Dienstag, 26. MĂ€rz 2024

[Rezension #289] Offene See

 

 

Titel: Offene See

Autor*in: Benjamin Myers

Erschienen in Deutschland: 2020

Originaltitel: The Offing

Erschienen in England: 2019

Übersetzer*in: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero

Preis: € 12,00

Seiten: 268

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-8321-6598-7

Verlag: DuMont Buchverlag

 

Inhalt:

England 1946. Die Sehnsucht nach dem Meer und die Enge seines Elternhauses veranlassen den jungen Robert dazu, sich zu Fuß zur KĂŒste aufzumachen. Einmal will er die offene See erleben, bevor er unter Tage arbeiten muss. Als er die unkonventionelle Dulcie kennenlernt, öffnet sich fĂŒr ihn die TĂŒr in ein ganz anderes Leben - ein Leben, in dem Freundschaft, Leidenschaft, Kunst, aber auch Schmerz erstrebenswerter sind als WohlanstĂ€ndigkeit und PflichterfĂŒllung.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch habe ich ebenfalls letztes Jahr geschenkt bekommen, zusammen mit vielen anderen. Denke, das muss ich nicht noch nÀher erlÀutern. Wollte nur mal kurz erwÀhnen, wie ich zu dem Buch gekommen bin, denn ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich es mir so einzeln geholt (oder wenigstens ausgeliehen) hÀtte. Vermutlich aber nicht. Aber bei der Tasche war das Buch nun mal dabei und daher wollte ich ihm einfach mal eine Chance geben. Die es doch recht gut genutzt hat.

Die Story an sich finde ich interessant, hier ist ein junger Mann, der noch nicht genau weiß, was er von seinem Leben erwarten soll oder was er ĂŒberhaupt erreichen möchte. Welche Ziele und TrĂ€ume er haben kann. Da er sich fĂŒr eine Arbeit unter Tage noch nicht bereit fĂŒhlt, macht er sich auf den Weg nach der Suche nach sich selbst. Das kann ich total verstehen und war echt gespannt, ob und was er finden wĂŒrde. Am Ende kommt Robert dann ins Haus von Dulcie und ihrem Hund Butler an, diese nimmt ihn auf und kĂŒmmert sich um ihn. Anfangs will sie nicht, dass er sich dafĂŒr revanchiert (durch Hausarbeiten, Gartenarbeiten) etc, irgendwann kommen sie dann doch noch auf einen grĂŒnen Zweig. Außerdem regt sie ihn stĂ€ndig zum Nachdenken an, besonders das Denken um die Ecke, so lange, bis Robert eine Idee davon hat, wie sein restliches Leben aussehen soll.

Leider bin ich nicht zu 100% warm mit den Charakteren geworden, da man doch sehr wenige Informationen ĂŒber sie bekommt, sowohl, was ihre Vergangenheit, als auch ihre GefĂŒhlswelt angeht. Viele Eigenschaften werden durch ihre Handlungen und Worte wiedergegeben, dennoch habe ich das GefĂŒhl, als wĂŒsste ich nicht genug. Und auch die Story bzw der Handlungsverlauf hat mich nicht zu 100% ĂŒberzeugt, es gab leider mehrere Szenen, bei denen ich nicht genau den Zusammenhang zum roten Faden gesehen habe. Oder die Szene / das Kapitel war doch ein bisschen zu ruhig, zu langweilig. Und das in einer Slice-of-Life-Geschichte, ja^^°

Oft genug fand ich auch die Dialoge zwischen den beiden nicht so interessant. Auch wenn das Buch sehr angenehm zu lesen war.

Achja, lasst euch von dem Heterotag nicht irritieren, das spielt eine wirklich sehr kleine Rolle.

 

Fazit:

Es war jetzt nichts schlechtes, das auf keinen Fall. Aber herausgestochen ist das Buch jetzt nicht. Dennoch, es war angenehm zu lesen und ich hatte viele bequeme Lesestunden, das kann ich auf jeden Fall sagen. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass das zu der Sorte Buch gehört, die ich nur einmal lesen möchte und kein Re-Read in naher/ferner Zukunft davon brauche. Ich kann mir aber vorstellen, dass es jemanden richtig gut gefallen könnte. Von mir bekommt das Buch vier Sterne und eine kleine Empfehlung.

 

 

 

 


Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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