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Swinub - Pokemon

Dienstag, 2. November 2021

[Rezension #144] Der Zwillingscode

Titel: Der Zwillingscode

Autor: Margit Ruile

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: -

Erschienen in (anderes Land): -

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Distopie, Action

Preis: € 14,95 [D] | € 15,40 [A]

Seiten: 315

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7432-0324-2

Verlag: Loewe Verlag GmbH

 

RĂŒckentext:

Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu denken ist. Stattdessen repariert er heimlich die mechanischen Haustiere der Firma Copypet. Eines Tages bringt eine alte Frau eine Katze zur Reparatur. Und die fĂŒhrt Vincent geradewegs in die Simulation - eine virtuelle Welt, in der alle unsere GegenstĂ€nde ihr digitales Leben fĂŒhren. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code. Vincent muss ihn finden, denn davon hĂ€ngt die Zukunft der Menschheit ab.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Nachdem die letzten zwei BĂŒcher so eine EnttĂ€uschung waren, war es eine richtige Wohltat, mal wieder ein Buch zu lesen, das mir richtig viel Spaß macht. Deshalb habe ich es auch an einem Tag durchgelesen, zum einen, weil ich die Zeit dafĂŒr hatte und zum anderen auch die Lust. Wann ich mir das Buch geholt habe, weiß ich leider nicht mehr, aber ich fand das Cover ziemlich ansprechend, vor allem die zwei Farben wie auch die Katzenaugen. Auf dem RĂŒckentext steht, es wĂ€re "Ein außergewöhnliches Zukunftsszenario im Stil von Black Mirror" - doch da ich diese Serie noch nie gesehen habe, kann ich nicht sagen, ob an dem Zitat etwas dran ist.

Nun, zum Buch zurĂŒck. Der Schreibstil hat mir sofort gefallen, er war sehr angenehm zu lesen und ich wusste auch immer, was gerade passiert, egal ob es eine ruhige oder eine Actionszene war. Was ich sehr interessant fand, war, wie die Welt in dieser Zeit organisiert ist bzw wie weit der technische Fortschritt dort ist. Das Ganze spielt im Jahr 2058, also 37 Jahre in der Zukunft. Dass es in MĂŒnchen spielt, also in einem Ort, der mit vertraut ist, kommt noch als Symphathie-Bonus dazu. Was ich allerdings ein wenig schade finde, ist, dass man einen Ticken zu wenig von dieser Welt kennenlernt. Also welche technischen Errungenschaften es noch gibt, neben den Copypets und den Twins, da hĂ€tte ich gerne noch mehr gesehen.

Was ich dagegen wieder klasse finde, ist, dass die Geschichte so realistisch wie möglich gehalten wurde. Oft gibt es ja Geschichten, wo der Held die Welt retten muss und alle seine KrĂ€fte mobilisieren muss, nur um am Ende ein Wunder zu wirken. Auch hier muss der Held (und auch seine Freunde) alles geben, um die Welt in eine bessere Richtung zu lenken, dennoch werden sie nicht als ĂŒbermĂ€chtige Monster dargestellt. Im Gegenteil, sie können nur mit dem auskommen, was sie haben, aber das wird effektiv genutzt. Auch, als sie auf der Suche nach dem Zwillingscode sind, finde ich es sehr interessant, wie das Ganze aufgebaut ist. Die Bedrohung hĂ€tte ruhig noch ein wenig bedrohlicher wirken können, so kam es mir ein bisschen zu harmlos vor. Auf der anderen Seite, das reale Leben ist kein Actionfilm, wo es stĂ€ndig Verfolgungsjagden und Explosionen gibt, ich kann also verstehen, warum die Autorin sich so entschieden hat.

Das Ende ist defintiv eins, das die GeschmĂ€cker spalten wĂŒrde, aber ich sage mal: Es passt zum Rest der Geschichte, es passt zum Verlauf und es passt zu dem, was wir alles ĂŒber die Welt, die Simutlation und ĂŒber ihre Bewohner gelernt haben. Das Ende ist ein offenes Ende und ich hoffe, dass die Welt fĂŒr die ihre Bewohner wieder ein StĂŒck angenehmer geworden ist. Die Charaktere selbst fand ich symphatisch und interessant, wĂŒnschte, der eine oder andere hĂ€tte noch mehr Screentime bekommen.

 

Fazit:

Zwar ist das Buch nicht perfekt, aber das muss es nicht sein. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß beim Lesen und ich wĂŒrde diesen Spaß gerne weitergeben. Daher werde ich das Buch nicht behalten, außer in guter Erinnerung und es dann bei der nĂ€chsten Gelegenheit in den öffentlichen BĂŒcherschrank bei mir in der NĂ€he stellen, damit sich noch jemand anderes daran erfreuen kann. Das Buch hat mich richtig angesprochen und war eine willkommene Abwechslung. Von mir bekommt es insgesamt vier Sterne und eine Leseempfehlung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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