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Swinub - Pokemon

Mittwoch, 20. Juli 2016

Pokémon (Go) und ich

Ja, ich schreibe jetzt auch einen Eintrag zu PokĂ©mon Go. Dass das Spiel gerade einen großen Hype hat und was das genau ist, muss ich ja nicht erklĂ€ren. Das FĂŒr und Gegen will ich gar nicht ansprechen, auch nicht, warum ich jetzt diesen Eintrag schreibe. Riecht es nach Aufmerksamkeitssucht? Kann sein, keine Ahnung, ist mir auch ehrlich gesagt egal. Ich war gerade draußen (nicht fĂŒr lange, da es warm ist und ich noch nicht zu 100% gesund), da habe ich Lust bekommen, diesen Eintrag hier zu schreiben. Mir sind Gedanken in den Sinn gekommen, die ich nun unbedingt aufschreiben und mit der Welt teilen möchte.



Zuerst einmal, wenn man mich fragen wĂŒrde, wie lange ich PokĂ©mon mag, wĂŒrde ich sagen: Seit einer sehr langen Zeit. Genauer gesagt seit ich das erste Mal damit in Kontakt getreten bin und das war 1998. Nein, ich halte mich jetzt nicht fĂŒr was "Besseres" oder einen "Ur-Fan" oder sowas, nein, das liegt mir fern. Fan ist Fan, egal, ob er es nun seit Rot/Blau/Gelb ist oder seit Go. Nein, viel mehr möchte ich damit zeigen, wie lange mich diese Serie, dieses Fandom schon begleitet.
Seit ich 6 bin, mag ich die kleinen, bunten Taschenmonster. Ich habe jede Info, jedes Fitzelchen das ich bekommen habe aufgesaugt wie ein Schwamm. Könnt ihr euch noch erinnern, damals gab es in der Bild so kleine "Pokedex-EintrĂ€ge", bei denen man kleine Bildchen sehen konnte und auch eine ErklĂ€rung zu den jeweiligen PokĂ©mon? Ich habe davon ein paar von meiner Mutter bekommen und mich wild darĂŒber gefreut. Diese EintrĂ€ge habe ich heute noch, in einer kleinen Schachtel. Diese Schnippsel waren meine grĂ¶ĂŸten SchĂ€tze, die Serie wurde ebenso gesuchtet und ich kann mich noch erinnern, wie aufgeregt ich war, als der Kinofilm angekĂŒndigt wurde. Der erste PokĂ©mon-Film im Kino, mit den zwei neuen PokĂ©mon Mew und Mewtu. Damals habe ich das einer Freundin gezeigt und wir haben uns ĂŒberlegt, wer wohl wer ist und wie man die Namen ausspricht.

Auch gab es damals schon die Sammelkarten, wie auch die Stickerkarten, die mir meine Mutter damals nicht gekauft hat, "da dass nur was fĂŒr Jungs ist". Sie hatte damals, aus mir völlig unbekannten GrĂŒnden, eine sehr seltsame Einstellung, die sie dann spĂ€ter zum GlĂŒck ablegte. Eine Handvoll Sammelkarten bekam ich von ein paar fremden, netten Jungs in meinem Alter geschenkt, die Stickerkarten habe ich mir damals von dem unregelmĂ€ĂŸigen Taschengeld gekauft, dass ich von Oma bekommen habe. Und ich habe dann immer Ärger bekommen, wenn ich mir zwei bis drei Packungen a drei Mark gekauft habe. Mein Nachbar hat sich das immer aufgehoben, weil er sich damit das Geld auf ein Mofa zusammensparen wollte. Und ich dachte mir nur: Was soll ich irgendwann, wenn ich alt (aka 18) bin, mit einem Mofa, wenn ich PokĂ©mon haben kann?
Von den Stickerkarten sind mir so gut wie keine mehr geblieben, ebenso von diesen Glitzerkarten, die es damals auch gab ... die normalen Sammelkarten sammle ich aber nach wie vor und mein Freund weiß, dass es dauern kann, wenn ich auf dem Flohmarkt einen Tisch sehe, der welche verkauft ;3

Als ich 10 Jahre alt wurde, kam meine Mutter von ihrem "Geschlechter-Ross" runter und kaufte mir auf dem Flohmarkt zwei Dinge: Einen Gameboy und PokĂ©mon Gelb. Zusammen mit diesen beiden Dingen und einem sĂŒĂŸen Pikachu fing also meine Reise an. Bis heute bestelle ich mir die Spiele vor und genieße sie dann, auch wenn meine Lieblinge immer Gelb, Kristall und Platin bleiben werden. Besonders in den letzten Jahren habe ich mir immer gedacht: Was, wenn ich einfach in der Welt der PokĂ©mon landen wĂŒrde? Was wĂ€re, wenn PokĂ©mon in unsere Welt kommen und real werden wĂŒrden?
Dies habe ich immer als unmöglich betrachtet, als etwas, dass fĂŒr immer in meiner Fantasie bleiben wĂŒrde. Bis PokĂ©mon Go angekĂŒndigt wurde.

Jetzt habe ich das Spiel, seit die APK verteilt wurde (auf der sicheren Seite) und warte eigentlich nur noch auf das Release des Armbands, das ich mir vorbestellt habe. Seitdem bin ich hin und wieder unterwegs, fange PokĂ©mon und klappere Pokestops ab. Doch meist habe ich das nur auf dem Weg zur Arbeit oder zurĂŒck getan, ich bin nicht wie viele andere aufgestanden und ein wenig herumgelaufen. Bis heute.



Zu meiner Person, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen: Ich bin fett. Das sage ich jetzt nicht, weil ich in Selbstmitleid zerfließe oder eine von den MĂ€dels mit Traumfigur bin, die ĂŒber 100 Gramm jammern. Nein, ich bin wirklich fett, besonders fĂŒr meine doch geringe KörpergrĂ¶ĂŸe. Laut BMI (auch wenn der nicht zu 100% alles sagt) bin ich sogar adipös. Ja, man sieht es mir an, ich bin nicht stolz darauf und ja, ich bin selbst schuld. Die letzten Jahre habe ich mich nur sehr wenig bewegt, viel gegessen und davon war auch vieles zu sĂŒĂŸ. Ich bin also kein Musterbeispiel, was gesunde ErnĂ€hrung oder Bewegung angeht. Zwar hatte ich mir vorgenommen, mich mal ein wenig zu bewegen, mal ein wenig rauszugehen, aber es gab mehrere Faktoren, warum ich es nicht tat. Zwei davon sind: Zeit und Lust. Nun gut, eigentlich billige Ausreden, da man an beidem was Ă€ndern kann, aber so bin ich nun mal. Wenn ich etwas nicht machen möchte, dann möchte ich es nicht. Und sorge mit einer solchen Sturheit dafĂŒr, dass ich es nicht machen muss, dass man sich als normal denkender Mensch denkt: Steck die Sturheit dochmal ins Abnehmen-wollen rein O_o

Nur, ich bin nicht jemand, der sich außerhalb der Berufswelt etwas sagen lĂ€sst. Sobald ich das GefĂŒhl habe, jemand will mich zu etwas "zwingen" oder "mir etwas aufschwatzen", blocke ich ab und habe schon keine Lust mehr auf das Thema. Ja, ich bin da vielleicht ein Querulant, es ist keine schöne Eigenschaft, aber das ist nun mal eine Charaktereigenschaft von mir. Zwei verschiedene Ärzte meinten zu mir, dass mir Spazieren gehen (fĂŒrs Erste) beim Abnehmen helfen wĂŒrde, ich nickte, machte aber nichts. Was vor allem an der fehlenden Lust lag. Spazieren gehen ist was fĂŒr alte Leute und Hundebesitzer, wobei die wenigstens noch ihren Hund als Grund nennen können, sagte ich mir. Dass ich als kleines Kind gerne mal mit Oma in der Gegend herumging, ist mir bis vor kurzem entfallen. Nicht, weil es fĂŒr meine "Argumente" gepasst hat, sondern weil ich es wirklich vergessen habe. Ist ja auch fast 16 Jahre her.

So blieb ich weiter sitzen, nahm noch mehr zu und machte mich gleichzeitig dafĂŒr verantwortlich. FĂŒtterte weiter meinen Selbsthass, aber das ist jetzt nicht das Thema. Jedenfalls soll es darum gehen, dass ich trotz zwei Ă€rztlicher Empfehlungen keinen Meter Spazieren gegangen bin (bis auf ein-zwei Ausnahmen). Ich hatte einfach keine Lust, etwas zu tun, was in meinen Augen peinlich war, denn ich hatte keine Lust, zu erklĂ€ren, warum ich spazieren gehe. Wenn man Sport macht, egal ob man schwimmt, Fußball spielt oder Minigolf, beeindruckt das die Leute doch irgendwie ein wenig. Ich bin jemand, der immer nach der Meinung anderer Leute guckt, egal, was ich mir anderes einrede. Mir war und ist es wichtig, dass die Leute ein gewisses Image von mir haben, da passte Spazierengehen einfach nicht rein. Auch bin ich jemand, der immer eine Art von Motivation braucht. Ob es nun ein guter Abschluss ist oder dass ich einfach Bock drauf habe (das ist auch der Grund, weshalb ich das hier schreibe), es muss einfach etwas dahinter stecken, was zumindest in meinen Augen eine gute Motivation ist. Ob es in den Augen anderer Leute Sinn macht, ist mir manchmal egal. Kommt auf die Sache an.
Das war noch einer der GrĂŒnde, weshalb ich Spazierengehen verĂ€chtlich vom Tisch fegte.



Dann kam PokĂ©mon Go und auch wenn ich selbst gerne Tweets retweete, in denen die Vorteile von PokĂ©mon Go gezeigt werden (wie dass Leute mehr rausgehen und sich bewegen) oder Witze ala "Nintendo möchte, dass die Spieler verdammt nochmal rausgehen" mit meinen Freunden teile, so bin ich selbst nicht hinausgegangen. Dies hatte ebenfalls mehrere GrĂŒnde, aber einer der GrĂ¶ĂŸten lautete, Achtung, ihr kennt ihn bereits: Keine Lust.
Warum sollte ich herumlaufen, wenn ich auch auf meinem Arbeitsweg PokĂ©mon fangen kann? Wenn ich da auch PokĂ©stopps erreiche? Nun, die Antwort sah ich bei den Tweets anderer Spieler: Mehr verschiedene PokĂ©mon, die stĂ€rker sind und auch die Trainer hatten ein höheres Level. Das kommt nicht nur von 2-6 Pokestopps am Tag oder ein paar Raupy, Taubsi oder Rattfratz. Ich "erkannte", dass wenn ich das Gleiche wollte, ich auch das Gleiche tun musste: Hinausgehen. In die Welt und ein Trainer sein, ein Trainer werden. Nun war ich die letzten Tage krank, rausgehen war also eher sehr unschön, da mir mein Körper Bewegung bereits nach wenigen Minuten nicht verzeihen konnte und so ließ ich es bleiben. Heute bin ich dabei, eine Geschichte fĂŒr ein "Event" zu schreiben und brauchte einen klaren Kopf. Da dachte ich: Hey, ist warm draußen, aber geh trotzdem mal raus. Und dann kannst du auch gleich noch PokĂ©mon Go spielen!"
Immerhin hatte ich seit ein oder zwei Wochen ein 10km-Ei, das noch nicht geschlĂŒpft war.

Deshalb bin ich rausgegangen und ich muss sagen: Es war toll. Ich fĂŒhlte mich nicht doof oder peinlich, nicht wie ein Rentner, der nichts zu tun hĂ€tte oder wie ein Weirdo. Die meiste Zeit bin ich mit dem Handy in der Hand herumgelaufen und habe mir die Gegend angesehen. Ich bin nicht lang gelaufen, nein, zum einen, weil ich noch nicht zu 100% genesen bin, zum anderen weil es heiß ist und ich nicht auch noch Kreislaufprobleme bekommen wollte.
Aber mir ist eingefallen, warum ich den Sommer mag, da ich mit Hitze und WĂ€rme viel besser klar komme. Ich fĂŒhle mich fantastisch, wenn ich dem sonnigen Wetter ausgesetzt bin, sowohl körperlich, als auch seelisch. Warum, ist auch fĂŒr mich kein Wunder, aber ich hatte es tatsĂ€chlich vergessen. Ich werde es auch wieder vergessen, das weiß ich. Aber dadurch werde ich es wieder neu entdecken, immer wieder und wieder und es wird sich jedes Mal aufs Neue fantastisch anfĂŒhlen.
Zudem ist mir aufgefallen, wie viel in meiner Gegend gebaut wird, wie die neuen GebÀude, die teils bereits bewohnt waren, aussehen. Es gab sogar ein paar HÀuser, die sahen aus wie kleine Apartments aus nem Spanienurlaub, fand ich ziemlich cool. In die Ecke komme ich sonst nicht, ohne Go hÀtte ich sie wohl auch nicht so schnell gesehen.

Noch eine kleine ErklĂ€rung: Ich bin jemand, bei dem, sobald er rausgeht, geht auch das Kopfkino in Vollformat. Ich passe schon auf, wohin ich laufe, aber sonst blende ich meine Umwelt aus. Habe ich als Kind schon gemacht, in der PubertĂ€t wurde es stĂ€rker. Manche wĂŒrden sagen, das ist ignorant, aber das ist mir die meiste Zeit egal. Es sind immer die gleichen Gehwege, die gleichen HĂ€user, einfach der gleiche Hintergrund, das hab ich einmal gesehen und gut ist. Worauf soll ich denn noch achten, außer, dass ich nicht Radfahrern oder Autos im Weg bin? Es ist, als wĂŒrde ich Kopfhörer und Scheuklappen anziehen. Aber mich stört es nicht, da ich es nicht anders kenne. Meistens jedenfalls.
Doch heute, heute ging ich in der nĂ€heren Gegend herum, sah mir die Leute an (das traue ich mich sonst eher nicht, weil ich Angst habe, dafĂŒr angemacht zu werden), sah mir die Autos, das Wetter und die eben erwĂ€hnten Neubauten an. Kleine Kinder winkten mir zu und hĂ€tte ich den Mumm gehabt, hĂ€tte ich auch zurĂŒck gewunken. Ich war mir nur nicht sicher, ob sie wirklich mir gewunken haben oder nicht vielleicht doch zu jemand anderen.
Es war toll, ich dachte kaum ĂŒber was anderes nach, als das, was ich sah, hatte keine Kopfmusik und achtete nur auf das Handy, dass in meiner Hand lag. Ich habe nicht die ganze Zeit auf den Bildschirm gesehen, nein, ich habe einfach nur gewartet, bis das Handy vibriert und dann geguckt, was fĂŒr ein PokĂ©mon dieses Mal in der NĂ€he ist.
Was ich sagen will: Es hat mir Spaß gemacht. Es war toll und ich musste sogar kurzzeitig an einen Texasurlaub denken, denn da war es auch so warm. Aber ich mag diese WĂ€rme, das ist fĂŒr mich ok, wenn auch nicht lange ertrĂ€glich. Ich bekomme sehr leicht einen Sonnenbrand ;-)


Ich kenne mich: Ich bin jemand, der voller Begeisterung sagt: OMG, das ist so klasse, das mache ich jetzt öfters! - und es dann doch nie mehr macht. Oder nur noch ein bisschen und dann gar nicht mehr. Ich will hier niemandem etwas vormachen, ich werde jetzt nicht jeden Abend zwei Stunden herumlaufen und Pokémon fangen, auch wenn ich auf der Suche nach Karpador (ich will ein Garados, grr!) und Pikachu (Kepsy <3) bin. Nein, ich werde hin und wieder laufen, wenn ich nicht grad was anderes mache oder beim Sport war. Oder krank, meh.
Aber ich denke, ich habe etwas gefunden, was mich zumindest regelmĂ€ĂŸig rausbringen könnte.


Go hat etwas geschafft, was zwei Ärzte, mein Freund und ich selbst nicht geschafft haben: Dass ich aus freien StĂŒcken rausgehe. Wie gesagt, ich mag es nicht, wenn mich zu etwas "genötigt" fĂŒhle, nein, es muss von mir selbst kommen. Wenn jemand (oder ich selbst) will, dass ich Sache ABC mache, dann bringt es nichts, zu versuchen, mich dazu zu ĂŒberreden. Man kann es mir schmackhaft machen, sollte mir aber die Option zum Überlegen geben. Bitte mehr als nur fĂŒnf Minuten oder einen Tag. Denn dann kann ich mir unterbewusst dazu Gedanken machen, es durchgehen ohne es wirklich aktiv zu tun und dann denken: Joah, klingt doch ganz gut. Denn sonst klingt es einfach nur wie ein bösartiger Zwang fĂŒr mich und dann kann man sich sicher sein, dass der rebellische Wassermann in mir es ganz sicher nicht tun wird.
So ist es auch heute passiert: Ich habe mir Go geschnappt, bin raus und ein wenig gegangen. Das nĂ€chste Mal will ich mehr laufen, ich weiß jetzt schon ein paar Gegenden, in denen ich mich unbedingt mal umsehen möchte. Und ich sollte mir was zum Trinken mitnehmen, das und ein Wasserspray. Klingt dekadent as fuck, aber letzteres ist echt eine Wohltat.
Es mag vielleicht armselig klingen, dass ich ausgerechnet ein Handyspiel brauchte, um mal meinen fetten Arsch hochzubringen. Ich hÀtte ja auch so herumlaufen können oder Musik hören, immerhin habe ich ja jetzt Spotify Premium und nen ordentlichen Handyvertrag. Doch erst mussten meine Helden der Kindheit kommen (das einzige Fandom, ich dem ich genauso lange bin, ist Sailor Moon), damit ich freiwillig rausgehe, ohne zu denken: Mann, das sieht doch bestimmt bescheuert aus, wenn ich da so alleine herumlaufe.
Möglicherweise hilft es meinem Selbstbewusstsein, vielleicht sogar meiner Figur, wer weiß?
Auch habe ich nicht das GefĂŒhl, dass ich mich dafĂŒr groß erklĂ€ren mĂŒsste. FrĂŒher dachte ich, ich mĂŒsste wie bei nem Schulaufsatz, 10. Klasse Realschule, mit mindestens drei bis fĂŒnf Argumenten (Behauptung-BegrĂŒndung-Beispiel) erklĂ€ren, warum ich spazieren gehe. Heute wĂŒrde ich einfach sagen: Um Taubsi zu finden! Und weil ich Bock drauf habe!
Sorry, wenn ich da grad was vermischt habe, das Zeug hat mir immer ne 4 in der Schule beschert^^°


Jetzt sitze ich hier und ich weiß, dass es wie diese typischen Dankes-EintrĂ€ge gibt, die ich auf externen Blogs hier und da gelesen habe. Aber ich bin selbst auch dankbar und frage mich, vor wem ich mich da gedanklich gerade rechtfertigen möchte O_o
Auf jeden Fall, danke, Niantic, denn du hast etwas Tolles geschafft. Und auch ein Lob fĂŒr mich, dass ich nun endlich den Willen habe zu sagen: Ja, ich gehe raus! Ich habe Spaß dabei. Und es ist mir vollkommen egal, ob Go nur eine billige Ausrede dazu ist oder nicht.

Achja, falls jemanden interessiert: Aus zwei Eiern sind gleichzeitig ein Mauzi und ein Kabuto geschlĂŒpft - da laut einer Übersicht Mauzi aus einem 5km-Ei schlĂŒpft, weiß ich nun, was in dem 10km-Ei drin war^^
Funfact zum Ende: In meiner NĂ€he ist eine Arena, als ich losging, gehörte es Team Gelb. Als ich zuhause ankam, gehörte es wieder meinem Team (Blau).

Danke fĂŒr alle, die das gelesen haben, es war echt toll, seinen Gedanken mal freien Lauf zu lassen und das nicht nur in meinem Kopf in einer ewigen Schleife.








Quellen:
media.tumblr.com (Ich hab den Hintergrund selbst transparent gemacht)
azure-samurai.deviantart.com
killerjeff234.deviantart.com
misha1998.deviantart.com

Kommentare:

  1. Ich finde es toll, dass du so ehrlich und aufrichtig mit dir selbst bist - das kriegen auch nicht alle hin :)

    Und Pokémon Go ist so toll <3 Anfangs hÀtte ich auch nicht gedacht, dass es einen solchen Einfluss auf mich haben könnte, aber ich bin schon Extra-Wege gegangen, um Pokémon zu finden (heute ein Galoppa und ein Onix - habe aber keines erwischt...). Sogar mein Schatz, den man auch kaum rauskriegt, schlÀgt nun vor, mal rauszugehen :)

    Das haben die echt gut hinbekommen!

    Viele GrĂŒsse
    Jari

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    1. Hallo Jari,

      ja, das ist etwas, was ich trotzdem immer noch lernen muss. Bei dem Thema muss ich zugeben, dass ich "Hilfe" hatte, bei anderen fÀllt es mir dagegen noch nicht so leicht.

      Ja, es beeinflusst uns alle irgendwie (also die, die es spielen) und das auf eine positive Art :-)

      Lg,
      Kira

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    2. Das ist doch ein guter Start! Es ist nie falsch, Hilfe in jeglicher Hinsicht anzunehmen. Nur weiter so :)

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  2. Huhu,
    ich musste grad so schmunzeln, als da stand, spazieren gehen sei was fĂŒr Omas. XD Ich gehe super gerne Spazieren (frĂŒher oft mit meinen Eltern am Wochenende, heute v.a. mit meinem Freund) und habe nie darĂŒber nachgedacht, wie das wirken könnte. :D Mir macht das alleine zwar weniger Spaß, da ich dann niemanden zu Plaudern habe (weshalb ich alleine seltener spaziere), aber was man da von mir denken könnte... das war mir immer egal. Und ich glaube, es hĂ€lt wirklich ganz gut fit und ich hĂ€tte seit Beginn meines BĂŒrojobs sicher deutlich mehr zugenommen, wenn ich nicht so oft lange SpaziergĂ€nge machen wĂŒrde. :)

    Zu Pokemon Go kann ich nicht so viel sagen. GefĂŒhlt jeder spielt es, aber ich habe da erstens gar keine Zeit zu und weiß zweitens genau, ich wĂŒrde bestimmt sĂŒchtig werden und mich dann Ă€rgern, dass ich kaum spielen kann.
    Außerdem habe ich erst vor Kurzem Pokemon Revolution Online fĂŒr mich entdeckt, was mir viel zu gut gefĂ€llt, um da mitten drin fĂŒr Pokemon Go aufzuhören. :)

    Auf jeden Fall drĂŒcke ich dir die Daumen, dass Pokemon Go weiterhin ein guter Anreiz fĂŒr dich ist, die Welt zu entdecken! :3

    LG Alica

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    1. Hallo Alica,

      vermutlich liegt es in meiner Nachbarschaft (oder Stadt?), aber meistens sah ich nur drei Personengruppen beim Spazierengehen: Eltern mit Kleinkindern, Hundebesitzer und eben Rentner. Da ich aber weder Kind noch Hund habe, und mir "gerne" mal zu viele Gedanken zu irgendwas mache, bin ich zu diesem Schluss gekommen. Besonders oft, wenn ich etwas draußen mache, mache ich mir oft Gedanken, wie es rĂŒberkommt, auf eine positive oder negative Weise. Wobei mir das jemand, der nur im BĂŒro arbeitet, mal gut getan hĂ€tte XD

      Das sagt mir jetzt nichts, erinnert mich aber ein Pokemonspiel fĂŒr die Wii, dass ich schon seit Jahren nicht mehr gefunden habe O_O

      Danke dir, werde ich sicherlich noch haben :3

      Lg,
      Kira

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    2. Es ist doch auch nett, wenn man neue Stadtteile entdeckt oder sowas. Habe da manches mal auch feine Ecken entdeckt, die mir sonst nie aufgefallen wÀre. :3

      Pokemon Revolution Pro ist sozusagen das gameboy-Spiel (bisher gibt es Kanto, Jotho und Hoenn zu bereisen), nur von fans fĂŒr Fans und mit einem etwas höheren Schwierigkeitsgrad und halt als Online-Multiplayer-RPG. :) Also man braucht schon so Lv.85-90, um die Liga zu schaffen. Und in der nĂ€chsten Welt fĂ€ngt man dann wieder mit neuen Pokemon an, bekommt die alten zur nĂ€chsten Liga aber wieder. Mir gefĂ€llt es tatsĂ€chlich etwas besser als die Gameboy Spiele, da auch ein paar sehr selbstironische Dinge enthalten sind, die man wohl nur versteht, wenn man die Originalspiele gespielt hat. :D

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    3. Ja, das stimmt, oder wenn man bekannte Gebiete neu entdeckt, das hat dann auch was^^

      Ah, mit Fanspielen kenne ich mich jetzt so gar nicht aus, aber es klingt schon ziemlich interessant^^
      Ist online spielbar, oder?

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    4. Man lĂ€dt sich das runter, aber lĂ€uft natĂŒrlich nur mit Internetverbindung. ;)
      Kannst ja mal reinschauen: https://pokemon-revolution-online.net/
      Wenn du das wirklich anfÀngst zu spielen, sag mal Bescheid. ;) Ich bin auf dem blauen Server unterwegs.
      Habe das Spiel auch erst vor Kurzem durch eine Freundin entdeckt und bin daher erst bei den Top4 in Kanto. xD

      LG Alica

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