Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenĂŒber Protagonisten, wenn sie beispielsweise hungern mĂŒssen und Ihr nebenher futtert?
Nein, denn ehrlich gesagt habe ich aus zwei GrĂŒnden kein schlechtes Gewissen, warum auch?
Zum einen esse ich sehr selten, wÀhrend ich lese. Die meiste Zeit lese ich im Bett ein wenig vor dem Einschlafen oder ich sitze auf der Couch. Bei letzterem trinke ich zwar auch was, Tee/Kaffee/Wasser, aber essen tue ich dabei selten.
Und zum anderen: Es wĂŒrde nichts bringen. Was hat der Charakter davon, wenn er grad hungert, aber ich aus Mitleid nicht in mein Sandwich beiĂe? Eben, gar nichts. Es wĂŒrde absolut nichts Ă€ndern. AuĂerdem ist der Charakter und die Geschichte, aus er stammt, beides nicht echt. Und ich bin meinem eigenen Leben, habe absolut keinen Einfluss auf die Geschichte, die ich gerade in den HĂ€nden halte.
Abgesehen davon lese ich nicht so viele BĂŒcher, in welchen der Charakter gerade hungern muss. Glaub, die Male, in denen ein Charakter vor meinen Augen gehungert hat, wĂ€hrend ich was gegessen habe, kann ich mittlerweile an einer Hand abzĂ€hlen.
FrĂŒher, als ich noch wĂ€hrend der Mittagspause in der Schule war, kam das sicherlich öfters vor, aber auch da hat es mir nichts ausgemacht.
Hey Kira,
AntwortenLöschenich habe auch kein schlechtes Gewissen fiktiven Figuren gegenĂŒber. Sie sind ja schlieĂlich nicht echt, auch wenn es mir sehr im Herz schmerzt, das zugeben zu mĂŒssen.
Ein schlechtes Gewissen sollten wir lieber haben, wenn wir auf dem Sofa sitzen, Chips in uns hineinstopfen, nur weil uns langweilig ist und in den Nachrichten verhungernde Kinder sehen. Das ist echt, real und kann geÀndert werden.
Liebe GrĂŒĂe
Sophia
Hallo Sophia :-)
LöschenJa, da ist was dran, da kann man dann immerhin irgendwie helfen, sei es nun durch Sach- oder Geldspenden. Aber bei fiktiven Charakteren kann man nichts Ă€ndern, weder an ihrem Hunger, noch an ihrer Situation^^°
Lg,
Kira