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Swinub - Pokemon

Donnerstag, 27. April 2023

[Rezension #218] Die Perlenprinzessin - Lucky Jim -

 

Titel: Die Perlenprinzessin - Lucky Jim -

Autor*in: Iny Lorentz

Erschienen in Deutschland: 2023

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Historisch

Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 [A]

Seiten: 510

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-52608-8

Verlag: Knaur Verlag

 

Inhalt:

Nach zahlreichen KĂ€mpfen und Abenteuern hat sich Ruth Mensing auf Tahiti ein kleines Handelsimperium geschafften. Nach Ansicht ihrer Freundin Aipua fehlt ihr nur noch der richtige Mann, und der wĂ€re mit James Hutton eigentlich bereits vorhanden ... Es bedarf jedoch einige Umwege, bsi die beiden endlich ein glĂŒckliches Paar werden. Auch steht Ruths ungetrĂŒbtem GlĂŒck nach wie vor die Sorge um ihre Familie entgegen. Immerhin gibt es nach Jahren ein Wiedersehen mit ihrem Bruder David. Doch ihr Vater wird noch immer vermisst, und Ruths Sorge wĂ€chst, als sie erkennen muss, dass die Briefe, die sie angeblich von ihrer Familie erhalten hat, allesam gefĂ€lscht sind. Noch ahnt sie nichts von den ĂŒblen Intrigen ihres skrupellosen Schwagers Mathias Mensing in Hamburg, der sein Ziel, Ruths Familie zu vernichten, nun beinahe erreicht zu haben scheint. Dabei schreckt er weder vor Mord noch vor Sklaverei zurĂŒck. Auf unvorstellbar perfide, grausame Weise hat er ihre Schwestern, ihren Bruder Jeremias und ihre Eltern bereits ins UnglĂŒck gestĂŒrzt - wir er nun Ruth und ihren Sohn Jan ins Visier nehmen? Und besteht noch eine Chance, dass Ruth mit ihren Lieben wieder vereint wird? Das liegt besonders einem am Herzen, der sich mit aller Kraft fĂŒr ihr GlĂŒck einsetzt: "Lucky Jim" James Hutton ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Wow, wie schnell die Zeit vergeht. Vor zwei Jahren habe ich den ersten Band der Reihe ĂŒber eine Leserunde von Lovelybooks lesen können und jetzt habe ich vor einer oder zwei Wochen den vierten Band, also diesen hier, im Buchladen gesehen. Um ehrlich zu sein, hatte ich komplett vergessen, dass dieser erscheinen wĂŒrde und mich dementsprechend nicht informiert. Überhaupt hĂ€tte ich vor dem Sommer nicht mit dem Band gerechnet ... aber er war schon da! Da ich die Perlen-Prinzessin-Reihe sehr gerne mag und mir das Lesen dieser Spaß macht, konnte ich trotz meines hohen SuBs nicht nein sagen.

DafĂŒr hatte ich mir vorgenommen, das Buch so bald wie möglich zu lesen, damit es auch so schnell wie möglich wieder vom SuB verschwindet. Auch hatte ich gehofft, mit dem Buch und der Rezension fertig zu werden, bevor ich morgen zur Animuc aufbreche, damit ich keine hĂ€ssliche LĂŒcke von mehreren Tagen drin habe.

Wie man sehen kann, ist mir das eine gelungen, an dem anderen arbeite ich ja gerade.

Der Band hier kam mir ein wenig ruhiger als der VorgÀngerband vor, was daran liegt, dass die ganzen Intrigen bereits im letzten Band in die Wege geleitet wurden und in diesem Band hier "nur" die Konsequenzen davon gezeigt wurden.

Frieda, die in irgendein Narernhaus nach Bayern verschoben wurde, damit sie Mathias nicht mehr im Weg steht. Zumal Bayern von Hamburg aus gesehen ganz am anderen Ende des Landes ist.

Anna und Esther wurden in den Orient, in die Sklaverei verkauft.

Jeremias wurde zusammen mit einer anderen Person nach Australien "verbannt" und fast wĂ€ren er und Ruth sich begegnet, aber so viel GlĂŒck hatte er leider nicht.

DafĂŒr hatte aber David mehr GlĂŒck, als sein Schiff zur richtigen Insel gesegelt ist und er und Ruth wiedervereint werden konnten.

Auch sind sich Ruth und Jim endlich nĂ€hergekommen und haben sogar geheiratet. Immerhin war im Vorband deutlich zu sehen, dass die beiden GefĂŒhle fĂŒreinander haben, aber sich auch ewig und drei Tage umtĂ€nzeln. GrĂ¶ĂŸtenteils aus Unsicherheit. Da bin ich froh, dass Ruths Freunde das Ruder in die Hand genommen und die beiden verkuppelt haben. Am Ende war Ruth ja sogar von ihm schwanger und bekam einen gesunden Sohn. Dass sie mitten auf hoher See gebĂ€ren musste, war sicherlich nicht ideal, aber ist nun mal passiert.

Überhaupt finde ich den Verlauf gut, denn es scheint fĂŒr die Familie Simonsen immer besser zu werden. Nachdem es zwei bis drei BĂ€nde lang so lief, wie es die Familie Mensing haben wollte (ganz besonders Mathias Mensing), scheint sich das Blatt nun zu wenden. Das ist eben etwas, was ich immer an den Iny Lorentz BĂŒchern schĂ€tze: Egal, wie gut es fĂŒr die Gegner lĂ€uft, am Ende wendet sich das Blatt gegen sie und sie bekommen fĂŒr alles Schlechte, das sie getan haben, die Quittung, die ihnen auch ordentlich wehtut. Auch hier fangen die Leute in der Umgebung von Mathias und in England an, Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen. Dinge, wo man vorher nicht so genau hingesehen hat und wo Unstimmigkeiten erst auffallen, nachdem Jim den Finger draufgelegt hat.

Finde es auch gut, dass Jim seine Frau und dessen Familie unterstĂŒtzen möchte, damit sie zu ihrem Recht kommen und fĂŒr das Unrecht, dass ihnen bisher bereits passiert ist, Gerechtigkeit bekommen sollen. Immerhin kann er genau verstehen, wie es der Familie geht, immerhin ist mit ihm ja das Gleiche gemacht worden.

Zwar finde ich es schade, dass Ruth die SĂŒdsee verlassen hat, aber sie meinte ja, dass es vielleicht nicht fĂŒr immer wĂ€re. Na ja, ich warte einfach mal den letzten Band ab. Ich hoffe, dass sie und Jeremias sich eines Tages noch sehen können und dass dieser mit seiner Frau nach Hamburg zurĂŒckkehren kann.

 

Fazit:

Ein schöner Übergangsband, in dem doch eine Menge wichtige Dinge passiert oder zumindest angestoßen wurde. Es wurden die ersten Wegsteine fĂŒr das Finale im letzten Band gelegt, das merkt man hier deutlich, aber das ist vollkommen in Ordnung. Zumal die Dinge, die im letzten Band erst angeleiert wurden, auch erstmal ihre Auswirkungen haben mussten. DafĂŒr war dieser Band hier.

Und dafĂŒr war er sowohl spannend, als auch entspannend zu lesen. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, im Juni oder Juli den letzten Band zu lesen. Auf der anderen Seite macht mich der Gedanke, dass die Reihe dann ein Ende haben wird, auch ein wenig traurig ...

Wie dem auch sei, der Band hier bekommt von mir insgesamt fĂŒnf Sterne.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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