Sonntag, 22. Januar 2023

[Rezension #198] Familienpakt

 

Titel: Familienpakt

Autor*in: Jan Beinssen

Erschienen in Deutschland: 2011, genehmigte Sonderausgabe von 2020

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Action

Preis: € 8,99 [eBook] | € 9,90 € [Taschenbuch]

Seiten: 208 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: ‎ 978-9-8094-7064-9

Verlag: 2011: Gmeiner Verlag GmbH; 2020: Bassermann Verlag

 

Inhalt:

Mord im NĂŒrnberger SĂŒdklinikum! Eine junge Krankenschwester stirbt durch mehrere Messerstiche. Der TĂ€ter wird noch am Tatort gefasst. Doch als er hinter Gittern sitzt, geht das Morden im Klinikum weiter. Konrad Keller, frisch pensionierter NĂŒrnberger Kripochef, hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom Ruhestand: Statt das Rentnerleben zu genießen, mischt er weiter bei der Mordermittlung mit und spannt dafĂŒr seine ganze Familie ein ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir ist erst mitten oder nach dem Lesen aufgefallen, dass das hier ein weiterer Jan Beinssen Roman ist. Da ich hier mehrere dieser "genehmingten Sonderausgaben" habe, da ich wie gesagt damals beim Aldi oder Lidl einfach von jedem Buch eins gekauft habe, sehen diese BĂŒcher fĂŒr mich auf dem ersten Blick alle gleich aus.

Allerdings hat mir das Buch hier ein bisschen besser gefallen. Der Hauptcharakter war mir sympathischer als die Hauptcharakterin aus Beinssens letztem Werk, ihn fand ich viel normaler und nachvollziehbarer. Genauso auch die anderen Charaktere, sei es nun seine ehemaligen Kollegen oder seine Familie, es fĂŒhlte sich nicht wie ein grauer Einheitsbrei an, sondern wie einzelne Figuren, die ihren Teil fĂŒr die Geschichte beitragen.

Den Fall selbst fand ich interessant und ich hab auch hier und da gerne meine Gedanken gemacht, wer es sein könnte. Leider gab es nicht so viele Anhaltspunkte. Aber das Ende und die IdentĂ€t des TĂ€ters, wie auch die Tatauflösung haben mich dann doch ĂŒberrascht, war mal was anderes. Klar könnte man sagen, uff, das ist doch nicht realistisch. Aber hey, ich bin Fan von der Eberhofer Reihe und Detektiv Conan, daher drĂŒcke ich da gerne mal ein Auge zu, ob ein Verbrechen nun nur fiktiv möglich wĂ€re oder auch in der RealitĂ€t.

Dass er seine Famillie da mit einbezieht, nun, das ist nicht sehr professionell. Auf der anderen Seite, Franz Eberhofer arbeitet ja auch immer mit Rudi Birkenberger zusammen (beides Figuren aus der Eberhofer-Reihe) und Rudi ist ja auch kein Polizist mehr, sondern Privatdetektiv. Gut, das ist dann was anderes als der 08/15 Zivilist. Allerdings, nachdem Konrad in die Rente gehen musste, ist er ja auch nichts anderes. Und in vielen anderen Krimis ermitteln auch oft Privatleute ... also drĂŒcke ich auch hier ein Auge zu, es ist halt ungewohnt, aber das wars.

Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, war das Tempo der Geschichte. Persönlich bin ich ein Fan von Slow Burn, nicht nur in Thema Shipping, sondern auch, wenn es um den Storyverlauf selbst geht. Und hier wurde mir persönlich ein bisschen zu sehr gehetzt. Mittendrin war es ok, aber der Anfang zog an mir vorbei wie ein Shinkansen auf Höchstgeschwindigkeit. Gegen Ende wurde es dann wieder schneller, aber zum GlĂŒck nicht so schnell wie am Anfang.

 

Fazit:

Das Buch ist ganz in Ordnung, kein Meisterwerk, aber auch nicht schlecht. Wenn man mal mehrere Stunden Zeit hat und man einfach in einem Rutsch einen Krimi durchlesen möchte, der besonders im Einstieg schnell ist, dann ist man hier gut aufgehoben. Ansonsten wĂŒrde ich eher zu einem anderen Krimi greifen.

Insgesamt bekommt das Buch von mir drei Sterne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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