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Samstag, 11. Februar 2023

[Rezension #202] NĂŒrburghölle

 

Titel: NĂŒrburghölle

Autor*in: Kurt Lehmkuhl

Erschienen in Deutschland: 2020

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi

Preis: € 3,99

Seiten: 231 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-8094-7071-7

Verlag: Bassermann Verlag

 

Inhalt:

Der NĂŒrburgring in der Eifel. Beim berĂŒhmten 24-Stunden-Rennen werden die Fahrer Helmut Bahn und Berthold Theberath in einen schweren Unfall verwickelt. Theberath stirbt. Bahn ĂŒberlebt, vermutet jedoch einen Anschlag auf sich, da er wenige Tage zuvor einen Drohbrief erhalten hatte. Die Polizei sieht keine Anhaltspunkte fĂŒr ein Attentat. Auch der pensionierte Aachener Kommissar Rudolf-GĂŒnther Böhnke zweifelt zunĂ€chst an der Anschlagstheorie, doch dann erhĂ€lt Bahn ein Paket mit grausigem Inhalt ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Als Vorabinformation: Die Daten ĂŒber das Buch betroffen nur diese genehmigte Sonderedition, die es 2020 mal bei Aldi oder Lidl zu kaufen gab. Wenn ihr das Originalbuch vom Gmeiner Verlag wollt, das 2011 erschienen ist, mĂŒsst ihr euch auf eine abweichende ISBN und einen abweichenden Preis einstellen!

Außerdem ist das hier bereits der 15. Band der "Rudolf GĂŒnther Böhnke"-Reihe, was ich aber weder beim Kauf damals in 2020 wusste, noch als ich das Buch angefangen hatte zu lesen. Der Bassermann Verlag hat wohl wirklich einfach irgendwelche random BĂŒcher aus Reihen genommen, die fĂŒr Aldi oder Lidl als genehmigte Sonderediton drucken lassen und lĂ€sst sie wie EinzelbĂ€nde aussehen.

Allerdings scheint auch hier jeder Fall fĂŒr sich zu stehen und man wird mit allen notwendigen Informationen versorgt, die man wissen muss, daher ist es nicht ganz so schlimm. Zwar hatte ich den Eindruck, dass es vor diesem Band eventuell noch zwei oder drei andere gegeben haben muss, einfach wegen den Andeutungen, doch auf 14! wĂ€re ich nicht gekommen.

Gut, kommen wir auf den Band hier wieder zurĂŒck. Wie man sieht, ist das Buch mit 231 Seiten recht dĂŒnn und ich hatte es auch an zwei Tagen recht schnell durchgelesen, sobald ich dazu kam und mir die Zeit genommen habe. Der Fall ist ... ok. Er hĂ€tte ruhig spannender geschrieben werden können. Zwar kann er als ehemaliger Polizist nicht mehr so ermitteln, wie er es noch von seiner Polizeizeit her kennt, aber dennoch nutzt er alle Mittel, die er noch hat, recht gut. Aber irgendwie ... ich weiß nicht, fehlt einfach der Biss darin. Dass lange unklar ist, wer der TĂ€ter ist, ist ja normal. Und auch dass lange das Motiv unbekannt ist.

Aber irgendwie hat sich der Band trotzdem nicht spannend gelesen. Es werden stĂ€ndig irgendwelche Drohbriefe in den Briefkasten oder mittels Straßenstein durch irgendwelche Fensterscheiben geworfen, aber dennoch bleiben fast alle Charaktere irgendwie zu ruhig dafĂŒr. Die Polizei kann oder will nichts machen, hab ich den Eindruck. Nur Böhnke kommt irgendwann mal auf den Trichter, dass da was sein könnte und fĂ€ngt dann zu ermitteln an.

Was die Auflösung angeht und wie das Ganze dann endet, also wie die TĂ€ter gestellt werden, was dann danach mit ihnen passiert ... das hatte alles keine Spannung drin. Das war einfach zu ruhig. Und dass die TĂ€ter dann ausgerechnet in einem Unfall am Ende sterben ... glaub, das wĂŒrde nicht mal dem Eberhofer Franz passieren XD

Hier hĂ€tte ich mir dann doch einen anderen Ausgang gewĂŒnscht. Auf der anderen Seite, wie gesagt, die aktive Polizei kam kaum aus den Puschen und Böhnke hatte wohl auch kaum Beweise. Auf so eine seltsame Art kann man auch seine Probleme loswerden. Es wirkt nur ein bisschen so, als hĂ€tte der Autor nicht gewusst, wie er die beiden ĂŒberfĂŒhren kann und dann hat er sich eben fĂŒr diesen Ausweg entschieden.

 

Fazit:

Das Buch ist eine recht kurzweilige Unterhaltung, man hat es recht schnell durchgelesen. Wenn man also mal was entspannendes lesen möchte, ist man hier gut aufgehoben. WÀre aber auch ein Buch, das ich einmal lese und danach nie wieder.

Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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