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Donnerstag, 1. April 2021

[Rezension #126] Matching Night - Liebst du den VerrÀter?

 

Titel: Matching Night - Liebst du den VerrĂ€ter?

Autor: Stefanie Hasse

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: -

Erschienen in (anderes Land): -

 

 


Weitere Informationen:

Genre: Romantik, Drama, Mystery

Preis: € 16,99 [D] | € 17,50 [A]

Seiten: 342

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-40203-

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Empfohlen ab: 16 Jahre 

 

RĂŒckentext:

Cara sollte ĂŒberglĂŒcklich sein: Sie hat die Matching Nights ĂŒberstanden und gehört nun zur exklusiven Studentenverbindung der Ravens. Doch sie weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann, denn zwei LĂŒgner haben sich in ihr Herz geschlichen. Der eine hat sie mit seinen BerĂŒhrungen und KĂŒssen verrĂŒckt gemacht und dabei die ganze Zeit nach seinen eigenen Regeln gespielt. Dem anderen hat sie vertraut - bis sie sein furchtbares Geheimnis entdeckte. Ein Geheimnis, das nicht nur das noble St. Joseph's College erschĂŒttern, sondern auch Caras Leben zerstören könnte. Um das zu verhindern, ist Cara jedoch ausgerechnet auf die Hilfe der beiden LĂŒgner angewiesen ...

 

Meinung:

Das hier ist der zweite und letzte Teil einer Dylogie, den ersten habe ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks gewonnen. GlĂŒcklicherweise konnte ich vor kurzem in einem Buchhandel das letzte Exemplar des zweiten Bandes kaufen, sodass ich nach dem gemeinen CliffhĂ€nger gleich weiterlesen konnte. Oder genauer gesagt, sobald es meine private Zeit erlaubt hat.  

Nun aber zur Handlung. Sie knĂŒpft direkt nach dem ersten Band an und die arme Cara emotional noch mehr durchgeschĂŒttelt, als es im ersten Band der Fall war. Sie muss fĂŒr sich die Ereignisse erst einmal verarbeiten und fĂŒr sich sortieren, wem sie alles trauen, glauben und vertrauen darf; und wem nicht. Gleichzeitig kann sie das entspannte Leben einer Raven leben, hat dank des Jobverlusts mehr Zeit, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und muss sich keine Gedanken mehr um die Finanzen oder Schulden ihrer Familie mehr machen. Auch bekommt sie noch mehr EindrĂŒcke davon, wie viel Macht und Einfluss die zwei Verbindungen, Raven und Lion haben, denn zu den vielen Treffen und BĂ€llen kommen auch viele Ehemalige, die nun in ranghohen Positionen sitzen oder anderweitig gute Karrieren bekommen haben.  

Auch hier muss sich Cara wieder vor Herausforderungen stellen und erfĂ€hrt dabei eine Wahrheit als die andere, doch nicht jede davon ist angenehm. Die AnwĂ€rterschaft ist zwar vorbei, aber dennoch gibt es auch hier noch Gelegenheiten, dass man aus der Verbindung fliegen kann und damit alle Privilegien, die sie mit sich bringen, verlieren kann. Was natĂŒrlich fĂŒr die Ă€rmeren Studenten, die auf Stipendien angewiesen sind, mehr als unschön wĂ€re.  

Die Aufgaben fand ich interessant, manche haben in der Leserunde beim ersten Buch kritisiert, dass die Aufgaben zu einfach wĂ€ren, aber ich fand sie realistisch. Überhaupt sind die BĂŒcher fĂŒr mich sehr nah an der RealitĂ€t, da wĂŒrde ich jetzt nicht erwarten, dass die Verbindungen extrem viel Geld in die Hand nehmen und Aufgaben erstellen, die aus einem Science-Fiction-Roman stammen könnten. Nein, stattdessen haben die Leute mit dem gearbeitet, was sie haben und das hat das Ganze fĂŒr mich greifbarer gemacht. Auch, dass Cara ein wenig selbstreflektierter wurde, hat mir gut gefallen. 

Überhaupt ist der Band sehr spannend geschrieben; aber auch die romantischen Szenen fand ich sehr, sehr schön, da hat sich mein eher trĂ€ges Kopfkino dann doch mal zu Wort gemeldet. Auch fand ich die Kette, das Tempo, in welchem Cara hinter dem Geheimnis rund um die verschwundene Studentin gekommen ist, ziemlich gut. Nach und nach erfĂ€hrt sie immer mehr Details, es wird nicht alles auf einmal und nur von einer Person aufgedeckt, sondern es ergibt sich nach und nach ein Bild.

So hatte ich als Leser die Möglichkeit, mir immer wieder eine Theorie zu ĂŒberlegen und dann wieder ĂŒber den Haufen zu werfen. Gleichzeitig habe ich mir auch immer wieder ĂŒberlegt, mit wem Cara am Ende zusammenkommen wird, wenn ĂŒberhaupt und ich bin froh, dass ich am Ende mit meiner Vermutung richtig gelegen bin. Das Ende an sich hat mir gut gefallen, das ist ein schönes, rundes Ende.

  

Fazit:

Wie Band 1 ist das Buch nicht perfekt, aber mir hat es trotzdem irrsinnig viel Spaß gemacht, es zu lesen. Die ganze Welt ist etwas vertrautes, kennt man Colleges doch aus unzĂ€hligen US-Serien und doch hat es einen eigenen Touch, vor allem durch die zwei Verbindungen. Nicht umsonst habe ich sonst gestern fast 3/4 des Buches auf einmal verschlungen. Ich finde es schade, dass das Buch endet, aber das Ende war gut, so wie es war. Von mir bekommt der Band hier wie der VorgĂ€ngerband 5 Sterne. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

1. Foto: selbst geschossen

2. Foto: selbst gestaltet

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