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Swinub - Pokemon

Samstag, 13. November 2021

[Rezension #145] Die List der Wanderhure

 

Titel: Die List der Wanderhure

Autor: Iny Lorentz

Erschienen in Deutschland: 2014

Originaltitel: -

Erschienen in (anderes Land): -

 

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Historisch, Action, Drama, Romantik

Preis: € 10,99

Seiten: 682

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-66381-3

Verlag: Knaur Verlag

 

Klappentext:

Die Äbtissin Isabelle de Melancourt hĂŒtet in ihrem Waldkloster ein Geheimnis. Leopold von Gordean und seine Ordensritter sind ĂŒberzeugt, dass es sich um das Versteck des Heiligen Grals handelt. Sie ĂŒberfallen das Kloster, töten einige Nonnen und nehmen Isabelle und die anderen gefangen. Die Novizin Justina entkommt und macht sich in Isabelles Auftrag auf den Weg, den WĂŒrzburger FĂŒrstbischof Johann von Brunn um Hilfe zu bitten. Die Schergen des Großmeisters holen sie ein und wollen sie töten. Da greifen die ehemalige Wanderhure Marie und ihr Mann Michel ein. Die beiden ahnen nicht, dass Justinas Rettung fĂŒr sie der Beginn eines gefahrvollen Weges ist, auf dem stĂ€ndig der Tod lauert.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Im Februar hatte ich den VorgĂ€ngerband "Töchter der SĂŒnde" gelesen und als ich dann gesehen habe, dass es im Folgeband wieder um Marie selbst gehen wĂŒrde, wollte ich ihn unbedingt lesen. Leider hatte ihn meine Stadtbibliothek den Band zu der Zeit nicht, also habe ich ihn gekauft und wollte ihm nach dem Lesen der Bibliothek spenden. Der Band kam an ... aber ich nicht zum Lesen.

Erst hatte ich noch mehrere Rezensionsexemplare, denen ich natĂŒrlich den Vortritt gegeben hatte. Danach hatte ich nicht viel Lust zum Lesen und wenn, dann wollte ich lieber nur dĂŒnnere BĂŒcher lesen, vor allem gegen Monatsende hin, damit ich sie nicht mit in den nĂ€chsten Monat hinĂŒbertrug. Irgendwann war mir das aber zu blöd und jetzt habe ich mir die Zeit genommen und den Band gelesen. Jetzt, wo ich damit durchbin, bereue ich es, dass ich mich von der Dicke des Buches so lange habe abschrecken lassen. Denn der Band liest sich wirklich sehr gut.

Allein schon, als ich die ersten Seiten gelesen habe, war es vom Schreibstil und der Art, wie die Handlung vorangetragen wird, ein typisches Iny Lorentz Buch. Aber das mag ich an den BĂŒchern, es ist, als ob man an einen Ort ĂŒber Jahre hin zurĂŒckkehrt und es ist immer wieder etwas anderes, aber im Kern ist es das Gleiche. Man fĂŒhlt sich dann wohl und verbringt in der vertrauten Gegend gerne seine Zeit. So ging es mir auch mit dem Buch, auch wenn es sich dank dem neuen Update mit Animal Crossing meine Freizeit teilen musste. 

Doch zurĂŒck zum Buch.

Wie immer hatte ich viel Spaß beim Lesen, wie immer gab es Intrigen, GlĂŒcksfĂ€lle, TodesfĂ€lle und auch die eine oder andere interessante Gegebenheit. Die Charaktere fand ich auch interessant, es waren dieses Mal wieder sehr viele, aber ich hatte nicht das GefĂŒhl, dass es sich hierbei um eine graue Masse handelte. Bei der Gruppe rund um Marie konnte ich auch bei dem einen oder anderen nachvollziehen, wie sie handelten und dachten, bei den von der gegnerischen Gruppe natĂŒrlich nicht. Überhaupt fand ich die Frage, ist der Gral nun echt oder nicht; wie auch die Schnitzeljagd zu diesem sehr unterhaltsam.

Was mir auch gefallen hat, ich kenne die Orte, die in den BĂŒchern erwĂ€hnt werden, eher selten. Aber dieses Mal war eine Gegend dabei, die recht nah an meiner eigenen ist und wenn ich den Bildern auf Google glauben darf, dann sieht diese Gegend auch sehr interessant aus. Es passiert wirklich sehr selten, aber die Beschreibung und eben diese Bilder laden mich dazu ein, selbst mal dorthin zu reisen und mir das mal anzusehen. Da bin ich froh, zu heutigen Zeiten zu leben, denn im Gegensatz zu Marie werde ich nicht mehrere Tage zum Reisen dafĂŒr brauchen.

Was ich wĂ€hrend des Lesens eines Iny Lorentz Buchs versuche, ist herauszufinden, wie das Ganze nun enden könnte. Und wer vielleicht mit wem zusammenkommt oder sich einfach zusammentut. Meine Vorhersage traf nicht ganz ein, aber ich finde das nicht schlimm. Die BĂŒcher sind irgendwo vorhersehbar, aber bei der Reihe hat mich das nie gestört, ich finds dagegen super, dass es quasi immer eine Garantie auf ein Happy End gibt. Dass die Bösen immer bestraft werden und dass das Gute mehr oder weniger immer siegt, ist zwar nicht zu 100% realistisch, aber manchmal tut sowas halt einfach gut. Überhaupt mag ich Happy Ends und wenn jeder das bekommt, was er verdient hat.

Das Cover des Buchs gefĂ€llt mir auch, auch, wenn ich erstmal verwundert war. Denn die BĂ€nde davor hatten alle recht alte Motive, die gut zu dem mittelalterlichen Setting gepasst haben. Das hier dagegen sieht ziemlich modern aus, ein bisschen stereotypisch fĂŒr die Cover, die mittelalterliche BĂŒcher nun bekommen, aber ich denke, das ist ok so. Die roten Farben sind schön krĂ€ftig und da die zwei anderen BĂŒcher der Reihe, die danach erschienen sind, auch so aussehen, ist das halt jetzt das neue Aussehen. Der Bruch bzw die Umstellung ist ein wenig ungewohnt, aber da ich die BĂŒcher selbst immer nur ausgeliehen habe, aka nicht in meinem eigenen Regal, sollte mich das nicht so sehr stören. Auch finde ich das Buch selbst von der Farbe her sehr schön, das TĂŒrkis ist krĂ€ftig, aber nicht aufdringlich.

 Achja, ich habe das Buch in der Hardcover-Version erstanden, allerdings nur noch den Preis fĂŒrs Taschenbuch gefunden.

 

Fazit:

Hier hatte ich richtig viel Spaß beim Lesen, zwar habe ich aufgrund mehrere GrĂŒnde, vor allem wegen Animal Crossing New Horizons letztem Update, lĂ€nger zum Lesen gebraucht, aber das ist ok fĂŒr mich. DafĂŒr hatte ich von Anfang bis Ende viel Spaß und ich ĂŒberlege mir schon, wann ich mir den nĂ€chsten Band ausleihe und lese. Eigentlich ist mein SUB zu hoch dafĂŒr, aber naja, irgendwo werde ich schon eine LĂŒcke finden ;-)

Da ich das Buch ursprĂŒnglich gekauft habe, um es danach der Bibliothek zu schenken, hatte ich nie vor, es zu behalten. Doch da die Bibliothek diese LĂŒcke in der Zwischenzeit selbst gefĂŒllt hat, werde ich das Buch nun anderweitig abgeben. Und da ich keines der vorherigen BĂ€nde besitze, wĂŒrde es auch nicht viel Sinn machen, diesen Band hier zu behalten.

Insgesamt gebe ich dem Band fĂŒnf Sterne und hoffe, ich komme noch dieses Jahr dazu, den Nachfolgeband "Die Wanderhure und die Nonne" zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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