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Donnerstag, 29. Juni 2017

[Hörbuch-Rezension #06] - Die RĂŒckkehr des Prinzen



Name: Die RĂŒckkehr des Prinzen
Autor: A. G. Roemmers
Sprecher: August Zirner
Genre: Slice of Life, Philosophie, Gen
Preis: € 8,00 (Thalia)
Laufzeit: 144 Minuten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2015
Label: LĂŒbbe Audio




RĂŒckentext:
Auch Prinzen bleiben nicht immer klein. Irgendwann werden sie grĂ¶ĂŸer und begnĂŒgen sich nicht mehr mit winzigen Planeten. So kehrt der Prinz eines Tages auf die Erde zurĂŒck und landet in Patagonien. Dort findet er einen neuen Freund, der ihn mit auf die Reise nimmt. Unterwegs entspinnen sich wunderbar philosophische GesprĂ€che ĂŒber das Leben, die Freundschaft und das Erwachsenwerden. Am Ende bleibt der Prinz auf der Erde. Und wer weiß, vielleicht begegnet Ihnen bald ein junger Mann mit weizenblondem Haar?


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Um das gleich vorweg zu klĂ€ren: Ich kenne "Der kleine Prinz" nicht und habe auch ehrlich gesagt nie das Interesse entwickelt, daran etwas zu Ă€ndern. Ich weiß nur, es geht um einen kleinen Prinzen und irgendwas mit einer kleinen Rose. Daher habe ich absolut keinerlei Vorkenntnisse, aber man kann auch das Werk an sich genießen. Allerdings denke ich eher, dass es eher was fĂŒr Menschen ist, die sich ĂŒber sich und ihre Mitmenschen intensive Gedanken machen oder die Fans von "Der kleine Prinz" sind. Um ehrlich zu sein, als ich den Titel gelesen habe, habe ich mit einem Fantasybuch oder einer Geschichte wie "Selection" gerechnet. An sich war das Buch nicht schlecht, im Grunde verfolgt man nur die beiden Hauptcharaktere: Den Prinzen, der wohl etwas Ă€lter geworden ist. Und den ErzĂ€hler der Geschichte, der gerade mit seinem Auto unterwegs ist und den Prinzen ein StĂŒck mitnimmt. Dass der ErzĂ€hler dem Jungen recht schnell glaubt, dass er ein Prinz aus dem All ist, passiert mir ein bisschen zu schnell. Vor allem, da das ja in der heutigen Zeit spielen soll und heute sind die Leute ja eher etwas misstrauisch drauf. Vermutlich soll aber auch genau das zeigen, dass man offener fĂŒr die Geschichten anderer sein soll?

Die GesprĂ€che waren hin und wieder interessant, wobei es mir persönlich seltsam vorkam, da die beiden sich ja gar nicht kannten. Vermutlich liegt es auch einfach nur daran, dass ich stark introvertiert bin und mit fremden Menschen nicht einfach mal eben Small Talk halten kann. Der Prinz machte einen netten, aber manchmal auch stark weltfremden und naiven Eindruck. Gut, da er ja nicht von der Erde ist, kann man es ihm noch verzeihen. Nur manchmal habe ich mich gefragt, welche Absicht der Prinz gerade hinter dieser oder jener Handlung hatte. Der ErzĂ€hler war mir dagegen nicht so symphatisch. Und damit meine ich nicht den Sprecher, sondern den Charakter selbst. Oft genug kam er wie ein tadelnder Lehrer vor, der den moralischen Zeigefinger hebt und eine schlaue Moralpredigt hĂ€lt. Da ich auf solche Predigten nur zu gerne verzichte, war ich jedes Mal aufs neue froh, wenn er damit fertig war. Leider hat es mir aber auch sehr viel am Spaß geraubt, ebenso war auch gerade mal die HĂ€lfte der Themen, die sie besprochen haben, fĂŒr mich persönlich relevant oder interessant. So hat es sich oft genug wie eine unfreiwillige Belehrung angehört, wobei ich eigentlich nur gedanklich entspannen wollte.


Fazit:
Auch mit diesem Hörbuch bin ich absolut nicht warm geworden, auch wenn es von der QualitĂ€t her gut ist und auch der Sprecher einen guten Job gemacht hat. Allerdings kann ich wohl einfach nichts mit dieser Art von Geschichte anfangen und ich bin auch kein StĂŒck neugieriger geworden, wie "Der kleine Prinz" selbst ist. Es ist ein Hörbuch, dass sich am ehesten Fans anhören wĂŒrden, allen anderen wĂŒrde ich es jetzt nicht unbedingt raten. Man kann es sich anhören, man muss aber nicht. Ingesamt vergebe ich daher dem Buch 3 Rubine, vor allem, da ich es mir wohl kein zweites Mal anhören werde.






Quelle:
thalia.de

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