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Swinub - Pokemon

Dienstag, 26. Juni 2018

[Manga-Rezension #18] Scissor Sisters 01



Name: Scissor Sisters 01 - Mit Liebe, Schere und Magie
Autor: DAIGO | Eiki EIKI, MARICO
Genre: Magical Girl, Humor
Preis: € 6,95 [D]
Seiten: 200 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 978-3-8420-1079-6
Verlag: TOKYOPOP GmbH




Beschreibung:
Wir kĂ€mpfen fĂŒr die Liebe und tolle Frisuren!

Momoko Kanno, Friseurin in spe, ist dermaßen tollpatschig, dass sie kein Friseur einstellen will. Eines Tages landet sie in einem seltsamen Friseursalon, der von außen wie ein Schrein aussieht. Dort lernt sie fĂŒnf Schwestern kennen, die sich kurz darauf als die Scissor Sisters entpuppen. Die Kampftruppe wurde von der Regierung gegrĂŒndet, um die Haare der Bevölkerung vor den Haarausfall-Aliens zu beschĂŒtzen!

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Diesen Manga kannte ich ehrlich gesagt noch ĂŒberhaupt nicht und er ist wohl auch noch nicht so lange in der BĂŒcherei, andererseits ist es auch schon wieder eine Weile her, dass ich mich dort in der Mangaecke groß umgesehen habe. Beim ReinblĂ€ttern habe ich gesehen, dass es hier wohl um einen Friseurladen geht, deren Mitarbeiterinnen sich in Magical Girls verwandeln, um genretypisch den Tag zu retten. Bzw die Leute, denen von verfressenen und seltsamen Tiergegnern die Haare vom Kopf geraubt werden. Diese Haare nennen die Gegner "Raah" und sobald sie paar StrĂ€hnen der Haare gegessen haben, nimmt ihre Kraft zu und sie verĂ€ndern sich auch Ă€ußerlich, sehen dann viel bedrohlicher aus als vorher. Und sind auch gefĂ€hrlich. Die richtigen Gegner weisen eine Kompetenz auf die wie ĂŒblichen Sailor Moon Gegner, vor allem, als sie darĂŒber reden, dass es wohl reichlich unfair wĂ€re, wenn nur ein Monster gegen fĂŒnf Scissor Sisters kĂ€mpfen wĂŒrde - einer von ihnen vertraut mehr auf die QualitĂ€t, der andere mehr auf QuantitĂ€t. So richtig erfolgreich sind sie damit nicht.

Nun ja, man lernt die Leute aus dem Friseursalon bereits recht frĂŒh kennen, da sich Momoko nach ihrem letzten Rauswurf zu ihrem Laden hinverirrt - welcher sich in einem ganz normalen Tempel befindet, als wĂ€re es das normalste der Welt. Schließlich erfĂ€hrt man den Grund dafĂŒr, die MĂ€dels aus dem Friseurnamen verwandeln sich alle in Magical Girls, um die Menschheit vor den "Haarausfall-Aliens" zu beschĂŒtzen. Welche wohl recht sanft mit ihren Opfern umgehen, zumindest hatten diese keine Schmerzen, wenn ihnen die Haare geklaut wurden. DafĂŒr verlieren sie allerdings wichtige Erinnerungen und auch andere Dinge. Der Gegner hat ein noch unbekanntes Ziel, aber das hier ist noch der erste Band, alles muss man ja auch nicht gleich am Anfang erfahren.

Nun ja, so richtig warm wurde ich mit dem Manga noch nicht. Zwar ist der Zeichenstil sehr schön und die ganze Sache an sich auch irgendwie mal was anderes. Dass sie kleine Friseurscheren benutzen, um sich zu verwandeln. Dass die Regierung davon weiß und die restliche Bevölkerung von der ganzen Sache zu ihrem Schutz abschottet. Dass jede von ihnen eine einzigartige KampffĂ€higkeit hat, die stark an ihre FriseurtĂ€tigkeiten erinnern. Aber so richtig kommt das alles noch nicht rĂŒber zu mir. Ich werde mit den Charakteren noch nicht so richtig warm, ich kann noch nicht wirklich mit ihnen mitfĂŒhlen, auch sehen fĂŒr mich besonders die blonden Charaktere fĂŒr mich gleich aus und ich musste öfters ĂŒberlegen: Wer war das jetzt nochmal? Wer hat den Namen? Wer war damit jetzt wieder gemeint? Auch sehe ich bisher keine besonders herausstechende Merkmale. Zwar gibt es schon einen Unterschied zwischen den Leuten untereinander und trotzdem kommen sie mir wie ein Einheitsbrei vor. Ich hoffe, das Ă€ndert sich noch in den nĂ€chsten BĂ€nden. Was den Humor angeht, auf beiden Seiten (gut und böse) versucht man sich hier an Sailor Moon zu orientieren oder hats zumindest als Vorbild genommen (also den alten Anime), aber so richtig will es nicht gelingen. Es versucht einfach lustig zu sein und schafft es grad noch so, dass es nicht so extrem aufdringlich ist. Ein wenig schon, aber es könnte auch schlimmer sein.


Fazit:
Nun ja, wie gesagt, so ganz zu 100% bin ich noch nicht davon ĂŒberzeugt. Ich hab mir vor ein paar Wochen diesen und den zweiten Band ausgeliehen und wenn ich die Mangareihe weiterlesen sollte, dann wird es vermutlich nur beim Ausleihen bleiben. Der Manga ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich ihn mir unbedingt kaufen muss. Man muss einfach mal hineingucken und schauen, ob es einem gefĂ€llt. Eventuell hilft auch der Griff zum zweiten oder gar zum dritten Band, damit man sich ein besseres Bild davon machen kann. Ich werde mir jedenfalls eins bei Band 2 machen, den ich hier noch habe. Insgesamt gebe ich dem Band hier drei Rubine und schaue mal, wie es dann mit dem zweiten Band weitergehen wird. Eine Empfehlung wĂŒrde ich wie gesagt jetzt nicht unbedingt aussprechen, aber man kann da schon mal reingucken, finde ich.








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Quelle:
Selbst geschossen

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