Freitag, 2. Januar 2026

[Rezension #418] Star Wars - Bruderschaft

 

 

Titel: Star Wars - Bruderschaft

Autor*in: Mike Chen

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: Star Wars Brotherhood

Erschienen in den USA: 2022

Übersetzer*in: Andreas Kasprzak

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Science-Fiction, Fantasy, Action, Gen

Preis:  18,00

Seiten: 489

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7341-6353-1

Verlag: Blanvalet

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Inmitten der Klonkriege begibt sich der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi in diplomatischer Mission nach Cato Neimoida. Nach einem schrecklichen Anschlag, für den die Republik verantwortlich gemacht wird, soll er verhindern, dass der Planet seine Neutralität aufgibt. Zum ersten Mal seit langer Zeit reist er allein, denn sein ehemaliger Schüler Anakin ist nun ebenfalls ein Jedi-Ritter. Doch Anakin beweist wieder einmal seine Sturheit, indem er seinem ehemaligen Meister folgt - entgegen dessen ausdrücklichen Wunsch. Schließlich muss Anakin als Gleichrangiger Obi-Wans Anweisungen nicht mehr befolgen, und die beiden Männer sind gezwungen zusammenzuarbeiten. Nicht als Meister und Schüler, sondern wie Brüder. 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

"All right. But you owe me one, and not for saving your skin for the tenth time."
"Ninth time. That business on Cato Neimoidia doesn't… doesn't count."
 

Tja, es gibt wohl mehr als eine Geschichte darüber, was auf Cato Neimoidia passiert sein könnte, wie ich bei meiner Recherche feststellen durfte. Was ja auch nicht so schlimm ist... ok, eigentlich doch, aber hey, ist ja nicht so als könnte ich das jetzt ändern XD

Jedenfalls, das hier ist einer der möglichen Geschichten, was Obi-Wan und Anakin in Episode drei damit gemeint hatten. Das Buch hat mir btw mein Freund zu Weihnachten geschenkt und ich hatte es auf meiner Wunschliste, da ich es schon länger mal lesen wollte. Tja, das konnte ich jetzt über die letzte Woche herum tun :-) 

Und ich muss sagen, es gefällt mir richtig gut. Es ist aus mehreren Perspektiven geschrieben und ich denke, jeder, der öfters meine Blogeinträge liest, weiß, dass mir sowas immer richtig gut gefällt. Vor allem fand ich es lustig, wie Obi-Wan Anakin und Padmé beobachtet, versucht herauszulesen/herauszufinden, was die beiden wohl verbindet, ob Anakin wohl Gefühle für sie hat und welche Rolle Padmé darin spielt, ob sie es weißt oder nicht, ob sie mit ihm spielt oder nicht.

Und dann kommt Anakins Perspektive und er so: Meine Frau <3

Obi-Wan überlegt dann auch kurz, an zwei oder drei Stellen, ob er mit Anakin darüber reden soll, aber entscheidet sich dann doch immer wieder dagegen.

Als dann auch noch hier und dann Satine erwähnt... ach Obi-Wan :D 

Die anderen Perspektiven und auch die Story an sich fand ich sehr interessant. Es teht sehr lange nicht fest, wer den Anschlag verübt haben könnte, da es irgendwie Beweise gibt, die sowohl die eine, als auch die andere Seite beschuldigen. Und natürlich muss Anakin wieder seinen Dickschädel durchsetzen, wie man es ihm halt so kennt. Außerdem taucht noch ein anderer Charakter auf, eine bekannte Charakterin, aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. 

Btw, ich find die Szene super, in der Anakin (fast) von Meister Windu erwischt wird, wie er wieder sein eigenes Ding durchzieht.  

Die Kämpfe, auch wenn es nicht so viele gab, haben mir ebenfalls gut gefallen, wie auch die vielen ruhigen Szenen. Von denen es in desem Band recht viele gab, aber viel war auch aus Obi-Wans Sicht, also passt das schon. Tja und so schnell habe ich gar nicht schauen können, so schnell hatte ich den Band durchgelesen. 

 

Fazit:

Hachja, für Star Wars Bücher, besonders zu meinen Lieblingscharakteren, bin ich ja immer zu haben. Oder generell zu Büchern, die irgendwann während Episode 1-3 spielen. Weil das einfach meine "Lieblingszeit" in Star Wars ist. Weil mich die Prequels am meisten ansprechen. Und das Buch hat mir von Anfang bis zum Schluss gefallen. Daher halte ich mich und euch nicht so lange auf, und gebe dem Buch insgesamt fünf Sterne, wie auch eine Lese-Empfehlung. Ja, in letzter Zeit hatte ich recht viele Bücher, bei denen mir das Lesen richtig viel Spaß gemacht hat <3 

 

 

 

 

 


Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Hörbuch-Rezension #18] Der Herr der Ringe - Die Gefährten

 

 

Name: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Autor*in: J.R.R. Tolkien
Sprecher*in: Achim Höppner
Übersetzer*in: Wolfgang Krege
Genre: Fantasy, Abenteuer, Gen
Preis: € 27,99
Laufzeit: 22h 54min
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2006
Label: Der Hörverlag

 

 

 

 

Beschreibung von Osiander:

Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt. Das lange Warten der Fans wird belohnt: Achim Höppner, die deutsche Synchronstimme des Zauberers Gandalf, liest das unübertroffene Fantasy-Epos in der Übersetzung von Wolfgang Krege komplett und ungekürzt.

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Nachdem ich letztes Jahr 2x die drei Filme gesehen hatte (Extented Version, natürlich), das Buch einmal komplett auf Deutsch und auf Englisch gelesen habe, stand für mich fest: Ok, die Hörbücher dazu will ich mir auch mal anhören :D

Zur Story selbst werde ich jetzt nicht so viel sagen, weil, ich will noch das deutsche Buch rezensieren und wenn ich jetzt hier schon alles reinschreibe, dann ist es ja doppelt gemoppelt XD

 

Wie auch immer, als ich bereits in den ersten Minuten herausgehört hatte, dass Gandalf das Buch vorliest, bzw seine deutsche Synchronstimme, war ich sowas von begeistert! Achim Höppner hatte aber auch eine klasse Stimme, leider ist er ja 2006 verstorben, möge seine Seele weiterhin Frieden finden. 

 

Das Buch habe ich mir bei vielen Gelegenheiten angehört, unter der Dusche, beim Einkaufen, wenn ich Mülll weggebracht habe, auf der Arbeit. Und auch wenn ich das Buch nicht Wort für Wort auswendig kenne, so hatte ich doch das Gefühl nichts verpasst zu haben. Nur bei dem einen Teil mit Galadriel wünschte ich, er hätte ein bisschen mehr Energie reingepackt^^°

Oder wenn sie es tontechnisch ein wenig bearbeitet hätten. Aber das macht nichts.

 

 

Fazit:

Was soll ich groß dazu sagen? Das Hörbuch hat mich von Minute 1 an komplett und gut unterhalten, also kann ich da jetzt auch nicht so viele Wörter verlieren, ohne das hier jetzt künstlich aufzubauschen. Mir hat die Stimme gut gefallen, mir hat die Story gut gefallen (sonst hätte ich mir es ja gar nicht erst angehört). Jedenfalls, das Buch bekommt von mir insgesamt fünf Sterne und eine Hör-Empfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Osiander.de

Freitags-Füller #58

 

 

Link

 

 

 

 

1. In diesem Jahr möchte ich meinen SuB auf null Bücher runterlesen, im Idealfall.

 

2. Etwas, was ich mir schon öfters sagen und auch glauben sollte: ich schaffe das.

 

3. Es könnte sein, dass ich vielleicht nochmal aus Versehen Supernatural komplett durchgucke. Aber es könnte auch sein, dass ich nur ein paar Staffeln gucke.

 

4. Ein paar Folgen würde ich dabei übrigens aus verschiedenen Gründen überspringen.

 

5. Moment, warte mal, ich wollte mir doch vorhin Kaffee machen XD .

 

6. So manche positive Erfahrung wird mir von 2025 in Erinnerung bleiben.

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Pizza Hawaii, die ich mir heute warm machen möchte , morgen habe ich geplant, ein paar Sachen auszusortieren und Sonntag möchte ich eventuell ein warmes Bad nehmen!

Donnerstag, 1. Januar 2026

[Rezension #417] Apfelstrudelalibi

 

 

 

Titel: Apfelstrudelalibi

Autor*in: Rita Falk

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Humor, Gen, Action

Preis:  18,00

Seiten: 336

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-26445-7

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Rezensionsexemplar: Nein 

 

Inhalt:

Als ob der Eberhofer Franz nicht schon Ärger genug hätt: Nein, jetzt muss die Susi-Maus sich auch noch als frischgebackene Bürgermeisterin wichtigmachen. Dabei hat er ganz andere Sorgen, als seiner vielbeschäftigten Frau alles hinterherzutragen. Noch dazu, wo er nämlich einen Mordfall hat, einen waschechten. Zumindest glaubt das der Richter Moratschek, dessen geliebte Patentochter Letitia bestimmt nicht von ganz allein in Südtirol vom Berg gestürzt ist. 

Dem Eberhofer kommt das auch ganz spanisch vor - oder eher italienisch! Und so kraxelt er schon bald auf den Spuren des vermeintlichen Mordopfers in den Dolomiten herum. Und der Rudi, der muss derweil beim Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz ermitteln - inkognito versteht sich. Na, sauber! 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Als ich irgendwann im November oder Dezember in den Buchladen ging, einfach, weil mir grad danach war, musste gleich mal doppelt hinschauen, da ich dieses Mal absolut keine Ahnung darüber hatte, dass es wieder einen neuen Eberhofer-Band geben würde. Normal bzw in der Vergangenheit habe ich es entweder aktiv herausgefunden oder zufällig durch einen Online-Artikel. Aber dieses Mal auf einem dieser Tische recht nah am Eingang. Da hab ich auch erstmal geguckt wie a Schwaiberl wenns blitzt. Oder um es mit den Worten eines gewissen Politikers zu sagen: A surprise do be sure, but a welcome one :D 

Jedenfalls, natürlich hatte ich mich darüber gefreut, wieder einen Eberhofer in der Hand zu haben, besonders, nachdem es ja nach Band 12 von der Autorin hieß, dass hier die Luft raus wäre bei ihr und da ich ja selbst Geschichten schreibe (wenn auch "nur" Fanfiction), kann ich das total verstehen. Außerdem waren die letzten 2-3 Bände jetzt nicht sooo der Brüller, deswegen hatte ich es dann hingenommen. Und dann liegt auf einmal Band 13 dort... hachja, so kann es gehen. 

Und ich muss sagen: Frau Falk hat hier wieder zurückgefunden, aber sowas von! Hier gibt es wieder eine gute Mischung aus Franz' Privatleben und dem Fall. Der Fall selbst war interessant, auch wenn ich am Anfang erstmal Zweifel hatte, ob es wirklich ein Fall ist oder nur ein dummer Unfall. Aber wie Franz dann erst allein und dann zusammen mit dem Rudi dran ermittelt hat, es dann klar wurde, dass es ein Fall ist, fand ich es spannend mitzurätseln, wer denn nun der Täter sein könnte und warum. 

Aber auch privat passiert viel. Franz' kleiner Sohn findet einen besten Freund (wobei ich glaube, da wird noch mehr draus, wenn das nicht bereits der Fall ist), die Oma wird langsam vom Alter eingeholt, der Papa ist so wie immer, und der Leopold ebenso. Flötzinger leidet unter der Trennung von Mary und bei den Simmerls scheint es auch nicht mehr so rund zu laufen. Tja, das mit Susi fand ich von beiden Seiten total unangenehm. So auf der einen Seite ist Franz halt wieder Franz und macht vieles nicht, obwohl er es sollte oder müsste. Auf der anderen Seite fand ich die Veränderung von Susi jetzt nicht sooo symphatisch. Daher fand ich es immer recht angenehm, wenn sie grad nicht dabei war. 

Wie Franz sich dann aber um seine Oma gekümmert hat und für neue Lösungen offen war, fand ich dagegen super. Nur den Rudi hätte er echt besser behandeln können. Aber da wird er sich wohl wirklich nicht mehr so richtig ändern :/ 

Achja, und der Leichenfledderer hätte gerne mehr auftauchen dürfen D:

Dafür waren aber die Szenen mit Moratscheck super. Genauso zu lesen, wie Franz in Italien auf Bergwanderschaft geht und total zerlegt wird. Oder Zeit mit seinem Sohn verbringt.  

 

Fazit:

Nachdem ich wegen den letzten 2-3 schwachen Bänden doch ein wenig Zweifel hatte, hat mir der Band diese Zweifel wieder genommen. Eine schöne und unterhaltsame Mischung aus einem spannenden Fall und einem interessanten Privatleben hat mir das Lesen der Reihe wieder versüßt. Da dachte ich mir hierher: Joah, geht doch <3

Und nennt mich seltsam... aber ich denke, da kommen vllt noch ein oder zwei Bände. Einer, der sich dann wie ein richtiger Abschied anfühlt. Einer, der alles mal komplett abschließt und mit dem man sich dann richtig von Niederkaltenkirchen verabschieden kann. Fünfzehn wäre eine schöne Zahl zum Aufhören. Gleichzeitig will ich auch nichts heraufbeschwören oder einreden oder so. Das ist einfach nur ein ausgesprochenes Bauchgefühl.

Wie auch immer, von mir bekommt das Buch fünf Sterne, aber fangt am besten mit Band 1 an. Wem das zu viel ist, die Hörbücher, gelesen von Christian Tramitz, sind auch sehr unterhaltsam. 

 

 

 

 

 

  

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen