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Mittwoch, 12. Juni 2019

[Rezension #95] Zeit der Krähen



Name: Zeit der Krähen
Autor: George R.R. Martin
Genre: Fantasy, Drama
Preis: [D] € 15,00 | [A] € 15,50
Seiten: 506 (576 inkl. Anhang)
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN: 978-3-442-26859-7
Verlag: Random House GmbH




Klappentext:
Der Krieg der Fünf Könige ist vorbei.
Dieser Krieg hat nicht nur den Starks, den Baratheons, den Lennisters und den Graufreuds, sondern auch den anderen großen und kleinen Häusern einen entsetzlichen Blutzoll abverlangt. Weite Teile von Westeros sind verwüstet, die Ernten vernichtet. Und der Winter naht unbarmherzig. Der Kindkönig Tommen Baratheon auf dem Eisernen Thron ist viel zu jung, um wirklich zu regieren, und seine Mutter, die Regentin Cersei Lennister, ist nach dem Tod ihres Vaters Lord Tywin vor allem damit beschäftigt, ihre Macht zu erhalten und sich gegen zahlreiche Rivalen zu verteidigen. In Dorne verlangen die Sandschlangen, die Töchter von Prinz Oberyn Martell, lautstark Rache für den erschlagenen Prinzen. Und Prinzessin Arianne, Fürst Dorans Tochter, verfolgt eigene gefährliche Pläne. Auf den Eiseninseln brechen nach dem Tod von König Balon Graufreud Nachfolgestreitigkeiten aus, während Brienne, die Jungfrau von Tarth, eine Mission verfolgt, die von Beginn an zum Scheitern verurteilt zu sein scheint. Die Zeit der Krähen bricht an - und ohne eine starke Hand droht dem Reich der Untergang...

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Hm, ich würde jetzt nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, nein, ich fand es nicht schlecht. Aber es war auch nicht besser als gut/ok, würde ich sagen. Bei diesem Band hier geht es so gut wie gar nicht um die wichtigen/interessanten Charaktere, sondern um Nebencharaktere und welche, die bisher so gut keine Rolle gespielt haben. Zwar bekommt man auch die Sicht von z.B. Sam oder Brienne mit, was ich total in Ordnung finde, da für mich beide Charaktere interessant mit, aber auch von irgendwelchen unbedeutenden Leuten, die weder davor noch danach eine wirkliche Rolle spielen. Manche Kapitel könnte man auch weglassen und es würde absolut nicht fehlen, wie das erste Kapitel. Ich kann bis heute nicht sagen, warum es überhaupt im Buch ist. Charaktere wie Dany oder John findet man hier höchstens erwähnt oder nicht im Hauptfokus, was recht schade ist. Dafür kommt viel zu viel von den Eiseninseln erzählt. Ich gebe zu, weder die Eiseninseln, noch die Bewohner dieser interessieren mich, weshalb die Passagen recht nervig auf mich wirkten. Auch waren es meiner Meinung nach zu viele, ich hätte lieber gerne mehr mitbekommen, was Brienne, Sam oder andere Charaktere wie Sansa, Tyrion, John, Arya oder Daenerys erlebt haben. Gut, Arya kam auch vor, aber auch irgendwie zu wenig. Der Cersei Teil war ganz in Ordnung, ich werde mit ihr nach wie vor nicht warm und ich habe das Gefühl, dass sie langsam aber sicher paranoid wird. Möglicherweise wird sie dadurch interessanter? Das werde ich sehen. Auf jeden Fall finde ich die Entwicklung von Jaime mehr als interessant und gut, dafür überrascht es mich, wie wenig sich die beiden mittlerweile verstehen. Auf der einen Seite finde ich es schade, weil sie ja Zwillinge sind; auf der anderen Seite ist es allerdings besser für die beiden, besonders nach all dem, was sie so getan haben. Ebenfalls war es interessant zu sehen, wie es ist, wenn ein Kind auf dem Thron sitzt. Also, ein richtiges Kind und nicht so ein nerviger Kindskopf wie Joffrey.

Leseprobe:
"Drachen", sagte Mollander. Er hob einen schrumpeligen Apfel vom Boden auf und warf ihn von einer Hand in die andere.
"Wirf den Apfel", verlangte Alleras Sphinx. Er zog einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn auf die Sehne.
"Einen Drachen würde ich auch gern mal sehen." Roon war der Jüngste unter ihnen, ein stämmiger Junge, dem zwei Jahre fehlten, bis man ihn einen Mann nennen durfte. "Sehr gern sogar."
Und ich wĂĽrde gern in Rosis Armen schlafen, dachte Pat. Er rutschte unruhig auf der Bank hin und her. Am Morgen schon könnte das Mädchen ihm gehören. Ich gehe mit ihr fort aus Altsass, ĂĽber die Meeresenge, in eine der Freien Städte. Dort gab es keine Maester, niemanden, der ihn anklagen könnte.
Durch die Fensterläden über ihm hörte er Emmas Lachen, das sich mit der tiefen Stimme des Mannes mischte, dem sie gerade zu Diensten war. Sie war die älteste Schankmagd im "Federkiel und Krug", mindestens vierzig, ein wenig korpulent, aber noch immer hübsch. Rosi war ihre Tochter, fünfzehn und unlängst erblüht. Rosis Jungfräulichkeit würde einen goldenen Drachen kosten, hatte Emma verkündet. Pat hatte neun Silberhirschen und einen Topf voller Kupfersterne und Heller gespart, was ihm jedoch nicht viel weiterhalf. Vermutlich würde er eher einen echten Drachen ausbrüten, als jemals einen goldenen zusammenzusparen.


Fazit:
Nun, meine Meinung über das Buch ist neutral. Wie immer hatte ich beim Lesen des Bandes Spaß, da der Schreibstil wie immer recht angenehm und abwechlsungsreich, wie unterhaltsam ist. Allerdings gab es zu wenig interessante Charaktere zu lesen und zu viele uninteressante, besonders die Teile mit den Eiseninseln ... da hätte mir auch die Hälfte gereicht. Anfangs fand ich die Idee, dass man auch ein paar Blickwinkel von Unbeteiligten sieht, dass man sieht, wie sehen sie das ganze Spiel bzw die ganzen Kriege um den Thron, aber irgendwann ist dieser Gedanke verflogen. Ich hoffe mal, dass es beim nächsten Band dann wieder anders aussieht und man auch wieder mehr Leute zu sehen bekommt, die interessanter zu verfolgen sind. Zumindest hat Martin da was angedeutet, daher freue ich mich schon auf den nächsten Band. Ich weiß noch nicht genau, wann ich ihn lesen werde, aber ich werde es definitiv tun. Möglicherweise noch dieses Jahr. Aber zurück zu diesem Band. Da ich mit meiner Meinung in einem neutralen Mittelfeld bin, gebe ich dem Band insgesamt 3 Rubine. Und hoffe wie gesagt, dass der nächste Band besser sein wird.









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Quelle:
Selbst geschossen
eisundfeuer.fandom.com

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