Beerle Chibi.png

Swinub - Pokemon

Montag, 26. September 2022

[Rezension #175] 12 Monate unter Wei├čen Haien

 

Titel: 12 Monate unter Wei├čen Haien

Autor*in: Gerhard Wegner, Peter Arnold, Andr├ę Hartman

Erschienen in Deutschland: 2009

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

├ťbersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Sachbuch

Preis: € 16,95

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-11734-7

Verlag: Kosmos

 

Inhalt:

Eines der spannendsten Forschungsabenteuer unserer Zeit - mit diesem Logbuch sind Sie mittendrin. Zw├Âlf Monate lang hat die Crew den gef├Ąhrdeten und am meisten gef├╝rchteten Meeresr├Ąuber in ihrem eigens daf├╝r gebauten U-Boot aus n├Ąchster N├Ąhe beobachtet. Sie hat v├Âllig neue Erkenntnisse ├╝ber das Leben des Gro├čen Wei├čen Hais mitgebracht. Mit Leidenschaft und Hingabe mahnen die Autoren den Schutz dieser einmaligen Tiere an: Wollen wir tats├Ąchlich die letzte Generation sein, die Gelegenheit hat, diese Tiere live zu sehen?

 

Meinung (Achtung, m├Âglicherweise Spoiler!):

Zwar bin ich erst seit einem oder zwei Jahren ein kleiner Hai-Fan, dennoch freue ich mich immer wieder, wenn ich ein interessantes Buch zum Lesen finde. Vor mehreren Wochen war ich mit meinem Freund in der Bibliothek und wir haben uns da einfach mal umgesehen, da kam er auf die Idee zu schauen, was es so an B├╝chern ├╝ber Haie gibt. Ich hatte zuerst nicht dran gedacht, obwohl ich da schon mal B├╝cher dort in der Richtung ausgeliehen hatte und so haben wir einfach mal nachgesehen. Dabei sind wir in der ├ťbersicht auf dieses Buch gesto├čen und ich fand schon die Grundidee ziemlich interessant.

 

Allerdings kam ich erst vor kurzem dazu, es zu lesen, aber die "Wartezeit" hat sich gelohnt. Das hier ist eine Sammlung aus Berichten von drei Leuten, die nat├╝rlich mit weiteren Leuten an dem Projekt gearbeitet haben. Sie haben erz├Ąhlt, wie sie ├╝berhaupt auf die Idee gekommen sind, die Haie f├╝r ein Jahr mit einem U-Boot beobachten zu wollen. Wie sich die Idee dann zu einer richtigen Sache entwickelt hat und wie das passende U-Boot daf├╝r entstanden ist. Welche Schwierigkeiten sie bei der Herstellung und bei den Tests hatten, sowohl mit dem U-Boot, als auch mit den Beh├Ârden und den Teststationen. Hin und wieder hatte das Team auch einfach verdammt viel Gl├╝ck, weil es hier und da fast gescheitert w├Ąre. Ich fand es sehr interessant zu sehen, weil ich gedacht h├Ątte, dass es total einfach w├Ąre, so ein U-Boot zu bauen. Tja, ich wurde damit eines besseren belehrt.

 

Die Berichte der drei Herren sind sehr informativ und es ist immer klar erkennbar, wer welchen Bericht wann und wo geschrieben hat. Ich finde es ein bisschen schade, dass das Forschungsabenteuer an sich ein bisschen zu kurz kommt. Klar geh├Âren die massiven und aufwendigen Vorbereitungen dazu, dennoch sind es knapp 3/5 des Buches, die allein damit gef├╝llt sind, die Zeit mit den Tauchungen selbst kommt doch ein bisschen zu kurz, finde ich. Auch h├Ątten mir ein paar mehr Haibilder gefallen, aber die niedlichen kleinen Zeichnungen sind auch ganz s├╝├č.

Auch habe ich in dem Buch das eine oder andere lernen k├Ânnen, sowohl ├╝ber Haie, als auch ├╝ber S├╝dafrika.

Etwas, was mir besonders im Kopf geblieben ist, ist folgende Sache:

"Ohne Futter im Wasser haben wir niemals einen Biss in Boot erlebt - mit Futter und nahe am K├Âder bissen sie regelm├Ą├čig in die St├Ąbe. Ihr Biss allerdings war stets kein Jagdbiss, der mit Wucht und Kraft ausgef├╝hrt wird, sondern ein vorsichtiger Tastbiss, Gaumenbiss genannt, durch den das Tier unser Boot eher z├Ąrtlich untersuchte. Dass es trotzdem t├╝chtige Kratzer im Aluminium gab, hing eher mit der Bewegung unseres Boots zusammen als mit der Absicht, etwas herauszubei├čen."

Oder auch, wie die Menschen in S├╝dafrika denken und wie ihre Lebensweise ist, dass sie sehr spontan sind, alles ein wenig lockerer und weniger verbissen betrachten wie wir Deutschen, und dass sie sehr gut im Improvisieren sind. Fand ich auch sehr interessant, da ich mich mit S├╝dafrika bisher kaum befasst habe und mich dementsprechend gar nicht damit auskenne.

 

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mir einen super Einblick ├╝ber die ganze Forschung und den vielf├Ąltigen Vorbereitungen, die ein solches Projekt nun mal braucht, gegeben. Auch, wenn ich selbst sowas nie vorh├Ątte^^°

Vermutlich lag es daran, dass das Buch erst danach spontan entstanden ist und sie auch nicht so oft tauchen konnten wie geplant, dass es nicht so viele Texte zu der Zeit und auch nicht genug Haibilder (es gibt nie genug Haibilder XD), aber das macht nichts.

Ich f├╝hle mich dennoch sehr unterhalten und kann das Buch nur empfehlen, ich bin mir sicher, jeder Haifan kann hier noch das eine oder andere lernen.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Lasst euch vom Alter des Buches nicht abschrecken, Haie sind eh zeitlos und seit Ewigkeiten perfekt ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Keine Kommentare:

Kommentar ver├Âffentlichen

Hallo :-)

Danke, dass du diesen Blogeintrag gelesen hast - ich freue mich schon auf deine Meinung dazu!

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umst├Ąnden auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server ├╝bermittelt.
Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerkl├Ąrung (http://blog.kiranear.moe/p/datenschutzerklarung01.html) und in der Datenschutzerkl├Ąrung von Google (https://policies.google.com/privacy?hl=de).

Lg,
Kira