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Montag, 17. April 2023

[Rezension #216] TĂŒte oder so was

 

Titel: TĂŒte oder so was

Autor*in: Ulrike Sterblich

Erschienen in Deutschland: 2010

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Humor

Preis: € 8,95 [D] | € 9,20 [A]

Seiten: 191

Sprache: Deutsch

ISBN: Wilhelm Goldmann Verlag

 

Inhalt:

Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Frisöre, kurz alle, die im sogenannten TertiĂ€rsektor ihren Dienst schieben, mĂŒssen damit tagtĂ€glich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven - aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. "Ham se mal ne TĂŒte oder sowas?" ... Die alltĂ€glichen Leiden der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten - skurril und aufschlussreich.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das ist auch eines der vielen BĂŒcher, die seit mehreren Jahren auf meinem SuB liegen, so lange, dass ich nicht mehr genau sagen kann, wie lange genau. Das Buch ist zwar ein wenig Ă€lter, von 2010, aber wenn ich mich so umschaue, besonders im Supermarkt, dann hat sich an der AktualitĂ€t bzw an den Problemen kaum etwas geĂ€ndert. Noch heute fĂŒhren sich manche Kunden auf, als wĂ€ren sie zuhause und lassen Fleisch irgendwo liegen, wird ja schon irgendwer mal wegrĂ€umen. Oder fĂŒhren sich sonst auf wie die Axt im Walde.

Ich selbst arbeiten nicht mit Kunden, da bin ich auch nicht wirklich fĂŒr geeignet, aber selbst mir tun all die VerkĂ€ufer leid, die sich mit den Deppen von Kunden anlegen mĂŒssen. Die unter derem echt teilweise untragbaren Verhalten leiden mĂŒssen.

Viele der Situationen, wie sie im Buch gezeigt wurden, hĂ€tten auch aus diesem Jahr stammen können und nicht von vor ĂŒber 13 Jahren.

Jetzt könnte man meinen, das Buch hat mir gefallen oder die Augen geöffnet oder so. Nun, letzteres schon, ich versuche eh ein angenehmer Kunde zu sein und will es jetzt noch mehr tun.

Aber das Buch hat mir nicht zu 100% gefallen. Klar werden hier viele Situationen erwÀhnt, wo mir die Mitarbeiter einfach nur Leid tun wegen dem Unsinn, den sie da gerade erleben.

Allerdings gibt es auch recht viele Situationen, wo ich mir denke: Hier meint der Kunde das doch nicht böse! Oder er konnte es nicht besser wissen!

Manchmal wir die Autorin auch einfach zu gehĂ€ssig in ihrem Humor und ihren Aussagen, wo ich mir nur dachte: Wow, sorry, dass in dem Moment Kunden existiert haben! Das war mir dann doch zu polemisch und zu sehr auf herumstĂ€nkern gebĂŒrstet.

Auch hat mich der Humor leider kaum erreicht, das hĂ€tte er frĂŒher viel eher, aber da bin ich wohl rausgewachsen. Dieses permenante Augenzwinkern beim Schreiben, das ich dann herauslesen darf/muss, ne, das nervt irgendwann recht schnell, finde ich. Ich habs auch ehrlich gesagt nur durchgelesen, weil es so dĂŒnn ist. Es ist einfach ein Buch aus einer anderen Zeit meines Lebens, wo ich solche ErzĂ€hlarten noch viel unterhaltsamer fand. Heute kann ich damit weniger bis kaum noch etwas anfangen.

 

Fazit:

Das Buch hatte gute und nicht so gute Momente. Manchmal konnte ich die Wut dahinter vollkommen verstehen und teilen, an anderen Stellen dagegen so gar nicht. FrĂŒher, als ich fĂŒr solche Arten zu schreiben und derartigen Humor viel offener war, hĂ€tte mir das Buch besser gefallen. Heute denke ich darĂŒber neutral, muss ich sagen. Daher bekommt das Buch von mir auch drei Sterne. 


 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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