Sonntag, 20. November 2022

[Rezension #184] Orangenträume

 

Titel: Orangenträume

Autor*in: Manuela Inusa

Erschienen in Deutschland: 2020

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romantik

Preis: € 9,99 [E-Book] | € 10,00 [Taschenbuch] | € 4,95 [Hörbuch]

Seiten: 432 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: 9783734105630

Verlag: Blanvalet

 

Inhalt:

Wenn die Orangen in den Bäumen leuchten und die Sonne hoch am kalifornischen Himmel steht, ist es Zeit, sich zu verlieben ... Endlich ist für Lucinda die schönste Zeit des Jahres gekommen: Wie jeden Juli besuchen ihre drei besten Freundinnen sie auf ihrer geliebten Orangenfarm im sonnigen Kalifornien. Der Plan: Orangen pflücken, die Sonne genießen, in Erinnerungen schwelgen und über das Leben und die Liebe sprechen – da gibt es zum Beispiel Jonah, den attraktiven Lebensmittelhändler aus dem Nachbarort, mit dem Lucinda sich mehr als nur eine Liebelei vorstellen könnte. Doch Rosemary, Jennifer und Michelle wissen nicht, dass die Farm kaum noch Gewinn macht und Lucinda kurz vor der Pleite steht. Als sie den Freundinnen offenbart, dass dies wohl der letzte Orangensommer sein wird, sind alle entsetzt. Doch sie fassen einen Plan, die Farm zu retten ...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Um ehrlich zu sein, ich habe mir das Buch in erster Linie nur für die ABC-Challenge geholt, und weil es von der Beschreibung her interessant klang. Aber ohne die ABC-Challenge hätte ich es mir nicht so schnell geholt, sondern es auf meine Leseliste geschrieben und das dann erst in ein paar Jahren gemacht.

Aber egal, zurück zum Buch und meiner Meinung dazu. Ich wusste zwar anhand der Beschreibung, was mich erwarten würde, wurde dann aber doch überrascht, was sich in dem Buch alles verbergen würde. Die Geschichte spielt an dem Wochenende, an dem sie sich seit Jahren immer wieder treffen und zusammen eine schöne Zeit verbringen. Ehrlich gesagt hatte ich gedacht, dass es rein um die Rettung der Orangenfarm gehen würde, aber es ging dann doch noch weiter.

Der Anfang war ehrlich gesagt ein wenig schleppend, aber als dann alle so nacheinander angefangen haben, ihre Geheimnisse mit den anderen zu teilen und über ihre Probleme zu reden, da kam dann so richtig Fahrt in die Geschichte auf. Ich fand es interessant, dass jede von ihnen mit irgendeinem Problem zu kämpfen hatte, natürlich die eine mehr als die andere. Aber ich finde es auch super, dass sie gegenseitig auf sich schauen und sich Sorgen machen, wenn es einer von ihnen schlecht geht. Dass sie sich unterstützen und versuchen, der jeweils anderen bei ihrem Problem zu helfen. Am meisten hat mir Michelle leidgetan, die unter ihrem tyrannischen Mann leiden musste; wie auch unter der emotionalen Erpressung. Und dann gibt es noch den Schatten aus der Vergangenheit, der langsam über das Buch hinweg aufgedeckt wurde.

Wie es dann für die vier Freundinnen am Ende verlaufen ist, das hat mir gefallen. Es war nicht zu übertrieben, sondern schon halbwegs realistisch und ich habe mich gefreut, wie es für sie ausgegangen war. Immerhin waren das keine Kleinigkeiten, unter denen sie zu leiden haben. Es hat mir auch gezeigt, dass es wirklich hilft, über seine Probleme zu reden; und dass man keineswegs damit alleine ist. Wenn man die richtigen Menschen um sich herum hat, kann man darüber reden; und man merkt: Jeder, wirklich jeder hat so sein Päckchen zu tragen.

Das Buch war angenehm geschrieben und obwohl es der zweite Teil einer Reihe ist, macht das nichts. Man muss keinerlei Vorkenntnisse aus dem ersten Band haben, um das Buch hier genießen zu können, vor allem, da jedes Buch eine eigene, unabhängige Geschichte erzählt. Hier lag der Fokus auch auf der Romantik, aber nicht zu sehr, das hat mir auch gut gefallen. Oft liegt der Fokus bei solchen Büchern ja mehr auf der Romanze als auf das, was gerettet oder bewahrt werden soll; aber hier liegt der Fokus deutlich auf den vier Freundinnen und ihren Problemen. Hin und wieder gab es einen Perspektivwechsel, der mich verwirrt hat. Aber dafür war der Zeitsprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit klar abgerenzt und gekennzeichnet. Das möchte ich dafür wieder loben am Buch.

 

Fazit:

Zwar hatte ich mir das Buch wie bereits erwähnt nur wegen der ABC-Challenge geholt bzw hauptsächlich, aber ich bin froh dabei über ein interessantes Buch gestoßen zu sein, bei dem ich viel Spaß beim Lesen hatte. Auch finde ich die Rezepte im Anschluss an die Geschichte klasse und ich kann mir vorstellen, dass ich sie irgendwann ausprobieren könnte. Schon beim Lesen klang das eine oder andere Orangen-Gericht sehr lecker; daher finde ich das mit den Rezepten als Extra echt klasse.

Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

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