Freitag, 28. Januar 2022

[WritingFriday 09] *Prompt*

 

 

 

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Es hat ein wenig gedauert, bis mir zu den Prompts eine Geschichte eingefallen ist, aber beim Schreiben lief es dagegen sehr, sehr gut :-)

Passend zu meinem aktuell seit Monaten andauernden Flash habe ich mich fĂŒr einen Undertale One-Shot entschieden.

 

Genres: Girls Love, One-Shot, Fluff, Slice of Life

Wie immer kann man die FF auch in meiner FF-Galerie auf Animexx finden.

 


 

Surface Entry Number 01

 

 

 

 

SURFACE ENTRY NUMBER 01

 

Es lÀuft alles, wie geplant.

Dank des kleinen Menschen, dem kleinen Kind, haben wir eine neue Chance bekommen. Es ist nun zwei Monate her, seitdem die Barriere zerbrochen worden ist. Dass uns die Freiheit geschenkt wurde. Dass unsere Hoffnungen und TrÀume nicht umsonst gewesen waren.

Nein, stopp. Ich sollte aufhören, unseren Retter einfach nur „Mensch“ oder „Kind“ zu nennen. Ich kenne seinen Namen, also sollte ich ihn wohl auch benutzen.

Also gut. Ich fange sofort damit an.

Frisk.

So lautet der Name des Kindes, das uns gerettet hat. Dank ihm sind wir nicht mehr im Untergrund gefangen, sondern können uns jetzt ĂŒberall frei bewegen. Und das machen wir auch. Wir alle nutzen es als eine Chance, als Neustart in ein neues, freies Leben, in welchem wir tun können, was wir wollen. Manche haben sich umorientiert. Andere machen so weiter, wie zuvor. Wir hatten wirklich GlĂŒck, dass Frisk so ein großes Herz hat. Sein hohes Maß an Entschlossenheit ist einfach unglaublich.

Wie genau er die Barriere zerstören konnte, wollte er uns nicht sagen. Irgendwann wird es sich uns öffnen, ich kenne das GefĂŒhl. Wenn man ein Geheimnis hat, das einen bedrĂŒckt, aber man kann nicht darĂŒber reden. Weil man Angst hat, vor den Reaktionen der anderen und der Schwere der Verantwortung, die dieses Wissen mit sich bringt.

Nein, stopp, dieser Bericht geht in eine vollkommen falsche Richtung. Konzentriere dich, Alphys!

Nun gut. Wie bereits erwĂ€hnt, nutzen wir unsere Befreiung als Neuanfang. In der NĂ€he des Mount Ebotts haben wir begonnen, uns eine kleine Stadt zu errichten. GefĂŒhrt wird sie von Asgore. Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass er selbst beim Weinen so … mĂ€nnlich aussieht. Er hatte alle ĂŒber die sechs Menschen aufgeklĂ€rt und was mit ihren Seelen passiert ist. Offenbar war das Wissen nicht sonderlich unter den anderen Monstern verbreitet. Viele wussten, dass Asgore Menschen sammelt und ihre Seelen. Aber wie das genau funktioniert, nun, das ahnten die wenigsten. Asgore wollte auch als König zurĂŒcktreten, nur… wir waren dagegen. So wie das Kind ihm verziehen hatte, so haben wir auch wir ihm verziehen. Fast alle, ich denke, seine Ex-Frau verachtet ihn immer noch… da hatte Asgore noch mehr weinen mĂŒssen. Bis ihn Undyne ihn wieder aufbaute. Auf ihre Art eben. Es hat ihm geholfen, da konnte man spĂŒren. Doch am Ende wollte er nicht, dass Undyne seinetwegen mit Autos um sich zu warf, einfach nur, weil sie es kann.

Hach, Undyne ist so stark.

Jetzt sind wir dabei, viele HĂ€user aufzubauen und unsere Sachen nach und nach aus dem Untergrund herauszuholen. Wir liegen gut im Zeitplan. Alles lĂ€uft wie am SchnĂŒrchen.

Frisk hat sich entschieden, bei uns zu bleiben. Ich weiß nicht genau warum, aber ich traue mich auch nicht zu fragen. Aber Toriel scheint es sehr zu freuen. Um ehrlich zu sein, es hatte alle gefreut. Frisk hatte unter den Monstern sehr viele Freunde gefunden. Das ist schön. Ich könnte das nicht.

Mettaton hat vor wenigen Tagen seine Tour gestartet, zusammen mit seinem Cousin und Shyren. Ich glaube, es war sogar ein mĂŒde aussehender Teenager dabei. Dass ich seinen Körper reparieren und ihm einen besseren Akku verpassen konnte, dafĂŒr ist Mettaton mir wohl ewig dankbar. Zumindest waren das seine Worte.

Er wird es sicherlich bald wieder vergessen haben. Und mich ebenso.

Ob Napstablook weiß, wer Mettaton eigentlich ist? Er machte nicht so den Eindruck auf mich.

Neulich bin ich am Haus der SkelettbrĂŒder vorbeigekommen. Ich habe es einmal gesehen, als ich Undyne nach Snowdin begleitet habe. Und das Haus, das sie hier gebaut haben, sieht eins zu eins aus wie das im Untergrund. Offenbar mochten sie das Design.

Der grĂ¶ĂŸere von den beiden, Papyrus, hatte uns neulich zu einem Abendessen eingeladen. Sein Bruder war nicht da, am Ende waren es nur wir vier, Undyne, Frisk, unser Gastgeber und ich.

Das Essen war... ok. Vermutlich, weil Frisk ihn sehr viel beim Kochen unterstĂŒtzt. Und ich musste Undyne daran hindern, ebenfalls in die KĂŒche zu gehen. Ich weiß nicht genau, warum, aber Frisk hatte mich sehr ausdrĂŒcklich darum gebeten. DafĂŒr konnte ich Undyne von dem neuen Anime erzĂ€hlen, den es einen Tag zuvor im Sonderangebot gab. Morgen kommt sie zu mir und wir werden ihn uns gemeinsam ansehen.

Hachja, Undyne. Seit es die royale Garde nicht mehr gibt, hat sie nicht mehr so viel zu tun. Sie trainiert zwar noch und gibt Papyrus Kochunterricht, aber wenn sie nicht gerade schwere Möbel aus dem Untergrund trĂ€gt oder mit mir Animes schaut, dann gibt es keine weiteren Aufgaben mehr fĂŒr sie. Wenigstens wohnen wir jetzt zusammen. Ich hoffe, sie freut sich auch darĂŒber.

Seit ich ihr damals lauthals meine Liebe gestanden habe, bei diesem platonischen Date mit Frisk in der MĂŒlldeponie, seitdem ist alles anders. Wir verbringen noch viel mehr Zeit miteinander, das ist sehr schön, natĂŒrlich ist das schön, was könnte denn schöner sein? Abgesehen von der Tatsache, dass Undyne meine GefĂŒhle erwidert! Ich hoffe nur, sie findet nie meine geheime Fanfictionsammlung. Sie darf sie niemals, niemals, niemals zu Gesicht bekommen. Niemals!

So ein Start in eines neues Leben ist sehr aufregend. Und voller Hindernisse. Aber wir kommen zurecht. Frisk, als unser Botschafter, hat uns beim Erstkontakt mit den Menschen geholfen. Offenbar gibt es so gut wie keine Magier mehr unter ihnen. Offenbar haben sie den Kontakt zur Magie komplett verloren. Das wĂŒrde auch erklĂ€ren, warum Frisk nichts darĂŒber wusste.

Die Menschen, die meisten von ihnen haben uns freundlich aufgenommen. Wir sind im stĂ€ndigen Austausch mit der nahegelegenen Stadt. Sie sind sehr freundlich. Ganz anders als die Menschen, denen Asgore und die anderen Monster damals im Krieg gegenĂŒbergestanden waren. Dass Frisk uns dabei so unterstĂŒtzt, hilft wohl bei unserem positiven Bild, das die Menschen von uns haben. Sie haben uns sogar geholfen, PlĂ€ne fĂŒr unsere Stadt zu entwerfen.

Wir haben wirklich GlĂŒck, dass ausgerechnet Frisk zu uns heruntergefallen ist. Er hat unser Leben deutlich besser gemacht. Wir können nun die echten Sterne sehen, und jeden Abend den Sonnenuntergang genießen. Wir sind frei.

Viel mehr gibt es jetzt nicht mehr zu berichten. Aber das ist in Ordnung. Jetzt, wo wir an der OberflĂ€che sind, gibt es viele neue Dinge zu entdecken. Wir haben wieder den Mut, neue Dinge zu wagen. Wir haben wieder die Hoffnung, von schönen Dingen trĂ€umen zu können. Das ist ein angenehmes GefĂŒhl.

NĂ€chste Woche ist Frisks Geburtstag. Toriel hat angekĂŒndigt, einen großen Butterscotch-Zimt-Kuchen zu backen. Wir werden eine große Geburtstagparty veranstalten, Papyrus ist bereits seit drei Wochen am Planen. Mettaton hat einen Überraschungsauftritt geplant. Auch er freut sich darauf, Frisk wieder zu sehen.

Am Ende wird vermutlich die ganze Stadt Frisks Geburtstag feiern. Wie alt er wohl wird? Ich habe mich das nie gefragt. Muss ich wohl demnÀchst nachholen.

Ich sollte den Bericht nun beenden. Undyne versucht gerade, sich eine Instantsuppe zu machen und mein GefĂŒhl sagt mir, dass ich ihr dabei helfen sollte. Am besten sofort.

Asgore hat die Stadt ĂŒbrigens „Best Home“ genannt. Selbst hier auf der OberflĂ€che ist unser König immer noch schlecht darin, was das Aussuchen von Namen angeht.

 

 

SURFACE ENTRY 01 END


 

Die Fanfiction kann jederzeit auf Animexx gelesen werden. Man benötigt meines Wissens nach zum bloßen Lesen keinen Account, nur, wenn man auch einen Kommentar hinterlassen möchte.

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