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Samstag, 21. Mai 2022

[Rezension #161] Die Perlenprinzessin - Missionare

 

Titel: Die Perlenprinzessin - Missionare

Autor*in: Iny Lorentz

Erschienen in Deutschland: 2022

Originaltitel: -

Erschienen in (anderes Land): -

Übersetzer*in: -

Weitere Informationen:

Genre: Slife of Life, Drama, Historisch

Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 [A]

Seiten: 479

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-426-52607-1

Verlag: Knaur Verlag

 

RĂŒckentext:

Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es Ruth mit ihrem kleinen Sohn gelungen, Tahiti zu erreichen. Hier glaubt sie, in Sicherheit zu sein. Sie muss jedoch rasch erkennen, dass sie einigen Bewohnern alles andere als willkommen ist. Und auch hier verfolgen sie die Schatten ihrer Vergangenheit ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier ist bereits der dritte Teil der Perlenprinzessin-Reihe und da mir die ersten beiden BĂ€nde, besonders der zweite, so gut gefallen haben, habe ich mir den hier (glaube bereits im letzten Jahr) vorbestellt. Er kam erst vor ein paar Wochen heraus und genauso lange habe ich auch gebraucht, bis ich dazu gekommen bin, ihn zu lesen. Doch das Warten wie auch die lange Lesezeit hat sich gelohnt. Ich habe mich schon am Ende des zweiten Bandes gefragt, wie es nun fĂŒr Ruth weitergehen wird, immerhin kann sie ja nicht mehr auf die Insel, von der sie am Ende des zweiten Bands geflĂŒchtet ist, zĂŒruckkehren. Dass sie dafĂŒr dann die Handelsstation leiten kann und sich dadurch neue bzw mehr Freunde und VerbĂŒndete fĂŒr sich gewinnen kann, ist dafĂŒr ein Gewinn. Es klingt vielleicht eiskalt, aber der Tod von Hinrich ist das Beste, was ihr hĂ€tte passieren können. Zwar leidet sie unter dem Verlust, aber er war auch kein besonders guter Ehemann zu ihr. Wer weiß, was er von seinem Sohn alles abverlangt hĂ€tte... aber so kann sie ihm ein schönes und interessantes Leben auf Tahiti bieten. Und wer weiß, vielleicht wird ja wirklich zwischen ihr und Lucky Jim was, immerhin haben die beiden ja starkes Interesse aneinander...

Hier werden auch die vielen losen FĂ€den, die sich in den ersten zwei BĂ€nden ergeben haben, etwas stĂ€rker zusammengezogen, vor allem, was Lucky Jims Geschichte angeht, und auch das mit der FamilienrivalitĂ€t. Auch hier geht es natĂŒrlich voran und es sieht fĂŒr beide, also Ruth und Jim, in der Hinsicht immer schlechter aus. WĂ€hrend Jim wohl dabei ist, seinen Anspruch auf Titel und Geld zu verlieren, die ihm eigentlich vom Erbrecht her zustehen wĂŒrden, verliert Ruth ohne es zu wissen immer mehr und mehr Familienmitglieder. Ich bin mal gespannt, wann und wie Ruth nach Hause fahren wird, immerhin will sie damit warten, bis ihr Sohn alt genug dafĂŒr ist, und dann bei ihrer Ankunft in Hamburg feststellen muss, dass alles ganz anders ist. Dass die meisten Menschen aus ihrer Familie bereits tot sind und dass die Reederei ihrer Familie der Rivalenfamilie gehört. Denn zu dieser Entwicklung wird es unweigerlich kommen, immerhin hat Hinrichs Bruder dafĂŒr schon ziemlich stark hingearbeitet.

Auch bin ich mal gespannt, ob der eine jĂŒngere Verwandte von Ruth zu ihr finden wird. Immerhin ist er ja jetzt als WalfĂ€nger unterwegs, aber ich denke schon, dass es ihn irgendwann mal nach Tahiti verschlagen wird. Lucky Jim hat ja immerhin auch dorthin gefunden.

Es gab natĂŒrlich auch wieder viel Missgunst, neidische Leute und die eine oder andere spannende/dramatische Szene, aber am Ende ist es fĂŒr Ruth immer gut ausgegangen. Wie immer halt bei nem Iny Lorentz Roman, aber ich finde das in Ordnung. Hat irgendwie was gutes, wenn man weiß: es wird immer gut ausgehen. Das Leben ist schon schlecht genug, da tut sowas gut irgendwie.

 

 

Fazit:

Der Band hat mir sehr gut gefallen und dass ich so lange dafĂŒr gebraucht habe, lag einfach daran, dass ich nicht immer die Gelegenheit dazu hatte, ihn ĂŒberhaupt zu lesen. Doch wenn ich dazu kam, dann habe ich ihn genossen. Von mir bekommt der Band 5 Sterne und die gesamte Reihe so, wie es sie bis jetzt gibt, eine Leseempfehlung. Freue mich schon auf Band 4! Auch wenn der erst im MĂ€rz 2023 erscheinen wird^^°

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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