, Geschichten zum Nachdenken - man bekommt in viele kleine Geschichten einen kurzen Einblick. Manche davon waren jetzt nicht so meins, andere dagegen haben mir recht gut gefallen. Allgemein habe ich mich sehr gut davon unterhalten gefühlt, wie immer war sein Stil sehr angenehm zu lesen und ich hatte viel Spaß dabei.

Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, welche mir gut gefallen haben und welche jetzt nicht so meins waren, aber sagen wir einfach, dass es so im Verhältnis 70:30 ist. Ja, ich denke, das könnte gut hinhauen.
Btw, falls jemand Bedenken wegen der Horrorelemente hat: Es sind höchstens 3 Geschichten drin, bei denen ich das Horror-Genre mit erwähnen würde.
Zu jeder Geschichte gibt es von King ein persönliches kleines Vorwort bzw eine kleine Notiz, in der er erzählt, wie er auf die Idee zu der jeweiligen Geschichte gekommen ist oder warum er sie unbedingt schreiben wollte. Das fand ich sehr interessant, schade, dass es sie nicht auch bei seinen einzelnen Büchern gibt. Meine Lieblingsgeschichten in dem Buch sind übrigens "Raststätte Mile 81", "Moral", "Ur", "Ein bisschen angeschlagen", "Der kleine grüne Gott der Qual" und "Nachrufe" - warum sie mir jeweils so gut gefallen, das möchte ich aus Spoilergründen nun nicht sagen. Sagen wir einfach, dass sie mir von allen am besten gefallen haben :-)


Leseprobe (die ersten 5 Sätze):
"Du kannst nicht mit", sagte sein älterer Bruder.
George sprach mit gedämpfter Stimme, obwohl seine übrigen Freunde - eine Gruppe Zwölf- und Dreizehnjähriger aus der Nachbarschaft, die sich die Rip-Ass Raiders nannten - am anderen Ende der Straße waren. Wo sie ziemlich ungeduldig auf ihn warteten. "Ist viel zu gefährlich".
"Ich hab keine Angst", antwortete Pete.


Fazit:
Defintiv wieder eines der Bücher, die ich nicht bereue gelesen zu haben, und bei denen ich mir vorstellen kann, dass ich sie in ein paar Jahren wieder lesen werde. Ich kann zwar nicht sagen, wann das der Fall sein wird. Und ich weiß auch nicht, ob ich dann auch wieder alle Geschichten lesen werde oder nur, die mir mindestens gut gefallen haben ... aber das werde ich sehen. Über solche Dinge mache ich mir keine Gedanken. Dennoch möchte ich im Gesamten das Buch bewerten, nicht nur anhand einzelner Geschichten. Daher gebe ich dem Buch insgesamt 4 Rubine, da die Geschichten, die mir mindestens gut gefallen haben, wie bereits erwähnt (70:30) überwiegen.








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Quelle:
lovelybooks.de

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Kira