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Swinub - Pokemon

Mittwoch, 27. Juni 2018

[Manga-Rezension #19] Scissor Sisters 02



Name: Scissor Sisters 02 - Mit Liebe, Schere und Magie
Autor: DAIGO | Eiki EIKI, MARICO
Genre: Magical Girl, Humor
Preis: € 6,95 [D]
Seiten: 200 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 978-3-8420-1080-2
Verlag: TOKYOPOP GmbH




Beschreibung:
Wir kĂ€mpfen fĂŒr die Liebe und tolle Frisuren!

Momoko Kanno, Friseurin in spe, ist dermaßen tollpatschig, dass sie kein Friseur einstellen will. Eines Tages landet sie in einem seltsamen Friseursalon, der von außen wie ein Schrein aussieht. Dort lernt sie fĂŒnf Schwestern kennen, die sich kurz darauf als die Scissor Sisters entpuppen. Die Kampftruppe wurde von der Regierung gegrĂŒndet, um die Haare der Bevölkerung vor den Haarausfall-Aliens zu beschĂŒtzen!

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Uff, das hier ist der zweite Band und ich bin mir ehrlich gesagt immer noch etwas unsicher darĂŒber, was ich davon so wirklich halten soll. Wie auch schon im ersten Band sind die Zeichnungen ziemlich hĂŒbscht, dafĂŒr aber kann ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, genauso kĂŒmmern mich ehrlich gesagt ihre WĂŒnsche oder ihr Schicksal. Zwar versucht eine, ihrem Schicksal zu entkommen und ihren eigenen Weg zu gehen, aber so wirklich hat es mich nicht interessiert oder bewegt. Zwar kann ich die Charaktere vom Verhalten her mehr voneinander unterscheiden (und auch fast alle voneinander, was das Optische angeht), aber trotzdem, sie bleiben einfach nicht an mir hĂ€ngen. Wie ihre Namen, die meisten von ihnen konnte ich mir einfach nicht merken.

Was genauso wenig in mir weckt, ist der Humor. Auch dieser Band hier versucht lustig zu sein, schafft es aber so gut wie gar nicht. Es ist sogar fast ehr so, als wĂ€re das eine Parodie, die es aber nicht schafft, lustig zu bleiben. Was meistens an dem Gegner liegt, der einfach nur seltsam ist. Überhaupt habe ich keine Ahnung, was die Feinde denn nun planen. Wenn ich nun an das vermutliche Vorbild Sailor Moon (den alten Anime) denke, dann hat man ja recht frĂŒh erfahren, was das Ziel vom Königreich des Dunklen war. Soweit ich mich erinnern kann, war das eher stĂŒckchenweise, aber es war recht schnell und einfach zu kapieren. Hier habe ich keine Ahnung, was die Gegner genau vorhaben und so wirklich lĂ€sst es sich auch nicht erkennen. Sie schicken ihre Handlanger aus, die den Leuten die Haare klauen, um stĂ€rker zu werden ... aber wofĂŒr und warum sie stĂ€rker werden wollen, dazu gibt es nicht einen einzigen Hint. Die Bösewichte sind böse, weil sie halt Bösewichte sind und wollen Macht ansammeln ... joah, um den Sammeltrieb zu stillen. Ich kann verstehen, dass man im ersten Band noch nicht so wirklich alle Infos rausbringen möchte, aber im zweiten Band könnte man doch wenigstens ein paar kleine Hints oder SĂ€tze fallen lassen, damit man das GefĂŒhl von einer Story bekommt. Damit man denkt: Ja, da lĂ€uft etwas. Zwar gibt es einzelne HandlungsstrĂ€nge, aber die sind in sich abgeschlossen und haben wohl kaum Konsequenzen an der weiteren Story, außer, dass die Bösewichte weiter an ihrem ultrageheimen Plan festhalten.

Überhaupt werden Probleme in diesem Band ziemlich schnell gelöst, beinahe schon immer mal wieder ne Deus ex Machina ausgepackt, nur, damit die kleine Ministory ein kleines Happy End bekommen kann. Eine wirkliche Bedrohung wird nicht wirklich ersichtlich, außer der Tatsache, dass die Leute ihre Haare und ihr GedĂ€chtnis verlieren. Gut, letzeres ist nicht so gut, aber im Grunde juckt es mich nicht. Und man merkt auch deutlicher als im ersten Band, dass hier Sailor Moon mindestens als Vorbild gedient hat, wenn man sich  nur mal die Verwandlungen und die Attackennamen ansieht.

Das einzige, was ich noch interessant finde, ist, dass die Neue, die zu der Truppe dazustĂ¶ĂŸt, nicht sofort als "The Chosen One" erkannt wird, sondern einfach ein ganz normales MĂ€dchen ist, dass aber die Heldinnen trotzdem so gut unterstĂŒtzt, soweit sie es kann. Ansonsten ist das MĂ€dchen, das man in solchen Animes als erstes trifft, immer das Ober-Magical Girl. Dass das hier nicht der Fall ist, ist interessant.


Fazit:
Ich war mir schon beim ersten Band nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll, dachte aber, es wĂ€re nur beim ersten Band der Fall. An sich finde ich die Idee gar nicht schlecht, nur mit der Umsetzung werde ich absolut nicht warm. Der Humor spricht mich nicht an, die MĂ€dchen finde ich allesamt eher uninteressant und die motivlosen Gegner eher seltsam. An sich ĂŒberzeugen mich nur die Zeichnungen und eben, dass Momoko nicht das Magical Girl #1 in dieser Welt ist, sondern ein ganz normales MĂ€dchen. Das sieht man nicht oft. Ansonsten ... ich hab mir beim Lesen Gedanken gemacht, ob ich noch weitere BĂ€nde der Reihe lesen will, aber so wirklich hab ich kein Bedarf danach. Ne, mir reichen die zwei BĂ€nde, ich könnte zwar noch weitere BĂ€nde, aber so wirklich will und muss ich das nicht. In der Zeit lese ich dann viel lieber andere Mangas, durch die ich mich dann nicht eventuell durchquĂ€len werde, sondern welche, mit denen ich viel mehr Spaß beim Lesen habe. Nun ja, ich hab der Serie eine Chance gegeben, aber ich denke, hier ziehe ich einen Schlussstrich. Insgesamt gebe ich dem Band 2 Rubine. Hier wurde leider sehr viel verschenkt, was sehr sehr schade ist.







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Quelle:
Selbst geschossen

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